Feder & Herd

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July '10



Mensch2Null

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Manomamas Aktion Menschen2Null ist online gegangen.

Unter den vielen abgelichteten Inhalten von Hand-, Hosen-, Laptop- und Umhängetaschen ist auch der Inhalt meiner Tasche zu finden. Ihr dürfte gerne rätseln welcher das denn sein mag, aber die Auflösung gibt es erst, wenn sie auch auf Menschen2Null veröffentlicht wird.


Posted by Mela Eckenfels

07/20/2010 at 13:22:17

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Godwins Law der Feminismusdiskussionen

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Im Verlauf vieler hitziger Diskussionen im Internet, treten die immer-gleichen Abläufe zu Tage. Diese Abläufe wurden irgendwann in Form von Gesetzmässigkeiten festgehalten. Aus den Usenet-Laws wurden irgendwann die Internet-Gesetze.



Dabei ist Godwins Law sicherlich noch das Bekannteste.




Je länger eine Usenet-Diskussion andauert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß jemand mit einem unpassenden Nazi-Vergleich auftritt. Normalerweise wird dann die Diskussion für beendet erklärt und der Betreffende steckt tonnenweise *plonk*s ein.




Auch in Netz-Diskussionen zum Thema Feminismus gibt es gewisse Gesetzmäßigkeiten. Der Zeitpunkt sie schriftlich festzuhalten, ist deutlich erreicht, denn es ist unlustig dass derartige Totschlargumente doch immer wieder als 'Argumente' in die Diskussion eingeführt werden. Vorhin auf Twitter habe ich die Gesetze im ärgerlichen Überschwang "Lenas Gesetz" genannt, aber das war vermutlich voreilig. Eher könnte Alice Schwarzer als Namenspatronin der Gesetze genannt worden. Angeblich hatte sie, nach einem Überfall einer Lesbengruppe auf die EMMA-Redaktionsgruppe, den Vorfall mit "Das waren eigentlich Männer" kommentiert.

Und wie lauten nun die Gesetze?


Das Law: Jeder, der in einer Feminismusdiskussion/Genderdiskussion behauptet, die den pro-feministischen Thesen und Forderungen widersprechenden Frauen seien unweiblich/gar keine richtigen Frauen/Mannweiber/eigentlich Männer, hat automatisch verloren.

Die erste Ergänzung: Jeder, der in einer Feminismusdiskussion/Genderdiskussion behauptet, die den pro-feministischen Thesen und Forderungen widersprechenden Frauen stünden eigentlich nur unter dem männlichem Pantoffel/trauen sich nur nichts gegen die Männer zu sagen, hat ebenfalls verloren.

Die zweite Ergänzung: Jeder, der in einer Feminismusdiskussion/Genderdiskussion behauptet, die den pro-feministischen Thesen und Forderungen widersprechenden Frauen würden sich in Wirklichkeit nur bei den männlichen Diskussionsteilnehmern anbiedern wollen, hat aber sowas von verloren.

Die dritte Ergänzung:
Jeder, der in einer Feminismusdiskussion/Genderdiskussion behauptet, die den pro-feministischen Thesen und Forderungen widersprechenden Frauen litten eindeutig unter dem Stockholmsyndrom, hat unendlich verloren.


Wird das Law in einer Feminismusdiskussion/Genderdiskussion erfüllt, kann die Diskussion sofort abgebrochen werden, da der Boden der Vernunft verlassen wurde.





Posted by Mela Eckenfels

03/04/2010 at 01:31:02

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Qualitätsjournalismus Netzsperren

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ARGH!

Heute treibt der Qualitätsjournalismus rund um die Piratenpartei mal wieder heftige Blüten.
Horst Köhler unterschreibt ein Gesetz das die Regierung so wie es ihm vorgelegt wurde nicht mal mehr umsetzen will, aber egal, wir haben ja das Bundesverfassungsgericht dass es in sechs bis sieben Jahren dann wieder richten kann, wenn wir schon Opfer weitreichender Zensurmaßnahmen wurden. Und weil er dadurch scheinbar den staatlichen Dummfug erneut salonfähig gemacht hat, überschlagen sich die Medien darin, Blödsinn über die Gegner zu erzählen.

Nachdem ja gerne mal behauptet wurde das alle Piraten Kinderficker seien und jeder der weiß wie er den DNS-Server umstellt schwer pädokriminell, sind die Piraten ab heute dann auch gegen das Löschen von Kinderpornographie aus dem Netz. Ja, zuhören will gelernt sein.

Doch dem nicht genug. Gerade in den SAT 1-Nachrichten vernommen. "Die Piratenpartei, die sich letztes Jahr aus Protest gegen das Gesetz gegründet hatte."

Qualitätsjournalismus muß nicht viel kosten, wenn man einfach an der Recherche und an der Überprüfung der Fakten spart. Vorbildlich.


