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February '12



Wissen und Technik: Online-Passwort-Safes

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Geblogged habe ich über das Thema noch nicht, sondern immer nur wieder in meinen Bezugsgruppen oder von mir bezogenen Mailinglisten agitiert. Das Bloggen hat dann Biggi übernommen und heute möchte ich die versprochene Ergänzung/Erweiterung schreiben.

Was ist ein Passwort-Safe?

Ein Passwort-Safe ist ein Stück Software in dem man alle Passwörter die sich so ansammeln aufbewahren kann. Ein Passwort-Safe legt die Passwörter mit einem Master-Passwort verschlüsselt in einer Datenbank oder einer Datei ab. Vergessene Passwörter gehören damit (weitgehend) der Vergangenheit an. Vergessen werden darf das Master-Passwort allerdings auf keinen Fall. Die Verschlüsselung der meisten Safes ist so stark, dass jeder Zugriff auf den Safe ohne das Master-Passwort unmöglich wird.

Der erste Passwort-Safe den ich je verwendet habe, befand sich auf meinem Smartphone. Wenig komfortabel, nicht exportier- oder übertragbar, aber er tat einige gute Dienste bei von mir seltener genutzen PINs.

Warum man einen Passwort-Safe verwenden möchte:


  • vermeidet die mehrfache Nutzung des immergleichen Passworts für diverse Webdienste

  • vermeidet die Verwendung von leicht merkbaren Passwörtern

  • nimmt kryptischen aber sicheren Passworten den Schrecken

  • hilft den Überblick zu behalten wo man verdammt nochmal überall einen Account hat und mit welchem Usernamen oder welcher Emailadresse man sich dort angemeldet hat

  • vermeidet auf Schmierzetteln notierte Passworte

  • vermeidet Passwort-Notizbücher mit Klartextpassworten

  • vermeidet Klartext-Passwortdateien


Welche Probleme bereiten Passwort-Safes?


  • die im Safe abgelegten Daten sind immer nur so sicher wie das Master-Passwort

  • die im Safe abgelegten Daten sind immer nur so sicher wie der verwendete Verschlüsselungsalgorithmus

  • die im Safe abgelegten Daten sind immer nur so sicher wie der Computer/das Gerät auf dem der Safe abgelegt wird. Viren, Trojaner, Keylogger, Schäuble, über die Schulter sehende Kollegen senken die Sicherheit dieser Programme eklatant.

  • die im Safe abgelegten Daten sind immer nur so sicher wie die Verbindung über die sie übertragen werden. Gibt man die Passwörter über eine ungesicherte Verbindung (http/ftp etc.) ein, können sie jederzeit abgefangen werden.

  • die Export-Dateien der meisten Passwort-Safes werden im Klartext gespeichert. Bleiben sie auf der Festplatte liegen, nutzt auch der beste Passwort-Safe nichts.

  • Festplattencrashs, geklaute Laptops, verlorene USB-Sticks lassen einen mitunter den kompletten Passwort-Safe verlieren. Tägliche Backups sind bei Passwort-Safes sehr wichtig. Vor allem wenn sie Passwörter enthalten die man nicht leicht zurücksetzen kann.

  • Backups des Safes im Klartext machen Sinn und Nutzen des Safes zunichte

  • Nicht jede Passwort-Safe-Software ist auf allen Betriebssystemen einsetzbar und die Datenformate sind nicht immer einfach in eine neue Passwort-Safe-Software importierbar. Ein Softwarewechsel ist mitunter lästig und arbeitsintensiv.



Typisch sind Safes die direkt auf dem Rechner installiert werden, wie KeePassX, KeePass, PasswortSafe und viele Andere. Und so gut diese Safes ihre Aufgabe auch erfüllen, so sehr sie die Disziplin erhöhen Passwörter nicht zu recyclen oder zu notieren, überleben sie sich mit der fortschreitenden Technisierung.

Auch Otto-Normal-User besitzt immer häufiger mehr als ein internetfähiges Gerät. Sei es PC und Laptop, PC und Netbook, PC und internetfähige Spielekonsole oder PC und Smartphone. Oder im Falle vieler Poweruser: PC, Laptop, Netbook, internetfähige Spielekonsole UND Smartphone.
Dazu möchte man vielleicht mal vom PC bei Verwandten, Freunden oder im Internetcafé arbeiten. Oder vom PC am Arbeitsplatz und von zu Hause auf die gleichen Passwörter zugreifen.

