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Es war einmal in einer anderen Welt .. Der Fotograf, der Spion/Terrorist ..
Ich war gerade 9 Jahre alt als meine Großmutter und meine Mutter eine Reise zu unseren Verwandten in die DDR planten. In diesem zarten Alter war ich natürlich jeder antikommunistischen Schweinerei gänzlich unverdächtig und darum - und weil die Reise in die Schulferien fiel - durfte ich mit. Meine Schrift und Rechtschreibung war so schlimm, meine Legasthenie so prägnant das ich heute noch vor Scham erröte, wenn ich meine Postkarten lese, die ich damals aus dem Osten schickte.. aber meine Erinnerung an die Zeit und vor allem die Reisevorbereitungen, ist glasklar.
Damals gab es noch kein Internet, aber man bekam sehr viel Papier zugesand in dem alle Informationen zu finden waren. Vor allem was der Durchschnittswessi auf der anderen Seite der Mauer so zu beachten hatte und was auf gar keinen Fall mitgeführt werden durfte. Westliche Zeitschriften zum Beispiel, denn die könnten die stramme FDJ-Jugend ebenso vom Kurs abbringen wie Computerspiele den Amokläufer.
Und natürlich gab es einen ganzen Katalog was man denn 'Drüben' fotografieren durfte und was nicht. Zum Beispiel keine Brücken, denn bolschwistische Schweinestaaten wie die USA könnten solche scheinbar harmlosen Urlaubsfotos zur Planung ihrer sicher längst geplanten Invasion nutzen. Und überhaupt.. harmlose Urlaubsfotos. Jeder konnte ein Spion sein. Selbst meine gemütliche Omi oder die neunjährige Enkelin mit der hochgefährlichen Fotoapparatwaffe. Generalverdacht. Jeder ein Spion. Jeder ein Staatsfeind. Jeder ein Gedankenverbrecher.
Die Gespräche damals am Familientisch habe ich noch im Ohr. Das Unverständnis, der Hohn für das restriktive Land und das Mitleid für seine Bewohner.
Heute ist das natürlich alles besser. Jeder ist ein Terrorist, aber nicht einmal mein Vater hält die Situation in irgendeiner Form für bedenklich.
Aber lest einfach selbst was Münchner U-Bahnhöfe mit den Anschlägen aufs World Trade Center und Wiesnfotografen zu tun haben.
Damals gab es noch kein Internet, aber man bekam sehr viel Papier zugesand in dem alle Informationen zu finden waren. Vor allem was der Durchschnittswessi auf der anderen Seite der Mauer so zu beachten hatte und was auf gar keinen Fall mitgeführt werden durfte. Westliche Zeitschriften zum Beispiel, denn die könnten die stramme FDJ-Jugend ebenso vom Kurs abbringen wie Computerspiele den Amokläufer.
Und natürlich gab es einen ganzen Katalog was man denn 'Drüben' fotografieren durfte und was nicht. Zum Beispiel keine Brücken, denn bolschwistische Schweinestaaten wie die USA könnten solche scheinbar harmlosen Urlaubsfotos zur Planung ihrer sicher längst geplanten Invasion nutzen. Und überhaupt.. harmlose Urlaubsfotos. Jeder konnte ein Spion sein. Selbst meine gemütliche Omi oder die neunjährige Enkelin mit der hochgefährlichen Fotoapparatwaffe. Generalverdacht. Jeder ein Spion. Jeder ein Staatsfeind. Jeder ein Gedankenverbrecher.
Die Gespräche damals am Familientisch habe ich noch im Ohr. Das Unverständnis, der Hohn für das restriktive Land und das Mitleid für seine Bewohner.
Heute ist das natürlich alles besser. Jeder ist ein Terrorist, aber nicht einmal mein Vater hält die Situation in irgendeiner Form für bedenklich.
Aber lest einfach selbst was Münchner U-Bahnhöfe mit den Anschlägen aufs World Trade Center und Wiesnfotografen zu tun haben.
Mitbringsel
Nachdem mein Göttergatte mir auf Twitter schon den Mund wässrig gemacht hatte, durfte ich heute die Mitbringsel entgegennehmen:
Cupcakes Galore! Und eine Fisheye Lomo! Da hab ich heute doch gleich zum ersten Mal seit Langem einen Film gekauft. Muss. Ausprobieren. Muss. Ausprobieren.
