Entries tagged as piraten
artikel datenschutz emma frauen google mela newsletter patente piratenpartei schreiben aktion berlin demonstration freiheit gesellschaft überwachung feminismus gender grüne internet law usenet annoyances bernd bürgerrechte cdu coppados cura-heat dinner eckes essen & trinken frieren geek geeks genderdebatte ggd girl if informatica feminale it karlsruhe menstruation moblog mädchennamen männer namen piratinnen pms poncho produkte schenken fun blog blogs diy filk glühbirne humor ikea indien indisch kochen linkdump mail mittelbayrische munchkin prokrastination redshirt satire signatur spiel startrek sticken test tests trek video spd sprache twitter burda hamburg declaration kino medien neue medien suchmaschinen verlage abgeordnetenwatch bundestagswahl09 csu fdp links netzsperren offener brief partei zensur zensursula ad(h)s administration ads akkar alltag android arbeit aufräumen aussage bahn banken basteln buch burg bücher caffeine for the creative mind con-kritiker cupcakes danksagungen datenhamster deadline deutsche bahn diestahl donnersberg draussen drucker eckenfels einkaufen es war einmal fahrrad familie 1 aaronkoenig abstimmung ada lovelace baden-würrtemberg btw09 crew daxlanden dummfug entwicklung fail ftp gesetz gläsernesmobil grundgesetz grundrechte grünwinkel guttenberg hamburg iran jelly 2 3 500wordsaday autor bewerbung erzählen falkenstein feuergriffel geschichte ideen in eigener sache innerer zensor kurs mannheim nanowrimo neu perspektiven relaunch roman romanprojekte schader schreibblockade schreibhandwerk schreibprojekt stadtschreiber autoren bibliophil etsy follower geek kochbuch handmade im journalismus kritik link literatur meinungsfreiheit microblogging politik skurril social media spam urheberrecht verzeichnis vonderleyen wahl web 2.0 zensursula internet
Piratinnen: Der offene Brief - Vielfalt statt Grabenkämpfe
Gemeinsam mit einigen anderen Piraten - jedweden Geschlechts - entstand folgender, offener Brief, der sich an die Initiatorinnen der Piratinnen-Initiative richtet:
Weiterlesen ...
Zahlreiche Piraten – jedweden Geschlechts – lehnen den Vorstoß der „Piratinnen“ aus Berlin entschieden ab. Wurde im Bundestagswahlkampf das Genderthema noch von außen an die Partei herangetragen, so ist es umso überraschender, dass diesmal in einer völlig unkoordinierten und intransparenten Initiative eine Genderdiskussion von den eigenen Leuten gezielt in die Medien gebracht wird. Die Initiatorinnen der Diskussion nehmen für sich in Anspruch, für die Mehrheit der Frauen innerhalb der Piratenpartei zu sprechen – ohne jemals vorher den Dialog gesucht zu haben. Es wäre zumindest angebracht gewesen, diese Idee für den Bundesparteitag vorzuschlagen.Vor allem die Herausgabe einer unautorisierten Pressemitteilung sorgte für einigen Unmut, denn diese Genderfrage ist höchst umstritten.
Geschlechterpolitik ist von Beginn an Thema innerhalb der Partei gewesen, jedoch scheint der Vorstoß der Initiatiorin Lena Simon ohne jede Rücksprache mit den entsprechenden Arbeitsgruppen stattgefunden zu haben. Außer der PM wurden auch direkte Interviews mit der TAZ und SpON geführt. Erst mit den Medien zu sprechen halten wir für den falschen Weg!
Weiterlesen ...
Piratinnen: Gedanken zur Nacht
Spassenshalber hab ich nun mal auf Piratinnen@Piratenwiki durchgeklickt. Die Mitglieder sind natürlich Frauen. Ganze vier Stück.. Hört hört... von denen sich eine schon wieder halb abgesetzt hat.
Die Sympathisanten sind aktuell (Mon Mar 1 02:30:34 CET 2010) komplett männlich. Keine einzige Frau hat sich hier eingetragen.
