Entries tagged as kundendienst
1&1 annoyances dsl festnetz internet produkte provider 6260 nokia service alltag abgebrannt aktion angina arbeit aufräumen autofahrer banken bild blogger burg chaos dhl diagramm discount24 eckenfels fail fehler frust geek kochbuch geekenfels gesellschaft green plug haushalt hilfe hitze it karlsruhe kleingeld kopf kundenfreundlichkeit küche kühlschrank linkdump mandelentzündung medien mela melody menschen nachrichten naß! nepp netzaktivisten abzocke alice allgemeinwissen amazon angriff attacke aussage bahn begriffe bildung blogs bsd buch bundestagswahl09 cdbaby cdu cura-heat dankenein ddr defekt deutsche bahn display diy drhorrible drucker drücker dummfug einbruchsversuche email essen essen & trinken etsy festplatte film fortschritt finanzkrise kino movie sneakers konzern lobo passig prokrastination sprachcomputer verarsche backen bento bibliophil dinner einkaufen einzelhandel eistee fleisch food foto frauen geek girl kalt kochen kürbis lebensmittel lieferdienst mittagessen männer nudeln onigiri pizza quiche rezension rezept schnell sherry social event sommer stöckchen treffen vegetarisch 15kg abgeordnetenwatch assange autoren bdsm bernd blog blogroll browser burda bücher cc censorship chat clipa.tv community csu deutschland domain drm e-postbrief e.l.e eckes eeepc ip-based services arena kommerzialisierung namen verdrängung verlage kunst kündigung literatur post rootserver server skurril strato trans-of-flex ärger 2010 ad(h)s administration ads akkar android apache artikel basteln berlin bernd. eckes blumen bpt10 bundesparteitag caffeine for the creative mind con-kritiker coppados cupcakes danksagungen datenhamster datenschutz deadline diestahl donnersberg draussen emma link referrer geekwear menstruation netzteil pms shirt thermacare umweltschutz ökologie ökonomie freebsd php security sicherheit ssh systemadministration umzug update follower hardware hp lego spielzeug twitter überwachung
DHL mal wieder: Kunden für dumm verkaufen
Dass DHL seine Kunden für dumm verkauft, weiss jeder der schon mal ein Zettelchen im Briefkasten liegen hatte das auf einen gescheiterten Zustellversuch hinweist - obwohl er den gesamten Tag zu Hause war. (Sowas ist ja gerne mal bei Freiberuflern der Fall. Besonders wenn diese mit Kohlen unter dem Hintern auf die Ankunft eben dieses Päckchens/Pakets warten.)
Besonders dumm verkauft DHL seine Kunden, wenn der Zustellversuch scheiterte obwohl der Kunde (wie ich) einen drecksverdammten G A R A G E N V E R T R A G hat.
Und für dreimal dumm verkauft DHL seine Kunden, wenn der Schein über den mißglückten Zustellungsversuch nicht durch die Klappe der Eingangstür eingeworfen wird und im Hausflur rumfliegt, sondern fein säuberlich im Umschlag per Post zugestellt wird.
Das bedeutet dann nämlich: "Es ist Weihnachtszeit und wir hatten weder Zeit noch das Personal die Pakete auszufahren. Deswegen drücken wir uns um die Leistung für die wir bezahlt werden und kippen das alles in der nächsten Postniederlassung ab. Genau, die mit den beschissenen Öffnungszeiten. Dass sie dann eine gute halbe Stunde in der Schlange stehen werden, ist nicht mehr unser Problem. Und falls sie ihren Ausweis vergessen haben, dann tanzen sie doch noch ein zweites Mal an. Bleiben sie uns als Kunde gewogen."
Drecksladen.
Besonders dumm verkauft DHL seine Kunden, wenn der Zustellversuch scheiterte obwohl der Kunde (wie ich) einen drecksverdammten G A R A G E N V E R T R A G hat.
Und für dreimal dumm verkauft DHL seine Kunden, wenn der Schein über den mißglückten Zustellungsversuch nicht durch die Klappe der Eingangstür eingeworfen wird und im Hausflur rumfliegt, sondern fein säuberlich im Umschlag per Post zugestellt wird.
Das bedeutet dann nämlich: "Es ist Weihnachtszeit und wir hatten weder Zeit noch das Personal die Pakete auszufahren. Deswegen drücken wir uns um die Leistung für die wir bezahlt werden und kippen das alles in der nächsten Postniederlassung ab. Genau, die mit den beschissenen Öffnungszeiten. Dass sie dann eine gute halbe Stunde in der Schlange stehen werden, ist nicht mehr unser Problem. Und falls sie ihren Ausweis vergessen haben, dann tanzen sie doch noch ein zweites Mal an. Bleiben sie uns als Kunde gewogen."
Drecksladen.
Fiktiv? Kundengängelung 2.0
Ort: Ein fiktiver Buchladen in Karlsruhe nahe der Uni.
Die Ladenglocke bimmelt und eine Kundin betritt den großen, gut sortierten Buchladen. Eine Verkäuferin kommt auf sie zu und die Kundin möchte ihren Wunsch artikulieren.
Kundin: "Verzeihen sie haben sie d..."
Verkäuferin (ins Wort fallend): "Ihre Postleitzahl bitte?"
Kundin: "Ähm, 76185 aber eigentlich wollte ich fragen o..."
Verkäuferin: "Entschuldigen sie, aber wir sind nicht für sie zuständig. Bitte suchen sie unsere Filiale in Mühlburg auf."
Kundin: "..."
Die Verkäuferin schiebt die Kundin zur Tür.
Kundin: "Aber die Filiale in Mühlburg hat ein viel kleineres Angebot. Da finde ich doch sicher nicht was ich suche. Ausserdem bin ich nun hier und selbst wenn Mühlburg näher an meinem Wohnort ist, möchte ich lieber hier kaufen."
Verkäuferin: "Tut mir leid aber sie müssen zur Filiale in Mühlburg gehen." Schließt die Tür hinter der Kundin.
Besagte fiktive Buchhandlung mit Filiale in Mühlburg würde natürlich nie auf die Idee kommen einen Kunden so zu behandeln. Im Internet sieht das aber alles ganz anders aus. Dort versucht man anhand von IP-basierenden Umleitungen den Kunden auf die Portale zu leiten die für die jeweilige Region zugeschnitten sind. Ganz egal ob die Kunden das wollen oder nicht.
Ganz besonders übel stößt mir das auf, wenn man beispielsweise ein fremdländisches Angebot oder Preise recherchieren muss, aber gnadenlos auf Inhalte umgelenkt wird die man gar nicht sehen will.
Was vielleicht gar als Kundenservice gedacht ist, ist in Wirklichkeit Kundengängelung.
Die Ladenglocke bimmelt und eine Kundin betritt den großen, gut sortierten Buchladen. Eine Verkäuferin kommt auf sie zu und die Kundin möchte ihren Wunsch artikulieren.
Kundin: "Verzeihen sie haben sie d..."
