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DHL mal wieder: Kunden für dumm verkaufen
Besonders dumm verkauft DHL seine Kunden, wenn der Zustellversuch scheiterte obwohl der Kunde (wie ich) einen drecksverdammten G A R A G E N V E R T R A G hat.
Und für dreimal dumm verkauft DHL seine Kunden, wenn der Schein über den mißglückten Zustellungsversuch nicht durch die Klappe der Eingangstür eingeworfen wird und im Hausflur rumfliegt, sondern fein säuberlich im Umschlag per Post zugestellt wird.
Das bedeutet dann nämlich: "Es ist Weihnachtszeit und wir hatten weder Zeit noch das Personal die Pakete auszufahren. Deswegen drücken wir uns um die Leistung für die wir bezahlt werden und kippen das alles in der nächsten Postniederlassung ab. Genau, die mit den beschissenen Öffnungszeiten. Dass sie dann eine gute halbe Stunde in der Schlange stehen werden, ist nicht mehr unser Problem. Und falls sie ihren Ausweis vergessen haben, dann tanzen sie doch noch ein zweites Mal an. Bleiben sie uns als Kunde gewogen."
Drecksladen.
Mela und der DHL-Sprachcomputer
(14 Cent je angefangene 60 Sekunden im Festnetz der T-Com)
... die ja dafür bekannt sind so unglaublich kundenfreundlich zu sein.
Um die Pressebox zu zitieren:
Eigentlich sollen sich Anrufer und der Angerufene die Gebühren bei 01805-Nummern teilen. "In der Praxis ist es aber leider so, dass die Unternehmen in Kooperation mit den Anschlussanbietern auf die eine oder andere Weise daran mitverdienen", so c't-Redakteur Urs Mansmann.
"Das verführt dazu, dass die Kunden häufig unnötig lange in einer Warteschleife festgehalten werden."
Um endlich an mein prokrastiniertes Paket zu gelangen, bemühte ich eben jene Nepp-Nummer und, was Urs Mansmann da oben behauptet stimmt so vollinhaltlich das es einfach nur noch weh tut ...
Karchers Hausfreund - Der Test
Erst mal die Fakten:
Das Liefergebiet:
Geliefert wird in der Gegend von Karlsruhe, sowie südlich von Karlsruhe bis Baden-Baden. Dabei werden die folgenden Orte angefahren:
76275 Ettlingen
76287 Rheinstetten
76316 Malsch
76337 Waldbronn
76437 Rastatt
76448 Durmersheim
76456 Kuppenheim
76461 Muggensturm
76467 Bietigheim
76470 Ötigheim
76476 Bischweier
Die Firma selbst sitzt in Malsch.
Bestellvorgang:
Bestellt wird über einen Webshop, der erfreulich unprätentiös daherkommt, technisch aber leider doch mit Javascript gepflastert ist. Konqueror wird mit der Seite nicht warm, unter Firefox geht es. Man muss einen Moment mit der Menüführung warm werden - Eier finden sich zum Beispiel unter der wenig aussagekräftigen Rubrik 'Basisprodukte' - aber dann geht es. Zudem kann man auch direkt nach Produktnamen suchen, wobei es nachteilig ist das Suchbegriffe nicht kombiniert werden können.
Ein einzelner Klick auf das Warenkorbsymbol legt das gewünschte Produkt in den Warenkorb. Mehrmaliges Klicken erhöht die Anzahl.
Entscheidet man sich grundsätzlich um, kann man den Warenkorb mit einem einzelnen Klick auch wieder auf Null setzen und von vorne beginnen.
Der Button ganz rechts "Weiter" bringt einen - sofern man angemeldet ist - zur Auswahl der Lieferzeit. Hat man diese ausgewählt, bringt einen der "Weiter"-Button auf eine Übersichtsseite auf der auch eventuelle (Express-)Zuschläge, sowie anfallende Pfandkosten aufgeführt sind. Am Fuß dieser Seite findet man den Button "Bestellen".
