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Mini-Serie: Der EeePC, UMTS und Ich
Vor einiger Zeit berichtete Janusch hier im Blog über seine Erfahrungen mit dem Asus EeePC. (Zu einer Zeit als nur wenige Glückliche das Gerät bereits in den Händen hielten, es noch mit einem starken Akku ausgeliefert wurde und es nicht in jedem MediaMarkt herumstand.) Seit meinem Geburtstag bin ich ebenfalls stolze Besitzerin des kleinen Gerätes und zwar eines EeePC 4G.
Warum ich ihn mir gewünscht habe, welche Erfahrungen ich in diesen zwei Monaten gemacht habe, welche Probleme es gab, welche Änderungen ich vorgenommen habe und wie das Gerät mir fremder Hardware zusammenarbeitet, möchte ich festhalten.
Dabei möchte ich festhalten das gerade im Bereich der Telekommunikation einiges in Bewegung ist. Meine Erlebnisse mögen erst wenige Wochen zurückliegen, können im Einzelfall aber schon wieder veraltet sein.
Also bitte nicht meine Aussagen als aktuell gültige Wahrheit, sondern die Artikel höchstens als zeitgeschichtliches Dokument, bzw. einen Zwischenstop der eigenen Recherche sehen. Danke.
Warum ich ihn mir gewünscht habe, welche Erfahrungen ich in diesen zwei Monaten gemacht habe, welche Probleme es gab, welche Änderungen ich vorgenommen habe und wie das Gerät mir fremder Hardware zusammenarbeitet, möchte ich festhalten.
Dabei möchte ich festhalten das gerade im Bereich der Telekommunikation einiges in Bewegung ist. Meine Erlebnisse mögen erst wenige Wochen zurückliegen, können im Einzelfall aber schon wieder veraltet sein.
Also bitte nicht meine Aussagen als aktuell gültige Wahrheit, sondern die Artikel höchstens als zeitgeschichtliches Dokument, bzw. einen Zwischenstop der eigenen Recherche sehen. Danke.
Hardwareärger Nr. 3 - HP Minitower
Auch der Tower macht nicht weniger Mucken und zeigt mir somit mal gelinde den Mittelfinger. Hatte ich doch vollmundig verkündet NIE MEHR HP-Hardware zu erwerben, hatte ich Anfang 2007 eine schwache Minute und erwarb einen HP Pavillion m7655.de Komplettrechner. Aber auch er will mich davon abbringen HP mein Geld in den Rachen zu werfen.
Erst starb ihm Anfang des Jahres eine Festplatte weg, die ich dann aus eigener Tasche durch eine größere ersetzt hatte, nun macht er seit geraumer Zeit so merkwürdig schnarchende Geräusche. Klingt für mein Ohr erst einmal wie ein Lüfter mit einer Unwucht.
Gut. Frau will nicht das ihr der Rechner mit Mainboardschaden im heißen Sommer unter den Fingern wegraucht und trägt das Ding zum Mediamarkt-Support wo sie vernimmt: "Den müssen wir einschicken und das dauert dann so 2-3 Wochen."
Das Ding ist ja ganz zufällig nicht mein VERDAMMTER ARBEITSPLATZRECHNER. Wichtige Daten liegen schon lange nicht mehr (alleine) auf dem Laptop - da bin ich (dank HP) ja ein sehr gebranntes Kind (Broken by Design?), sondern ganz und gar auf dem Arbeitsplatz-PC, dessen Platten nächtlich auf eine externe Platte backupen. Ausserdem bietet er an Geschwindigkeit (und dem Umfang der installierten Software) halt doch schon ein bissl mehr als mein Notebook. Aber klar. Auch meinen Arbeitsplatz-PC verzichte ich doch gerne mal 3 Wochen. Sischer. Weil ich nur eine verdammte Endkundenlizenz habe.. hätte ich mal beim Kauf drauf achten sollen. Gibt halt Leute die ihren PC brauchen dürfen und andere.
Jedenfalls wurde das Ding halt eingeschickt. Nachdem ich vorher die Platten ausgebaut hatte. Am Ende formatieren mir die Kerle das noch, weil die Supporttechniker noch niemals ein UFS zu Gesicht bekommen haben und denken das ist kaputt. Horror.
Aus meiner eloquent vorgetragenen und detaillierten Fehlerbeschreibung machte der Mediamarkt-Supportfritze dann: Lüfter laut.
Well. Na gut. Dann halt 'Lüfter laut'.
Gut 2(!) Wochen später - immerhin nicht drei - bekam ich den Rechner zurück. Beschreibung der Maßnahmen: "Rechner auf Garantie repariert." Die alte, defekte Platte, die ich bei der Gelegenheit auch beigelegt hatte, war sichtlich durch eine neue ersetzt worden. Alle Lüfter waren verdreckt. Well.
Platten zurückgebaut, gebootet, alles fein. Nur der kdm wollte nicht starten. Grübelgrübel.. brüt. Nach einer ganzen Weile trat ich einen Schritt von der Leitung zur Seite und stellte fest: Sie haben eine neue Grafikkarte eingebaut!