Verkäuferin (ins Wort fallend): "Ihre Postleitzahl bitte?"
Kundin: "Ähm, 76185 aber eigentlich wollte ich fragen o..."
Verkäuferin: "Entschuldigen sie, aber wir sind nicht für sie zuständig. Bitte suchen sie unsere Filiale in Mühlburg auf."
Kundin: "..."
Die Verkäuferin schiebt die Kundin zur Tür.
Kundin: "Aber die Filiale in Mühlburg hat ein viel kleineres Angebot. Da finde ich doch sicher nicht was ich suche. Ausserdem bin ich nun hier und selbst wenn Mühlburg näher an meinem Wohnort ist, möchte ich lieber hier kaufen."
Verkäuferin: "Tut mir leid aber sie müssen zur Filiale in Mühlburg gehen." Schließt die Tür hinter der Kundin.
Besagte fiktive Buchhandlung mit Filiale in Mühlburg würde natürlich nie auf die Idee kommen einen Kunden so zu behandeln. Im Internet sieht das aber alles ganz anders aus. Dort versucht man anhand von IP-basierenden Umleitungen den Kunden auf die Portale zu leiten die für die jeweilige Region zugeschnitten sind. Ganz egal ob die Kunden das wollen oder nicht.
Ganz besonders übel stößt mir das auf, wenn man beispielsweise ein fremdländisches Angebot oder Preise recherchieren muss, aber gnadenlos auf Inhalte umgelenkt wird die man gar nicht sehen will.
Was vielleicht gar als Kundenservice gedacht ist, ist in Wirklichkeit Kundengängelung.
Queste: Ersatz defekter Routerhardware via 1&1 Tarifwechsel
Nach der Queste: Strato-Kündigung, steht nun die nächste Queste ins Haus die uns ein Anbieter von Telekommunikations- oder IT-Dienstleistungen aufgegeben hat. Diesesmal ist 1&1 an der Reihe.
Zugegeben, wir sind vermutlich der feuchte Traum eines jeden Telefon- oder Internetproviders. Im Allgemeinen holen wir uns einen Vertrag.. und vergessen ihn. Ohne regelmässig zu checken wann er denn abläuft oder ob es inzwischen nicht längst ein günstigeres Angebot bekommt. - Bestandskunden sind ja nicht nur bei Strato meist gearscht. Das System jene abzuzocken, die einfach nur Kunden sind ohne sich wöchtentlich über Tarifänderungen zu erkundigen, hat ja bei den meisten Läden System.
Vor wenigen Wochen tauchte aber ein handfester Grund auf. Unser Router, eine bejahrte FritzBox, begann sich Gedanken über das Ende alles Weltlichen zu machen. Flackerndes WLAN kündet derzeit von einem baldigen Tod wichtiger Komponenten.
Ein Blick auf die 1&1-Seite verkündete das es inzwischen sehr wohl einen preiswerteren Tarif gab. Einen bei dem wir uns die Telekomgrundgebühren sparen würden. (JA. Wir gehören zu den Deppen die bislang noch einen Festnetzanschluß bezahlt haben. Lacht ruhig.) Kurz und gut, wir haben gar nicht großartig nach anderen Anbietern gesucht, sonden übers 1&1 Kundencenter den Auftrag gestartet. Sogar das Umstellungsfax haben wir direkt ausgedruckt und weggefaxt.
Alles erledigt. Die neue FritzBox kann innerhalb einer Woche kommen.
Dachten wir ...
Erst mal .. tat sich nichts. Zwei Tage oder so. Ein Check des Auftragsstatus ergab das etwas mit unserem Fax nicht in Ordnung sei. Ja, es sei zu hell, teilte uns der Support mit. Na gut. Nochmal gefaxt. Der Auftragsstatus blieb wie er war. Zwei Tage später: angerufen. Ja, das zweite Fax sei in Ordnung, teilte uns die freundliche Dame am anderen Ende mit, wir müssten es nicht nochmal schicken. Gesagt, nicht getan, gewartet. Der Auftragsstatus blieb wie er war. Zwei Tage später.. wieder angerufen. Ja, es sei doch gar kein zweites Fax angekommen. Sie wisse nicht was mir die Kollegin da erzählt habe, sie könne es gar nicht im System sehen. Zähneknirschen, ein drittes Fax. Es kommt ein Brief an unser Fax sei leider nicht lesbar gewesen, wir sollten doch bitte den Auftrag per Post schicken. Mit den Zähnen geknirscht, den Brief fertig gemacht.. bevor er zur Post gehen kann steht der Auftrag auf 'Schaltung in Auftrag gegeben. Sie erhalten einen Brief über den genauen Termin'.
Wir warten auf den Brief und auf die bestellte Hardware. Der Brief kommt. Schaltungstermin in einer Woche. Juchheissa, bis dahin wird sicher auch die FritzBox da sein. Der Schaltungstermin rückt näher. Keine FritzBox. Das WLAN flackert weiter. An manchen Tagen muss man die alte FritzBox bis zu 5 Mal neu starten um endlich wieder die richtigen IPs vom DHCP zugeteilt zu bekommen. Der Schaltungstermin ist da. Schaltung innerhalb einer Viertelstunde erledigt. Wieder erwarten verkraftet die alte FritzBox die Schaltung und wir müssen nicht wochenlang ohne DSL leben. Der Tag des Schaltungstermin verstreicht. Keine Fritzbox. Da eine Mail. Die Hardware wird nun demnächst versendet. Wir werden über den Versand in einer gesonderten Mail informiert. Die Mail die uns informiert das die Hardware versand wurde, trudelt eine halbe Woche nach der Schaltung des neuen Anschlusses ein. Mit Trackingnummer. Familie Geekenfels klickt nun langsam verzweifelt immer wieder auf die Trackingseite. Die heiß ersehnte FritzBox rückt näher.. näher.. näher.. noch näher..
Heute ist es soweit. GLS bringt ein Päckchen. Das Päckchen ist klein. Leicht. Haben sie etwa die FritzBox geschrumpft? Mela schwant Böses und nach dem Öffnen besteht die Gewissheit.. die Befürchtungen sind eingetreten.
Das Päckchen enthält mitnichten die dringend benötigte FritzBox, sondern das mitbestellte FritzFon. Was nur tut man mit einem FritzFon ohne FritzBox an der man es betreiben könnte? Erst mal greift man wiedermal zum Telefon und ruft den Kundensupport an. Dort entspann sich dann folgendes Gespräch:
Mela: "Entschuldigen sie, aber unser Router wurde immer noch nicht geliefert."
1&1: "Ja natürlich, mit dem können sie doch auch noch gar nicht telefonieren."
Mela: .oO(WTF? WTF? W.T.F.?) "Ähm. Natürlich kann ich damit telefonieren?"
1&1: "Nein, damit können sie erst telefonieren wenn der Anschluß geschaltet ist."
