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DHL mal wieder: Kunden für dumm verkaufen
Dass DHL seine Kunden für dumm verkauft, weiss jeder der schon mal ein Zettelchen im Briefkasten liegen hatte das auf einen gescheiterten Zustellversuch hinweist - obwohl er den gesamten Tag zu Hause war. (Sowas ist ja gerne mal bei Freiberuflern der Fall. Besonders wenn diese mit Kohlen unter dem Hintern auf die Ankunft eben dieses Päckchens/Pakets warten.)
Besonders dumm verkauft DHL seine Kunden, wenn der Zustellversuch scheiterte obwohl der Kunde (wie ich) einen drecksverdammten G A R A G E N V E R T R A G hat.
Und für dreimal dumm verkauft DHL seine Kunden, wenn der Schein über den mißglückten Zustellungsversuch nicht durch die Klappe der Eingangstür eingeworfen wird und im Hausflur rumfliegt, sondern fein säuberlich im Umschlag per Post zugestellt wird.
Das bedeutet dann nämlich: "Es ist Weihnachtszeit und wir hatten weder Zeit noch das Personal die Pakete auszufahren. Deswegen drücken wir uns um die Leistung für die wir bezahlt werden und kippen das alles in der nächsten Postniederlassung ab. Genau, die mit den beschissenen Öffnungszeiten. Dass sie dann eine gute halbe Stunde in der Schlange stehen werden, ist nicht mehr unser Problem. Und falls sie ihren Ausweis vergessen haben, dann tanzen sie doch noch ein zweites Mal an. Bleiben sie uns als Kunde gewogen."
Drecksladen.
Besonders dumm verkauft DHL seine Kunden, wenn der Zustellversuch scheiterte obwohl der Kunde (wie ich) einen drecksverdammten G A R A G E N V E R T R A G hat.
Und für dreimal dumm verkauft DHL seine Kunden, wenn der Schein über den mißglückten Zustellungsversuch nicht durch die Klappe der Eingangstür eingeworfen wird und im Hausflur rumfliegt, sondern fein säuberlich im Umschlag per Post zugestellt wird.
Das bedeutet dann nämlich: "Es ist Weihnachtszeit und wir hatten weder Zeit noch das Personal die Pakete auszufahren. Deswegen drücken wir uns um die Leistung für die wir bezahlt werden und kippen das alles in der nächsten Postniederlassung ab. Genau, die mit den beschissenen Öffnungszeiten. Dass sie dann eine gute halbe Stunde in der Schlange stehen werden, ist nicht mehr unser Problem. Und falls sie ihren Ausweis vergessen haben, dann tanzen sie doch noch ein zweites Mal an. Bleiben sie uns als Kunde gewogen."
Drecksladen.
Mela und der DHL-Sprachcomputer
DHL hat ja so eine tolle 01805-Servicenummer ...
... die ja dafür bekannt sind so unglaublich kundenfreundlich zu sein.
Um die Pressebox zu zitieren:
Um endlich an mein prokrastiniertes Paket zu gelangen, bemühte ich eben jene Nepp-Nummer und, was Urs Mansmann da oben behauptet stimmt so vollinhaltlich das es einfach nur noch weh tut ...
Der Sprachcomputer fordert einen auf die Packstücknummer Ziffer für Ziffer vorzulesen. Was ich beim ersten Anruf noch brav tat.
Und .. Überraschung .. kommt man endlich zu einem menschlichen Supportdroiden durch - was wirklich beinahe zehn Minuten brauchte - darf man ihm die Nummer noch mal diktieren. Irgendwie fände ich es ja das mindeste wenn der Supportmitarbeiter dann wenigstens schon die gesuchte Sendung auf dem Bildschirm hätte, damit die Eingabe dort auch nur den geringsten Zweck erfüllt. Ansonsten sind die sinnvollen Sprachcomputerabfragen spätestens mit "Inlands- oder Auslandssendung" abgehakt.
Beim zweiten Anruf gab ich nur noch ...
Und siehe da ... auch das funktioniert. Sollte ich nochmal das zweifelhafte Vergnügen mit diesem Sprachcomputer haben, wird es Worschtsalat oder Expikalifragilistischsuperaligetisch werden. Ich wette das Ergebnis wird genauso aussehen, als hätte man brav jede Zahl diktiert.
Vielen Dank DHL für das Für-Dumm-Verkaufen der Woche.
(Sollte ich mir einen netten Preis dafür ausdenken?)
(14 Cent je angefangene 60 Sekunden im Festnetz der T-Com)
... die ja dafür bekannt sind so unglaublich kundenfreundlich zu sein.
Um die Pressebox zu zitieren:
Eigentlich sollen sich Anrufer und der Angerufene die Gebühren bei 01805-Nummern teilen. "In der Praxis ist es aber leider so, dass die Unternehmen in Kooperation mit den Anschlussanbietern auf die eine oder andere Weise daran mitverdienen", so c't-Redakteur Urs Mansmann.
"Das verführt dazu, dass die Kunden häufig unnötig lange in einer Warteschleife festgehalten werden."
Um endlich an mein prokrastiniertes Paket zu gelangen, bemühte ich eben jene Nepp-Nummer und, was Urs Mansmann da oben behauptet stimmt so vollinhaltlich das es einfach nur noch weh tut ...
Der Sprachcomputer fordert einen auf die Packstücknummer Ziffer für Ziffer vorzulesen. Was ich beim ersten Anruf noch brav tat.
Eins Acht Drei Eins Fünf Sechs Zwei Zwei Acht Zwei Drei ...
Und .. Überraschung .. kommt man endlich zu einem menschlichen Supportdroiden durch - was wirklich beinahe zehn Minuten brauchte - darf man ihm die Nummer noch mal diktieren. Irgendwie fände ich es ja das mindeste wenn der Supportmitarbeiter dann wenigstens schon die gesuchte Sendung auf dem Bildschirm hätte, damit die Eingabe dort auch nur den geringsten Zweck erfüllt. Ansonsten sind die sinnvollen Sprachcomputerabfragen spätestens mit "Inlands- oder Auslandssendung" abgehakt.
Beim zweiten Anruf gab ich nur noch ...
Einsachtdreieinsfünfsechszweizweiachtzweidrei ...
Und siehe da ... auch das funktioniert. Sollte ich nochmal das zweifelhafte Vergnügen mit diesem Sprachcomputer haben, wird es Worschtsalat oder Expikalifragilistischsuperaligetisch werden. Ich wette das Ergebnis wird genauso aussehen, als hätte man brav jede Zahl diktiert.
Vielen Dank DHL für das Für-Dumm-Verkaufen der Woche.
(Sollte ich mir einen netten Preis dafür ausdenken?)
Karchers Hausfreund - Der Test
Bei Karchers Hausfreund handelt es sich um einen Lebensmittel-Lieferdienst, oder auch Einkaufsservice. Gestern bestellt, heute kam die erste Lieferung, somit möchte ich ein kleines Fazit schreiben.
Erst mal die Fakten:
Das Liefergebiet:
Geliefert wird in der Gegend von Karlsruhe, sowie südlich von Karlsruhe bis Baden-Baden. Dabei werden die folgenden Orte angefahren:
Die Firma selbst sitzt in Malsch.
