Entries tagged as piratenpartei
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Liquid Größenwahn
Ein paar Worte vorweg: Die Piratenpartei braucht ein System wie Liquid Feedback. Ob es nun LF selbst sein muß oder nicht, dass sei dahingestellt. Die Richtung muß aber auf jeden Fall eingeschlagen werden. Weil niemand den Weg wagen wird, wenn wir ihn nicht gehen. Ich garantiere, andere Parteien sehen sich das erst einmal aus der Ferne an. Auch die Grünen. Erst wenn ein System wie Liquid Feedback einige Zeit lang von uns getestet wurde, werden sie es einführen (und dann so tun als hätten sie es erfunden). Wir brauchen etwas wie Liquid Feedback, weil wir angetreten sind andere Politik zu machen. Direktere. Wir brauchen etwas wie Liquid Feedback, da unsere Art Entscheidungen zu treffen, im Moment sehr undemokratisch ist. Gerade weil wir kein Delegiertensystem kennen. Jeder dem es nicht möglich ist zu einem Landes- oder Bundesparteitag zu kommen (Geld, Familie, Arbeit, Krankheit, Sonstwas ...) ist es noch nicht möglich seine Stimme abzugeben. Nicht einmal in dem er einen Delegierten entsendet. Unsere scheinbare direkte Demokratie ist eine Diktatur der Glücklichen, die sich den Besuch eines Parteitages leisten können. Punkt.
Aber damit sind wir auch schon beim Kernthema. Bei dem Punkt, aus dem ich keine Befürworterin von Liquid Feedback sein kann und nicht sein werde.
Wir sind angetreten andere Politik zu machen.
Andere Politik ist nicht ...
Frühe Piraten
During the controversy surrounding the introduction of the household VCR, Rogers was involved in supporting the manufacturers of VCRs in court. His 1979 testimony in the case Sony Corp. of America v. Universal City Studios, Inc. noted that he did not object to home recording of his television programs, for instance, by families in order to watch together at a later time. This testimony contrasted with the views of others in the television industry who objected to home recording or believed that devices to facilitate it should be taxed or regulated.
The Supreme Court considered the testimony of Rogers in its decision that held that the Betamax video recorder did not infringe copyright. The Court stated that his views were a notable piece of evidence "that many [television] producers are willing to allow private time-shifting to continue" and even quoted his testimony in a footnote:
“ Some public stations, as well as commercial stations, program the "Neighborhood" at hours when some children cannot use it ... I have always felt that with the advent of all of this new technology that allows people to tape the "Neighborhood" off-the-air, and I'm speaking for the "Neighborhood" because that's what I produce, that they then become much more active in the programming of their family's television life. Very frankly, I am opposed to people being programmed by others. My whole approach in broadcasting has always been "You are an important person just the way you are. You can make healthy decisions." Maybe I'm going on too long, but I just feel that anything that allows a person to be more active in the control of his or her life, in a healthy
Quelle: Wikipedia: Fred Rogers -> Advocacy -> VCR
Szenen einer Ehe: Kerni-Kekse
Bernd, mit Blick auf die Packung: Aaaaaahhh!
Mela: Hm?
Bernd, auf die Aufschrift "Kernig mit Haferflocken" deutend: Es sind Kerni¹-Kekse!
¹ Für Nicht-Piraten: Kernis = Anhänger der Piratenpartei, die die Erweiterung des Kernprogramms vermeiden oder zumindest verlangsamen wollen. Im Gegensatz zu Vollies, die direkt ein Vollprogramm entwerfen möchten.
Warum ich mich für kein Amt innerhalb der Piratenpartei zur Verfügung stellen werde
Der Bundesparteitag (2010.1) der Piratenpartei neigt sich dem Ende zu. Der neue (teils alte) Vorstand wurde gewählt und im Gegensatz zum Vorjahr haben wir keine Frau im Vorstand. Die einzige Frau die sich zur Wahl gestellt hatte - Lena Simon - erhielt nicht die erforderliche Stimmenanzahl für den stellvertretenden Vorsitzenden. Sie hätte (so meine Einschätzung) eine gute Chance gehabt zur Beisitzerin gewählt zu werden, aber sie zog es vor nicht erneut anzutreten. Obwohl die Möglichkeit bestanden hätten. Begründung: Sie hätte sich am Vortag erkältet.