Mela: .oO(WHAT!?? THE!?? FUCK!??) "Ähm, unser Anschluß wurde bereits vor einer Woche geschaltet?" .oO(Und was sollen wir mit dem Fon wenn wir noch keinen Router haben? Das Scheissding schickt ihr doch auch.. WTF!)
1&1: "Wie? Der Anschluß ist geschaltet? Wurden sie darüber benachrichtigt?"
Mela: "Ja." .oO(Ich hatte den Kerl am Telefon und ihr habt uns darüber auch informiert?)
1&1: "Ja, dann sollten sie ja auch den Router zugesendet bekommen. Ich veranlasse das direkt."
Mela: verzweifelter Unterton "Ja, biiitte.."
Ich bin mal gespannt was das noch gibt. Ich traue dem Frieden ja nicht. Da gibt eine Telefontrutsche das ins System ein und dann soll das funktionieren? Das frisst doch auch Faxe.
Zugegeben, wir sind vermutlich der feuchte Traum eines jeden Telefon- oder Internetproviders. Im Allgemeinen holen wir uns einen Vertrag.. und vergessen ihn. Ohne regelmässig zu checken wann er denn abläuft oder ob es inzwischen nicht längst ein günstigeres Angebot bekommt. - Bestandskunden sind ja nicht nur bei Strato meist gearscht. Das System jene abzuzocken, die einfach nur Kunden sind ohne sich wöchtentlich über Tarifänderungen zu erkundigen, hat ja bei den meisten Läden System.
Vor wenigen Wochen tauchte aber ein handfester Grund auf. Unser Router, eine bejahrte FritzBox, begann sich Gedanken über das Ende alles Weltlichen zu machen. Flackerndes WLAN kündet derzeit von einem baldigen Tod wichtiger Komponenten.
Ein Blick auf die 1&1-Seite verkündete das es inzwischen sehr wohl einen preiswerteren Tarif gab. Einen bei dem wir uns die Telekomgrundgebühren sparen würden. (JA. Wir gehören zu den Deppen die bislang noch einen Festnetzanschluß bezahlt haben. Lacht ruhig.) Kurz und gut, wir haben gar nicht großartig nach anderen Anbietern gesucht, sonden übers 1&1 Kundencenter den Auftrag gestartet. Sogar das Umstellungsfax haben wir direkt ausgedruckt und weggefaxt.
Alles erledigt. Die neue FritzBox kann innerhalb einer Woche kommen.
Dachten wir ...
Erst mal .. tat sich nichts. Zwei Tage oder so. Ein Check des Auftragsstatus ergab das etwas mit unserem Fax nicht in Ordnung sei. Ja, es sei zu hell, teilte uns der Support mit. Na gut. Nochmal gefaxt. Der Auftragsstatus blieb wie er war. Zwei Tage später: angerufen. Ja, das zweite Fax sei in Ordnung, teilte uns die freundliche Dame am anderen Ende mit, wir müssten es nicht nochmal schicken. Gesagt, nicht getan, gewartet. Der Auftragsstatus blieb wie er war. Zwei Tage später.. wieder angerufen. Ja, es sei doch gar kein zweites Fax angekommen. Sie wisse nicht was mir die Kollegin da erzählt habe, sie könne es gar nicht im System sehen. Zähneknirschen, ein drittes Fax. Es kommt ein Brief an unser Fax sei leider nicht lesbar gewesen, wir sollten doch bitte den Auftrag per Post schicken. Mit den Zähnen geknirscht, den Brief fertig gemacht.. bevor er zur Post gehen kann steht der Auftrag auf 'Schaltung in Auftrag gegeben. Sie erhalten einen Brief über den genauen Termin'.
Wir warten auf den Brief und auf die bestellte Hardware. Der Brief kommt. Schaltungstermin in einer Woche. Juchheissa, bis dahin wird sicher auch die FritzBox da sein. Der Schaltungstermin rückt näher. Keine FritzBox. Das WLAN flackert weiter. An manchen Tagen muss man die alte FritzBox bis zu 5 Mal neu starten um endlich wieder die richtigen IPs vom DHCP zugeteilt zu bekommen. Der Schaltungstermin ist da. Schaltung innerhalb einer Viertelstunde erledigt. Wieder erwarten verkraftet die alte FritzBox die Schaltung und wir müssen nicht wochenlang ohne DSL leben. Der Tag des Schaltungstermin verstreicht. Keine Fritzbox. Da eine Mail. Die Hardware wird nun demnächst versendet. Wir werden über den Versand in einer gesonderten Mail informiert. Die Mail die uns informiert das die Hardware versand wurde, trudelt eine halbe Woche nach der Schaltung des neuen Anschlusses ein. Mit Trackingnummer. Familie Geekenfels klickt nun langsam verzweifelt immer wieder auf die Trackingseite. Die heiß ersehnte FritzBox rückt näher.. näher.. näher.. noch näher..
Heute ist es soweit. GLS bringt ein Päckchen. Das Päckchen ist klein. Leicht. Haben sie etwa die FritzBox geschrumpft? Mela schwant Böses und nach dem Öffnen besteht die Gewissheit.. die Befürchtungen sind eingetreten.
Das Päckchen enthält mitnichten die dringend benötigte FritzBox, sondern das mitbestellte FritzFon. Was nur tut man mit einem FritzFon ohne FritzBox an der man es betreiben könnte? Erst mal greift man wiedermal zum Telefon und ruft den Kundensupport an. Dort entspann sich dann folgendes Gespräch:
Mela: "Entschuldigen sie, aber unser Router wurde immer noch nicht geliefert."
1&1: "Ja natürlich, mit dem können sie doch auch noch gar nicht telefonieren."
Mela: .oO(WTF? WTF? W.T.F.?) "Ähm. Natürlich kann ich damit telefonieren?"
1&1: "Nein, damit können sie erst telefonieren wenn der Anschluß geschaltet ist."
Mela: .oO(WHAT!?? THE!?? FUCK!??) "Ähm, unser Anschluß wurde bereits vor einer Woche geschaltet?" .oO(Und was sollen wir mit dem Fon wenn wir noch keinen Router haben? Das Scheissding schickt ihr doch auch.. WTF!)
1&1: "Wie? Der Anschluß ist geschaltet? Wurden sie darüber benachrichtigt?"
Mela: "Ja." .oO(Ich hatte den Kerl am Telefon und ihr habt uns darüber auch informiert?)
1&1: "Ja, dann sollten sie ja auch den Router zugesendet bekommen. Ich veranlasse das direkt."
Mela: verzweifelter Unterton "Ja, biiitte.."
Ich bin mal gespannt was das noch gibt. Ich traue dem Frieden ja nicht. Da gibt eine Telefontrutsche das ins System ein und dann soll das funktionieren? Das frisst doch auch Faxe.