Ja, gut. Die hat auch nen Lüfter. Der könnte einen Hau gehabt haben. Die Karte... brauchte dann einiges Stöbern im Netz, eine x.org-Neuinstallation und eine ziemlich lange und tricky Konfigurationsphase. Am Ende(!) meines Arbeitstages lief der Rechner wieder.
Hallo? Eine neue Grafikkarte ist auch unter Windows nicht soo unproblematisch? Braucht man da keine .. Treiber? Sollte man so eine kleine, unwichtige Information nicht auf den Beipackzettel schreiben?
Nun sitze ich hier, arbeite an meinem Arbeitsplatz-PC und das scharchende, an- und abschwellende Geräusch .. ist immer noch da. Und geht mir gewaltig auf die Nerven.
P.S.: Der nächste Rechner wird auf jeden Fall aus einer kleinen, lokalen Schrauberklitsche kommen.
Erst starb ihm Anfang des Jahres eine Festplatte weg, die ich dann aus eigener Tasche durch eine größere ersetzt hatte, nun macht er seit geraumer Zeit so merkwürdig schnarchende Geräusche. Klingt für mein Ohr erst einmal wie ein Lüfter mit einer Unwucht.
Gut. Frau will nicht das ihr der Rechner mit Mainboardschaden im heißen Sommer unter den Fingern wegraucht und trägt das Ding zum Mediamarkt-Support wo sie vernimmt: "Den müssen wir einschicken und das dauert dann so 2-3 Wochen."
Das Ding ist ja ganz zufällig nicht mein VERDAMMTER ARBEITSPLATZRECHNER. Wichtige Daten liegen schon lange nicht mehr (alleine) auf dem Laptop - da bin ich (dank HP) ja ein sehr gebranntes Kind (Broken by Design?), sondern ganz und gar auf dem Arbeitsplatz-PC, dessen Platten nächtlich auf eine externe Platte backupen. Ausserdem bietet er an Geschwindigkeit (und dem Umfang der installierten Software) halt doch schon ein bissl mehr als mein Notebook. Aber klar. Auch meinen Arbeitsplatz-PC verzichte ich doch gerne mal 3 Wochen. Sischer. Weil ich nur eine verdammte Endkundenlizenz habe.. hätte ich mal beim Kauf drauf achten sollen. Gibt halt Leute die ihren PC brauchen dürfen und andere.
Jedenfalls wurde das Ding halt eingeschickt. Nachdem ich vorher die Platten ausgebaut hatte. Am Ende formatieren mir die Kerle das noch, weil die Supporttechniker noch niemals ein UFS zu Gesicht bekommen haben und denken das ist kaputt. Horror.
Aus meiner eloquent vorgetragenen und detaillierten Fehlerbeschreibung machte der Mediamarkt-Supportfritze dann: Lüfter laut.
Well. Na gut. Dann halt 'Lüfter laut'.
Gut 2(!) Wochen später - immerhin nicht drei - bekam ich den Rechner zurück. Beschreibung der Maßnahmen: "Rechner auf Garantie repariert." Die alte, defekte Platte, die ich bei der Gelegenheit auch beigelegt hatte, war sichtlich durch eine neue ersetzt worden. Alle Lüfter waren verdreckt. Well.
Platten zurückgebaut, gebootet, alles fein. Nur der kdm wollte nicht starten. Grübelgrübel.. brüt. Nach einer ganzen Weile trat ich einen Schritt von der Leitung zur Seite und stellte fest: Sie haben eine neue Grafikkarte eingebaut!
Ja, gut. Die hat auch nen Lüfter. Der könnte einen Hau gehabt haben. Die Karte... brauchte dann einiges Stöbern im Netz, eine x.org-Neuinstallation und eine ziemlich lange und tricky Konfigurationsphase. Am Ende(!) meines Arbeitstages lief der Rechner wieder.
Hallo? Eine neue Grafikkarte ist auch unter Windows nicht soo unproblematisch? Braucht man da keine .. Treiber? Sollte man so eine kleine, unwichtige Information nicht auf den Beipackzettel schreiben?
Nun sitze ich hier, arbeite an meinem Arbeitsplatz-PC und das scharchende, an- und abschwellende Geräusch .. ist immer noch da. Und geht mir gewaltig auf die Nerven.
P.S.: Der nächste Rechner wird auf jeden Fall aus einer kleinen, lokalen Schrauberklitsche kommen.
Hardwareärger Nr. 2 - HP Drucker
Seit unserem Einzug tut hier ein HP Laserjet mfp 3300 Multifunktionsdrucker mit externem Jetdirect Printserver weitgehend klaglos seinen Dienst. Seit dem letzten Kartuschenwechsel (und dem damals ersten seit Kauf) hatte er leider das Problem das er immer etwas schräg druckt, egal wie oft man das Papierfach, den Stapel und den Einzug nachjustiert. Wenn es ganz schlimm wurde half es die Tonerkartusche mal herauszunehmen und wieder sorgfältig einzusetzen, was ich also auch mehrmals getan habe.
Nun ist der Druck immer noch recht kräftig gewesen, und so wahnsinnig viel drucken wir auch nicht um eine Schwarz-Weiß-Laserkartusche wahnsinnig schnell auszunuckeln, aber an manchen Stellen druckte er etwas zu kräftig. Es gab Doppelbilder und Querstreifen, die einen 'guten' Druck für Geschäfts- oder Behördenpost scheitern ließen.