Dass Lena Simon nicht zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde, sehen Aussenstehende und die extreme interne Gender-Fraktion als Zeichen von Sexismus. Dem halte ich entgegen, dass Lena mit ihrer aggressiven Nicht-Kommunikation und tendenziell intrigantem Verhalten viel Porzellan zerschlagen hat. Es hätte sich kaum ein polarisierenderer Kandidat zur Wahl stellen können. Egal welchen Geschlechts. Allenfalls Bodo Thiesen oder Aaron König traue ich ähnliches Potenzial zu, die Partei zu spalten.
Aber wie auch immer. Die Piratenpartei hat nun keinen Minderheitsvertreter im Vorstand. Auch wenn ich die Norm Frauen als Minderheit zu bezeichnen, für eigenwillig sexistisch halte. Wir haben leider auch keinen (bekannt) Behinderten, keinen (bekannt) Transgender, keinen Ausländer und keinen (bekannt) Hartz IV-Empfänger im Vorstand. Ein Umstand der niemand weiter zu stören scheint. Auch und erst recht nicht die Genderfraktion.
Es fragt auch niemand, warum sich kein Behinderter, kein (offen) Transgender etc. zur Wahl gestellt hat. Es wird aber gefragt, warum sich ausser Lena keine weitere Frau für den Vorstand zur Verfügung gestellt hat. Als Grund wird offen der Sexismus der Piratenpartei vermutet. Angeblich würde sich keine Frau in diesen von unterschwelligen Frauenhassern durchsetzten Männerclub wagen.
Nun, ich weiss nicht warum sich die anderen anwesenden Frauen nicht zur Verfügung gestellt haben. Warum ich selbst mich für kein Vorstandsamt als Kandidatin angeboten habe und warum ich generell kein Parteiamt in der Piratenpartei übernehmen werde, möchte ich hier ein für alle Mal klären¹:
LAN-Party
Es ist gerade sehr still hier. Das liegt u.a. daran, dass ich derzeit ständig unterwegs bin. Zu meinem heutigen Termin, gabs sogar ein Grußwort von Die PARTEI!
Wir wünschen den #Piraten viel Spaß bei ihrer LAN-Party und immer eine Handbreit #Kaffee unterm TFT! #bpt10
Vielen Dank an Die PARTEI. Ich hol mir mal einen frischen Kaffee.
Szenen einer Ehe: Kielholen
Am 19.05.2010 findet in Wiesloch eine Netzpolitik-Podiumsdiskussion der Grünen mit piratischer Beteiligung statt. Allerdings war ungeklärt wer die Piratenvertretung auf dem Podium übernimmt. Bernds Aussage lautete: "Wenns keiner macht, machs eben ich."
Heute dann:
Bernd: Dann rufe ich mal die Grünen an und sage zu. Panik!
Mela: Übernimmst du es jetzt?
Bernd: Wie kommst du denn da drauf? WAAAH! PANIK!
Mela: Educated guess.
Bernd: Wenn ich das vermassele werde ich kielgeholt, oder?
Mela (prompt): Jupp.
*grillenzirpen*
Mela (mit beschwichtigender Geste zu Bernd): Nicht dass du dich jetzt irgendwie unter Druck gesetzt fühlst.
Piratenpartei: Landesparteitag Baden-Württemberg 2010.1
Nun bin ich wieder unter den Lebenden.
Und die Piratenpartei Baden-Württemberg hat einen neuen Vorstand bestehend aus: Vorsitzender: Sebastian Nerz, stellvertretende Vorsitzende: Teresa „Moppel“ Krohn, Politischer Geschäftsführer: André „Navigator“ Martens, Generalsekretär: Gunther Mieke, Schatzmeister: Thomas „GEDA“ Weber.
Summasummarum zwei Tage Spaß, Stress und Popcorn.