Cupcakes Galore! Und eine Fisheye Lomo! Da hab ich heute doch gleich zum ersten Mal seit Langem einen Film gekauft. Muss. Ausprobieren. Muss. Ausprobieren.
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Weihnachts-Einkaufstipp: Geschenke für Fotografen
Hobby-Fotografen wären theoretisch leicht zu beschenken. Wurde ein Freund oder Familienmitglied erst einmal vom Spiegelreflex-Virus infiziert, zieht der - ohnehin kostspielige - Erstkauf einen Rattenschwanz weiterer Bedürfnisse hinter her, die sich schnell von bis zum Mars wickeln. Objektive, Stative, Filter, Vorsatzlinsen, Taschen, Speicherkarten, Imagetanks, größere Festplatten, goldbedampfte, hochsichere Archiv-DVDs ... um nur einige davon zu nennen.
Als Laie würde man ja gerne helfend unter die Arme greifen, leider kennt man sich nicht halb so gut mit dem Geraffel aus wie der Beschenkte selbst. Hatte er nun eine Nikon oder eine Canon? Oder wars doch eine Sony-DSLR? Und für welches seiner acht Objektive brauchte er den Skylightfilter? Oder wars doch ein Polarisationsfilter? Was war da nochmal der Unterschied? Und müssen sie vergütet sein? Einfach? Doppelt?
Darüberhinaus ist das meiste Zeug so teuer, dass ein Geschenk an einen Hobby-Fotografen gleich das gesamte Weihnachtsbudget auffrisst.
Ein paar Vorschläge unter 100 EUR möchte ich dennoch für die Ratlosen unter Euch bringen:

Gorillapods sind großartige, kleine und flexible Stative für besondere Gelegenheiten. Muss die Kamera an einem Ast oder einer Laterne halten.. kein Problem. Darf sie auf unebenem Untergrund nicht umkippen.. kein Problem. Selbst bei schweren Objektiven kann man das Stativ so hinbiegen dass es das Gewicht ausgleicht. Preislich bewegen sich Gorillapods zwischen 30 und 80 Euro, wenn sie (D)SRL-tauglich sein sollen.
Preiswerter als ein Mini-Stativ, aber extrem wichtig ist eine vernünftige Handschlaufe. Die verhindert dass das wertvolle Stück Schaden nimmt, wenn man es in der Hand mit sich herumschleppt statt sich den unbequemen Kamerariemen um den Nacken zu hängen. Zwischen 10 und 20 Euro sind vernünftige Modelle zu erhalten.
Eher in den Bereich 'netter Blödsinn für Leute die sonst schon alles haben' würde ich die digitalen Schlüsselanhänger einordnen. Digitale Bilderrahmen zum Mitnehmen. Auch hier muß man mit Preisen zwischen 10 und 20 Euro rechnen.
Als Laie würde man ja gerne helfend unter die Arme greifen, leider kennt man sich nicht halb so gut mit dem Geraffel aus wie der Beschenkte selbst. Hatte er nun eine Nikon oder eine Canon? Oder wars doch eine Sony-DSLR? Und für welches seiner acht Objektive brauchte er den Skylightfilter? Oder wars doch ein Polarisationsfilter? Was war da nochmal der Unterschied? Und müssen sie vergütet sein? Einfach? Doppelt?
Darüberhinaus ist das meiste Zeug so teuer, dass ein Geschenk an einen Hobby-Fotografen gleich das gesamte Weihnachtsbudget auffrisst.
Ein paar Vorschläge unter 100 EUR möchte ich dennoch für die Ratlosen unter Euch bringen:
Gorillapods sind großartige, kleine und flexible Stative für besondere Gelegenheiten. Muss die Kamera an einem Ast oder einer Laterne halten.. kein Problem. Darf sie auf unebenem Untergrund nicht umkippen.. kein Problem. Selbst bei schweren Objektiven kann man das Stativ so hinbiegen dass es das Gewicht ausgleicht. Preislich bewegen sich Gorillapods zwischen 30 und 80 Euro, wenn sie (D)SRL-tauglich sein sollen.
Eher in den Bereich 'netter Blödsinn für Leute die sonst schon alles haben' würde ich die digitalen Schlüsselanhänger einordnen. Digitale Bilderrahmen zum Mitnehmen. Auch hier muß man mit Preisen zwischen 10 und 20 Euro rechnen.
'In den Staub mit dir'..
... kann eine nachdrückliche Aufforderung beim SM sein -