Die Troubleshooting-Webseite von HP gab an das entweder die Tonerkartusche getauscht werden muss (knapp 1 Jahr nach dem Kauf, ein Originalmodell, kein Nachbau), was ich schon weniger lustig fand, oder die 'fuser assembly' futsch ist. Was ich noch viel weniger lustig gefunden hätte. Der erste Test 'neue Kartusche' gestaltete sich ja beim Kauf recht hinderlich, hat aber das Problem der Doppelbilder und Querstreifen behoben. Schief druckt er aber immer noch.
Keine Ahnung was da jetzt noch hilft.
Nun ist der Druck immer noch recht kräftig gewesen, und so wahnsinnig viel drucken wir auch nicht um eine Schwarz-Weiß-Laserkartusche wahnsinnig schnell auszunuckeln, aber an manchen Stellen druckte er etwas zu kräftig. Es gab Doppelbilder und Querstreifen, die einen 'guten' Druck für Geschäfts- oder Behördenpost scheitern ließen.
Die Troubleshooting-Webseite von HP gab an das entweder die Tonerkartusche getauscht werden muss (knapp 1 Jahr nach dem Kauf, ein Originalmodell, kein Nachbau), was ich schon weniger lustig fand, oder die 'fuser assembly' futsch ist. Was ich noch viel weniger lustig gefunden hätte. Der erste Test 'neue Kartusche' gestaltete sich ja beim Kauf recht hinderlich, hat aber das Problem der Doppelbilder und Querstreifen behoben. Schief druckt er aber immer noch.
Keine Ahnung was da jetzt noch hilft.
Hardwareärger Nr. 1 - HP Notebook
Das Leben suckt grade ganz gewaltig. Und einen nicht unwesentlichen Anteil daran haben diverse technische Macken diverser im (Arbeits-)Alltag notwendigen Geräte. Bzw. die herstellenden oder vertreibenden Firmen.
Schon relativ häufig und relativ genervt habe ich über meinen Clinch mit HP-Notebooks berichtet. Das aktuelle ein HP Compaq nc6120 ist inzwischen (seit Anfang Mai) Garantielos. Und grade hab ich einen neuen (und funktionierenden) Akku nachgerüstet tritt die allererste Macke, die sich schon 1/2 Jahr nach dem Kauf gezeigt hatte, wieder auf.
Eine Zeile im Display ist ausgefallen. Zum Glück ist die Zeile recht weit aussen rechts. Um genau zu sein, schliesst sie direkt mit der Kasbar ab und stört nicht wahnsinnig. Aber irgendwie... mein Gefühl das die, ehemals exzellente, Qualität von HP nur noch eine trübe Erinnerung ist, hat nochmal Futter bekommen.
Schon relativ häufig und relativ genervt habe ich über meinen Clinch mit HP-Notebooks berichtet. Das aktuelle ein HP Compaq nc6120 ist inzwischen (seit Anfang Mai) Garantielos. Und grade hab ich einen neuen (und funktionierenden) Akku nachgerüstet tritt die allererste Macke, die sich schon 1/2 Jahr nach dem Kauf gezeigt hatte, wieder auf.
Eine Zeile im Display ist ausgefallen. Zum Glück ist die Zeile recht weit aussen rechts. Um genau zu sein, schliesst sie direkt mit der Kasbar ab und stört nicht wahnsinnig. Aber irgendwie... mein Gefühl das die, ehemals exzellente, Qualität von HP nur noch eine trübe Erinnerung ist, hat nochmal Futter bekommen.
Gastbeitrag: Bericht über den Asus EeePC
Die EeePCs finde ich ja auch nur zu schnuckelig, so das ich mich gefreut habe von einem Freund einen ersten Erfahrungsbericht zugesendet bekommen zu haben. Da Janusch (Ploch) über kein eigenes Blog verfügt (und vorerst wohl leider auch keins haben will) hat er mir freundlicherewise erlaubt seinen Bericht hier als Gastbeitrag zu veröffentlichen.
Kommentare an Janusch können natürlich per Kommentar abgesetzt werden, oder per Email an mich, die ich dann weiterleite.
http://de.wikipedia.org/wiki/ASUS_Eee_PC
Voller Erwartung hatte ich meinen eeePc erhalten. War ca. eine Woche nach dem offiziellen Verkaufsstart. Also am 31sten Januar. Ich muss gestehen, dass es mehr Glück als Verstand war, da das tolle Gerät so ziemlich am Verkaufsstart ungefähr... ÜBERALL ausverkauft war. Dennoch. voller freuden und jugendlichem Leichtsinn riss ich die Verpackung auf und war wirklich begeistert. Es bootet unglaublich schnell und läuft super stabil.
Die Akkulaufzeit beträgt ca 3 Stunden. Aber später mehr dazu.
Mein eee ist in weiß, da schwarze noch vergriffener waren als die weißen. Wobei ich mit der Farbe recht glücklich bin. Sieht recht schick aus der kleine.