Queste: Strato-Kündigung
Provider sind ja super-kundenfreundlich. Ausser wenn sie einen Kunden schon verloren haben oder zu verlieren drohen. So finde ich im FAQ-Center Stratos keinen Pieps dazu wie denn die Kündigung vonstatten geht, oder die Fristen aussehen. Auch der vertragsrelevante Bereich im Kundenlogin ist mehr als spärlich mit Informationen bestückt wie z.B. 'Wann verlängert sich mein Vertrag.'. Selbst Kunde- und Auftragsnummer muss man sich meist aus der letzten Rechnung zusammenfrickeln, als sie dort mal schnell ablesen zu können. (Immerhin findet man die Faxvorlage zur Serverkündigung im Kundenbereich. Immerhin etwas. Auch wenn ich die Bemerkung darauf 'Vor Absenden des Faxes alle Daten sichern' nicht so lustig finde, schließlich läuft der Vertrag nach der Kündigung noch einen Monat und innerhalb dessen erwarte ich das die bezahlte Leistung weiterhin zur Verfügung steht.)
Wie dem auch sei. Wir waren zwar fünf Jahre sehr zufrieden mit Strato, aber nach fünf Jahren ebensoviel für einen veralteten Server zu zahlen wie ein Neukunde mit zwei CPUs, hassenichgesehen viel RAM und Riesenplatten ist doch eher frustrierend. Strato macht einem den Upgrade auch nicht schmackhaft. Man bekommt zwar eine Sonderkündigung aus Kulanz und muss den alten Server nicht bis zur nächsten Vertragsverlängerung weiterzahlen, aber man darf in der Umzugszeit zwei Server löhnen und dann kann ich mich auch nach netteren Möglichkeiten umsehen.
In unserem Fall habe ich auf einen Provider mit sehr persönlicher Betreuung gesetzt bei dem ich FreeBSD nicht erst umständlich übers Nadelöhr 'Serielle Konsole' per Depenguinator rauffrickeln müsste und jeder Fehler beim Update ziemlich letal gewesen wäre.. Nein, der neue Server kam mit FreeBSD vorinstalliert und ich gehe davon aus das auch nachträgliche Erweiterungen kein Staatsakt wären. (Solange man natürlich dafür bezahlt.)
Um den Umzug vorzubereiten hatte ich schon vor einigen Monaten mit dem Kundendienst telefoniert, mir die Kündigungsfrist nennen lassen, den Tag der nächsten Vertragsverländerung und beides wurde fett im Kalender unseres Haushaltswikis markiert. Pünktlich - welch Wunder für uns! - ging auch das Kündigungsfax an Strato.
Heute flatterte dann die Kündigungsbestätigung ins Haus und mir ging erst mal der Hut hoch.
Der Vertrag läuft zum 06.06.2009 aus? BITTE?
Gerade eben habe ich mit dem Vertragskundendienst telefoniert, der mir bestätigte ich habe innerhalb der Frist gekündigt und er würde es weiterleiten. Ich würde die neue Bestätigung dann demnächst erhalten.
Fällt das unter die Kategorie 'Man kanns ja mal versuchen?'. Jedenfalls mal sehen wie das weitergeht.
Ergänzung 1:
Man muß ihnen lassen. Sie reagieren schnell um mich weiter auf die Palme zu bringen:
Ja, super. Genau um sowas zu erreichen rufe ich den Kundenservice an und lasse mir den Termin der Vertragsverlängerung durchgeben. Um dann durch Falschinformation einen Verlust von 420 EUR aufs Auge gedrückt zu bekommen.
Ergänzung 2:
2. Anruf auf der super-kundenfreundlichen 01805er Nummer - die mit den gleichen Tricks arbeitet wie andere 01805er-Nummern auch. Das Eingeben der Kundennummer kann man sich sparen und das ganze Prozedere mit der Rautetaste abkürzen, was ich hiermit allen Strato-Kunden empfehlen möchte.
Nun diskutiert man intern, welches Verlängerungsdatum denn nun gilt und ich habe in einer Viertelstunde eine neue Nachricht.
Na mal sehen.
Ergänzung 3:
Entwarnung, so wie es aussieht.
Jetzt brauch ich erst mal einen Kaffee..
Wie dem auch sei. Wir waren zwar fünf Jahre sehr zufrieden mit Strato, aber nach fünf Jahren ebensoviel für einen veralteten Server zu zahlen wie ein Neukunde mit zwei CPUs, hassenichgesehen viel RAM und Riesenplatten ist doch eher frustrierend. Strato macht einem den Upgrade auch nicht schmackhaft. Man bekommt zwar eine Sonderkündigung aus Kulanz und muss den alten Server nicht bis zur nächsten Vertragsverlängerung weiterzahlen, aber man darf in der Umzugszeit zwei Server löhnen und dann kann ich mich auch nach netteren Möglichkeiten umsehen.
In unserem Fall habe ich auf einen Provider mit sehr persönlicher Betreuung gesetzt bei dem ich FreeBSD nicht erst umständlich übers Nadelöhr 'Serielle Konsole' per Depenguinator rauffrickeln müsste und jeder Fehler beim Update ziemlich letal gewesen wäre.. Nein, der neue Server kam mit FreeBSD vorinstalliert und ich gehe davon aus das auch nachträgliche Erweiterungen kein Staatsakt wären. (Solange man natürlich dafür bezahlt.)
Um den Umzug vorzubereiten hatte ich schon vor einigen Monaten mit dem Kundendienst telefoniert, mir die Kündigungsfrist nennen lassen, den Tag der nächsten Vertragsverländerung und beides wurde fett im Kalender unseres Haushaltswikis markiert. Pünktlich - welch Wunder für uns! - ging auch das Kündigungsfax an Strato.
Heute flatterte dann die Kündigungsbestätigung ins Haus und mir ging erst mal der Hut hoch.
Der Vertrag läuft zum 06.06.2009 aus? BITTE?
Gerade eben habe ich mit dem Vertragskundendienst telefoniert, der mir bestätigte ich habe innerhalb der Frist gekündigt und er würde es weiterleiten. Ich würde die neue Bestätigung dann demnächst erhalten.
Fällt das unter die Kategorie 'Man kanns ja mal versuchen?'. Jedenfalls mal sehen wie das weitergeht.
Ergänzung 1:
Man muß ihnen lassen. Sie reagieren schnell um mich weiter auf die Palme zu bringen:
vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben, unsere STRATO Experten zu
kontaktieren.
Das Vertragslaufzeitende Ihres Servers ist der 06.06.2009. Da Sie diesen
Server ohne Einrichtungsgebühr bestellt hatten, betrug die erste
Vertragslaufzeit 18 Monate. Aus diesem ist eine Kündigung zum 07.12.2008
leider nicht möglich.
Ja, super. Genau um sowas zu erreichen rufe ich den Kundenservice an und lasse mir den Termin der Vertragsverlängerung durchgeben. Um dann durch Falschinformation einen Verlust von 420 EUR aufs Auge gedrückt zu bekommen.