Natürlich gibt es viele mehr oder weniger gute Tools um Daten zwischen verschiedenen Rechnern zu synchronisieren oder man installiert den Passwort-Safe direkt auf einem USB-Stick den man ständig bei sich trägt. Aber auch damit sind nicht alle Probleme ausgeräumt. Beim USB-Stick ist man meist auf ein Betriebssystem (und hier meist auf Windows) festgelegt, ausserdem kann er selten an Smartphones angeschlossen werden. Selbst wenn man die Synchronisation zwischen verschiedenen Rechnern weitgehend automatisiert, sie wird nie perfekt sein und die Passwort-Bestände der einzelnen genutzten Geräte drohen auseinanderzudriften.

Warum also nicht einen Passwort-Safe zentral ablegen? Hier bietet sich ein Safe an der übers Web/HTTP oder zumindest HTTPS also eine SSL-gesicherte Verbindung zu erreichen ist.

Vorteil ist hier: die meisten Firewalls lassen HTTP- und HTTPS-Verbindungen zu. Man kann auch von Rechnern auf den Safe zugreifen die einem nicht erlauben Programme von einem mitgebrachten USB-Stick auszuführen. Wie zum Beispiel nicht selten in Internet Cafés, bei Kiosk-Internet-PCs oder allgemein zugänglichen Rechnern in Bibliotheken der Fall.

Es muss auch keine gesonderte Software installiert werden - für die man in manchen Firmen eine Genehmigung bräuchte. Die komplette Verwaltung findet im Browser statt. Dadurch sind Web-Passwort-Safes auch vollständig unabhängig vom verwendeten Betriebssystem.

Nun erscheint allerdings ein Passwortsafe der sich irgendwo im Netz befindet der dunkelste Sicherheits-Alptraum zu sein. Das muß allerdings nicht der Fall sein!

Welche Online-Passwort-Safes gibt es?

PassPack

PassPack ist ein kommerzieller Anbieter eines web-basierten Passwort-Safes. Der Nachteil ist: die Daten liegen - wenngleich verschlüsselt - auf einem fremden Server. Sollte PassPack den Laden dicht machen, ist der Passwort-Safe verloren.

Es werden keine Daten im Klartext zu Passpack übertragen. Die Einträge werden im Webbrowser javascriptbasiert verschlüsselt und dann erst übertragen.

Vorteil: Passwörter können einer Nutzergruppe zugänglich gemacht werden ohne das alle Nutzer auf den gleichen PassPack-Account zugreifen.

Mein persönlicher Eindruck: Hohe gefühlte Sicherheit, dadurch aber sehr unhandlich.

Clipperz

Clipperz baut weitgehend auf ähnlicher Technik wie PassPack auf. Auch hier werden die Daten im Browser verschlüsselt und dann erst zum Server übertragen. Wie auch bei PassPack können Passwörter anderen Clipperz-Nutzern zugänglich gemacht werden.

Weitere Vorteile:

  • Clipperz bietet Einmal-Passwörter an. Mit diesen kann man sich von Fremd-Rechnern wie in Internet-Cafés einloggen ohne das Master-Passwort eingeben zu müssen. Das eingegebene Einmal-Zugangspasswort verfällt nach der Nutzung. Die Möglichkeit zum Datendiebstahl wird eingeschränkt.

  • Die Möglichkeiten zum Import bestehender Passwort-Safes sind umfangreicher als bei PassPack.

  • Clipperz bietet die Möglichkeit Read-Only-Kopien herunterzuladen. Diese können auch offline verwendet werden um Passwörter, Konto- oder Kreditkartendaten nachzuschlagen. Dadurch ist man auch gegen temporäre Verbindungsprobleme weitgehend abgesichert.



Nachteil: Wie bei PassPack ist man darauf angewiesen dass die Firma ihr Geschäft aufrechterhält. Die Daten sind in fremden Händen. Die Offline-Kopien bieten etwas mehr Sicherheit gegen Datenverlust.

