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Schnippsel zum Genderdings
Die Piratenpartei ist ja so sexistisch weil sie kaum Frauen als Mitglieder.. und so weiter..
Hören wir uns doch mal um. So.. generell. Andere Parteien und so. Die Etablierten also..
Ah. Ja. Sowas aber auch. Das überrascht mich jetzt echt.
Hören wir uns doch mal um. So.. generell. Andere Parteien und so. Die Etablierten also..
Eine weitere Erkenntnis: Parteimitglieder sind überwiegend alt und männlich.
Ah. Ja. Sowas aber auch. Das überrascht mich jetzt echt.
Die Piratenpartei und das Genderding
Was mich an diesem Artikel beim zweiten Lesen ja besonders nervt ist die kaum verhohlene Ansicht die weiblichen Piraten würden sich durch die große Masse der männlichen Piraten unterbuttern lassen und ließen sich den Begriff 'Pirat' statt 'Piratin' aufzwingen. Bzw. auch der darüberhinausgehende Verzicht auf spezielle Frauenausrichtung durch den Männerüberhang zustande käme.
Dies erinnert mich leider zu sehr an die EMMA-Einstellung, die auch weiblichen Sadomasochisten die Fähigkeit zum eigenständigen Denken abspricht und behauptet es handele sich bei ihnen um dumme Weibchen die vor ihrer Verblendung durch männlichen Machthunger gerettet werden müssen.
In allen Gesprächen die ICH bislang innerparteilich zu diesem Thema geführt hatte, kamen die Vorschläge für Frauen-AGs o.ä. von männlichen Piraten und wurden von weiblichen Piraten abgelehnt.
Ich möchte selbstverständliche Gleichberechtigung statt Feminismus. Jeder weibliche Pirat denkt für sich selbst.
Wir müssen nicht gerettet werden.
Wir wollen nicht gerettet werden.
Versteht das und versteht das wir 'Frauenpolitik' für ein Instrument des letzten Jahrhunderts halten, das Ungleichheit zementiert statt sie zu beseitigen.
P.S.: Von Feminismus ganz zu schweigen.
P.P.S.: Noch ein paar persönlichere Worte:
Als Teenager hatte ich schwere Probleme mit meinem Frau-Sein. Aber nicht das Frau-Sein war das eigentliche Problem, sondern eine Frau in dieser Gesellschaft zu sein. Es wurden Ansprüche an mein Verhalten und Sein an mich herangetragen die ich weder erfüllen konnte, noch wollte. "Es ist gefährlich als Frau alleine im Dunkeln unterwegs zu sein..." war nur eine dieser Einschränkungen die ich für mich nicht annehmen wollte.
Ich habe mich dadurch nicht behindern lassen. Ich habe die Angst vor der Schwäche als Frau mein Leben nicht bestimmen lassen. Ich habe meinen Freundes- und Bekanntenkreis so zusammengestellt das mein Frau-Sein keine Rolle spielte. Ich habe einen Beruf gewählt, der für Frauen doch ach so ungewöhnlich sein muß. Es machte keinen Unterschied. Ich bin eine Person und werde als solche angenommen. Mein Umfeld wertet meine Worte nicht nach der Frage ob sie von einer Frau oder einem Mann kommen.. Sie kommen von einer Person, die sie je nach Sinnhaftigkeit meiner Aussagen mehr oder weniger ernst nehmen.
Seitdem habe ich keine Probleme mehr mit meinem Geburtsgeschlecht.
Und nun kommt IHR und wollt mir erzählen das ich anders bin und das Anderssein vor mir herzutragen habe? Ist es zu gefährlich für mich in der dunklen Gleichberechtigung der Piratenpartei?
Dies erinnert mich leider zu sehr an die EMMA-Einstellung, die auch weiblichen Sadomasochisten die Fähigkeit zum eigenständigen Denken abspricht und behauptet es handele sich bei ihnen um dumme Weibchen die vor ihrer Verblendung durch männlichen Machthunger gerettet werden müssen.
In allen Gesprächen die ICH bislang innerparteilich zu diesem Thema geführt hatte, kamen die Vorschläge für Frauen-AGs o.ä. von männlichen Piraten und wurden von weiblichen Piraten abgelehnt.
Ich möchte selbstverständliche Gleichberechtigung statt Feminismus. Jeder weibliche Pirat denkt für sich selbst.
Wir müssen nicht gerettet werden.
Wir wollen nicht gerettet werden.
Versteht das und versteht das wir 'Frauenpolitik' für ein Instrument des letzten Jahrhunderts halten, das Ungleichheit zementiert statt sie zu beseitigen.
P.S.: Von Feminismus ganz zu schweigen.
P.P.S.: Noch ein paar persönlichere Worte:
Als Teenager hatte ich schwere Probleme mit meinem Frau-Sein. Aber nicht das Frau-Sein war das eigentliche Problem, sondern eine Frau in dieser Gesellschaft zu sein. Es wurden Ansprüche an mein Verhalten und Sein an mich herangetragen die ich weder erfüllen konnte, noch wollte. "Es ist gefährlich als Frau alleine im Dunkeln unterwegs zu sein..." war nur eine dieser Einschränkungen die ich für mich nicht annehmen wollte.
Ich habe mich dadurch nicht behindern lassen. Ich habe die Angst vor der Schwäche als Frau mein Leben nicht bestimmen lassen. Ich habe meinen Freundes- und Bekanntenkreis so zusammengestellt das mein Frau-Sein keine Rolle spielte. Ich habe einen Beruf gewählt, der für Frauen doch ach so ungewöhnlich sein muß. Es machte keinen Unterschied. Ich bin eine Person und werde als solche angenommen. Mein Umfeld wertet meine Worte nicht nach der Frage ob sie von einer Frau oder einem Mann kommen.. Sie kommen von einer Person, die sie je nach Sinnhaftigkeit meiner Aussagen mehr oder weniger ernst nehmen.
Seitdem habe ich keine Probleme mehr mit meinem Geburtsgeschlecht.
Und nun kommt IHR und wollt mir erzählen das ich anders bin und das Anderssein vor mir herzutragen habe? Ist es zu gefährlich für mich in der dunklen Gleichberechtigung der Piratenpartei?