Ergänzung 2:
2. Anruf auf der super-kundenfreundlichen 01805er Nummer - die mit den gleichen Tricks arbeitet wie andere 01805er-Nummern auch. Das Eingeben der Kundennummer kann man sich sparen und das ganze Prozedere mit der Rautetaste abkürzen, was ich hiermit allen Strato-Kunden empfehlen möchte.
Nun diskutiert man intern, welches Verlängerungsdatum denn nun gilt und ich habe in einer Viertelstunde eine neue Nachricht.
Na mal sehen.
Ergänzung 3:
Entwarnung, so wie es aussieht.
Gerne möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich die Kündigung Ihres Servers
entsprechend korrigieren konnte.
Ihr Server, dessen reguläre Laufzeit am 06.06.2009 enden würde, wird nun
bereits zum 06.12.2008 gekündigt.
Eine separate Kündigungsbestätigung wird Ihnen per E-Mail zugesandt.
Jetzt brauch ich erst mal einen Kaffee..
Klein(geld)kram
Bei unserem letzten Umzug haben wir darauf verzichtet die Bank zu wechseln. Einmal war Bernd schon immer bei der Bank und wenn man das Gegenüber kennt, ist das auch im Internetzeitalter gar nicht schlecht. Zweitens zieht jeder Bankwechsel einen Rattenschwanz an administrativem Kleinscheiss hinter sich her, bis wieder alle Daueraufträge und Einzugsermächtigungen auf den neusten Stand gebracht sind.
Also Kram den ein überforderter, lebensunfähiger Geek am Besten gar nicht erst auf sich nimmt, sondern auch die Banksache nach der Techie-Weisheit "Never change a running system" betrachtet.
Zudem leben wir ja im Zeitalter des Online-Bankings. Jeder Krempel der in den letzten X Jahren nötig war, wurde von uns entweder online oder per Telefon erledigt. Letzteres ist manchmal auch bei komplizierteren Wünschen möglich, wenn der erste Punkt erfüllt ist -> Bänker kennt Kunden. Geldautomaten findet man auch überall.
Alles prima also. Bis auf eine winzige Kleinigkeit. Unsere Taz-Sparbüchse ist randvoll mit Kleingeld gefüllt so das neue Münzen kaum mehr hineinpassen. Zwar bezahlen wir in schöner Regelmässigkeit daraus unsere Pizza, wenn mal wieder kein sonstiges Bargeld im Haus ist, aber auch Pizzaboten sehen einen bei Münzen unter 50 Cent langsam blöd an.
Vorhin hab ich einfach nochmal in einer örtlichen Filiale der Bankenkette nachgefragt und mein bisheriger Wissensstand hat sich leider nur bestätigt. Ich kann das Münzgeld nur bei der Ortsfiliale abgeben und aufs Konto einzahlen lassen, bei der das Konto läuft.
25 km (ein Weg) fahren um Kleingeld endlich loszuwerden? Kein Wunder das die Banken über Kleingeldmangel klagen.
Also Kram den ein überforderter, lebensunfähiger Geek am Besten gar nicht erst auf sich nimmt, sondern auch die Banksache nach der Techie-Weisheit "Never change a running system" betrachtet.
Zudem leben wir ja im Zeitalter des Online-Bankings. Jeder Krempel der in den letzten X Jahren nötig war, wurde von uns entweder online oder per Telefon erledigt. Letzteres ist manchmal auch bei komplizierteren Wünschen möglich, wenn der erste Punkt erfüllt ist -> Bänker kennt Kunden. Geldautomaten findet man auch überall.
Alles prima also. Bis auf eine winzige Kleinigkeit. Unsere Taz-Sparbüchse ist randvoll mit Kleingeld gefüllt so das neue Münzen kaum mehr hineinpassen. Zwar bezahlen wir in schöner Regelmässigkeit daraus unsere Pizza, wenn mal wieder kein sonstiges Bargeld im Haus ist, aber auch Pizzaboten sehen einen bei Münzen unter 50 Cent langsam blöd an.
Vorhin hab ich einfach nochmal in einer örtlichen Filiale der Bankenkette nachgefragt und mein bisheriger Wissensstand hat sich leider nur bestätigt. Ich kann das Münzgeld nur bei der Ortsfiliale abgeben und aufs Konto einzahlen lassen, bei der das Konto läuft.
25 km (ein Weg) fahren um Kleingeld endlich loszuwerden? Kein Wunder das die Banken über Kleingeldmangel klagen.
DHL: Überschäumende Freundlichkeit
Ja, DHL Zusteller müssen ihre Arbeit machen. Nur stehe ich nun mal nicht hinter der Wohnungstür bereit sondern muss auch meine Arbeit machen. Wenn die Zusteller dann Sturm klingeln, stößt das nicht unbedingt auf die Gegenliebe der Kunden. In diesem Fall mir.
Wenn ich dann doch noch zur Tür gehe und es eben etwas länger brauchte, der DHL-Bote gerade versucht das Paket beim Nachbarn abzugeben, ärgert das schon denn wir haben einen Garagenvertrag um weder den Nachbarn belästigen zu müssen, noch orangene Zettelchen im Briefkasten zu finden.
Weist man den Zusteller auf den Garagenvertrag hin, mag es verständlich sein wenn dieser sagt "Ich bin aber neu hier." . Weist man ihn weiter in - wohlgemerkt freundlichem Tonfall - darauf hin das die entsprechenden Unterlagen in seinem Wagen liegen müssten, ist die pampige Antwort "Ja dann machen sie doch einfach auf wenn sie da sind." schon eher ärgerlich. "Ich habe manchmal was zu tun." ist vielleicht keine sonderlich fundierte Antwort, aber es gibt sicher ein gutes Dutzend Situationen in denen DHL nicht die höchste Priorität hat. Dusche, Telefon, fehlende Kleidungsstücke, kurzes Nickerchen .. um nur mal wenige zu nennen. Und es geht den Herrn einfach nichts an. Alles was er wissen muss: Er darf die Pakete neben meiner Wohnungstür abstellen.
Was dann aber definitiv einen Zacken zuviel ist, ist die oberpampig vorgebrachte Antwort: "Dann bestellen sie eben nicht soviel."
Kann ich tun. Könnten alle tun. Dann kann er sich einen neuen Job suchen. Prima Plan, denn der macht ihm ja ohnehin keinen Spaß. Und die Tatsache bleibt: Da liegt ein Garagenvertrag vor. Es ist seine Aufgabe sich über sowas zu informieren, wenn er die Runde fährt. Das gehört zu seinem Job. Wenn er den nicht richtig macht, sind nicht die Kunden schuld.
Und als Sahnehäubchen führt der Link zum Kontaktformular bei mir auf das Formular zur Paketverfolgung. Also könnte man die Beschwerde höchstens für 14 ct. je angefangene Minute vorbringen.
Ein Schelm wer Arges dabei denkt.
Wenn ich dann doch noch zur Tür gehe und es eben etwas länger brauchte, der DHL-Bote gerade versucht das Paket beim Nachbarn abzugeben, ärgert das schon denn wir haben einen Garagenvertrag um weder den Nachbarn belästigen zu müssen, noch orangene Zettelchen im Briefkasten zu finden.