Die verarbeitung ist beeindruckend hochwertig muß ich gestehen und es knarzt nichts
oder verfärbt sich, etc.
Im Lieferumfang liegt noch eine tolle (STINKENDE) Neoprentasche für denn eee mit bei, die nach ca 1 Woche ihren üblen Geruch wenigstens etwas einschränkt.
...
Naja. Meine erste Amtshandlung als Inhaber war direkt die vorhandenen 512 MB Ram durch einen 1GB Riegel auszutauschen und meine 4GB SD-Karte einzuschieben. Beides ging wirklich problemlos und ohne großartige Anwendung von Gewalt. Alles wurde problemlos erkannt und läuft einwandfrei.
Kommen wir nun zu den Schwächen des eee.
Die Tastatur ist unglaublich klein. Am Anfang habe ich mich verflucht oft vertippt, vor allem aufgrund der Mißstellung der "Enter" Taste.
Mittlerweile muß ich allerdings gestehen, dass das Tippen recht flott von statten geht und mir kaum noch Probleme bereitet. Das einzige Problem ist allerdings, dass man soetwas wie einen Shooter nur SEHR schwer zocken kann. Aber dazu habe ich mir das Gerät auch nicht gekauft.
Das Touchpad finde ich auch mehr als nur "gewöhnungsbedürftig" und habe mir recht
flott eine USB-Maus zugelegt. Im Notfall (wenn ich unterwegs bin) reicht das Pad aber allemal.
Die "Maustasten" sind aber recht suboptimal und lassen sich mMn unangenehm schwer betätigen, wirken im gleichen Zuge auch noch recht "billig".
Der Bildschirm ist wirklich klein. Allerdings habe ich mich iauch daran gewöhnt muß ich zugeben.
Schnell mal im Netz surfen, chatten, etc klappt problemlos. Mit einem anständigen Browser (hier empfehle ich mal Opera, da er die Seiten skaliert darstellen kann) ist die Anzeige sehr gut. Das Problem, auf welches ich gestoßen bin ist halt eine vernünftige IDE fürs C++ programmieren zu finden. Das gängige "Eclipse" ist einfach "zu groß". Es macht einfach keinen Spaß dort seinen Code einzutippen. Also nicht empfehlenswert. (Back to Notepad
)
Der Speicherplatz mit einer 4 GB SSD ist mMn auch ausreichend, da ich die meisten Dateien sowieso auf USB oder auf der SD-Karte speichere oder "übertrage".
Vom W-Lan Chip bin ich hellauf begeistert. Einfach nur gut.
Die Akkulaufzeit ist auch recht hoch. Wenn ich W-Lan eingeschaltet habe, die Bildschirmhelligkeit auf Maximum aufgedreht ist und ich damit surfe/chatte/skype bin ich knapp unter 3 Stunden. Wenn ich allerdings SEHR Sparsam umgehe hält der Akku bis zu 3,5h. Sowas finde ich dochmal klasse.
XandrOS. Eine Linuxdistribution, zugeschnitten auf den eee. Man bekommt wirklich alles geliefert, was man zum arbeiten braucht. Gut. Ich habe recht zügig auf eine "anständige" KDE Oberfläche gewechselt, weil mir das Style nicht wirklcih gefallen hat. Und mit ein wenig Übung (und genügend anleitungen aus dem Netz) geht es ganz gut. Sicherlich ist es eine Umgewöhnung von "windows" auf ein Linuxsystem umzusteigen. Notfalls kann man sich auf den Eee auch Windows installieren, die nötigen Treiber liefert Asus auf DVD mit. Bedenkt jedoch, dass der Eee kein internes Laufwerk hat und man den Umweg über ein "externes USB Laufwerk" gehen sollte.
Aber ganz ehrlich. Ist es nicht eine schöne Möglichkeit sich mit Linux zu beschäftigen?
Für 299 ist es ein wirklich tolles Gerät, welches jedoch keine Desktopsysteme oder "laptops" ersetzt. Es ist ein tolles Gimmick für Leute die Spaß an Technik haben, die ständig unterwegs sind und kein großes Notebook mitschleppen wollen.
Oder einfach nur zu Spaß haben.
Ich persönlich lasse meinen "Hauptrechner" fast nur noch ausgeschaltet. Emailschecken, recherchieren, Briefe tippen, etc. All das läßt sich mit dem kleinen wunderbar lösen. Wenn es allerdings ums "zocken" und um "daheim Arbeiten" geht, wird meine Kiste doch wieder angeschmissen.
Dennoch für knappe 300 ein faires und gutes Angebot. Meine Empfehlung, schaut es euch an, probiert es aus und entscheidet selbst. Bedenkt, dass der Eee jetzt schon eine große und freundliche Community hat, die gerne bei allen Fragen aushilft.
Soviel dazu.
Kommentare an Janusch können natürlich per Kommentar abgesetzt werden, oder per Email an mich, die ich dann weiterleite.
Erfahrungsbericht
http://de.wikipedia.org/wiki/ASUS_Eee_PC
Voller Erwartung hatte ich meinen eeePc erhalten. War ca. eine Woche nach dem offiziellen Verkaufsstart. Also am 31sten Januar. Ich muss gestehen, dass es mehr Glück als Verstand war, da das tolle Gerät so ziemlich am Verkaufsstart ungefähr... ÜBERALL ausverkauft war. Dennoch. voller freuden und jugendlichem Leichtsinn riss ich die Verpackung auf und war wirklich begeistert. Es bootet unglaublich schnell und läuft super stabil.