Web-KeePass

Web-KeePass ist die Web-Version des systemübergreifenden Passwort-Safes KeePass/KeePassX. Auch sie verschlüsselt im Webbrowser bevor die Daten zum Server übertragen werden. Anders als Clipperz und PassPack verwendet Web-KeePass Java statt Javascript.

Auch serverseitig ist Java sowie eine MySQL-Datenbank nötig.

Vorteil: Web-KeePass wird auf eigenem Webspace installiert. Hier bleiben die Daten vollkommen in eigener Hand.

Nachteil: Man muss eigenen Webspace besitzen um Web-KeePass zu installieren und dieser muss Java anbieten. Die Bedingung wird von den üblichen Webhosting-Paketen im Allgemeinen nicht erfüllt.


Clipperz Community Edition

Die Macher von Clipperz bieten ihre Software - in einer leicht eingeschränkten Version - zum Download an. Wie Web-KeePass kann die Clipperz Community Edition auf dem eigenen Server installiert werden. Dazu muss PHP5 und eine MySQL-Datenbank verfügbar sein. Also Bedingungen wie die meisten besseren Webhosting-Pakete sie bieten.

Vorteil: Wie bei Web-KeePass bleiben die Daten vollständig in der eigenen Hand.

Nachteile:
  • Im Gegensatz zur Clipperz bietet die Clipperz Community Edition nicht die Möglichkeit Passwörter einer Nutzergruppe zugänglich zu machen.

  • Es existieren einige kleinere Macken was das Session-Management angeht. Hin und wieder kann es vorkommen das neue Passwörter oder Änderungen nicht gespeichert werden, wenn eine Session nicht sauber beendet werden konnte.



Trotz der kleinen Nachteile ist die Clipperz Community Edition auch meine eigene Wahl.

Noch einmal in Stichpunkten die Vorteile von Online-Passwort-Safes:

  • unabhängig vom verwendeten Betriebssystem

  • nahezu unabhängig vom verwendeten Gerät

  • bedienbar mit beinahe jedem modernen Browser

  • von nahezu jedem Ort aus Zugriff auf den gleichen Datenstand

  • die Versuchung Passwörter zu recyclen oder sehr einfache Passwörter zu verwenden wird gesenkt. Accounts bei Webdiensten werden dadurch besser gesichert

  • die Versuchung Passwörter im Klartext niederzuschreiben wird gesenkt

  • selbst wenn der Rechner/Laptop, das Netbook/Smartphone gestohlen oder der USB-Stick verloren wird sind die Passwortdaten nicht mit dem Gerät verschwunden

  • Read-Only-Kopien bieten sichere, lokale Backups und Ausfallsicherheit bei Netz- oder Serverproblemen

  • erspart aufwendige Datensynchronisation über verschiedene Geräte

  • gemeinsam genutzte Passwörter können in einem sicheren Umfeld abgelegt und von allen Beteiligten eingesehen werden



Ungetestet: In wie weit die Online-Passwort-Safes barrierefrei sind kann ich leider nicht sagen. Schätzungsweise sind sie dank der ausschweifenden aktiven Elemente eher wenig Screenreader-geeignet.

DISCLAIMER:

Über die Sicherheit der jeweilig verwendeten Alghorithmen kann ich fachlich keine Auskunft geben und treffe daher keine Aussage. Nach meinem Laien-Kryptographie-Wissen sind sie nicht mehr und nicht weniger unsicher als Online-Banking auch.




Posted by Mela Eckenfels

06/02/2009 at 11:17:00

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Last modified on 2009-06-04 19:25


Meine Top 3 IT-Bücher

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Das Softwareentwickler-Blog ruft in die Blogsphäre und möchte die 3 beliebtesten IT-Fachbücher der Blogger wissen.

Ich muß gestehen, dass mir die Antwort nicht leicht fällt. In unseren Regalen drängeln sich sehr viele IT-Bücher und bis auf das Java-Geraffel meines Mannes nutze ich alle mehr oder weniger, oder habe sie in der Vergangenheit genutzt. Jedes ist auf seine Weise wichtig und jeder ITler hat seine Schwerpunkte in einem anderen Bereich liegen. Egal. Ich versuch das mal aufzuschlüsseln.