Weist man den Zusteller auf den Garagenvertrag hin, mag es verständlich sein wenn dieser sagt "Ich bin aber neu hier." . Weist man ihn weiter in - wohlgemerkt freundlichem Tonfall - darauf hin das die entsprechenden Unterlagen in seinem Wagen liegen müssten, ist die pampige Antwort "Ja dann machen sie doch einfach auf wenn sie da sind." schon eher ärgerlich. "Ich habe manchmal was zu tun." ist vielleicht keine sonderlich fundierte Antwort, aber es gibt sicher ein gutes Dutzend Situationen in denen DHL nicht die höchste Priorität hat. Dusche, Telefon, fehlende Kleidungsstücke, kurzes Nickerchen .. um nur mal wenige zu nennen. Und es geht den Herrn einfach nichts an. Alles was er wissen muss: Er darf die Pakete neben meiner Wohnungstür abstellen.
Was dann aber definitiv einen Zacken zuviel ist, ist die oberpampig vorgebrachte Antwort: "Dann bestellen sie eben nicht soviel."
Kann ich tun. Könnten alle tun. Dann kann er sich einen neuen Job suchen. Prima Plan, denn der macht ihm ja ohnehin keinen Spaß. Und die Tatsache bleibt: Da liegt ein Garagenvertrag vor. Es ist seine Aufgabe sich über sowas zu informieren, wenn er die Runde fährt. Das gehört zu seinem Job. Wenn er den nicht richtig macht, sind nicht die Kunden schuld.
Und als Sahnehäubchen führt der Link zum Kontaktformular bei mir auf das Formular zur Paketverfolgung. Also könnte man die Beschwerde höchstens für 14 ct. je angefangene Minute vorbringen.
Ein Schelm wer Arges dabei denkt.
Verwandte Links:
Mela und der DHL-Sprachcomputer
DHL hat ja so eine tolle 01805-Servicenummer ...
... die ja dafür bekannt sind so unglaublich kundenfreundlich zu sein.
Um die Pressebox zu zitieren:
Um endlich an mein prokrastiniertes Paket zu gelangen, bemühte ich eben jene Nepp-Nummer und, was Urs Mansmann da oben behauptet stimmt so vollinhaltlich das es einfach nur noch weh tut ...
Der Sprachcomputer fordert einen auf die Packstücknummer Ziffer für Ziffer vorzulesen. Was ich beim ersten Anruf noch brav tat.
Und .. Überraschung .. kommt man endlich zu einem menschlichen Supportdroiden durch - was wirklich beinahe zehn Minuten brauchte - darf man ihm die Nummer noch mal diktieren. Irgendwie fände ich es ja das mindeste wenn der Supportmitarbeiter dann wenigstens schon die gesuchte Sendung auf dem Bildschirm hätte, damit die Eingabe dort auch nur den geringsten Zweck erfüllt. Ansonsten sind die sinnvollen Sprachcomputerabfragen spätestens mit "Inlands- oder Auslandssendung" abgehakt.
Beim zweiten Anruf gab ich nur noch ...
Und siehe da ... auch das funktioniert. Sollte ich nochmal das zweifelhafte Vergnügen mit diesem Sprachcomputer haben, wird es Worschtsalat oder Expikalifragilistischsuperaligetisch werden. Ich wette das Ergebnis wird genauso aussehen, als hätte man brav jede Zahl diktiert.
Vielen Dank DHL für das Für-Dumm-Verkaufen der Woche.
(Sollte ich mir einen netten Preis dafür ausdenken?)
(14 Cent je angefangene 60 Sekunden im Festnetz der T-Com)
... die ja dafür bekannt sind so unglaublich kundenfreundlich zu sein.
Um die Pressebox zu zitieren:
Eigentlich sollen sich Anrufer und der Angerufene die Gebühren bei 01805-Nummern teilen. "In der Praxis ist es aber leider so, dass die Unternehmen in Kooperation mit den Anschlussanbietern auf die eine oder andere Weise daran mitverdienen", so c't-Redakteur Urs Mansmann.
"Das verführt dazu, dass die Kunden häufig unnötig lange in einer Warteschleife festgehalten werden."
Um endlich an mein prokrastiniertes Paket zu gelangen, bemühte ich eben jene Nepp-Nummer und, was Urs Mansmann da oben behauptet stimmt so vollinhaltlich das es einfach nur noch weh tut ...
Der Sprachcomputer fordert einen auf die Packstücknummer Ziffer für Ziffer vorzulesen. Was ich beim ersten Anruf noch brav tat.
Eins Acht Drei Eins Fünf Sechs Zwei Zwei Acht Zwei Drei ...
Und .. Überraschung .. kommt man endlich zu einem menschlichen Supportdroiden durch - was wirklich beinahe zehn Minuten brauchte - darf man ihm die Nummer noch mal diktieren. Irgendwie fände ich es ja das mindeste wenn der Supportmitarbeiter dann wenigstens schon die gesuchte Sendung auf dem Bildschirm hätte, damit die Eingabe dort auch nur den geringsten Zweck erfüllt. Ansonsten sind die sinnvollen Sprachcomputerabfragen spätestens mit "Inlands- oder Auslandssendung" abgehakt.
Beim zweiten Anruf gab ich nur noch ...
Einsachtdreieinsfünfsechszweizweiachtzweidrei ...
Und siehe da ... auch das funktioniert. Sollte ich nochmal das zweifelhafte Vergnügen mit diesem Sprachcomputer haben, wird es Worschtsalat oder Expikalifragilistischsuperaligetisch werden. Ich wette das Ergebnis wird genauso aussehen, als hätte man brav jede Zahl diktiert.
Vielen Dank DHL für das Für-Dumm-Verkaufen der Woche.
(Sollte ich mir einen netten Preis dafür ausdenken?)
Nokia 6260 - Club Nokia
Nur dunkel erinnere ich mich noch an die Zeit als Hersteller von $PRODUKT mit dessen Langlebig- und Zuverlässigkeit warben. Heute geht es schon beim Kauf eher darum ob man mit den zu erwartenden Macken des erworbenen Geräts leben kann, bzw. dient Support häufig nur dem Hinhalten der Kunden, bis diese sich dann eben genervt arrangieren.
Diese Funktion scheint auch der Club Nokia zu erfüllen.
Das Nokia 6260 wird mit den besten Anlagen, die ein Smartphone besitzen kann, ausgeliefert. Erst im täglichen Gebrauch machen sich Unarten bemerkbar, die einen das Gerät gelegendlich im nächsten Klo versenken lassen möchten. Oder wahlweise einen der Nokia-Verantwortlichen auf Knien vor einem rutschen...
Von den diffusen 'Copyright' Meldungen hatte ich schon berichtet, aber dabei blieb es bisher natürlich nicht. Weitere Annoyances des Nokia 6260 sind:
- Beim Einfügen von selbstgeschossenen Fotos in Emails kommt mehr oder weniger regelmäßig die Meldung: unsupported format. Die Bilder werden als jpg abgelegt und ein jpg ist ein jpg ist ein jpg...