Die Akkulaufzeit beträgt ca 3 Stunden. Aber später mehr dazu.
Aussehen und Verarbeitung
Mein eee ist in weiß, da schwarze noch vergriffener waren als die weißen. Wobei ich mit der Farbe recht glücklich bin. Sieht recht schick aus der kleine.
Die verarbeitung ist beeindruckend hochwertig muß ich gestehen und es knarzt nichts
oder verfärbt sich, etc.
Im Lieferumfang liegt noch eine tolle (STINKENDE) Neoprentasche für denn eee mit bei, die nach ca 1 Woche ihren üblen Geruch wenigstens etwas einschränkt.
...
Hardwarewechsel
Naja. Meine erste Amtshandlung als Inhaber war direkt die vorhandenen 512 MB Ram durch einen 1GB Riegel auszutauschen und meine 4GB SD-Karte einzuschieben. Beides ging wirklich problemlos und ohne großartige Anwendung von Gewalt. Alles wurde problemlos erkannt und läuft einwandfrei.
Bedienung
Kommen wir nun zu den Schwächen des eee.
Die Tastatur ist unglaublich klein. Am Anfang habe ich mich verflucht oft vertippt, vor allem aufgrund der Mißstellung der "Enter" Taste.
Mittlerweile muß ich allerdings gestehen, dass das Tippen recht flott von statten geht und mir kaum noch Probleme bereitet. Das einzige Problem ist allerdings, dass man soetwas wie einen Shooter nur SEHR schwer zocken kann. Aber dazu habe ich mir das Gerät auch nicht gekauft.
Das Touchpad finde ich auch mehr als nur "gewöhnungsbedürftig" und habe mir recht
flott eine USB-Maus zugelegt. Im Notfall (wenn ich unterwegs bin) reicht das Pad aber allemal.
Die "Maustasten" sind aber recht suboptimal und lassen sich mMn unangenehm schwer betätigen, wirken im gleichen Zuge auch noch recht "billig".
Der Bildschirm ist wirklich klein. Allerdings habe ich mich iauch daran gewöhnt muß ich zugeben.
Schnell mal im Netz surfen, chatten, etc klappt problemlos. Mit einem anständigen Browser (hier empfehle ich mal Opera, da er die Seiten skaliert darstellen kann) ist die Anzeige sehr gut. Das Problem, auf welches ich gestoßen bin ist halt eine vernünftige IDE fürs C++ programmieren zu finden. Das gängige "Eclipse" ist einfach "zu groß". Es macht einfach keinen Spaß dort seinen Code einzutippen. Also nicht empfehlenswert. (Back to Notepad
Der Speicherplatz mit einer 4 GB SSD ist mMn auch ausreichend, da ich die meisten Dateien sowieso auf USB oder auf der SD-Karte speichere oder "übertrage".
Vom W-Lan Chip bin ich hellauf begeistert. Einfach nur gut.
Die Akkulaufzeit ist auch recht hoch. Wenn ich W-Lan eingeschaltet habe, die Bildschirmhelligkeit auf Maximum aufgedreht ist und ich damit surfe/chatte/skype bin ich knapp unter 3 Stunden. Wenn ich allerdings SEHR Sparsam umgehe hält der Akku bis zu 3,5h. Sowas finde ich dochmal klasse.
Betriebsystem
XandrOS. Eine Linuxdistribution, zugeschnitten auf den eee. Man bekommt wirklich alles geliefert, was man zum arbeiten braucht. Gut. Ich habe recht zügig auf eine "anständige" KDE Oberfläche gewechselt, weil mir das Style nicht wirklcih gefallen hat. Und mit ein wenig Übung (und genügend anleitungen aus dem Netz) geht es ganz gut. Sicherlich ist es eine Umgewöhnung von "windows" auf ein Linuxsystem umzusteigen. Notfalls kann man sich auf den Eee auch Windows installieren, die nötigen Treiber liefert Asus auf DVD mit. Bedenkt jedoch, dass der Eee kein internes Laufwerk hat und man den Umweg über ein "externes USB Laufwerk" gehen sollte.
Aber ganz ehrlich. Ist es nicht eine schöne Möglichkeit sich mit Linux zu beschäftigen?
Fazit und Empfehlung
Für 299 ist es ein wirklich tolles Gerät, welches jedoch keine Desktopsysteme oder "laptops" ersetzt. Es ist ein tolles Gimmick für Leute die Spaß an Technik haben, die ständig unterwegs sind und kein großes Notebook mitschleppen wollen.
Oder einfach nur zu Spaß haben.
Ich persönlich lasse meinen "Hauptrechner" fast nur noch ausgeschaltet. Emailschecken, recherchieren, Briefe tippen, etc. All das läßt sich mit dem kleinen wunderbar lösen. Wenn es allerdings ums "zocken" und um "daheim Arbeiten" geht, wird meine Kiste doch wieder angeschmissen.