Lieferdienste III - Karchers Hausfreund
Die Auswahl bei Karchers Hausfreund ist sooo umwerfend nicht und ich werde mich wohl gleich nochmal rausquälen müssen um den Bestand an Obst und Gemüse aufzustocken, aber wenigstens muss ich keine Getränkekisten und Joghurtgläser schleppen. Ist doch schon mal was.
Lieferdienste II
Bestellt werden muss bis Mittwoch, ausgeliefert wird nur Donnerstags.
Sicher gut für Rentner mit geregeltem Wochenablauf, aber nichts für jemanden der grade mal spontan in den Seilen hängt. Schade.
Lieferdienste
Gute Gründe sich also mal wieder nach Lieferdiensten umzusehen. Bis vor etwa einem Jahr wurden uns Getränke gemeinsam mit der Biokiste geliefert. Doch Schmälzle hat diese Dienstleistung leider inzwischen eingestellt nachdem die Zahl ihrer Kunden zu und der verfügbare Platz in den Transportern abnahm. Beim Ersatzdienst Bio bringts! hätte ich schon am Montag wissen müssen das ich diese Woche noch was zu trinken brauche, aber hei.. ich bin Geek. Wenn ich planen könnte wäre ich Manager.
Manche Läden wie der Shopblogger liefern ja nach Hause. Ein Service der nicht zu verachten ist, aber erst mal gefunden werden muss. Famila hier um die Ecke scheint nicht zu liefern, Edeka hat zumindest ein Formular zur Marktsuche bei dem man nach dem Lieferfeature suchen kann nur.. warum ist der nächste Markt mit Lieferdienst 15 km entfernt in Burbach? Braucht man in der Stadt einfach nicht so kundenfreundlich zu sein?
Einen Lichtblick gibt es jedoch scheinbar. Der CAP-Markt, also ein Markt der vor allem behinderte Angestellte beschäftigt, bietet auch Lieferungen nach Hause an. Leider muss man telefonieren um zu bestellen, aber das bekomm ich wohl hin und werde es morgen mal ausprobieren.
Hardwareärger Nr. 4: Kühlschrank
Hardwareärger Nr. 3 sehen kann, kommt ein Ärger selten alleine und auch mit der Nr. 4 wird diese Mini-Artikelserie noch nicht beendet sein.
Diesmal geht es also um den Kühlschrank. Bei unserem 'guten' Stück, das gerade mal 5 Jährchen auf dem Buckel hat, fiel nun auf das besonders Fleisch ziemlich schnell verdarb. Nicht selten noch vor dem Verzehrdatum. Das subjektive Gefühl 'Da drinnen ist es doch zu warm!' wurde durch den Kauf eines kleinen Kühlschrankthermometers verifiziert. Deutlich zu warm. Auch das Hochdrehen des Reglers bis zum Anschlag brachte ihn dann auf Temperaturen die gerade so die Lebensmittelsicherheit wahren. Wirklich nur gerade so.
Es folgten die üblichen Maßnahmen: Saubermachen, Abtauen, schauen obs besser wird. Doch leider wurde es nicht besser und so riefen wir den Hausgeräte Notdienst zuhilfe, der schon mal über Feiertage die Spülmaschine im Handumdrehen wieder in Gang gebracht hatte. Zwei der Angestellten kamen vorbei, hantierten zehn Minuten mit besorgten Gesichtern am Kühlschrank herum und eröffnet mir schließlich das er an der einzigen Krankheit leiden würde, die sie nicht behandeln könnten. Eine mit dem Kühlkreislauf verkapselte Pumpe.
Ihre wenig tröstlichen Worte: "Das hätte ihnen mit jedem Gerät passieren können, für die Motoren gibt es nur einen Hersteller. 5 Jahre? Tragisch. Sollen wir ihnen Kataloge dalassen, oder gehen sie selbst schauen was im Media Markt im Angebot ist?"