Bestellvorgang:
Bestellt wird über einen Webshop, der erfreulich unprätentiös daherkommt, technisch aber leider doch mit Javascript gepflastert ist. Konqueror wird mit der Seite nicht warm, unter Firefox geht es. Man muss einen Moment mit der Menüführung warm werden - Eier finden sich zum Beispiel unter der wenig aussagekräftigen Rubrik 'Basisprodukte' - aber dann geht es. Zudem kann man auch direkt nach Produktnamen suchen, wobei es nachteilig ist das Suchbegriffe nicht kombiniert werden können.
Ein einzelner Klick auf das Warenkorbsymbol legt das gewünschte Produkt in den Warenkorb. Mehrmaliges Klicken erhöht die Anzahl.
Entscheidet man sich grundsätzlich um, kann man den Warenkorb mit einem einzelnen Klick auch wieder auf Null setzen und von vorne beginnen.
Der Button ganz rechts "Weiter" bringt einen - sofern man angemeldet ist - zur Auswahl der Lieferzeit. Hat man diese ausgewählt, bringt einen der "Weiter"-Button auf eine Übersichtsseite auf der auch eventuelle (Express-)Zuschläge, sowie anfallende Pfandkosten aufgeführt sind. Am Fuß dieser Seite findet man den Button "Bestellen".
Die Produktauswahl & Vielfalt:
Es scheint eine Kooperation mit Edeka zu bestehen. Hinter "Karchers Hausfreund" steht der "SPAR Markt Karcher" in Malsch. Daher werden recht oft Edeka-Hausmarken angeboten. Geboten werden Basisprodukte für den eher anspruchslosen Käufer. Im Bereich von Bio-Produkten (auch Bio-Light Marken) klafft ein scheunentorgroßes Loch. Viele meiner Lieblingsprodukte die ich üblicherweise auf meinen Einkaufstouren einsammele gibt es nicht, was leider vermeidet das ich meine Einkäufe schwerpunktmässig zu Karchers Hausfreund verlagern werde. Aber ich mag halt meine Sahne in der Flasche und ohne Carrageen, und nicht nur im 200g Döschen von "Gut & Günstig".
Abgegeben werden die Produkte zu haushaltsüblichen Mengen. Auch die Frischware wie Obst oder Gemüse. Das ist ein großer Vorteil zu doit24, bei denen ich Chinakohl mal locker in der 5kg-Kiste hätte ordern dürfen, hätte ich denn unbedingt Chinakohl benötig.
Hier wäre herauszufinden ob Karchers Hausfreund auch bereit ist das Angebot auf Kundenwunsch zu erweitern. Wenn ja würde ich so typische Schlepp-Produkte wie das Gel für meine Spülmaschine (deren Reinigungsfach zu klein ist für die allgegenwärtigen Tabs und Pulver ist mir zu unhandlich weil es dauernd verklumpt) auch über Karchers Hausfreund ordern.
Bei dem angebotenen Brot handelt es sich, so mein Eindruck trotz der Edeka-Papiertüte, um Industriebrot.
Neben Getränken, Spirituosen, Lebensmitteln und Dingen des alltäglichen Bedarfs wie Klopapier, Spülmittel oder Tampons, liefert Karchers Hausfreund auch Briefmarken oder Partybedarf wie Bänke oder Zelte.
Die Produktpräsentation:
Könnte besser sein. Teils fehlen mir einfach die Produktfotos, denn manchmal ist der optische Abgleich mit dem inneren Gedächtnis doch schneller getätigt, als beim Durchackern von Produktnamen.. und dann fehlen mir wichtige Infos (Inhaltsstoffe beispielsweise) ganz. Klar ist es viel Aufwand den Shop um solche Details zu erweitern, aber ich gehöre nun mal zu den Leuten die gerne wissen was sie kaufen und was drin ist. Gerade beim Brot wäre es wichtig zu wissen ob es Bäcker- oder Industriebrot ist.
Teilweise sind die Produkte auch unglücklich gelabelt und so durch eine Direktsuche nicht zu finden. Sucht man nach "Tampons" findet man nur Billigmarken. OB-Tampons findet man in einer Unterrubrik, in die trockenes und feuchtes Toilettenpapier, Binden, Slipeinlagen und Tampons gemeinsam gerammt wurde, nur durch aufmerksames Durchklicken da die Produkte lediglich als "Normal", "Comfort Mini" oder "Comfort Normal" mit der kleinen Anmerkung 'OB' gelabelt werden, der Begriff 'Tampons' aber völlig fehlt.
Hier würde ich mir wünschen das den Produkten noch Stichworte hinzugefügt werden um sie besser auffindbar zu machen.
Wann wird geliefert:
Generell am folgenden Tag, sofern es sich um einen Werktag handelt und hier setzt sich Karchers Hausfreund deutlich vor doit24 oder auch Edeka24 an die Spitze - sofern man im südlichen Raum von Karlsruhe lebt. doit24 braucht rund 2 Tage zur Lieferung (je nach Uhrzeit der Bestellung), bei Edeka24 werden 3 Tage angegeben.
Bestellt man bis 15 Uhr und zahlt einen Expressaufschlag von 7,50 €, kann man sich noch am selben Tag beliefern lassen. Gut wenn man schnell noch für den Abend eine Grillparty organisieren muss.
Bestellt man für den kommenden Tag liefert Karchers Hausfreund in drei Touren die frei wählbar sind:
Ein bisschen schwierig für typische DINKs und andere Arbeitssüchtige, die ja meist vor 12 aus dem Haus gehen und oft erst gegen 20 Uhr wieder zuhause eintrudeln. Aber per Telefon kann man die Lieferzeiten eventuell etwas konkretisieren oder verschieben, sofern es in die Planung von Karchers Hausfreund einbindbar ist. Behauptet zumindest die Webseite.
Kosten & Preise:
Die 6 EUR Liefergebühren entfallen ab einem verbraucherfreundlichen Bestellwert von 25 € (wobei Pfandsummen aus dem Bestellwert herausgerechnet werden). Verzichtet man also auf Expresslieferung, ist der Einkauf bei Karchers Hausfreund absolut wirtschaftlich. Immerhin verfährt man kein eigenes Benzin und kann in der Zeit in der man sonst durch die Stadt hetzen und Kisten schleppen würde andere Dinge tun.
Verzichten muss man dafür natürlich auf die Schnäppchenjagd, vermeidet aber ebenso Spontankäufe.
Die Preise sind, soweit ich das beurteilen kann, Supermarktdurchschnitt. Also nicht überhöht.
Die Lieferung:
Fand pünktlich innerhalb des vorgesehenen Zeitfensters statt. Die Bestellung wurde bis in die Wohnung getragen und dort abgestellt wo ich sie hinhaben wollte. Leergut - in meinem Fall ein halbes Dutzend Joghurtgläser - wurden direkt mit abtransportiert.
Wie die Gutschrift des Pfandes aussehen wird, werde ich sicherlich noch erfahren.
Bezahlung:
Bezahlt werden kann bei Lieferung - sofern man den Betrag passend vorhält - oder per Überweisung. Auch wenn man nicht Hinz und Kunz eine Einzugsberechtigung geben sollte, würde ich mir doch die Möglichkeit des automatischen Einzugs wünschen. Überweisungen kann man vergessen, Bankeinzug nicht.
