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February '12



Die suppa-duppa China-Erziehung

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Da schreibt eine chinesische EInwanderin ein Buch darüber welch tolle Noten ihre Kinder durch Drill erreicht haben und Deutschlands Chefreaktionär findet das natürlich voll super. Aber auch andere Leute fangen sofort damit an die westliche kumpelhafte Wischiwaschi-Erziehung in Frage zu stellen.

Was nutzt es schon, wenn das Kind Spaß hat, dafür aber nicht unter den Top-Harvard-Absolventen ist?

Meiner Ansicht nach, sind es die Krämer- und Beamtenseelen (wie Sarrazin eben) die ernsthaft solchen Gedankengängen nachhängen. Leute die immer noch der Ansicht sind, man müsse den NC beim Medizinstudium nur hoch genug ansetzen, dann würden hinten nahezu automatisch gute Ärzte rausplöppen.

Zu chinesischen Methoden kann ich nur eines sagen: Ja, vielleicht kommen dabei Harvard-Studenten mit einem Summa Cum Laude-Master in Jura heraus oder hochtalentierte Musiker.

Aber China ist das Land des Ideendiebstahls, nicht das Land der kreativen Einfälle und Innovationen. Chinesische Musiker messen sich an Bach und Beethoven und sie verstehen unter einem guten Musiker, einen Musiker der durch die Akkorde hetzen kann wie Schuhmacher durch Haarnadelkurven, mit der Seelenlosigkeit einer Maschine.

Wir brauchen die chinesische Erziehung so dringend, wie wir ein Volk aus Juristen und Telefondesinfizierern brauchen.


Posted by Mela Eckenfels

01/29/2011 at 18:20:49

Posted in Gesellschaft

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Last modified on 2011-02-03 13:02


About: Gehörlosenbildung

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Gestern stöberte ich im Landesbibliothekszentrum in Speyer in der Krabbelkiste mit den ausgemusterten Büchern. Dabei fiel mir ein Buch oder eher eine Broschüre in die Hände, in der sich ein Bildungszentrum für Hörbehinderte in Rheinland-Pfalz vorstellte. Ich habe es zur Hand genommen und drin herumgeblättert, obwohl ich ahnte was mich erwartete. Und tatsächlich. Seitenweise wurde die tolle technische Einrichtung vorgestellt und vollmundig erklärt wie wichtig es doch wäre, dass die Taubstummen so schnell wie möglich Sprachkompetenz erlangen würden. Dass sie ja vorher ohne jede Sprachkenntnisse wären, es also keine Art Sprache gäbe auf der man aufbauen könne. Gebärdensprache wurde nicht erwähnt, jedenfalls nicht so, dass ich es beim Durchblättern hätte finden können.

Zuletzt schlug ich das Impressum auf. Zu meiner Überraschung wurde das Buch 1981 gedruckt und nicht vor 1100.




P.S.: Kurz habe ich drüber nachgedacht das Buch für 50 Cent mitzunehmen, aber ich habs gelassen. Vielleicht wäre es gut den Dummfug zu konservieren, der auch heute noch wilde Blüten treibt, aber mir wird dabei einfach nur schlecht.

Posted by Mela Eckenfels

08/05/2010 at 16:06:30

Posted in Gesellschaft

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