Auf Platz 1 geschafft hat es MySQL von Paul Dubois. MySQL ist das absolute Standardwerk und sollte in keinem Haushal.. ähm.. Geekhaushalt fehlen der sich hin und wieder mal mit MySQL herumschlagen muß.

Das Buch ist wirklich meine Hauptressource zum Thema, auch weil ich finde dass sich die die meisten Online-Ressourcen zu MySQL irgendwo im Feld zwischen 'schwer lesbar', 'unvollständig', 'schlecht sortiert' oder 'fehlerhaft' bewegen.

Alle Antworten die ich im Buch in Sekundenschnelle finde, muß ich mir im Internet mühsam zusammenklauben. Hier lohnt es wirklich nicht auf das Buch zu verzichten, weil alles sowieso im Internet steht. MySQL ist unverzichtbar!

Platz 2

Auch so ein unverzichtbares Standardwerk ist ... das UNIX System Administration Handbook von Evi Nemeth, Garth Snyder und Scott Seebas. Wer wie ich das Glück hatte Evi Nemeth einmal live erleben zu dürfen, weiß dass man von dieser Frau nur lernen kann.

Das Unix System Administration Handbook ist die Bibel, Freund, Begleiter und Werkzeugkasten eines jeden Menschen der unixoide Systeme administrieren muß. Gegen den Inhalt und die Darbietung kommt Essential System Administration: Help for UNIX System Administrators von Æleen Frisch einfach nicht an. Sorry O'Reilly.

Nebenbei gesagt gibt es das Buch auch in der Geschmacksrichtung Linux Administration Handbook. Bei der Unix-Version sollte man mit dem Kauf vielleicht noch etwas warten, denn für 2009 ist eine Neuauflage angekündigt: Unix System Administration Handbook

Platz 3 wird schwer. Echt schwer. Da gibt es eine Reihe wirklich guter Bücher die ich genutzt habe um Kurse vorzubereiten .. aber ich selbst brauch(t)e sie im Alltag eher weniger. Es gibt eine Menge Bücher die sicher klasse sind, die aber immer noch auf meiner inneren 'To read'-Liste stehen, andere Standardwerke habe ich gelesen, aber seitdem nie wieder angefasst. Würde ich wirklich Modern Operating Systems auf die Liste setzen wollen?
HTML und CSS-Bücher lese ich schon seit Jahren nicht mehr, seit ich eingesehen habe dass das Leben zu kurz für statisch geschriebene HTML-Seiten ist, auch wenn wirklich gute Bücher darüber in meinem Regal verstauben. Perl habe ich trotz
Camel- und Llama Book nicht gelernt, ebensowenig Python. Von sendmail
habe ich mich schweren Herzens verabschiedet.



Daher küre ich UNIX Power Tools als Platz 3, weil man ohne das Buch gar nicht wüsste welche tollen Sachen mit Unix möglich sind.






Posted by Mela Eckenfels

02/19/2009 at 16:34:40

Posted in Bibliophil, IT

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Last modified on 2009-02-25 16:28


Weihnachts-Geschenktipp: Last-Minute-Geschenke für das ökologische Gewissen

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Sortenschutz in Punkto Gemüse klingt ja erst einmal toll. Und doch ist das Wort ein Nagel zu unserem Sarg. Weg von der natürlichen Ernährung, hin zur Abhängigkeit von Konzernen, lizensiertem und patentierten Gemüse, selbst wenn man gar keine Fertigprodukte sondern nur gute, frische Lebensmittel kauft.

Möchte man dem entgegensteuern, die Pflanzenvielfalt er- und somit die Abhängigkeit von Konzernen und die Patentierbarkeit gering halten, lohnt sich das Engagement in Vereinen wie dem VEN - Verein zur Erhaltung
der Nutzpflanzenvielfalt e.V.
.

Warum also nicht einem willigen und geschickten Gärtner eine Mitgliedschaft - für 30 € jährlich - zugute kommen lassen?

Selbst Freunde im Ausland kann man so bedenken. Der Seed Savers Exchange bietet eine Geschenk-Mitgliedschaft für 35 $ an, beim Flower & Herb Exchange kostet sie gar nur 10$.



