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Piratenpartei und der Rechte Rand
Es rennt gerade wie ein Lauffeuer durch Twitter. Für alle die der Ansicht sind, die Piratenpartei habe ohnehin eine ungut braune Färbung habe (dank verschwurbeltem Gedankengut personifiziert durch Bodo Thiesen) kommt heute noch unglücklicherweise ein Interview hinzu das Andi Popp der Zeitschrift "Junge Freiheit" gegeben hat.
Meine erste Reaktion war: "Herrje! Man erkennt doch am Titel schon den Inhalt."
Der zweite Gedanke relativierte das etwas, auch wenn ich weiterhin angepisst bin.
Es ist ein Unterschied ob man - wie ich - schon relativ früh mit rechts- bzw. linksextremen Gedankengut in Berührung kam und entsprechend sensibilisiert ist, oder ob man die Jugend und das junge Erwachsenenleben weitgehend unpolitisch im Rechnerpool der $UNI verbrachte. Es macht einen Unterschied ob man schon öfter mal vor besoffenen Kurzgeschorenen davonrennen durfte, oder das größte Problem darin bestand sauberen Code in C zu schreiben.
Im ersten Fall ist man nämlich etsprechend hellhörig und weiß das jene Gruppen am rechten Rand gerne das Wort 'Freiheit' für sich in Anspruch nehmen, aber nur die Freiheit der deutschen Rasse und Gleichgesinnter meinen. Die Freiheit sagen zu dürfen, was man gerne mit Ausländern, Andersdenkenden und linken Zecken tun würde. Die Freiheit, Unfreiheit anderer zu fordern.
Dem klassischen Nerd fehlt diese Hellhörigkeit, leider. Hier beseht deutlicher Nachholbedarf und vielleicht sollten gerade die Parteiköpfe zu Schulungszwecken sich einige entsprechende Pamphlete vornehmen.
Aber nicht das ihnen das gleich wieder angekreidet wird.. ja?
P.S.:
Wenn ich mir so den Grundtenor der Kommentare anschaue, ist Kritik, geschweigedenn nur eigene Gedanken machen, grundsätzlich nicht erwünscht. Bzw. genau durchlesen was ich sage und nichts reinzuinterpretieren was nicht gemeint ist, eher unpopulär. Sind wir wirklich alle in der gleichen Partei?
Meine erste Reaktion war: "Herrje! Man erkennt doch am Titel schon den Inhalt."
Der zweite Gedanke relativierte das etwas, auch wenn ich weiterhin angepisst bin.
Es ist ein Unterschied ob man - wie ich - schon relativ früh mit rechts- bzw. linksextremen Gedankengut in Berührung kam und entsprechend sensibilisiert ist, oder ob man die Jugend und das junge Erwachsenenleben weitgehend unpolitisch im Rechnerpool der $UNI verbrachte. Es macht einen Unterschied ob man schon öfter mal vor besoffenen Kurzgeschorenen davonrennen durfte, oder das größte Problem darin bestand sauberen Code in C zu schreiben.
Im ersten Fall ist man nämlich etsprechend hellhörig und weiß das jene Gruppen am rechten Rand gerne das Wort 'Freiheit' für sich in Anspruch nehmen, aber nur die Freiheit der deutschen Rasse und Gleichgesinnter meinen. Die Freiheit sagen zu dürfen, was man gerne mit Ausländern, Andersdenkenden und linken Zecken tun würde. Die Freiheit, Unfreiheit anderer zu fordern.
Dem klassischen Nerd fehlt diese Hellhörigkeit, leider. Hier beseht deutlicher Nachholbedarf und vielleicht sollten gerade die Parteiköpfe zu Schulungszwecken sich einige entsprechende Pamphlete vornehmen.
Aber nicht das ihnen das gleich wieder angekreidet wird.. ja?
P.S.:
Wenn ich mir so den Grundtenor der Kommentare anschaue, ist Kritik, geschweigedenn nur eigene Gedanken machen, grundsätzlich nicht erwünscht. Bzw. genau durchlesen was ich sage und nichts reinzuinterpretieren was nicht gemeint ist, eher unpopulär. Sind wir wirklich alle in der gleichen Partei?