Fazit:
Karchers Hausfreund ist eine gute Möglichkeit den Einkauf zu optimieren, gerade lästige Schleppereien an andere abzugeben oder um Versorgungslücken zu schliessen wenn man arbeitsmässig zu eingespannt ist oder (wie ich gerade) rumkränkelt. Wünschen würde ich mir eine etwas erweiterte Produktauswahl, umfangreichere Produktinformationen, eine verbesserte Suchfunktion und vielleicht eine Art 'Wunschbox' in die man eintragen könnte welche Produkte die Kunden denn bestellen würden, wenn sie im Shop vorhanden wären.
Vom Brot bin ich nicht sehr angetan, das würde ich in Zukunft dann doch lieber weiterhin beim Bäcker meines Vertrauens kaufen.
Erst mal die Fakten:
Das Liefergebiet:
Geliefert wird in der Gegend von Karlsruhe, sowie südlich von Karlsruhe bis Baden-Baden. Dabei werden die folgenden Orte angefahren:
76275 Ettlingen
76287 Rheinstetten
76316 Malsch
76337 Waldbronn
76437 Rastatt
76448 Durmersheim
76456 Kuppenheim
76461 Muggensturm
76467 Bietigheim
76470 Ötigheim
76476 Bischweier
Die Firma selbst sitzt in Malsch.
Bestellvorgang:
Bestellt wird über einen Webshop, der erfreulich unprätentiös daherkommt, technisch aber leider doch mit Javascript gepflastert ist. Konqueror wird mit der Seite nicht warm, unter Firefox geht es. Man muss einen Moment mit der Menüführung warm werden - Eier finden sich zum Beispiel unter der wenig aussagekräftigen Rubrik 'Basisprodukte' - aber dann geht es. Zudem kann man auch direkt nach Produktnamen suchen, wobei es nachteilig ist das Suchbegriffe nicht kombiniert werden können.
Ein einzelner Klick auf das Warenkorbsymbol legt das gewünschte Produkt in den Warenkorb. Mehrmaliges Klicken erhöht die Anzahl.
Entscheidet man sich grundsätzlich um, kann man den Warenkorb mit einem einzelnen Klick auch wieder auf Null setzen und von vorne beginnen.
Der Button ganz rechts "Weiter" bringt einen - sofern man angemeldet ist - zur Auswahl der Lieferzeit. Hat man diese ausgewählt, bringt einen der "Weiter"-Button auf eine Übersichtsseite auf der auch eventuelle (Express-)Zuschläge, sowie anfallende Pfandkosten aufgeführt sind. Am Fuß dieser Seite findet man den Button "Bestellen".
Die Produktauswahl & Vielfalt:
Abgegeben werden die Produkte zu haushaltsüblichen Mengen. Auch die Frischware wie Obst oder Gemüse. Das ist ein großer Vorteil zu doit24, bei denen ich Chinakohl mal locker in der 5kg-Kiste hätte ordern dürfen, hätte ich denn unbedingt Chinakohl benötig.
Hier wäre herauszufinden ob Karchers Hausfreund auch bereit ist das Angebot auf Kundenwunsch zu erweitern. Wenn ja würde ich so typische Schlepp-Produkte wie das Gel für meine Spülmaschine (deren Reinigungsfach zu klein ist für die allgegenwärtigen Tabs und Pulver ist mir zu unhandlich weil es dauernd verklumpt) auch über Karchers Hausfreund ordern.
Bei dem angebotenen Brot handelt es sich, so mein Eindruck trotz der Edeka-Papiertüte, um Industriebrot.
Neben Getränken, Spirituosen, Lebensmitteln und Dingen des alltäglichen Bedarfs wie Klopapier, Spülmittel oder Tampons, liefert Karchers Hausfreund auch Briefmarken oder Partybedarf wie Bänke oder Zelte.
Die Produktpräsentation:
Könnte besser sein. Teils fehlen mir einfach die Produktfotos, denn manchmal ist der optische Abgleich mit dem inneren Gedächtnis doch schneller getätigt, als beim Durchackern von Produktnamen.. und dann fehlen mir wichtige Infos (Inhaltsstoffe beispielsweise) ganz. Klar ist es viel Aufwand den Shop um solche Details zu erweitern, aber ich gehöre nun mal zu den Leuten die gerne wissen was sie kaufen und was drin ist. Gerade beim Brot wäre es wichtig zu wissen ob es Bäcker- oder Industriebrot ist.
Teilweise sind die Produkte auch unglücklich gelabelt und so durch eine Direktsuche nicht zu finden. Sucht man nach "Tampons" findet man nur Billigmarken. OB-Tampons findet man in einer Unterrubrik, in die trockenes und feuchtes Toilettenpapier, Binden, Slipeinlagen und Tampons gemeinsam gerammt wurde, nur durch aufmerksames Durchklicken da die Produkte lediglich als "Normal", "Comfort Mini" oder "Comfort Normal" mit der kleinen Anmerkung 'OB' gelabelt werden, der Begriff 'Tampons' aber völlig fehlt.
Hier würde ich mir wünschen das den Produkten noch Stichworte hinzugefügt werden um sie besser auffindbar zu machen.
Wann wird geliefert:
Generell am folgenden Tag, sofern es sich um einen Werktag handelt und hier setzt sich Karchers Hausfreund deutlich vor doit24 oder auch Edeka24 an die Spitze - sofern man im südlichen Raum von Karlsruhe lebt. doit24 braucht rund 2 Tage zur Lieferung (je nach Uhrzeit der Bestellung), bei Edeka24 werden 3 Tage angegeben.
Bestellt man bis 15 Uhr und zahlt einen Expressaufschlag von 7,50 €, kann man sich noch am selben Tag beliefern lassen. Gut wenn man schnell noch für den Abend eine Grillparty organisieren muss.
Bestellt man für den kommenden Tag liefert Karchers Hausfreund in drei Touren die frei wählbar sind:
- Tour 1 von 08.00 Uhr - 12.00 Uhr
- Tour 2 von 12.00 Uhr - 17.00 Uhr
- Tour 3 von 17.00 Uhr - 21.00 Uhr
Ein bisschen schwierig für typische DINKs und andere Arbeitssüchtige, die ja meist vor 12 aus dem Haus gehen und oft erst gegen 20 Uhr wieder zuhause eintrudeln. Aber per Telefon kann man die Lieferzeiten eventuell etwas konkretisieren oder verschieben, sofern es in die Planung von Karchers Hausfreund einbindbar ist. Behauptet zumindest die Webseite.
Kosten & Preise:
Die 6 EUR Liefergebühren entfallen ab einem verbraucherfreundlichen Bestellwert von 25 € (wobei Pfandsummen aus dem Bestellwert herausgerechnet werden). Verzichtet man also auf Expresslieferung, ist der Einkauf bei Karchers Hausfreund absolut wirtschaftlich. Immerhin verfährt man kein eigenes Benzin und kann in der Zeit in der man sonst durch die Stadt hetzen und Kisten schleppen würde andere Dinge tun.
Verzichten muss man dafür natürlich auf die Schnäppchenjagd, vermeidet aber ebenso Spontankäufe.
Die Preise sind, soweit ich das beurteilen kann, Supermarktdurchschnitt. Also nicht überhöht.
Die Lieferung:
Fand pünktlich innerhalb des vorgesehenen Zeitfensters statt. Die Bestellung wurde bis in die Wohnung getragen und dort abgestellt wo ich sie hinhaben wollte. Leergut - in meinem Fall ein halbes Dutzend Joghurtgläser - wurden direkt mit abtransportiert.