   









Posted by Mela Eckenfels

12/24/2008 at 00:00:00

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Weihnachts-Einkaufstipp: Geschenke für frierende Frauen IV

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Kaum ist die Arbeit des Tages erledigt, man hat endlich Zeit sich bei einer DVD zusammenzukuscheln, nimmt der ohnehin unterentwickelte Frauenkreislauf die Bewegungsarmut übel. Sprich: Frau friert.

Entweder man dreht die Heizung nun so hoch das die Geräusche des Brenners klingen wie das diabolische Lachen der Aktionäre des Energieversorger oder man steckt die Körnerschuhe in die Mikrowelle und packt die Geliebte in eine dicke Wolldecke ein. Kaum hat man alle Ecken sorgfältig festgestellt und sie friert wirklich nicht mehr, muß die Holde ganz sicher aufs Klo. Man steckt wieder fest. Es wird Eis geholt. Man steckt. Chips. Man steckt. Ein heißer Tee. Man(n) steckt.

Praktischer ist es da doch eine magisch vorbereitete Decke zu kaufen, die man zu einem praktischen Ganzkörperwärmeanzug für die Holde zusammenknöpfen kann. Tatsächlich hat auch diese Idee schon einen Namen und wird meistens unter dem Begriff Wohnmantel vertrieben.

Derzeit hat Famila Südwest einen Wohnmantel - dezent unifarben - für 25 € im Angebot. Andere Angebote findet man zum Beispiel bei eBay. Als Materialien werden klassische Wolldeckenmaterialien, über Mikrofaserflausch bis zu Fleece für Wohnmäntel verwendet. Üblich sind Modelle mit Druckknöpfen, aber man findet sie auch mit Reiß- oder Klettverschlüssen. (Klettverschlüsse finde ich nicht immer optimal, weil kratzig. Zumindest bei der Wohnmantel-Version von IKEA.) Die Farben sind leider oft recht Omahaft. Hübsche Modelle muß man etwas suchen.







Wohnmäntel bei Amazon.de

Posted by Mela Eckenfels

12/21/2008 at 00:00:00

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Last modified on 2008-12-21 03:08


Weihnachts-Geschenktipp: Für LARPer

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Fast jeder Live-Rollenspieler der mit einem Kämpfercharakter auf ein Con fährt, ist auch ganz heiß darauf seinen liebsten Sport auch auszuüben. Kampfpausen werden gerne mal mit "Ist ja gar nichts los." garniert. Und natürlich den Berichten wer alles wieder vollkommen inakzeptabel gekämpft hat.

Beschweren sich die einen, dass das Gewicht der Waffen gar nicht ausgespielt werden würde, halte die andere dagegen das historische Waffen doch eigentlich eher leicht gewesen waren und moderne Schaukampfwaffen das Bild verzerren würden. Die Einen meckern über Stakkatoschläge, die Anderen das die Gegner ihre Reaktionen auf Treffer gar nicht richtig ausgespielt hätten.

Obwohl es so klingt als hätte niemand seinen Spaß gefunden, geifert doch alles auf den nächsten Kampf.

Tatsächlich ist es gar nicht so einfach zu kämpfen, die eigenen Schläge weder gegen den Kopf noch andere empfindliche Körperteile abtriften zu lassen, sie wie gefordert abzustoppen, sich gleichzeitig der Schläge des Gegners zu erwehren, die Treffer mitzuzählen und auch noch angemessen darauf zu reagieren. Dann soll das ganze auch noch cool und heldenhaft aussehen.

Nur wenige LARPer haben tatsächlich das Kämpfen erlernt, aber das kann man ändern. Zum Beispiel mit Workshops im Bühnenkampf. Stage Combat Deutschland bietet eine Einführung in den Bühnenkampf für 110 € an. Ausserdem gibt es Kurse für Broadsword, Smallsword oder Schwert und Buckler.

Posen für Fortgeschrittene :-)




Posted by Mela Eckenfels

12/18/2008 at 00:00:00

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Last modified on 2008-12-20 16:49


Weihnachts-Einkaufstipp: Pärchenplaner

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Für alle Verliebten, Verlobten, Verheirateten oder sonstwie verbandelten, die es leid sind dauernd "Dukönntestaberauchmalwiederabwaschen!" zu nuscheln und für Ordnung im Beziehungsleben sorgen möchten hat der wunderbare Cartoonist Flix WIR!: Der Pärchen-Planer 2009 geschaffen.