Posted by Mela Eckenfels

02/17/2010 at 20:05:26

Posted in Piratenpartei

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Sneakerloft: Jeden Tag steht ein Dummer auf

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Jeder macht doch irgendwas mit Medien und wer nichts mit Medien macht will etwas mit Medien machen. Das Ganze ist also Hobby und kein richtiger Beruf. Bezahlt werden muß man dafür schon gar nicht. Ausserdem ist Web 2.0 ein Synonym für "Andere arbeiten lassen."

So oder so ähnlich müssen sich das wohl die Entscheider von Sneakerloft gedacht haben, denn sie riefen einen großartigen Wettbewerb aus. Den ich hier aus naheliegenden Gründen nicht verlinke.

Sneakerfans dürfen selbstgedrehte Videos auf MyVideo stellen und der beste Film gewinnt einen Preis. Ihr glaubt gar nicht wie toll der ist:


1. Preis

Deine Idee wird nachgedreht und im TV gezeigt.

Du wirst namentlich durch einen Abbinder im laufenden Spot erwähnt.



Wohoo. Da sparen sie sich nicht nur die Kosten für eine Agentur, das Drehbuch und alles drum und dran... aber nein.. der Gewinner bekommt nicht mal ein paar Sneaker obendrauf. Im Gegensatz zu den Plätzen 2-20.


Da kann man nur hoffen das ihnen der Erfolg beschieden ist, den sie verdienen. Und ich weiss bei welcher Klitsche, die ihre Kundencommunity frech abzocken will, ich unter Garantie nie etwas kaufen werde.



Posted by Mela Eckenfels

12/06/2009 at 01:30:27

Posted in Annoyances, Internet

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Lebendiges Matriarchat?

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Über einen Referrer bin ich auf einen spannenden Blogbeitrag gestoßen und darunter auf einen noch spannenderen Kommentar der Autorin selbst. Ich hoffe Hannelore ist mir nicht böse wenn ich sie hier fast komplett zitiere.

Ganz sicher bin ich mir nicht ob ich ihr gänzlich zustimme, aber ich finde ihre Ansicht absolut inspirierend.




Ok, Katze, ich stelle mal meine Sicht dar:

1. Matriarchat ist kein Feminismus-Thema und auch nichts speziell “Weibliches” oder gar Spirituelles. Es ist eine Sozialform, ein politisches Gebilde. So wie Demokratie, Sozialismus usw., Matriarchat ist herrschaftsfrei und deshalb eine Akephalie.

2. Matriarchale Sozialstrukturen werden im Web 2.0 umgesetzt, deshalb ist ja die derzeitige Entwicklung so schön.

3. Man kann nur etwas beurteilen, sich dem zu- oder abwenden, wenn man es kennt. Ich habe mich ein paar Jahre mit der Frauenbewegung und der Feminismustheorie beschäftigt, und teilweise Ideen übernommen. 2 Websites von damals stehen noch als Referenz im Web, und dahinter kann ich auch stehen.

4. Durch die Auseinandersetzung mit dem Thema Matriarchat musste ich mich zwangsläufig auch mit den Strukturelementen des Patriarchats auseinandersetzen und habe erkannt, dass Feminismus ja nur im Patriarchat vorkommen kann. Grund genug, mich davon zu distanzieren, den Feminist/innen sind per se patriarchal.

“Ich begrüße die Kehrtwende, das Weibliche zu benennen und sichtbar zu machen.” – Es ist keine Kehrtwende, denn ich habe nie damit aufgehört. Du würdest es beim Lesen merken, wenn es nicht so wäre.

Anfangs habe ich im Internet für die Zielgruppe “Frauen” geschrieben. Das habe ich aufgegeben, ich schreibe jetzt für die Zielgruppe “Menschen”.
Und das ist, was Feministinnen nicht tun, denn dann sind sie keine mehr.

Mir hat gut getan, was Mela Eckenfels von der Piratenpartei dazu sagte: “Ich möchte selbstverständliche Gleichberechtigung statt Feminismus. [...] Versteht das und versteht das wir ‘Frauenpolitik’ für ein Instrument des letzten Jahrhunderts halten, das Ungleichheit zementiert statt sie zu beseitigen. Von Feminismus ganz zu schweigen.”







Posted by Mela Eckenfels

11/11/2009 at 13:57:16

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TAZ-Artikel: Die Freiheit der Unmoralischen - The missing links

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TAZ-Screenshot
"Die Freiheit der Unmoralischen"

erschienen in der Online-TAZ am 23.10.2009


Heute erschien mein Artikel "Die Freiheit der Unmoralischen in der Online-TAZ.

Meine Recherchelinks möchte ich hier - zumindest teilweise - nachliefern.

Zur Newsgroup-Historie:



Pornographietexte von Frauen in den 90er Jahren:




Eine schöne Thesis die ich in diesem Zusammenhang noch gefunden habe, aber nun nichts direkt mit meinem Artikel zu tun hat Beyond the Digital Diva: Women on the World Wide Web (PDF).