Wie die Gutschrift des Pfandes aussehen wird, werde ich sicherlich noch erfahren.
Bezahlung:
Bezahlt werden kann bei Lieferung - sofern man den Betrag passend vorhält - oder per Überweisung. Auch wenn man nicht Hinz und Kunz eine Einzugsberechtigung geben sollte, würde ich mir doch die Möglichkeit des automatischen Einzugs wünschen. Überweisungen kann man vergessen, Bankeinzug nicht.
Fazit:
Karchers Hausfreund ist eine gute Möglichkeit den Einkauf zu optimieren, gerade lästige Schleppereien an andere abzugeben oder um Versorgungslücken zu schliessen wenn man arbeitsmässig zu eingespannt ist oder (wie ich gerade) rumkränkelt. Wünschen würde ich mir eine etwas erweiterte Produktauswahl, umfangreichere Produktinformationen, eine verbesserte Suchfunktion und vielleicht eine Art 'Wunschbox' in die man eintragen könnte welche Produkte die Kunden denn bestellen würden, wenn sie im Shop vorhanden wären.
Vom Brot bin ich nicht sehr angetan, das würde ich in Zukunft dann doch lieber weiterhin beim Bäcker meines Vertrauens kaufen.
Lieferdienste III - Karchers Hausfreund
Nun ist es Karchers Hausfreund geworden, nachdem ich kurz mit doit24 geliebäugelt hatte. Doch mir sind Lieferdienste aus der Region einfach erst mal lieber, in der Hoffnung das sie auch eher Produkte aus der Region vertreiben.
Die Auswahl bei Karchers Hausfreund ist sooo umwerfend nicht und ich werde mich wohl gleich nochmal rausquälen müssen um den Bestand an Obst und Gemüse aufzustocken, aber wenigstens muss ich keine Getränkekisten und Joghurtgläser schleppen. Ist doch schon mal was.
Die Auswahl bei Karchers Hausfreund ist sooo umwerfend nicht und ich werde mich wohl gleich nochmal rausquälen müssen um den Bestand an Obst und Gemüse aufzustocken, aber wenigstens muss ich keine Getränkekisten und Joghurtgläser schleppen. Ist doch schon mal was.
Lieferdienste II
Okay, auch der CAP-Markt ist keine Lösung wenn man nicht vorgeplant hat.
Bestellt werden muss bis Mittwoch, ausgeliefert wird nur Donnerstags.
Sicher gut für Rentner mit geregeltem Wochenablauf, aber nichts für jemanden der grade mal spontan in den Seilen hängt. Schade.
Bestellt werden muss bis Mittwoch, ausgeliefert wird nur Donnerstags.
Sicher gut für Rentner mit geregeltem Wochenablauf, aber nichts für jemanden der grade mal spontan in den Seilen hängt. Schade.
Lieferdienste
Meine Mandeln sind mehr weiß als rot, ich fühle mich schlapp und zerschlagen, aber Mineralwasser ist alle und auch sonst ist nicht mehr viel im Haus das auf Basis meiner Ernährungsumstellung noch ein leckeres Essen abgeben würde.
Gute Gründe sich also mal wieder nach Lieferdiensten umzusehen. Bis vor etwa einem Jahr wurden uns Getränke gemeinsam mit der Biokiste geliefert. Doch Schmälzle hat diese Dienstleistung leider inzwischen eingestellt nachdem die Zahl ihrer Kunden zu und der verfügbare Platz in den Transportern abnahm. Beim Ersatzdienst Bio bringts! hätte ich schon am Montag wissen müssen das ich diese Woche noch was zu trinken brauche, aber hei.. ich bin Geek. Wenn ich planen könnte wäre ich Manager.
Manche Läden wie der Shopblogger liefern ja nach Hause. Ein Service der nicht zu verachten ist, aber erst mal gefunden werden muss. Famila hier um die Ecke scheint nicht zu liefern, Edeka hat zumindest ein Formular zur Marktsuche bei dem man nach dem Lieferfeature suchen kann nur.. warum ist der nächste Markt mit Lieferdienst 15 km entfernt in Burbach? Braucht man in der Stadt einfach nicht so kundenfreundlich zu sein?
Einen Lichtblick gibt es jedoch scheinbar. Der CAP-Markt, also ein Markt der vor allem behinderte Angestellte beschäftigt, bietet auch Lieferungen nach Hause an. Leider muss man telefonieren um zu bestellen, aber das bekomm ich wohl hin und werde es morgen mal ausprobieren.
Gute Gründe sich also mal wieder nach Lieferdiensten umzusehen. Bis vor etwa einem Jahr wurden uns Getränke gemeinsam mit der Biokiste geliefert. Doch Schmälzle hat diese Dienstleistung leider inzwischen eingestellt nachdem die Zahl ihrer Kunden zu und der verfügbare Platz in den Transportern abnahm. Beim Ersatzdienst Bio bringts! hätte ich schon am Montag wissen müssen das ich diese Woche noch was zu trinken brauche, aber hei.. ich bin Geek. Wenn ich planen könnte wäre ich Manager.
Manche Läden wie der Shopblogger liefern ja nach Hause. Ein Service der nicht zu verachten ist, aber erst mal gefunden werden muss. Famila hier um die Ecke scheint nicht zu liefern, Edeka hat zumindest ein Formular zur Marktsuche bei dem man nach dem Lieferfeature suchen kann nur.. warum ist der nächste Markt mit Lieferdienst 15 km entfernt in Burbach? Braucht man in der Stadt einfach nicht so kundenfreundlich zu sein?
Einen Lichtblick gibt es jedoch scheinbar. Der CAP-Markt, also ein Markt der vor allem behinderte Angestellte beschäftigt, bietet auch Lieferungen nach Hause an. Leider muss man telefonieren um zu bestellen, aber das bekomm ich wohl hin und werde es morgen mal ausprobieren.
Hardwareärger Nr. 4: Kühlschrank
Wie man an der Folge Hardwareärger Nr. 1, Hardwareärger Nr. 2 &
Hardwareärger Nr. 3 sehen kann, kommt ein Ärger selten alleine und auch mit der Nr. 4 wird diese Mini-Artikelserie noch nicht beendet sein.
Diesmal geht es also um den Kühlschrank. Bei unserem 'guten' Stück, das gerade mal 5 Jährchen auf dem Buckel hat, fiel nun auf das besonders Fleisch ziemlich schnell verdarb. Nicht selten noch vor dem Verzehrdatum. Das subjektive Gefühl 'Da drinnen ist es doch zu warm!' wurde durch den Kauf eines kleinen Kühlschrankthermometers verifiziert. Deutlich zu warm. Auch das Hochdrehen des Reglers bis zum Anschlag brachte ihn dann auf Temperaturen die gerade so die Lebensmittelsicherheit wahren. Wirklich nur gerade so.
Es folgten die üblichen Maßnahmen: Saubermachen, Abtauen, schauen obs besser wird. Doch leider wurde es nicht besser und so riefen wir den Hausgeräte Notdienst zuhilfe, der schon mal über Feiertage die Spülmaschine im Handumdrehen wieder in Gang gebracht hatte. Zwei der Angestellten kamen vorbei, hantierten zehn Minuten mit besorgten Gesichtern am Kühlschrank herum und eröffnet mir schließlich das er an der einzigen Krankheit leiden würde, die sie nicht behandeln könnten. Eine mit dem Kühlkreislauf verkapselte Pumpe.