12 Cartoons beleuchten jede Facette des Zusammenlebens und viele nützliche Aufkleber wie "Abwaschen!" helfen verbalen Arbeitszuteilungen aus dem Weg zu gehen.

Der Kalender hängt hier auch schon in der Küche. Ob er was nutzt... wir werden sehen ;-)





Posted by Mela Eckenfels

12/17/2008 at 00:00:00

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Last modified on 2008-12-20 16:49


Weihnachts-Einkaufstipp: Gestatten, Bestatter!

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In jeder Familie scheint die Zahl der Personen die mit fiktionaler Literatur nichts anfangen können, die Zahl derer zu übersteigen, die sich gerne mal zum Kopfkino verführen lassen.

Dann stößt man mit Krimis, Historienschinken, Harry Potter oder dem Schuber aller "Nebel von Avalon"-Bücher doch eher auf Unverständnis und Ablehnung.

Andererseits bekommt man als Schenkender und Liebhaber guter Bücher immer solch üblen Zuckungen, möchte man dann herzerwärmende Familiengeschichten oder den zehnten Aufguß des ersten Erfolgsbuchs eines im Dschungel aufgewachsenen Mädchens für Muttern oder Tante erwerben, die einen immer direkt an der Geldbörse vorbeigreifen lassen.

Gestatten, Bestatter kann da eine tolle Ausnahme sein, entstand es doch aus einer Welt heraus die wir verstehen!

Ich empfehle das Buch nur mit einer großen Packung Kleenex zu verschenken und vielleicht nicht unbedingt den Erbonkel damit zu bedenken. Der könnte beim Anblick des Titels erst mal die falschen Assoziationen bekommen ;-)






Posted by Mela Eckenfels

12/13/2008 at 00:00:00

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Last modified on 2008-12-15 10:06


Weihnachts-Einkaufstipp: Für Bibliophile

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Mit einem richtig tollen Buch kann man die Augen eines Bibliophilen zum Leuchten bringen. Aber dazu sollte man erst einmal zwei Grundsätze beachten:

1.) Wird ein englischsprachiges Buch gewünscht, oder gar die entsprechende ISBN übergeben lautet die korrekte Antwort an Weihnachten nicht: "Ich dachte auf deutsch wäre es dir doch sicher lieber."
2.) Wird ein Hardcover gewünscht, oder gar die entsprechende ISBN übergeben lautet die korrekte Antwort an Weihnachten nicht: "Ich dachte ein Taschenbuch wäre dir doch sicher lieber."

Für alle die ein tolles, toll hergestelltes Buch zu schätzen wissen, bei dem nicht nur der Inhalt begeistert - denn manchmal ist der Umschlag doch nicht unwichtig - hier die Geschenkvorschläge:





The Tales of Beedle the Bard (Exklusive Sammlerausgabe) von Joanne K. Rowling.

Die Aufmachung verspricht einigen Spaß, selbst wenn das Buch schon längst gelesen ist. Vielleicht gar eine kleine Wertanlage.






Ein zeitloser Klassiker. "Der Herr der Ringe" im Original, gebunden in Leder:



The Lord of the Rings



Ein besonderes Geschenk für Tolkien-Fans wäre natürlich auch
Morgoth's Ring (History of Middle-Earth) welches im Hardcover für nur etwas über 1000 Euro zu haben ist. "The complete History of Middle-Earth" ist dagegen - sofern überhaupt verfügbar - geradezu ein Schnäppchen: The Complete History of Middle-Earth. Vol. 1., The Complete History of Middle-Earth: The Lord of the Rings. Vol. 2., The Complete History of Middle-Earth. Vol. 3.

Oder doch lieber The Origins of Tolkien's Middle-Earth for Dummies (For Dummies (Lifestyles Paperback))? Aber nein, wir waren ja bei Geschenken für Bibliophile...




Eine sehr schöne - und vor allem bezahlbare! - Gesamtausgabe gibt es von Douglas Adams Hitchhiker: The Ultimate Hitchhiker's Guide - Deluxe Edition: Five Complete Novels and One Story (Literary Classics (Gramercy Books))
Das Exemplar ist auch in meinem Regal zu finden.