Ich lehnte dankend ab - nach Haushaltshardware recherchieren schaffe ich grade noch - und zahlte zähneknirschend für die Anfahrt und 10 Minuten besorgtes Kühlschrankrütteln ...
Nokia 6260 - Club Nokia
Nur dunkel erinnere ich mich noch an die Zeit als Hersteller von $PRODUKT mit dessen Langlebig- und Zuverlässigkeit warben. Heute geht es schon beim Kauf eher darum ob man mit den zu erwartenden Macken des erworbenen Geräts leben kann, bzw. dient Support häufig nur dem Hinhalten der Kunden, bis diese sich dann eben genervt arrangieren.
Diese Funktion scheint auch der Club Nokia zu erfüllen.
Das Nokia 6260 wird mit den besten Anlagen, die ein Smartphone besitzen kann, ausgeliefert. Erst im täglichen Gebrauch machen sich Unarten bemerkbar, die einen das Gerät gelegendlich im nächsten Klo versenken lassen möchten. Oder wahlweise einen der Nokia-Verantwortlichen auf Knien vor einem rutschen...
Von den diffusen 'Copyright' Meldungen hatte ich schon berichtet, aber dabei blieb es bisher natürlich nicht. Weitere Annoyances des Nokia 6260 sind:
- Beim Einfügen von selbstgeschossenen Fotos in Emails kommt mehr oder weniger regelmäßig die Meldung: unsupported format. Die Bilder werden als jpg abgelegt und ein jpg ist ein jpg ist ein jpg...
- Der Menüpunkt der Uhr 'Automatische Zeitanpassung' scheint nicht zu bedeuten was ich mir drunter vorstelle. Eine automatische Zeitumstellung zur Winterzeit fand nicht statt.
- Die MMC Karte ist nicht mit dem Kartenleser am PC zu lesen. Warum?
- Die Nokia PC Suite arbeitet nicht vernünftig per Bluetooth, das Sichern der Daten ist daher kein Spaß
- Das Auslösegeräusch der Kamera ist unverschämt laut und nicht abstellbar. Mit dem verhältnismäßig dezenten Shuttersound wie beim Handy meiner Freundin könnte ich mich ja noch abfinden...
Grund genug einmal den Club Nokia Support anzumailen.
Kunde, du Arsch!
Vielleiiiicht bin ich ja einfach etwas empfindlich was den Ton von großen Unternehmen, bzw. Konzernen gegenüber ihren Kunden betrifft. Vielleicht ist aber auch der Ton nur unter aller Sau.
Vorgeschichte: Am 12. Mai 2005 unternahm ich eine Bahnreise zu meinen Eltern. Ich bin im Besitz einer Bahncard 50, werfe dem Unternehmen Deutsche Bahn also jährlich schon nicht unwesentlich viel Geld in den Rachen, bevor ich überhaupt einen einzigen Zug besteige.
Ebenso bin ich im Besitz eines Zugangs auf bahn.de, bei dem Bahncard- und Konto-Daten hinterlegt sind.
Diesen Zugang nutze ich immer wann möglich, um mir den Ärger mit den zu geringen und immer belegten Automaten zu ersparen, sowie die absolut unmöglichen Zustände in den sogenannten Service Centern der Bahn mit Wartezeiten ab ca. einer Viertelstunde Länge.
Beim Ausdrucken der Fahrkarte, trägt diese eine Prüfsumme, mit der die mobilen Geräte der Schaffner die Zugehörigkeit der Fahrkarte zur Bahncard überprüfen können. Bzw. auch die Gültigkeit der Fahrkarte.
Mir kann also kein Mensch erzählen das es nicht möglich ist zu verifizieren ob jemand schwarz gefahren ist, oder zum Zeitpunkt der Fahrt tatsächlich eine gültige Fahrkarte besaß...