- Der Menüpunkt der Uhr 'Automatische Zeitanpassung' scheint nicht zu bedeuten was ich mir drunter vorstelle. Eine automatische Zeitumstellung zur Winterzeit fand nicht statt.
- Die MMC Karte ist nicht mit dem Kartenleser am PC zu lesen. Warum?
- Die Nokia PC Suite arbeitet nicht vernünftig per Bluetooth, das Sichern der Daten ist daher kein Spaß
- Das Auslösegeräusch der Kamera ist unverschämt laut und nicht abstellbar. Mit dem verhältnismäßig dezenten Shuttersound wie beim Handy meiner Freundin könnte ich mich ja noch abfinden...
Grund genug einmal den Club Nokia Support anzumailen.
Beim Club Nokia, dessen Mitgliedschaft einem Nokia-Kunden so warm ans Herz gelegt wird, bestätigt sich der Allgemeinplatz 'Was nichts kostet, taugt auch nichts'.
Meine Mail, das Problem der unberechtigten Copyrightmeldungen betreffend wurde lapidar mit der Aufforderung beantwortet im nächsten Club Nokia-Servicepoint vorstellig zu werden. Natürlich, man muß ja erst mal nachschauen ob das nicht wirklich böse, gestohlene Bilder sind...
Ich habe nun im Allgemeinen besseres zu tun als meinen fehlerhaften Geräten hinterherzurennen, damit die vielleicht vielleicht irgendwann einmal wie gewünscht arbeiten. Daher dauerte es nach der Mail ein paar Wochen, bis die Schmerzschwelle erneut überschritten wurde. Das geschah in Hamburg, als ich ein dort beim Abschiedsessen geschossenes Foto nicht wie geplant verbloggen konnte. Ihr werdet es erraten 'Copyright protected item'.
Ohnehin grade unterwegs pilgerte ich mit Sack und Pack direkt vom Bahnhof aus in die Innenstadt zum dort ausgewiesenen Club Nokia-Servicepoint. Ein umwerfend motivierter Mitarbeiter nahm sich meinem Problem... bzw. Handy.. an. Nach ausgiebigem Drehen und Wenden, die Frage der Fragen: "Zeigen sie doch mal ihren Kaufbeleg?"
Kurzes Innehalten auf meiner Seite. "Ja, den trage ich doch nicht dauernd bei mir.."
Salesdroide: "Sollte man aber, wenn man hier her kommt."
Ich sah an mir runter. Mantel, Reisekoffer, dicker Rucksack, Tasche und mein Ton wurde nun langsam etwas angepisst. Wozu gibt es eigentlich die dämliche Club Nokia-Mitgliedschaft, wenn ich dann auch noch Belege mit mir schleppen muß die wer weiss wo liegen?
Mela: "Ich komme zufällig gerade aus Hamburg."
'Gnädigerweise' nahm er sich daher dennoch meinem Problem an.
Mela: "Also.. regelmäßig wenn ich eigene Fotos verschicken will kommt die Meldung 'copyrigh protected item' und zwar ganz egal ob ich über Bluetooth, Infrarot oder per Email verschicken will."
Salesdroide: "Aha. Und auf den Bildern ist wirklich kein Copyright?"
**innerlich schnorch** "Wenn, dann meines. Ich zeig ihnen mal das Bild bei dem es das letzte Mal auftrat..."
Eben jenes Bild herausgesucht welches ich am Vorabend in der Sushi-Bar aufgenommen hatte. Der Salesdroide läd versendet es per Bluetooth auf sein eigenes Handy.. Vorführeffekt. Es geht.
**innerlich schnorch** "Moment, ich such mal ob es bei einem anderen auftritt..."
Ich wühle mich durch meine Galerie, dann finde ich tatsächlich ein Bild bei dem zumindest die Meldung "unsupported format" auftaucht, die ich dem Club Nokia Hansel unter die Nase halte.
Salesdroide: "Ja, das ist merkwürdig."
Mela: "Und was tut man dagegen?"
Salesdroide: "Das weiss ich nicht."
Mela: "A-ha."
Und deswegen bin ich nun extra zum 'Servicepoint' gelatscht?
Mela: "Gibt es vielleicht eine neue, fehlerbereinigte Firmware?"
Salesdroide: "Nein, sie haben die aktuellste drauf."
Langsam nervte mich seine Phantasielosigkeit und sein Desinteresse dem Fehler überhaupt irgendwie auf die Spur zu kommen dann doch kolossal.
Mela: "Könnte es dann vielleicht sein, das die Firmware irgendwie defekt ist?"
Salesdroide: "Ja, das könnte sein."
Mela: "Könnte man die Firmware dann neu aufspielen und sehen ob sich die Fehler dadurch verflüchtigen?"
Muß ich den Support hier wirklich selbst machen?
Salesdroide: "Ja, das könnte man."
Mein Blick muß in diesem Moment Bände gesprochen haben. Etwa: 'Und warum machst du es dann nicht einfach?'
Salesdroide: "Allerdings gehen dann ihre ganzen Daten verloren."
**stöhn** Ja, das war genau was ich noch gebraucht hab. Die Firmware meiner Fritzbox update ich alle paar Wochen ohne das mir die Daten flöten gehen. Andere können es auch, warum bekommt also ein weltweit tätiges Unternehmen wie Nokia das nicht hin?
Mela: "Äh, gut danke. Ich glaube dann ziehe ich zuhause doch erst mal ein Backup davon..."
Salesdroide: "Tun sie das."
Mela: "Noch eine Frage."
Jaja, schlimm.. Kunde fordert schon wieder Kompetenz.
Mela: "Ich kann die MMC Karte nicht mit meinem Rechner auslesen, woran liegt das?"
Salesdroide: "Mit einem Datenkabel geht das ganz einfach."
Mela: "Ich will sie aber mit dem Kartenleser meines Rechners auslesen."
Salesdroide: "Das weiss ich nicht, kann gut sein dass das nicht geht. Ein Datenkabel kostet nur 40 EUR."
Hallo? Zuhause arbeite ich schon seit Monaten nicht mehr kabelgebunden sondern verschiebe über WLAN mega- oder gigabyteweise Daten. Das Nokia 6260 spricht Bluetooth, IrDA, GPRS und hat ein austauschbares Speichermedium und ich soll ein Datenkabel kaufen um an die Speicherdaten zu kommen? Hallo?
Mela: "Ich hatte nicht vor mir ein Datenkabel zu kaufen. Noch eine Frage.."
Jaja, ich bin lästig.
Mela: "Ich würde mir gerne eine größere MMC Karte kaufen, da die schon recht voll ist. Allerdings habe ich natürlich keine Lust alle Programme neu zu installieren, die nun dort drauf sind. Haben sie die Möglichkeit die Daten eins zu eins auf eine neue MMC-Karte zu kopieren."