Ebensowenig müssen die Fans der Scheibenwelt bei schön gestalteten Büchern aussen vor bleiben. Für sie gibt es die Deluxe Ausgabe von The Last Hero (Gollancz)










Posted by Mela Eckenfels

12/03/2008 at 00:00:00

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Weihnachts-Tipp: Geschenke für Messies, Chaoten und andere Unorganisierte

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Bekanntlich ist es nicht so gut wenn man Messies zu Weihnachten noch mehr Dinge schenkt die sie horten können - inklusive dem Geschenkpapier.

Wie wäre es also mit dem Besuch einer Professionellen? Nein, keiner Liebesdienerin, sondern eine professionelle Aufräumerin oder einem professionellen Aufräumer. (Eine Putzfrau wird sich ohnehin noch nicht durch den angehäuften Kram bis zum zu wischenden Boden durchkämpfen können.)

Gar nicht so wenig Anbieter einer solch lebensorganisierenden Dienstleistung sind inzwischen im Internet zu finden. Zum Beispiel:



Eines haben alle Aufräumer und Sortierdienste gemeinsam: sie sind exorbitant teuer.

Wenn solch große Geschenke nicht im Budget sind, muss es wohl doch das neue Buch von Kathrin Passig und Sascha Lobo sein:

Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin












Posted by Mela Eckenfels

12/02/2008 at 18:46:00

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Weihnachts-Einkaufstipp: Geschenke für Fotografen

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Hobby-Fotografen wären theoretisch leicht zu beschenken. Wurde ein Freund oder Familienmitglied erst einmal vom Spiegelreflex-Virus infiziert, zieht der - ohnehin kostspielige - Erstkauf einen Rattenschwanz weiterer Bedürfnisse hinter her, die sich schnell von bis zum Mars wickeln. Objektive, Stative, Filter, Vorsatzlinsen, Taschen, Speicherkarten, Imagetanks, größere Festplatten, goldbedampfte, hochsichere Archiv-DVDs ... um nur einige davon zu nennen.

Als Laie würde man ja gerne helfend unter die Arme greifen, leider kennt man sich nicht halb so gut mit dem Geraffel aus wie der Beschenkte selbst. Hatte er nun eine Nikon oder eine Canon? Oder wars doch eine Sony-DSLR? Und für welches seiner acht Objektive brauchte er den Skylightfilter? Oder wars doch ein Polarisationsfilter? Was war da nochmal der Unterschied? Und müssen sie vergütet sein? Einfach? Doppelt?

Darüberhinaus ist das meiste Zeug so teuer, dass ein Geschenk an einen Hobby-Fotografen gleich das gesamte Weihnachtsbudget auffrisst.

Ein paar Vorschläge unter 100 EUR möchte ich dennoch für die Ratlosen unter Euch bringen:



 


Gorillapods sind großartige, kleine und flexible Stative für besondere Gelegenheiten. Muss die Kamera an einem Ast oder einer Laterne halten.. kein Problem. Darf sie auf unebenem Untergrund nicht umkippen.. kein Problem. Selbst bei schweren Objektiven kann man das Stativ so hinbiegen dass es das Gewicht ausgleicht. Preislich bewegen sich Gorillapods zwischen 30 und 80 Euro, wenn sie (D)SRL-tauglich sein sollen.

Preiswerter als ein Mini-Stativ, aber extrem wichtig ist eine vernünftige Handschlaufe. Die verhindert dass das wertvolle Stück Schaden nimmt, wenn man es in der Hand mit sich herumschleppt statt sich den unbequemen Kamerariemen um den Nacken zu hängen. Zwischen 10 und 20 Euro sind vernünftige Modelle zu erhalten.


 



Eher in den Bereich 'netter Blödsinn für Leute die sonst schon alles haben' würde ich die digitalen Schlüsselanhänger einordnen. Digitale Bilderrahmen zum Mitnehmen. Auch hier muß man mit Preisen zwischen 10 und 20 Euro rechnen.



 









Posted by Mela Eckenfels

12/01/2008 at 18:01:00

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Last modified on 2008-12-04 16:42