Ihre wenig tröstlichen Worte: "Das hätte ihnen mit jedem Gerät passieren können, für die Motoren gibt es nur einen Hersteller. 5 Jahre? Tragisch. Sollen wir ihnen Kataloge dalassen, oder gehen sie selbst schauen was im Media Markt im Angebot ist?"
Ich lehnte dankend ab - nach Haushaltshardware recherchieren schaffe ich grade noch - und zahlte zähneknirschend für die Anfahrt und 10 Minuten besorgtes Kühlschrankrütteln ...
Der alte Kühlschrank, dessen wichtigstes Feature sich in der Whiteboardlackierung der Front erschöpfte, rödelte auf maximaler Stufe als Stromfresser weiter. Seine Innentemperatur schwankte je nach Aussentemperatur zwischen 'aktzeptabel' und 'nicht mehr so toll für die eingelagerten Lebensmittel'. Folglich brach ich direkt an den kommenden Tagen zu einer Odyssee durch diverse Läden auf, verglich Kühlschränke, notierte Aktionspreise und ergänzte das Zuhause durch eine intensive Webrecherche.
Ein Kühlschrank ist schlicht das allerwichtigste Haushaltsgerät, solche es gerade nicht tiefer Winter ist (die es ohnehin kaum noch gibt) und man Lebensmittel theoretisch vors Fenster stellen könnte. Dementsprechend wichtig war es mir ein Gerät zu wählen das unsere Bedürfnisse auf lange Zeit hinaus erfüllt. Platz ist bei unserer Wohnküche nicht die limitierende Größe, sondern natürlich der Preis. Das Geld das wir bereit waren anzulegen, wurde auch von der Überlegung beeinflusst, das wir gerne den extrem stromfressenden Tiefkühlschrank im Keller abschalten würden und sich der Preis für ein größeres Kombigerät durch die eingesparten Energiekosten rechtfertigen würde.
Und nachdem ich immer noch eine Bio-Kiste vom örtlichen Bio-Lieferdienst erhalte und sowieso in Buchentstehungs-Stoßzeiten in der Küche ziemlich aktiv bin, war mit ein Feature ganz besonders wichtig: Eine Null-Grad Zone, manchmal auf Frische-Zone oder Chill-Zone genannt, in der sich Gemüse, Fleisch und Fisch ganz besonders schonend lagern lässt.
Bei dieser für den Haushalt zentralen Neuanschaffung versuchte ich also ganz besonders umsichtig auszuwählen, bastelte mir sogar eine Übersichtstabelle ins Haushaltswiki und hatte schließlich zwei Favoriten. Ein Angebot aus dem nahen Media Markt und eines von Discount 24.
Leiderleiderleider entschied ich mich für das Angebot von Discount 24, welches schon das höherwertige Produkt war. Das Media Markt-Angebot war aber nur marginal schlechter und hätte mir ganz ganz sicher verdammt viel Ärger erspart.
Direkt nach der Bestellung überwies ich den Kaufpreis. Einen Fehler den ich nicht so schnell wieder begehen werde, sollte ich überhaupt nochmal in Betracht ziehen bei Discount 24 zu bestellen. Erst mal geschah nichts. Keine Information, gar nichts.
Nach ein paar Tagen rief ich an um zu fragen wie das denn nun vor sich ginge. Ja, es würde zwischen 8-10 Werktagen dauern, bis das Gerät geliefert würde, dann würde man sich in Verbindung setzen um einen Termin zu vereinbaren.
Gut.. ich wartete. 2 Wochen. Nach Ablauf der 2 Wochen endlich eine Meldung. Das Gerät sei leider erst Anfang der nächsten Woche lieferbar, man entschuldige sich vielmal dafür.. dann würde es aber schnell gehen. Ich schrieb freundlich zurück das nun doch ein kleines Entgegenkommen in Form von Sconto angebracht sei und erhielt die Antwort, zum Trost erhielte ich einen Warengutschein von 25 EUR. Well. Ich mag Gutscheine aus sicherlich nachvollziehbaren Gründen nicht, aber sagte zu. Und wartete.
Eine Woche später dann die Hiobsbotschaft. Das gewünschte Gerät sei nicht lieferbar, dafür würde man mir zwei Ersatzgeräte anbieten.
Nicht gut. Gar nicht gut. Denn die Geräte stammten zwar vom gleichen Hersteller, und waren vielleicht 50 EUR günstiger als das gewünschte Gerät.. in der Ausstattung lagen dazwischen aber Welten.
Keines der Geräte hatte eine Null-Grad-Zone. Sie waren einfach nur groß, hatten plakative Luxusfeatures wie einen Eiswürfel/Crushed Ice-Bereiter, aber die wirklich wichtige Ausstattung, die den Preis von Kühlschränken stärker nach oben treibt als solche 'nice to have'-Features fehlte völlig.
Ich hatte einen robusten, qualitativ hochwertigen Kombi der oberen Mittelklasse bestellt und bekam gehobene Kleinwagen mit Effektlackierung und Spoilern angeboten.
Nun doch schon etwas angepisst antwortete ich, ich würde die Qualitätsminderung ihres Neuangebotes nicht akzeptieren und sie sollten mir doch bitte ein Ersatzangebot mit Null-Grad-Zone in dem Preisrahmen des alten Angebots vorlegen.
Die darauf folgende Reaktion: Stille
Vorgestern rief ich also freundlich bei Discount 24 an und stornierte. Die (meiner Ansicht nach angemessene) Beschwerde wurde knapp abgewürgt.
Meine Nr. 2 auf der Liste, der Bauknecht-Kühlschrank aus dem Media Markt, war zu dem Zeitpunkt natürlich schon verkauft. Für mich bedeutet das: Die Rennerei, der Preisvergleich und alles geht von vorne los. Zwar hat die Metro derzeit einen LG-Kühlschrank im Angebot der eine Null-Grad-Zone besitzt und an sich akzeptabel wäre.. aber wer mal an der Innenausstattung eines LGs gerüttelt und sie mit der Innenausstattung eines Samsung oder Bauknecht verglichen hat.. der mag eigentlich keinen LG kaufen.
Alles geht von vorne los.. und das mit einem sterbenden Kühlschrank im Nacken. Prima. Probleme die die Welt nicht braucht - und die vor allem ich nicht gebrauchen kann.
P.S.:
Man soll ja nichts mit Absicht erklären, das man auch mit Dummheit, Mißgeschicken oder schlechter Organisation erklären kann... dennoch nagt an mir der Zweifel ob sich Discount 24 vielleicht eventuell mit einem sehr günstigen Angebot für ein klasse Gerät verhoben hat und dann versuchte qualitativ mittelmässige Geräte für nahezu den gleichen Preis an den Mann zu bringen, statt des versprochenen Geräts.
Die Leute erst mal mit einem tollen Angebot auf die Webseite holen, mit im Einkauf weitaus preiswerteren Geräten abspeisen und einen guten Schnitt machen.
Wäre nicht das erste Mal das Billigheimer in dieser Weise arbeiten würden.
P.P.S:
Ihr Einsatz mir ein Gerät mit den gewünschten Features anzubieten war jedenfalls riesengroß..
