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Lebendiges Matriarchat?
Über einen Referrer bin ich auf einen spannenden Blogbeitrag gestoßen und darunter auf einen noch spannenderen Kommentar der Autorin selbst. Ich hoffe Hannelore ist mir nicht böse wenn ich sie hier fast komplett zitiere.
Ganz sicher bin ich mir nicht ob ich ihr gänzlich zustimme, aber ich finde ihre Ansicht absolut inspirierend.
Ganz sicher bin ich mir nicht ob ich ihr gänzlich zustimme, aber ich finde ihre Ansicht absolut inspirierend.
Ok, Katze, ich stelle mal meine Sicht dar:
1. Matriarchat ist kein Feminismus-Thema und auch nichts speziell “Weibliches” oder gar Spirituelles. Es ist eine Sozialform, ein politisches Gebilde. So wie Demokratie, Sozialismus usw., Matriarchat ist herrschaftsfrei und deshalb eine Akephalie.
2. Matriarchale Sozialstrukturen werden im Web 2.0 umgesetzt, deshalb ist ja die derzeitige Entwicklung so schön.
3. Man kann nur etwas beurteilen, sich dem zu- oder abwenden, wenn man es kennt. Ich habe mich ein paar Jahre mit der Frauenbewegung und der Feminismustheorie beschäftigt, und teilweise Ideen übernommen. 2 Websites von damals stehen noch als Referenz im Web, und dahinter kann ich auch stehen.
4. Durch die Auseinandersetzung mit dem Thema Matriarchat musste ich mich zwangsläufig auch mit den Strukturelementen des Patriarchats auseinandersetzen und habe erkannt, dass Feminismus ja nur im Patriarchat vorkommen kann. Grund genug, mich davon zu distanzieren, den Feminist/innen sind per se patriarchal.
“Ich begrüße die Kehrtwende, das Weibliche zu benennen und sichtbar zu machen.” – Es ist keine Kehrtwende, denn ich habe nie damit aufgehört. Du würdest es beim Lesen merken, wenn es nicht so wäre.
Anfangs habe ich im Internet für die Zielgruppe “Frauen” geschrieben. Das habe ich aufgegeben, ich schreibe jetzt für die Zielgruppe “Menschen”.
Und das ist, was Feministinnen nicht tun, denn dann sind sie keine mehr.
Mir hat gut getan, was Mela Eckenfels von der Piratenpartei dazu sagte: “Ich möchte selbstverständliche Gleichberechtigung statt Feminismus. [...] Versteht das und versteht das wir ‘Frauenpolitik’ für ein Instrument des letzten Jahrhunderts halten, das Ungleichheit zementiert statt sie zu beseitigen. Von Feminismus ganz zu schweigen.”
Prokrastinationstool: Free Rice
Ja, irgendwie dient das Ding wohl einem guten Zweck. Aber hauptsächlich ist Free Rice das perfekte Prokrastinationstool. Kaum fängt man an zu testen wie es um das eigene, englische Sprachgefühl bestellt ist, kommt man schon nicht mehr davon los.
via Texttreff
via Texttreff
Jehova, Jehova

Der oder Das Blog. Eine Diskussion die in der deutschen Bloglandschaft schon erschöpfend geführt wurde.
- Blog, der (landschaftlich)
- Das Blog oder der Blog?
- Das Blog. Nicht der Blog.
- und so weiter..
...und in der ein Konsens deutlich in Richtung Das Blog - Es heisst ja auch Das Weblog - ging...
Aber der Männerblog (bah, da gruselt es sogar mein beständig defektes Grammatik-Modul) schreit Jehova..