Bei den Gegnern allerdings, ist bereits der 3. Eintrag erkennbar weiblich. Einer schnellen Zählung nach, sind es deutlich über 10 Frauen, die sich gegen den Mimimimi-Vorstoß aus Berlin richten und ich habe nun (anders als bei den Sympathisanten) nicht in alle Profile reingesehen, um festzustellen ob hinter einem neutralen Nick vielleicht doch eine Frau steckt.
Ich frage mich ob die Sympathisanten vielleicht in die "Mann muß hilflose Frau beschützen"- und die "Nur wer für Feminismus ist, ist kein chauvinistisches Arschloch"-Falle getappt sind.
Haben die Frauen also ein Problem in der Piratenpartei? Und geht es uns besser wenn wir auf die Kerle hören und einige Prinzesschen die - abgesehen von diesem Vorstoß und dem Trällern eines Liedchens - noch nie durch exzessive Parteiarbeit aufgefallen sind?
Die Sympathisanten sind aktuell (Mon Mar 1 02:30:34 CET 2010) komplett männlich. Keine einzige Frau hat sich hier eingetragen.
Bei den Gegnern allerdings, ist bereits der 3. Eintrag erkennbar weiblich. Einer schnellen Zählung nach, sind es deutlich über 10 Frauen, die sich gegen den Mimimimi-Vorstoß aus Berlin richten und ich habe nun (anders als bei den Sympathisanten) nicht in alle Profile reingesehen, um festzustellen ob hinter einem neutralen Nick vielleicht doch eine Frau steckt.
Ich frage mich ob die Sympathisanten vielleicht in die "Mann muß hilflose Frau beschützen"- und die "Nur wer für Feminismus ist, ist kein chauvinistisches Arschloch"-Falle getappt sind.
Haben die Frauen also ein Problem in der Piratenpartei? Und geht es uns besser wenn wir auf die Kerle hören und einige Prinzesschen die - abgesehen von diesem Vorstoß und dem Trällern eines Liedchens - noch nie durch exzessive Parteiarbeit aufgefallen sind?
Kurze Twitterschau zum Piratinnen-Gender-Fail
1. ERWEITERUNG
Wir brauchen ja so dringend einen Schonraum für Frauen. Weil wir Frauen so zart und unsicher sind und uns nicht trauen. Unsicher sein ist sowieso ein reines Frauenproblem.
Aber irgendwie sehen Frauen auf Twitter das doch ein bisschen anders:
Diese Ablehnung auch und gerade durch Frauen? Beinharte Feministinnen packen sofort wieder die 'Stockholm Syndrom'-Theorie der unterdrückten und gehirngewaschenen Frauen aus. Das Totschlagargument um die Gegner zum Schweigen zu bringen, die sich keinen Sand in die Augen streuen lassen, sondern erkennen, dass es sich um eine geschickte Hintenrum-Taktik handelt, um einer kleinen Gruppe - bevorzugt deren AnführerInnen - einen unrechtmässig höheren Happen an Macht und Einfluß einzubringen. Vorgebracht unter der Mimimimimi-Flagge der angeblichen Benachteiligung:
Wir brauchen ja so dringend einen Schonraum für Frauen. Weil wir Frauen so zart und unsicher sind und uns nicht trauen. Unsicher sein ist sowieso ein reines Frauenproblem.
Aber irgendwie sehen Frauen auf Twitter das doch ein bisschen anders:
iLoreene: ja schon... ich fühl mich hier ja auch völlig unterdrückt... NIE darf ich was machen xD #mimimi #female #pirat ( @MrNotSure @Michl8383 )
PinkPueppi: Klar machen zum Gendern sucks... und auf Piratinnen kann ich getrost verzichten #lmvb #piratinnen-
CaeVye: Natürlich haben wir heute nicht die volle Gleichstellung. Den Chauvinismus der 70er haben wir aber auch nicht mehr. #piraten #reality-check
Diese Ablehnung auch und gerade durch Frauen? Beinharte Feministinnen packen sofort wieder die 'Stockholm Syndrom'-Theorie der unterdrückten und gehirngewaschenen Frauen aus. Das Totschlagargument um die Gegner zum Schweigen zu bringen, die sich keinen Sand in die Augen streuen lassen, sondern erkennen, dass es sich um eine geschickte Hintenrum-Taktik handelt, um einer kleinen Gruppe - bevorzugt deren AnführerInnen - einen unrechtmässig höheren Happen an Macht und Einfluß einzubringen. Vorgebracht unter der Mimimimimi-Flagge der angeblichen Benachteiligung:
Continue reading "Kurze Twitterschau zum Piratinnen-Gender-Fail" »
Flüchtige Gedanken zu Piratinnen
Piratinnen - Klarmachen zum Gendern.