Hardwareärger Nr. 3 sehen kann, kommt ein Ärger selten alleine und auch mit der Nr. 4 wird diese Mini-Artikelserie noch nicht beendet sein.
Diesmal geht es also um den Kühlschrank. Bei unserem 'guten' Stück, das gerade mal 5 Jährchen auf dem Buckel hat, fiel nun auf das besonders Fleisch ziemlich schnell verdarb. Nicht selten noch vor dem Verzehrdatum. Das subjektive Gefühl 'Da drinnen ist es doch zu warm!' wurde durch den Kauf eines kleinen Kühlschrankthermometers verifiziert. Deutlich zu warm. Auch das Hochdrehen des Reglers bis zum Anschlag brachte ihn dann auf Temperaturen die gerade so die Lebensmittelsicherheit wahren. Wirklich nur gerade so.
Es folgten die üblichen Maßnahmen: Saubermachen, Abtauen, schauen obs besser wird. Doch leider wurde es nicht besser und so riefen wir den Hausgeräte Notdienst zuhilfe, der schon mal über Feiertage die Spülmaschine im Handumdrehen wieder in Gang gebracht hatte. Zwei der Angestellten kamen vorbei, hantierten zehn Minuten mit besorgten Gesichtern am Kühlschrank herum und eröffnet mir schließlich das er an der einzigen Krankheit leiden würde, die sie nicht behandeln könnten. Eine mit dem Kühlkreislauf verkapselte Pumpe.
Ihre wenig tröstlichen Worte: "Das hätte ihnen mit jedem Gerät passieren können, für die Motoren gibt es nur einen Hersteller. 5 Jahre? Tragisch. Sollen wir ihnen Kataloge dalassen, oder gehen sie selbst schauen was im Media Markt im Angebot ist?"
Ich lehnte dankend ab - nach Haushaltshardware recherchieren schaffe ich grade noch - und zahlte zähneknirschend für die Anfahrt und 10 Minuten besorgtes Kühlschrankrütteln ...
Der alte Kühlschrank, dessen wichtigstes Feature sich in der Whiteboardlackierung der Front erschöpfte, rödelte auf maximaler Stufe als Stromfresser weiter. Seine Innentemperatur schwankte je nach Aussentemperatur zwischen 'aktzeptabel' und 'nicht mehr so toll für die eingelagerten Lebensmittel'. Folglich brach ich direkt an den kommenden Tagen zu einer Odyssee durch diverse Läden auf, verglich Kühlschränke, notierte Aktionspreise und ergänzte das Zuhause durch eine intensive Webrecherche.
Ein Kühlschrank ist schlicht das allerwichtigste Haushaltsgerät, solche es gerade nicht tiefer Winter ist (die es ohnehin kaum noch gibt) und man Lebensmittel theoretisch vors Fenster stellen könnte. Dementsprechend wichtig war es mir ein Gerät zu wählen das unsere Bedürfnisse auf lange Zeit hinaus erfüllt. Platz ist bei unserer Wohnküche nicht die limitierende Größe, sondern natürlich der Preis. Das Geld das wir bereit waren anzulegen, wurde auch von der Überlegung beeinflusst, das wir gerne den extrem stromfressenden Tiefkühlschrank im Keller abschalten würden und sich der Preis für ein größeres Kombigerät durch die eingesparten Energiekosten rechtfertigen würde.
Und nachdem ich immer noch eine Bio-Kiste vom örtlichen Bio-Lieferdienst erhalte und sowieso in Buchentstehungs-Stoßzeiten in der Küche ziemlich aktiv bin, war mit ein Feature ganz besonders wichtig: Eine Null-Grad Zone, manchmal auf Frische-Zone oder Chill-Zone genannt, in der sich Gemüse, Fleisch und Fisch ganz besonders schonend lagern lässt.
Bei dieser für den Haushalt zentralen Neuanschaffung versuchte ich also ganz besonders umsichtig auszuwählen, bastelte mir sogar eine Übersichtstabelle ins Haushaltswiki und hatte schließlich zwei Favoriten. Ein Angebot aus dem nahen Media Markt und eines von Discount 24.
Leiderleiderleider entschied ich mich für das Angebot von Discount 24, welches schon das höherwertige Produkt war. Das Media Markt-Angebot war aber nur marginal schlechter und hätte mir ganz ganz sicher verdammt viel Ärger erspart.
Direkt nach der Bestellung überwies ich den Kaufpreis. Einen Fehler den ich nicht so schnell wieder begehen werde, sollte ich überhaupt nochmal in Betracht ziehen bei Discount 24 zu bestellen. Erst mal geschah nichts. Keine Information, gar nichts.
Nach ein paar Tagen rief ich an um zu fragen wie das denn nun vor sich ginge. Ja, es würde zwischen 8-10 Werktagen dauern, bis das Gerät geliefert würde, dann würde man sich in Verbindung setzen um einen Termin zu vereinbaren.
Gut.. ich wartete. 2 Wochen. Nach Ablauf der 2 Wochen endlich eine Meldung. Das Gerät sei leider erst Anfang der nächsten Woche lieferbar, man entschuldige sich vielmal dafür.. dann würde es aber schnell gehen. Ich schrieb freundlich zurück das nun doch ein kleines Entgegenkommen in Form von Sconto angebracht sei und erhielt die Antwort, zum Trost erhielte ich einen Warengutschein von 25 EUR. Well. Ich mag Gutscheine aus sicherlich nachvollziehbaren Gründen nicht, aber sagte zu. Und wartete.
Eine Woche später dann die Hiobsbotschaft. Das gewünschte Gerät sei nicht lieferbar, dafür würde man mir zwei Ersatzgeräte anbieten.
Nicht gut. Gar nicht gut. Denn die Geräte stammten zwar vom gleichen Hersteller, und waren vielleicht 50 EUR günstiger als das gewünschte Gerät.. in der Ausstattung lagen dazwischen aber Welten.
Keines der Geräte hatte eine Null-Grad-Zone. Sie waren einfach nur groß, hatten plakative Luxusfeatures wie einen Eiswürfel/Crushed Ice-Bereiter, aber die wirklich wichtige Ausstattung, die den Preis von Kühlschränken stärker nach oben treibt als solche 'nice to have'-Features fehlte völlig.
Ich hatte einen robusten, qualitativ hochwertigen Kombi der oberen Mittelklasse bestellt und bekam gehobene Kleinwagen mit Effektlackierung und Spoilern angeboten.
Nun doch schon etwas angepisst antwortete ich, ich würde die Qualitätsminderung ihres Neuangebotes nicht akzeptieren und sie sollten mir doch bitte ein Ersatzangebot mit Null-Grad-Zone in dem Preisrahmen des alten Angebots vorlegen.
Die darauf folgende Reaktion: Stille
Vorgestern rief ich also freundlich bei Discount 24 an und stornierte. Die (meiner Ansicht nach angemessene) Beschwerde wurde knapp abgewürgt.
Meine Nr. 2 auf der Liste, der Bauknecht-Kühlschrank aus dem Media Markt, war zu dem Zeitpunkt natürlich schon verkauft. Für mich bedeutet das: Die Rennerei, der Preisvergleich und alles geht von vorne los. Zwar hat die Metro derzeit einen LG-Kühlschrank im Angebot der eine Null-Grad-Zone besitzt und an sich akzeptabel wäre.. aber wer mal an der Innenausstattung eines LGs gerüttelt und sie mit der Innenausstattung eines Samsung oder Bauknecht verglichen hat.. der mag eigentlich keinen LG kaufen.