Dennoch für knappe 300 ein faires und gutes Angebot. Meine Empfehlung, schaut es euch an, probiert es aus und entscheidet selbst. Bedenkt, dass der Eee jetzt schon eine große und freundliche Community hat, die gerne bei allen Fragen aushilft.
Soviel dazu.
Broken by Design?
Dies ist Liriel. Oder war Liriel. Mein Notebook für ca. 1 1/2 Jahre.
Es war mehr ein kurzer, heftiger Flirt als wirklich eine Beziehung mit Zukunft, denn heute wurde es unwiederruflich an HP zurückgesendet.
Bei meinem Notebook-Kauf im September 2003 beschäftigte ich mich verhältnismässig gründlich mit der Frage was ich mir von einem Notebook erwartete und welches ich erwerben wollte.
Mein Geliebter versuchte mich zu einem superleichten und -flachen Modell zu überreden. Mir ging es jedoch eher darum, Mobilität mit Leistung unter einen Hut zu bringen.
Damals befand ich mich noch im IT-Projektgeschäft, somit mußte es ständige Auto- oder Bahnreisen klaglos wegstecken können. Auch hohe Laufzeiten waren vorgesehen, schliesslich starte ich es wenn ich aufstehe und schalte es erst aus wenn ich wieder ins Bett gehe. Es würde an den Projektorten mein Arbeitsplatz-PC sein, mit dem ich die üblichen Administrationsarbeiten erledigen würde, ausserdem würde es Testrechner spielen um Software und Scripte zu testen oder zu debuggen. Es würde regelmässig FreeBSD-Ports übersetzen müssen und würde ansonsten auch mit einer ziemlich gut bestückten GUI belastet werden. Von einem besseren X-Terminal, einer besseren Schreibmaschine, über ein IT-Arbeitstier bis zum Multimedia-PC würde es jede Anforderung kennenlernen.
Zugegeben. Meine Ansprüche an ein Notebook, sind die Ansprüche an ein Notebook.
Ein Laptop ist kein PC, den ich mir auf den Schreibtisch stelle und Samstags nachmittags abstaube. Ein Notebook wird auf den Knien im Park benutzt oder abends im Bett. Es wird im Zug mindestens genauso durchgerüttelt wie ich und auch im Cafe ausgepackt. Ich will damit in der Bibliothek genauso arbeiten wie auf dem Küchentisch. Es wird vielleicht 10 Mal am Tag in den (Notebook-) Rucksack gesteckt und wieder herausgeholt und es muß auch mal eine Nacht durchlaufen wenn der Compiler mal wieder etwas länger braucht. Und wenn es wasserfeste Notebooks im bezahlbaren Rahmen gäbe, würde ich es auch mit ins Bad nehmen.
Ein Arbeitsgerät, kein Spielzeug, kein Schmuckstück zum Hinstellen und kein besserer Desktop-PC...
Wie gesagt, ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht.
Sony fiel von vorneherein ja sowas von aus, aus Gründen die in diesem Artikel zu weit führen würden. Aber vielleicht lege ich sie ja noch einmal in einem eigenen dar.
Ich flirtete kurz und heftig mit einem Power Book, mußte aber feststellen daß diese damals allenfalls am unteren Ende meiner gewünschten technischen Ausstattung rangierten, preislich aber schon an der Schmerzgrenze.
Ähnlich fiel der Vergleich des Preis-Leistungsverhältnis bei IBM aus, zusätzlich das ich diesen Mouseknubbel hasse, da es mir Grobmotoriker ewig lange Fahrten bis zum nächsten Klick beschert.
Toshiba hatte von vorneherein einen schlechten Start. Ihr Kundensupport hatte mir auf eine Produktanfrage einmal nicht geantwortet.
So war es HP deren Webseite ich nach einem vernünftigen Modell abgraste. Und bald glaubte es gefunden zu haben.
Das N620c präsentierte sich mit leichten 2,2 kg, während mir beim Schleppen meiner 3kg Sony Mühle + Ersatzakku und Zubehör immer beinahe der Rücken abgebrochen war.
Vom Magnesiumgehäuse erwartete ich mir die beim Sony vermißte Stabilität, die Reisen wegstecken würde, vom 1,5 GHz Pentium M Prozessor und dem auf 1GB erweiterten Speicher, die entsprechende Arbeitspower und von der 60GB Festplatte, das sie auch für 2 Betriebssysteme und mein umfangreiches Verzeichnis /home/mela/Arbeit/ ausreichend Platz bieten würde.
1400x1050 schien auch eine schöne Auflösung für einen 14" Monitor zu sein. (Wenn mir diese zu Beginn auch etwas Kopfschmerzen bereitete)
Besonders gut aber gefiel mir seine Modularität. CD-Rom aus der Multibay raus, Zweitakku rein.. oder eine Zweitplatte, oder oder.. und eine WLAN Karte auf den Multiport (Manche sagen dazu auch 'hässliche Beule auf deinem Laptop' drauf, oder eine GPRS Karte, oder ein Bluetooth-Modul..
Der Preis lag knapp unter meinem Limit und das letztliche Entscheidungskriterium war dann die 3 jährige Garantie.