Erst Hobby, dann Profi:



Dann habe ich natürlich enstrepchend entrüstete Kommentare erwartet.. Dennoch wundert es mich das so mancher Kommentator nach einem Verbot schreit denn ... es könnten ja die armen Kinder glauben SM sei normaler, durchschnittlicher Sex und das müsse so sein.

Äh ja, sicher. Nur weil jemand - nämlich die armen Kinder - einen falschen Eindruck erhalten könnte, müssen wirs verbieten. Nicht lieber mal Aufklärung betreiben und für Medienkompetenz sorgen. Neiiin.



UPDATE:

Mist, natürlich eine der wichtigsten Quellen vergessen. Die rechtlichen Details stammen aus der dritten Ausgabe von Kathrin Passigs und Ira Strübels Buch Die Wahl der Qual: Handbuch für Sadomasochisten und solche, die es werden wollen

Das SM&Recht-Kapitel der ersten Ausgabe steht komplett online. Die Rechtslage hat sich seitdem aber eher noch verschärft..

Vielen Dank auch für Kathrins kurzfristige Unterstützung.



Posted by Mela Eckenfels

10/23/2009 at 18:17:00

Posted in Arbeit

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Social Media Revolution (Video)

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Gerne würde ich jeden Fuzzi klassischer Medien (oder der Parteien) der das Internet aus $(Setze ebenso platten wie falschen Grund ein) nicht leiden kann, dazu zwingen das folgende Video zu sehen:









Die Entwicklung ist ebenso wenig umkehrbar wie die Erfindung des Buchdrucks, die Industrialisierung oder die Erfindung des Automobils. Und vor allem: Es ist absolut dämlich zu hoffen das 'dieses Internet' vorbeigeht wie ein Gewitter. Es hat schon längst damit begonnen die Welt zu verändern in der wir leben und es ist nicht von der Welt 'draussen' abgekoppelt.


P.S.: Hier noch der Link zum unübersetzten Originalvideo

Posted by Mela Eckenfels

10/12/2009 at 03:42:18

Posted in Internet

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Denn sie wissen nicht was sie tun

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In Malte Hübners Bericht über den Auftritt Ursula von der Leyens in Wedel findet man folgende Aussage aus der Kategorie: "Analphabeten versuchen über die Zukunft des Buchdrucks zu entscheiden."



Aber fast niemand macht den Anschein, als hätte er sich schon einmal in dieses Internet getraut. Vertrauend auf die Berichte ihrer Regierung dürften nicht wenige das Internet für einen Hort des Übels halten — direkt neben der Tür diskutieren mehrere Herrschaften angeregt, ob man den ganzen Kram nicht einfach abschalten könne. Schließlich hat man schon Jahrtausende ohne das Internet gelebt, da wäre es doch lächerlich, wenn das nicht mehr möglich sein sollte.




Es ist doch erfreulich zu lesen wie gebildet und informiert CDU-Anhänger sind.


Posted by Mela Eckenfels

09/01/2009 at 22:06:18

Posted in Gesellschaft

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Klassische Medien hacken: Die Umsetzung

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Oliver Gassner hat inzwischen eine Mailingliste (Google Groups) und ein Wiki eingerichtet. Die Arbei kann also starten.

Noch jemand interesse?

Posted by Mela Eckenfels

08/08/2009 at 04:13:26

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Klassische Medien hacken?!

Hier mal ein Vollquote aus Oliver Gassners Blog:



Felicea schreibt bei Twitter: @oliverg was hälst du von einem “Klassische Medien hacken”-(Online)-Seminar für Netzaktivisten? Ich würde mich anmelden :-)

Wir hatten mal von solchen Sachen geredet wie: Leserbriefe/offene Briefe schreiben und so.

Die aktuellen politischen Ereignisse und Konstellationen scheinen es nahezulegen, das wir ‘Digitalen’ uns mehr mit dem Umgang mit den ‘klassischen Medien’ wie Zeitung, Radio und TV befassen müssen.

’Hacken’ würde ich jetzt mit ‘elegantem Umgang ohne Umwege’ umschreiben wollen.

Ich habe Felicea gerade geantwortrt, dass ich mir vorstellen könnte, dass man sowas im peer- und team-teaching machen könnte (sie hat sicher vom Buchwesen z.B. mehr Ahnung).

Also konkret:
- Wer könnte zum Thema ‘Mediahacking’ im oben skizzierten Sinne etwas vermitteld beitragen?
- Wer würde mitmachen? ‘rezipierend’?

Bei entsprechendem Echo setze ich ne Struktur auf. (Wahrscheinlich ne Kombi aus geschützter Mailingliste und öffentlichem Wiki.)






Die Kommentare für diesen Eintrag sperre ich ab. Bitte nur in Oliver Gassners Blog kommentieren. Danke!


Posted by Mela Eckenfels

08/05/2009 at 05:40:49

Posted in Alltag

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