Alles geht von vorne los.. und das mit einem sterbenden Kühlschrank im Nacken. Prima. Probleme die die Welt nicht braucht - und die vor allem ich nicht gebrauchen kann.
P.S.:
Man soll ja nichts mit Absicht erklären, das man auch mit Dummheit, Mißgeschicken oder schlechter Organisation erklären kann... dennoch nagt an mir der Zweifel ob sich Discount 24 vielleicht eventuell mit einem sehr günstigen Angebot für ein klasse Gerät verhoben hat und dann versuchte qualitativ mittelmässige Geräte für nahezu den gleichen Preis an den Mann zu bringen, statt des versprochenen Geräts.
Die Leute erst mal mit einem tollen Angebot auf die Webseite holen, mit im Einkauf weitaus preiswerteren Geräten abspeisen und einen guten Schnitt machen.
Wäre nicht das erste Mal das Billigheimer in dieser Weise arbeiten würden.
P.P.S:
Ihr Einsatz mir ein Gerät mit den gewünschten Features anzubieten war jedenfalls riesengroß..
Nokia 6260 - Club Nokia
Nur dunkel erinnere ich mich noch an die Zeit als Hersteller von $PRODUKT mit dessen Langlebig- und Zuverlässigkeit warben. Heute geht es schon beim Kauf eher darum ob man mit den zu erwartenden Macken des erworbenen Geräts leben kann, bzw. dient Support häufig nur dem Hinhalten der Kunden, bis diese sich dann eben genervt arrangieren.
Diese Funktion scheint auch der Club Nokia zu erfüllen.
Das Nokia 6260 wird mit den besten Anlagen, die ein Smartphone besitzen kann, ausgeliefert. Erst im täglichen Gebrauch machen sich Unarten bemerkbar, die einen das Gerät gelegendlich im nächsten Klo versenken lassen möchten. Oder wahlweise einen der Nokia-Verantwortlichen auf Knien vor einem rutschen...
Von den diffusen 'Copyright' Meldungen hatte ich schon berichtet, aber dabei blieb es bisher natürlich nicht. Weitere Annoyances des Nokia 6260 sind:
- Beim Einfügen von selbstgeschossenen Fotos in Emails kommt mehr oder weniger regelmäßig die Meldung: unsupported format. Die Bilder werden als jpg abgelegt und ein jpg ist ein jpg ist ein jpg...
- Der Menüpunkt der Uhr 'Automatische Zeitanpassung' scheint nicht zu bedeuten was ich mir drunter vorstelle. Eine automatische Zeitumstellung zur Winterzeit fand nicht statt.
- Die MMC Karte ist nicht mit dem Kartenleser am PC zu lesen. Warum?
- Die Nokia PC Suite arbeitet nicht vernünftig per Bluetooth, das Sichern der Daten ist daher kein Spaß
- Das Auslösegeräusch der Kamera ist unverschämt laut und nicht abstellbar. Mit dem verhältnismäßig dezenten Shuttersound wie beim Handy meiner Freundin könnte ich mich ja noch abfinden...
Grund genug einmal den Club Nokia Support anzumailen.
Beim Club Nokia, dessen Mitgliedschaft einem Nokia-Kunden so warm ans Herz gelegt wird, bestätigt sich der Allgemeinplatz 'Was nichts kostet, taugt auch nichts'.
Meine Mail, das Problem der unberechtigten Copyrightmeldungen betreffend wurde lapidar mit der Aufforderung beantwortet im nächsten Club Nokia-Servicepoint vorstellig zu werden. Natürlich, man muß ja erst mal nachschauen ob das nicht wirklich böse, gestohlene Bilder sind...
Ich habe nun im Allgemeinen besseres zu tun als meinen fehlerhaften Geräten hinterherzurennen, damit die vielleicht vielleicht irgendwann einmal wie gewünscht arbeiten. Daher dauerte es nach der Mail ein paar Wochen, bis die Schmerzschwelle erneut überschritten wurde. Das geschah in Hamburg, als ich ein dort beim Abschiedsessen geschossenes Foto nicht wie geplant verbloggen konnte. Ihr werdet es erraten 'Copyright protected item'.
Ohnehin grade unterwegs pilgerte ich mit Sack und Pack direkt vom Bahnhof aus in die Innenstadt zum dort ausgewiesenen Club Nokia-Servicepoint. Ein umwerfend motivierter Mitarbeiter nahm sich meinem Problem... bzw. Handy.. an. Nach ausgiebigem Drehen und Wenden, die Frage der Fragen: "Zeigen sie doch mal ihren Kaufbeleg?"
Kurzes Innehalten auf meiner Seite. "Ja, den trage ich doch nicht dauernd bei mir.."
Salesdroide: "Sollte man aber, wenn man hier her kommt."
Ich sah an mir runter. Mantel, Reisekoffer, dicker Rucksack, Tasche und mein Ton wurde nun langsam etwas angepisst. Wozu gibt es eigentlich die dämliche Club Nokia-Mitgliedschaft, wenn ich dann auch noch Belege mit mir schleppen muß die wer weiss wo liegen?
Mela: "Ich komme zufällig gerade aus Hamburg."
'Gnädigerweise' nahm er sich daher dennoch meinem Problem an.
Mela: "Also.. regelmäßig wenn ich eigene Fotos verschicken will kommt die Meldung 'copyrigh protected item' und zwar ganz egal ob ich über Bluetooth, Infrarot oder per Email verschicken will."
Salesdroide: "Aha. Und auf den Bildern ist wirklich kein Copyright?"
**innerlich schnorch** "Wenn, dann meines. Ich zeig ihnen mal das Bild bei dem es das letzte Mal auftrat..."
Eben jenes Bild herausgesucht welches ich am Vorabend in der Sushi-Bar aufgenommen hatte. Der Salesdroide läd versendet es per Bluetooth auf sein eigenes Handy.. Vorführeffekt. Es geht.
**innerlich schnorch** "Moment, ich such mal ob es bei einem anderen auftritt..."
Ich wühle mich durch meine Galerie, dann finde ich tatsächlich ein Bild bei dem zumindest die Meldung "unsupported format" auftaucht, die ich dem Club Nokia Hansel unter die Nase halte.
Salesdroide: "Ja, das ist merkwürdig."
Mela: "Und was tut man dagegen?"
Salesdroide: "Das weiss ich nicht."
Mela: "A-ha."
Und deswegen bin ich nun extra zum 'Servicepoint' gelatscht?
Mela: "Gibt es vielleicht eine neue, fehlerbereinigte Firmware?"
Salesdroide: "Nein, sie haben die aktuellste drauf."
Langsam nervte mich seine Phantasielosigkeit und sein Desinteresse dem Fehler überhaupt irgendwie auf die Spur zu kommen dann doch kolossal.
Mela: "Könnte es dann vielleicht sein, das die Firmware irgendwie defekt ist?"
Salesdroide: "Ja, das könnte sein."
Mela: "Könnte man die Firmware dann neu aufspielen und sehen ob sich die Fehler dadurch verflüchtigen?"
Muß ich den Support hier wirklich selbst machen?
Salesdroide: "Ja, das könnte man."