Nun ist es mit Garantien so, das man sie will um sie im Endeffekt nicht benutzen zu wollen...
Von einem Gerät das in der Anschaffung mit Zubehör wie der Speichererweiterung, einem passenden Laptop-Rucksack und einer Multiport-WLAN Karte um die 3000 EUR kostet, erwartet man vor allem eines:
Das es läuft.
Doch schon nach einer Woche Benutzung sollte ich enttäuscht werden.
Ich hatte gerade alles so eingerichtet wie ich es brauchte um mich wohlzufühlen, hatte mich gerade daran gewöhnt im Zug von und zum Projektort entweder schreiben zu können oder einen Film zu sehen, hatte mit grade ein paar DVDs gekauft um mich abends im Hotelzimmer nicht mit dem Fernsehprogramm langweilen zu müssen und hatte mich gerade darüber geärgert das beim Aufklappen des N620c, ein kleines Stückchen des gelobten Magnesiumgehäuses am Scharnier, abgebrochen war, als sich die supertolle Gigabit-Ethernetkarte von Broadcom verabschiedete.
Nun ist ein Notebook ohne Netz nichts wert, und der WLAN-Accesspoint an meinem Projektort lief eher im Blinkermodus Geht-Geht nicht, als das ich ihn hätte erfolgreich benutzen können.
Zudem, was sollte das? Zum ersten Mal kam mir ein Gedanken wie: 'Du hast doch nicht etwa eine Montagsproduktion erwischt?'
Gut. Anruf bei HP, Abholung am Arbeitsplatz am nächsten Tag.
Vom Sony Support schlimmes gewohnt, war ich dann wirklich freudig überrascht Liriel schon zwei Arbeitstage später zurückzuerhalten.
Die die Ethernet-Karte funktionierte wieder wie gewünscht, und während ich bei dem abgebrochenen Stückchen eher ein 'Sorry, aber sowas passiert halt' erwartet hätte, war auch das Gehäuse ausgetauscht worden.
Also allen Grund zufrieden zu sein, und die Unannehmlichkeit zu vergessen, das es schon nach einer Woche eingeschickt werden mußte.
Ca. ein Jahr lief dann auch fast alles am Schnürchen und ich verliebte mich in gewisse Vorteile des N620c.
Leichte Mißstimmungen gab es vor allem in zwei Bereichen. Einmal hielt der Stromstecker nicht wirklich fest. Das er gerade nach hinten herausstand, was an einem Laptop nicht unbedingt super ist, statt einen abgewinkelten Stecker zu haben ist eine Sache. Das die Buchse den Stecker dann auch noch nicht richtig hielt, ständig wenn das Notebook bewegt wurde, weil ich es z.B. auf den Knien hatte, herausrutschte, eine andere. Hier hatte ich den Eindruck das an Pfennigbeträgen gespart wurde. Absolut beschämend für ein Notebook der Business-Klasse. Auch das ich das Modem unter FreeBSD nicht nutzen konnte, weil es ein Soft-Modem ist... Habe ich den ein Consumer-Gerät gekauft, oder kann ich erwarten das vernünftige Hardware verbaut wird? Hier wurde spürbar an Qualität gespart, während die Leistungsdaten, auf die man beim Kauf als erstes schaut, ja sehr gut waren.
Nach einem Jahr normaler aber intensiver Benutzung und pfleglicher Behandlung, erreichten die nicht sehr lieblichen Geräusche einer kratzenden Festplatte mein Ohr.
Oha.. ich rief mal wieder den Support an und klagte mein Leid.
Der wirklich zuvorkommende Servicemitarbeiter bedauerte mich nett und kündigte die Ersatzplatte in ca. 2 Tagen an. Wow. Halbwegs getröstet legte ich auf.
Das ganze war ja schön und gut, dennoch durfte ich bis dahin mit einer Live-CD und ohne Festplatte arbeiten und hatte entsprechenden Arbeitsaufwand, wieder meine gewohnte Umgebung so herzustellen wie ich das gerne haben wollte.
Nicht sehr lange darauf jedoch die nächste Unbill.
Zuhause hatten wir immer noch keinen Access-Point. Und so wurde das Notebook, wenn es von Zimmer zu Zimmer wanderte auch immer mal wieder vom Netz abgesteckt um im nächsten Zimmer wieder angesteckt zu werden.
So steckte ich es Abends im Wohnzimmer aus, um noch ein wenig netzlos im Bett zu schreiben und beim Wiedereinstecken am nächsten Morgen, hielt das Cat 5 Kabel nicht.
Ich sah nach, es war keines der Kabel, die den Einrast-Knubbel schon vor Ewigkeiten verloren hatten und nahm dennoch erst mal ein anderes Kabel. Auch das hielt nicht.
Ich versuchte in die Buchse zu sehen, ob dort etwas abgebrochen oder verbogen wirkte und konnte nichts entdecken. Ohne jegliche Gewalteinwirkung von meiner Seite... ich hatte natürlich den Einrast-Knubbel immer herunter gedrückt, hatte sich dort irgendwas unter der täglichen Beanspruchung verabschiedet. Super.