Wird heutzutage über einen Sprecher in einem - wie auch immer gearteten - Kreis Zuhörer die Augen verdreht, liegt es häufiger daran, dass der Sprecher Bullshit redet oder einfach nicht über das Gesagte nachgedacht hat, als daran, dass der Sprecher männlich oder weiblich ist.
Dem Ruf nach einem augenverdreh-freien Umfeld liegt oft eher der Wunsch zugrunde, unwidersprochen Bullshit reden zu dürfen und kein zweites Mal nachdenken zu müssen, als tatsächliche Ablehnung durch Andere.
Unwidersprochen im eigenen Saft Bullshit zu reden, hilft niemandem. Helfen würde jenen Dreibeinern, jenen menstruierenden Mitgliedern der Gesellschaft, jenen Weder-Nochs und jenen Beides, die ein Problem mit dem Augenverdrehen haben, Mittel an die Hand zu geben, über verdrehten Augen zu stehen. Aber auch das Mittel, eigene Positionen einem Realitätscheck zu unterziehen. Beides erreicht man nicht in abgeschlossenen Zirkeln.
Wird heutzutage über einen Sprecher in einem - wie auch immer gearteten - Kreis Zuhörer die Augen verdreht, liegt es häufiger daran, dass der Sprecher Bullshit redet oder einfach nicht über das Gesagte nachgedacht hat, als daran, dass der Sprecher männlich oder weiblich ist.
Dem Ruf nach einem augenverdreh-freien Umfeld liegt oft eher der Wunsch zugrunde, unwidersprochen Bullshit reden zu dürfen und kein zweites Mal nachdenken zu müssen, als tatsächliche Ablehnung durch Andere.
Unwidersprochen im eigenen Saft Bullshit zu reden, hilft niemandem. Helfen würde jenen Dreibeinern, jenen menstruierenden Mitgliedern der Gesellschaft, jenen Weder-Nochs und jenen Beides, die ein Problem mit dem Augenverdrehen haben, Mittel an die Hand zu geben, über verdrehten Augen zu stehen. Aber auch das Mittel, eigene Positionen einem Realitätscheck zu unterziehen. Beides erreicht man nicht in abgeschlossenen Zirkeln.
These: Grüne Frauen und andere Feministinnen haben Angst vor weiblichen Piraten
Sicherlich, die Liebe zwischen den Grünen und der Piratenpartei kann keine ungetrübte sein. Man wendet sich an eine ähnliche Wählergruppe und auf einmal sind die Grünen ihren Ruf losgeworden DIE junge, unverbrauchte und vorwärtsgewandte Partei zu sein. Opportunisten und Karrieregeile gingen schon immer zur CDU/JU, aber die Jungwähler die wirklich etwas bewegen wollen, denken auf einmal nicht mehr als Erstes an die Grünen. Sowas tut weh und da kann man so ein paar Ausfälligkeiten schon mal verstehen Nicht entschuldigen, aber verstehen.
Dennoch hat mich die Heftigkeit und ja - Bösartigkeit - mit der die Feminismus/Sexismus-Diskussion, vor allem auch aus dem grünen Lager heraus, geführt wurde, von Anfang an erstaunt. Teilweise auch sprachlos gemacht.
Zu Beginn war ich der Ansicht, das Kernproblem bestünde darin, dass die 'Kinder' auf einmal alles anders machen müssen als es ihre 'Eltern' gemacht haben. Dass sie deren Werte und für gut erkannte Regeln biologisch rückstandsfrei kompostiert über Bord werfen und die 'Eltern' dementsprechend beleidigt sind. Das klassische "Was für uns gut genug war, ist auch für dich gut genug, mein Sohn/meine Tochter"-Problem.