Salesdroide: "Nein, das dürfen wir ja schon nicht, wegen dem Datenschutz."
Von mir kommt nur noch ein sprachloses Ansehen. Hat er auch nur im Anflug verstanden wovon ich spreche?
Mela: "Nun gut, danke."
Ich verließ den Laden, auch angesichts der kleinen Schlange die sich, während meines fruchtlosen Versuchs Support zu erhalten, gebildet hatte.
Das nächste Mal kaufe ich doch nicht mehr bei Nokia...
P.S.:
Nach einem Neustart des Handys kann man die meisten Fotos dann ohne die 'Copyright protected item'-Meldung versenden. Allerdings ist dieser Workaround ja wohl das allerletzte. Ich möchte ja auch nicht meinen Rechner mehrmals täglich rebooten...
Kunde, du Arsch!
Vielleiiiicht bin ich ja einfach etwas empfindlich was den Ton von großen Unternehmen, bzw. Konzernen gegenüber ihren Kunden betrifft. Vielleicht ist aber auch der Ton nur unter aller Sau.
Vorgeschichte: Am 12. Mai 2005 unternahm ich eine Bahnreise zu meinen Eltern. Ich bin im Besitz einer Bahncard 50, werfe dem Unternehmen Deutsche Bahn also jährlich schon nicht unwesentlich viel Geld in den Rachen, bevor ich überhaupt einen einzigen Zug besteige.
Ebenso bin ich im Besitz eines Zugangs auf bahn.de, bei dem Bahncard- und Konto-Daten hinterlegt sind.
Diesen Zugang nutze ich immer wann möglich, um mir den Ärger mit den zu geringen und immer belegten Automaten zu ersparen, sowie die absolut unmöglichen Zustände in den sogenannten Service Centern der Bahn mit Wartezeiten ab ca. einer Viertelstunde Länge.
Beim Ausdrucken der Fahrkarte, trägt diese eine Prüfsumme, mit der die mobilen Geräte der Schaffner die Zugehörigkeit der Fahrkarte zur Bahncard überprüfen können. Bzw. auch die Gültigkeit der Fahrkarte.
Mir kann also kein Mensch erzählen das es nicht möglich ist zu verifizieren ob jemand schwarz gefahren ist, oder zum Zeitpunkt der Fahrt tatsächlich eine gültige Fahrkarte besaß...
An jenem besagten Tag schlug meine allgemeine Verplantheit mal wieder erbarmungslos zu. Ich hatte alles mögliche eingesteckt, u.a. ein Paket das ich unterwegs noch bei der Post abgeben wollte... aber die ausgedrückte Fahrkarte steckte weiterhin unter dem Magneten an der Küchentür.
Mit dem oben zusammengefassten Gedanken im Kopf und dem kompletten Unwillen eine bereits bezahlte Fahrt ein zweites Mal zu bezahlen, stieg ich in meinen Zug ein.
Sehr oft wird in den Regionalzügen ja nicht einmal kontrolliert. An diesem Tag war es leider anders und es wurde ein hochnotpeinlicher, gelber Zettel ausgefüllt, dass man mich ohne gültige Fahrkarte angetroffen hatte.
Wie gesagt, diese besaß ich, trug sie nur nicht bei mir. In den internen Datenbanken sollte die bezahlte Fahrt jedoch nachvollziehbar sein, deswegen machte ich mir auch gar keine weiteren Gedanken. Ich hatte ja bezahlt.
Unangenehm und lästig das ich dennoch, nach meiner Rückkehr, mit dem gelben Zettel und meiner ausgedruckten Fahrkarte zum Bahnhof traben mußte. Noch weit unangenehmer das der Mitarbeiter dort die Gültigkeit nicht einfach überprüfen, das ganze Abnicken und den gelben Zettel zerreissen konnte.
"Das müssen wir einschicken und dann werden die Kollegen das prüfen." war nicht was ich hören wollte.
Der Brief von heute, entlastet mich zwar von jeglicher Nachzahlung, aber dennoch bleibt ein bitterer Beigeschmack.
Jeder Fahrgast, der bei einer Kontrolle nicht im Besitz einer zur Fahrt gültigen Fahrkarte ist, hat den erhöhten Fahrpreis nach den geltenden Beförderungsrichtlinien zu entrichten.
Ich war im Besitz einer gültigen und bezahlten Fahrkarte, die sowohl Personen- als auch Verbindungsgebunden war, ich habe sie lediglich nicht bei mir geführt.
Wir haben Ihre Ausführungen geprüft und teilen Ihnen mit, dass wir aus kundendienstlichen Gründen, jedoch ohne Anerkennung einer Rechtspflicht, auf unsere berechtigen Forderungen verzichten.
Übersetzt für mich heisst das:
Eigentlich hätten wir Sie ja die 60 EUR zahlen lassen können, und auch vor den Kadi zerren können, wenn Sie nicht bezahlen wollen, weil sie der dummen Meinung sind schon bezahlt zu haben. Aber weil wir heute mal nett sind, lassen wir Sie davonkommen.
Obwohl Sie ein elender Schwarzfahrer sind.
Kann man so etwas wirklich nicht anders formulieren? Muß man den Kunden wir einen Verbrecher darstehen lassen? Geht es nicht auch unbürokratischer? Netter? Zuvorkommender?
'Konzerne sind nicht menschlich.' Bestätigt sich immer wieder.
Aber Hallo, Hallo Pizza

Ihre Bestellung von 2005-05-22 20:01 an Hallo Pizza, Karlsruhe, Kaiserallee
wurde von http://www.bringdienst.de erfolgreich vermittelt
und liegt nun dort vor.
Nun ist es 21:18 und uns knurren immer noch die Mägen. Vor ca. einer halben Stunde haben wir nachgefragt. Erst kam ein "Der Fahrer ist schon los." dann nach kurzem ein Rückruf. "Ach sie haben über Internet bestellt? Das Fax war kaputt, ich hab das jetzt erst gesehen."
Um die Tragweite dieser Aussage zu ermessen, muß man wissen, das wir seit mehreren Monaten nicht mehr bei Hallo Pizza bestellt hatten, da wir einmal ca. eine halbe Stunde vor Ladenschluß bestellten und genau dieses Problem ebenfalls auftrat. Wir riefen dann ein paar Minuten nach 23 Uhr dort an, weil immer noch keine Pizza angekommen war und erhielten die Aussage das es ihnen ja leid täte aber die Öfen schon kalt seien...
Erst die Kunden hungern lassen und sie dann auch noch weiter hungern lassen, obwohl sie es verbockt haben, bzw. scheinbar Bestellungen über Internet nicht den gleichen Wert an Wichtigkeit beimessen.
Ich hatte mich damals zwar bei der Ober-Instanz des Franchise-Unternehmens beschwert, aber scheinbar hat das ja viel genutzt.
Ergo: Hallo Pizza ist weiterhin zu meiden.

