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July '10



TAZ-Artikel: Die Freiheit der Unmoralischen - The missing links

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TAZ-Screenshot
"Die Freiheit der Unmoralischen"

erschienen in der Online-TAZ am 23.10.2009


Heute erschien mein Artikel "Die Freiheit der Unmoralischen in der Online-TAZ.

Meine Recherchelinks möchte ich hier - zumindest teilweise - nachliefern.

Zur Newsgroup-Historie:



Pornographietexte von Frauen in den 90er Jahren:




Eine schöne Thesis die ich in diesem Zusammenhang noch gefunden habe, aber nun nichts direkt mit meinem Artikel zu tun hat Beyond the Digital Diva: Women on the World Wide Web (PDF).

Erst Hobby, dann Profi:



Dann habe ich natürlich enstrepchend entrüstete Kommentare erwartet.. Dennoch wundert es mich das so mancher Kommentator nach einem Verbot schreit denn ... es könnten ja die armen Kinder glauben SM sei normaler, durchschnittlicher Sex und das müsse so sein.

Äh ja, sicher. Nur weil jemand - nämlich die armen Kinder - einen falschen Eindruck erhalten könnte, müssen wirs verbieten. Nicht lieber mal Aufklärung betreiben und für Medienkompetenz sorgen. Neiiin.



UPDATE:

Mist, natürlich eine der wichtigsten Quellen vergessen. Die rechtlichen Details stammen aus der dritten Ausgabe von Kathrin Passigs und Ira Strübels Buch Die Wahl der Qual: Handbuch für Sadomasochisten und solche, die es werden wollen

Das SM&Recht-Kapitel der ersten Ausgabe steht komplett online. Die Rechtslage hat sich seitdem aber eher noch verschärft..

Vielen Dank auch für Kathrins kurzfristige Unterstützung.



Posted by Mela Eckenfels

10/23/2009 at 18:17:00

Posted in Arbeit

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Last modified on 2009-10-31 04:52
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Anfixthese

with 9 Comments

In Fefes durchweg gutem Kommentar zu Andi Popps Interview mit der Jungen Freiheit stieß ich auf folgenden Absatz der da was bei mir klingeln ließ, was zwar auch schon von anderen Menschen angesprochen wurde.. aber ich muß es für mich auch mal in Worte fassen:



Update: Jetzt mailt mir jemand, das wahre Problem sei ja, dass die JF mit solchen Artikeln ihre Wahrnehmung als Nazi-Postille abschwächen und ihr rechtes Gedankengut unter die Bevölkerung bringen will. Hintergrund ist wohl die Theorie, dass man unsere Kinder davor schützen kann, Nazis zu werden, indem man sie nie mit Nazi-Gedankengut in Kontakt geraten lässt. Wie gut das funktioniert, wenn dann doch mal Nazi-Gedankengut vorbei kommt, sieht man an ... den Nazis. Die Bevölkerung damals war auch eher unvorbereitet. Nazi-Gedankengut bekämpft man nicht mit Karantäne sondern mit offen darüber sprechen.



Mit anderen Worten: Es geht hier um die Anfixthese.

Ursula von der Leyen behauptet das junge Menschen die durch Zufall Kinderpornographie erblicken würden, würden daraufhin zu Pädophilen. Dies wurde natürlich von allen progressiven Kräften dieses Landes verdient ins Reich der Legenden verwiesen.

Gebildete(!), progressive(!), informierte(!), politisch bewegte(!) Menschen behaupten, das junge Menschen die mit Nazi-Propaganda in Kontakt kämen daraufhin zu Nazis würden. Zum großen Teil handelt es sich um die gleichen Personen die Zensursulas Anfixthese widersprechen.

Sorry Leute, man kann Mitmenschen (auch Jugendliche und Kinder nicht) nicht ganz nach Bedarf mal zur mündigen Person und im nächsten Moment zu einer Horde Dummchen erklären die vor sich selbst beschützt werden müssen.



Posted by Mela Eckenfels

09/24/2009 at 17:07:46

Posted in Gesellschaft, Piratenpartei

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Piratenpartei: Aktuell lesenswert

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Such dir das Thema aus, das dich am meisten berührt, bedroht, belastet – und nimm das kleinste Übel




Nachträglich ergänzt:



Posted by Mela Eckenfels

09/23/2009 at 21:51:11

Posted in Piratenpartei

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