Nachdem ich den Beitrag von Anicatha gelesen habe, beschleicht mich aber ein weiteres Gefühl.
Wir sind eine Gefahr für (viele, nicht alle) grüne Frauen und Feministinnen. Direkt. Immanent.

Dennoch hat mich die Heftigkeit und ja - Bösartigkeit - mit der die Feminismus/Sexismus-Diskussion, vor allem auch aus dem grünen Lager heraus, geführt wurde, von Anfang an erstaunt. Teilweise auch sprachlos gemacht.
Zu Beginn war ich der Ansicht, das Kernproblem bestünde darin, dass die 'Kinder' auf einmal alles anders machen müssen als es ihre 'Eltern' gemacht haben. Dass sie deren Werte und für gut erkannte Regeln biologisch rückstandsfrei kompostiert über Bord werfen und die 'Eltern' dementsprechend beleidigt sind. Das klassische "Was für uns gut genug war, ist auch für dich gut genug, mein Sohn/meine Tochter"-Problem.
Nachdem ich den Beitrag von Anicatha gelesen habe, beschleicht mich aber ein weiteres Gefühl.
Wir sind eine Gefahr für (viele, nicht alle) grüne Frauen und Feministinnen. Direkt. Immanent.
Continue reading "These: Grüne Frauen und andere Feministinnen haben Angst vor weiblichen Piraten" »
Wieviele Piraten braucht man um eine Glühbirne zu wechseln?
1. Einen Pirat der im Wiki nachschlägt wie man eine Glühbirne wechselt.
2. Einen Pirat der auf der Aktive-Liste die Notwendigkeit zum Wechseln der Glühbirne diskutiert.
3. Einen weiblichen Pirat aus dem Technikteam der die Glühbirne schnell mal wechselt ohne es weiter anzukündigen.
4. Ein Dutzend Piraten die einen Mißtrauensantrag einreichen weil das Wechseln der Glühbirne nicht ausreichend transparent gestaltet wurde.
5. Eine "AG Glühbirnen*" die sich beschwert nicht um Rat gefragt worden zu sein.
* (Kurz vor der Umbenennung zu "AG Leuchtmittel" um andere Lichtquellen nicht zu diskriminieren. Allerdings wurde der Einwand gebracht das nun die Sonne als Lichtquelle diskriminiert würde)
2. Einen Pirat der auf der Aktive-Liste die Notwendigkeit zum Wechseln der Glühbirne diskutiert.
3. Einen weiblichen Pirat aus dem Technikteam der die Glühbirne schnell mal wechselt ohne es weiter anzukündigen.
4. Ein Dutzend Piraten die einen Mißtrauensantrag einreichen weil das Wechseln der Glühbirne nicht ausreichend transparent gestaltet wurde.
5. Eine "AG Glühbirnen*" die sich beschwert nicht um Rat gefragt worden zu sein.
* (Kurz vor der Umbenennung zu "AG Leuchtmittel" um andere Lichtquellen nicht zu diskriminieren. Allerdings wurde der Einwand gebracht das nun die Sonne als Lichtquelle diskriminiert würde)
Continue reading "Wieviele Piraten braucht man um eine Glühbirne zu wechseln?" »
Piratenpartei: Newsletter-Artikel
Derzeit schreibe ich mehr oder weniger regelmässig für den wöchentlichen Newsletter der Piratenpartei. Bisher sind folgende Artikel von mir erschienen:
- Internet-Männer-Partei: Männlicher geht’s nicht! - erschienen 2009-10-27 - Der Artikel thematisiert die Ernennung der Piratenpartei zum Pascha des Monats durch die EMMA.
- Raubritter an Digitaliens Straßen - erschienen 2009-10-13 - Thematisiert Patent-Trolle
- Datenschützer fordern die Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung - erschienen 2009-10-13
- Interview mit Thorsten Wirt - erschienen 2009-10-07 - Interview zur Bundestagswahl und den künftigen Entwicklungen
- Frauen in der Piratenpartei: Zu unserem Selbstverständnis - erschienen 2009-09-26
- Google Books und die Piratenpartei - erschienen 2009-09-08