Mehr Infos findet ihr in den frischen Pressemitteilungen:
- Wechsel an der Spitze – Frischer Wind im Landesvorstand der Piratenpartei Baden-Württemberg
- Die Piratenpartei Baden-Württemberg will die Revolution im Bildungswesen
Godwins Law der Feminismusdiskussionen
Dabei ist Godwins Law sicherlich noch das Bekannteste.
Je länger eine Usenet-Diskussion andauert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß jemand mit einem unpassenden Nazi-Vergleich auftritt. Normalerweise wird dann die Diskussion für beendet erklärt und der Betreffende steckt tonnenweise *plonk*s ein.
Auch in Netz-Diskussionen zum Thema Feminismus gibt es gewisse Gesetzmäßigkeiten. Der Zeitpunkt sie schriftlich festzuhalten, ist deutlich erreicht, denn es ist unlustig dass derartige Totschlargumente doch immer wieder als 'Argumente' in die Diskussion eingeführt werden. Vorhin auf Twitter habe ich die Gesetze im ärgerlichen Überschwang "Lenas Gesetz" genannt, aber das war vermutlich voreilig. Eher könnte Alice Schwarzer als Namenspatronin der Gesetze genannt worden. Angeblich hatte sie, nach einem Überfall einer Lesbengruppe auf die EMMA-Redaktionsgruppe, den Vorfall mit "Das waren eigentlich Männer" kommentiert.
Und wie lauten nun die Gesetze?
Das Law: Jeder, der in einer Feminismusdiskussion/Genderdiskussion behauptet, die den pro-feministischen Thesen und Forderungen widersprechenden Frauen seien unweiblich/gar keine richtigen Frauen/Mannweiber/eigentlich Männer, hat automatisch verloren.
Die erste Ergänzung: Jeder, der in einer Feminismusdiskussion/Genderdiskussion behauptet, die den pro-feministischen Thesen und Forderungen widersprechenden Frauen stünden eigentlich nur unter dem männlichem Pantoffel/trauen sich nur nichts gegen die Männer zu sagen, hat ebenfalls verloren.
Die zweite Ergänzung: Jeder, der in einer Feminismusdiskussion/Genderdiskussion behauptet, die den pro-feministischen Thesen und Forderungen widersprechenden Frauen würden sich in Wirklichkeit nur bei den männlichen Diskussionsteilnehmern anbiedern wollen, hat aber sowas von verloren.
Die dritte Ergänzung: Jeder, der in einer Feminismusdiskussion/Genderdiskussion behauptet, die den pro-feministischen Thesen und Forderungen widersprechenden Frauen litten eindeutig unter dem Stockholmsyndrom, hat unendlich verloren.
Wird das Law in einer Feminismusdiskussion/Genderdiskussion erfüllt, kann die Diskussion sofort abgebrochen werden, da der Boden der Vernunft verlassen wurde.
Piratinnen: Der offene Brief - Vielfalt statt Grabenkämpfe
Zahlreiche Piraten – jedweden Geschlechts – lehnen den Vorstoß der „Piratinnen“ aus Berlin entschieden ab. Wurde im Bundestagswahlkampf das Genderthema noch von außen an die Partei herangetragen, so ist es umso überraschender, dass diesmal in einer völlig unkoordinierten und intransparenten Initiative eine Genderdiskussion von den eigenen Leuten gezielt in die Medien gebracht wird. Die Initiatorinnen der Diskussion nehmen für sich in Anspruch, für die Mehrheit der Frauen innerhalb der Piratenpartei zu sprechen – ohne jemals vorher den Dialog gesucht zu haben. Es wäre zumindest angebracht gewesen, diese Idee für den Bundesparteitag vorzuschlagen.Vor allem die Herausgabe einer unautorisierten Pressemitteilung sorgte für einigen Unmut, denn diese Genderfrage ist höchst umstritten.
Geschlechterpolitik ist von Beginn an Thema innerhalb der Partei gewesen, jedoch scheint der Vorstoß der Initiatiorin Lena Simon ohne jede Rücksprache mit den entsprechenden Arbeitsgruppen stattgefunden zu haben. Außer der PM wurden auch direkte Interviews mit der TAZ und SpON geführt. Erst mit den Medien zu sprechen halten wir für den falschen Weg!
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