Mein Blick muß in diesem Moment Bände gesprochen haben. Etwa: 'Und warum machst du es dann nicht einfach?'
Salesdroide: "Allerdings gehen dann ihre ganzen Daten verloren."
**stöhn** Ja, das war genau was ich noch gebraucht hab. Die Firmware meiner Fritzbox update ich alle paar Wochen ohne das mir die Daten flöten gehen. Andere können es auch, warum bekommt also ein weltweit tätiges Unternehmen wie Nokia das nicht hin?
Mela: "Äh, gut danke. Ich glaube dann ziehe ich zuhause doch erst mal ein Backup davon..."
Salesdroide: "Tun sie das."
Mela: "Noch eine Frage."
Jaja, schlimm.. Kunde fordert schon wieder Kompetenz.
Mela: "Ich kann die MMC Karte nicht mit meinem Rechner auslesen, woran liegt das?"
Salesdroide: "Mit einem Datenkabel geht das ganz einfach."
Mela: "Ich will sie aber mit dem Kartenleser meines Rechners auslesen."
Salesdroide: "Das weiss ich nicht, kann gut sein dass das nicht geht. Ein Datenkabel kostet nur 40 EUR."
Hallo? Zuhause arbeite ich schon seit Monaten nicht mehr kabelgebunden sondern verschiebe über WLAN mega- oder gigabyteweise Daten. Das Nokia 6260 spricht Bluetooth, IrDA, GPRS und hat ein austauschbares Speichermedium und ich soll ein Datenkabel kaufen um an die Speicherdaten zu kommen? Hallo?
Mela: "Ich hatte nicht vor mir ein Datenkabel zu kaufen. Noch eine Frage.."
Jaja, ich bin lästig.
Mela: "Ich würde mir gerne eine größere MMC Karte kaufen, da die schon recht voll ist. Allerdings habe ich natürlich keine Lust alle Programme neu zu installieren, die nun dort drauf sind. Haben sie die Möglichkeit die Daten eins zu eins auf eine neue MMC-Karte zu kopieren."
Salesdroide: "Nein, das dürfen wir ja schon nicht, wegen dem Datenschutz."
Von mir kommt nur noch ein sprachloses Ansehen. Hat er auch nur im Anflug verstanden wovon ich spreche?
Mela: "Nun gut, danke."
Ich verließ den Laden, auch angesichts der kleinen Schlange die sich, während meines fruchtlosen Versuchs Support zu erhalten, gebildet hatte.
Das nächste Mal kaufe ich doch nicht mehr bei Nokia...
P.S.:
Nach einem Neustart des Handys kann man die meisten Fotos dann ohne die 'Copyright protected item'-Meldung versenden. Allerdings ist dieser Workaround ja wohl das allerletzte. Ich möchte ja auch nicht meinen Rechner mehrmals täglich rebooten...
Kunde, du Arsch!
Vielleiiiicht bin ich ja einfach etwas empfindlich was den Ton von großen Unternehmen, bzw. Konzernen gegenüber ihren Kunden betrifft. Vielleicht ist aber auch der Ton nur unter aller Sau.
Vorgeschichte: Am 12. Mai 2005 unternahm ich eine Bahnreise zu meinen Eltern. Ich bin im Besitz einer Bahncard 50, werfe dem Unternehmen Deutsche Bahn also jährlich schon nicht unwesentlich viel Geld in den Rachen, bevor ich überhaupt einen einzigen Zug besteige.
Ebenso bin ich im Besitz eines Zugangs auf bahn.de, bei dem Bahncard- und Konto-Daten hinterlegt sind.
Diesen Zugang nutze ich immer wann möglich, um mir den Ärger mit den zu geringen und immer belegten Automaten zu ersparen, sowie die absolut unmöglichen Zustände in den sogenannten Service Centern der Bahn mit Wartezeiten ab ca. einer Viertelstunde Länge.
Beim Ausdrucken der Fahrkarte, trägt diese eine Prüfsumme, mit der die mobilen Geräte der Schaffner die Zugehörigkeit der Fahrkarte zur Bahncard überprüfen können. Bzw. auch die Gültigkeit der Fahrkarte.
Mir kann also kein Mensch erzählen das es nicht möglich ist zu verifizieren ob jemand schwarz gefahren ist, oder zum Zeitpunkt der Fahrt tatsächlich eine gültige Fahrkarte besaß...
An jenem besagten Tag schlug meine allgemeine Verplantheit mal wieder erbarmungslos zu. Ich hatte alles mögliche eingesteckt, u.a. ein Paket das ich unterwegs noch bei der Post abgeben wollte... aber die ausgedrückte Fahrkarte steckte weiterhin unter dem Magneten an der Küchentür.
Mit dem oben zusammengefassten Gedanken im Kopf und dem kompletten Unwillen eine bereits bezahlte Fahrt ein zweites Mal zu bezahlen, stieg ich in meinen Zug ein.
Sehr oft wird in den Regionalzügen ja nicht einmal kontrolliert. An diesem Tag war es leider anders und es wurde ein hochnotpeinlicher, gelber Zettel ausgefüllt, dass man mich ohne gültige Fahrkarte angetroffen hatte.
Wie gesagt, diese besaß ich, trug sie nur nicht bei mir. In den internen Datenbanken sollte die bezahlte Fahrt jedoch nachvollziehbar sein, deswegen machte ich mir auch gar keine weiteren Gedanken. Ich hatte ja bezahlt.
Unangenehm und lästig das ich dennoch, nach meiner Rückkehr, mit dem gelben Zettel und meiner ausgedruckten Fahrkarte zum Bahnhof traben mußte. Noch weit unangenehmer das der Mitarbeiter dort die Gültigkeit nicht einfach überprüfen, das ganze Abnicken und den gelben Zettel zerreissen konnte.
"Das müssen wir einschicken und dann werden die Kollegen das prüfen." war nicht was ich hören wollte.
Der Brief von heute, entlastet mich zwar von jeglicher Nachzahlung, aber dennoch bleibt ein bitterer Beigeschmack.
Jeder Fahrgast, der bei einer Kontrolle nicht im Besitz einer zur Fahrt gültigen Fahrkarte ist, hat den erhöhten Fahrpreis nach den geltenden Beförderungsrichtlinien zu entrichten.
Ich war im Besitz einer gültigen und bezahlten Fahrkarte, die sowohl Personen- als auch Verbindungsgebunden war, ich habe sie lediglich nicht bei mir geführt.
Wir haben Ihre Ausführungen geprüft und teilen Ihnen mit, dass wir aus kundendienstlichen Gründen, jedoch ohne Anerkennung einer Rechtspflicht, auf unsere berechtigen Forderungen verzichten.
Übersetzt für mich heisst das:
Eigentlich hätten wir Sie ja die 60 EUR zahlen lassen können, und auch vor den Kadi zerren können, wenn Sie nicht bezahlen wollen, weil sie der dummen Meinung sind schon bezahlt zu haben. Aber weil wir heute mal nett sind, lassen wir Sie davonkommen.
Obwohl Sie ein elender Schwarzfahrer sind.
Kann man so etwas wirklich nicht anders formulieren? Muß man den Kunden wir einen Verbrecher darstehen lassen? Geht es nicht auch unbürokratischer? Netter? Zuvorkommender?
'Konzerne sind nicht menschlich.' Bestätigt sich immer wieder.