Es ist kein Arbeiten, wenn einem alle zwei Minuten die SSH-Verbindung abbricht, nur weil sich der Stecker schon wieder gelöst hat, also rief ich den Support wieder an.. und HP hatte Glück das ich mich damals noch wirklich über ihren ausgezeichneten Support freuen konnte.
Das war im Dezember 2004 und lange sollte die Freude nicht halten, denn schon im Januar wurde mein Notebook ungewohnt lauter, und dann starb die nächste Platte.
Mein Anruf beim Support war nun schon etwas genervter, was von HPs ausserordentlich gut geschultem Personal abgefedert wurde. Diesmal würde nicht nur die Platte ausgetauscht werden und der Besuch eines Technikers wurde mir angekündigt.
Nanu? Kein Einschicken? Naja, sollte mir auch recht sein.
Bis dahin arbeitete ich erst einmal wieder mit der einer Live-CD-Krücke...
Techniker kam. Ich glotzte ihm interessiert auf die Eingeweide meines Rechners, stellte fest das das Mainboard bisher schon zweimal gewechsel worden sein muß, da die Ethernet-Schnittstelle untrennbar damit verbunden ist und hatte danach ein Notebook mit relativ neuen Eingeweiden. Relativ.
Nach drei Tagen, hatte ich die nächsten Schreib- und Lesefehler.
Ich hyperventilierte und der wie immer freundliche HP Mitarbeiter hatte nun wirklich Mühe mich zu beruhigen. Ich fragte ob es denn an der Spannungsversorgung liegen könne, denn diese sei schließlich so langsam das einzige Teil das nicht komplett neu eingebaut worden sei. Ja das könne es sein, wurde mir gesagt. Man würde auch die Spannungsversorgung austauschen.
Zu dem Zeitpunkt plante ich eine Reise nach Hamburg und man sagte mir zu das der Techniker dann dort aufkreuzen würde. (Was ich persönlich nicht so super fand da ich eigentlich meine Gastgeber nicht mit fremden Menschen belästigen wollte. Aber ein Leben ohne funktionierenden Rechner, eben vor allem Unterwegs, ist nun einmal nicht wirklich das Wahre.
Bis dahin arbeitete ich - man erwartet es schon - mal wieder per Live-CD.
Ich hatte Tage damit zugebracht alles auf Liriel zu meiner Zufriedenheit zu installieren und diese Arbeit war gleich wieder kaputt gemacht worden.. und ich konnte immer noch nicht gescheit arbeite. Ich war genervt. Und das kräftig. Und ich hatte über eine Woche Datenverlust gehabt, da ich unison per Hand aufrufe und hin und wieder auch mal nicht dran denke. Ich hatte keinen Rechner auf dem ich vernünftig arbeiten konnte. Ich fühlte mich, als wäre mir eine Hand auf den Rücken gebunden worden.
Erwähnte ich das ich wirklich genervt war?
Nun gut. Ich war in Hamburg, der Techniker kam und erneuerte wieder das Innenleben.
Der Gewinn HPs an meinem Notebook mußte inzwischen deutlich in den negativen Bereich gehen (Es sei denn, sagt mir mein Teufelchen ein, sie haben die Hardware so billig produziert, das sie mehrfaches Wechseln im Preis schon einkalkuliert haben..)
Auch die Spannungsversorgung wurde ausgetauscht. Ein kleines Platinchen das scheinbar üblicherweise den Reperateuren nicht mitgeliefert wird, obwohl es, wie er sagte häufiger die Problemursache ist und er persönlich es daher immer gleich mit anfordert.
Er blieb bei mir sitzen, bis der Festplatten-Selbsttest durchgelaufen war, aber mein Vertrauen in das Notebook und die Sicherheit meiner Daten war erschüttert.
Schon wieder konnte ich all die kleinen Handgriffe tun die es braucht um seine Arbeitsumgebung wieder herzustellen. Installieren, Kernel bauen, grafische Oberfläche einrichten, das letzte .kde kopieren (soweit man es retten konnte), Keys kopieren, Arbeitsverzeichnis spiegeln, Unison Profile kopieren... und und und
Aber der Drang es mir auf dem Notebook 'gemütlich' zu machen, nahm deutlich ab. Und das Mißtrauen überwog.
Zweifelte ich doch oft daran ob die Daten den kurzen Weg von Ort X nach Hause noch überleben würden.
Irgendwann beruhigte ich mich wieder, begann langsam wieder Vertrauen in mein Arbeitsgerät zu entwickeln,
als ich es morgens hochfuhr, X startete und meine Ports updaten wollte. Der Compiler lief kaum eine Viertelstunde...
Das sägende Geräusch kannte ich inzwischen zu gut, ebenso die Ausgaben im Logfile. Ich fuhr Liriel sofort herunter und ging zum Telefon. Meine wirklich entnervten Worte zum Support-Mitarbeiter waren:
"Vergeßt die Reperatur. Ich will ein Austauschgerät."
...Fortsetzung folgt... (und andere leiden auch...)
HP Fotoroman
Dieses Beispiel werde ich mit diesem kleinen Fotoroman zwar nicht übertreffen, aber was Computer-Hersteller an Verpackungsaufwand betreiben ist schon ein wenig.. übertrieben.







