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NaNoWriMo: Vorbei
Der National Novel Writing Month ist vorbei und ich habe zwar nicht gewonnen, in einem kräftezehrenden Endspurt aber noch 71.08 % von 50.000 Worten erreicht.
Und nun fühle ich mich ziemlich genau so:
Alle 2009 NaNoWriMo-Cartoons gibt es bei Inkygirl (@inkyelbows).
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Rezension: Der Blumenkrieg
![]() | (Buch) Tad Williams, Hans-Ulrich Möhring Released: Juli 2004 |
Theo Vilmos ist dreißig. Ein Alter in dem alle Welt erwartet daß man die Tween-Jahre genutzt hat um erwachsen zu werden.
Doch Theo ist nicht erwachsen geworden. Er jobbt als Ausfahrer in einem kleinen Blumenladen und ist Sänger einer Garagen-Band. Das Erwachsenste in seinem Leben ist das Kind, das seine Verlobte Cat erwartet. Noch während Theo mit seinem Leben, und dem Gefühl nicht in diese Welt zu gehören, hadert, verliert Cat ihr gemeinsames Kind und verlässt den glücklosen Musiker daraufhin.
Ein weiterer Schicksalsschlag folgt und lässt ihn alleine auf der Welt zurück. Im Nachlaß seiner Mutter findet er einen merkwürdigen Hinweis, der ihn zu einem Tagebuch seines Großonkels führt. Die Lektüre dieses Buchs und andere, eher ungesunde, Ereignisse bringen ihn, unterstützt durch eine gerade handgroße Elfe namens Apfelgriebs, in eine Welt die parallel zu der unseren existiert und von Feenwesen der verschiedensten Gattungen bewohnt wird... So märchenhaft Theo dort zuerst alles anmutet, muß er leider feststellen das die Märchenwelt der unseren auf schreckliche Weise zu ähneln beginnt, indem die Natur für den angeblich nötigen Fortschritt zerstört wird und Feen in Fabriken ausgebeutet werden. Forciert wird dies durch die herrschenden Feen-Familien; den Blumen.
Nur langsam erkennt der Sänger seine Rolle in dieser fremden Welt und deckt mit neugewonnen Freunden eine grausame Intrige auf.
Tad Williams gelingt es in 'Der Blumenkrieg' aus bekannten Elementen der Fantasyliteratur und Volkssagen eine ganz neue Welt zu kreieren, die kaum plastischer und mitreißender beschrieben werden könnte. Die ersten 750 Seiten des 800 Seiten-Wälzers lassen einen einfach nicht mehr los. Dann jedoch, scheint dem Autor die Puste ausgegangen zu sein oder er wollte sein Buch irgendwie zu Ende bringen, ohne noch einmal die gleiche Seitenanzahl aufzuwenden. Die letzten beiden Kapitel versickern jedenfalls in einer merkwürdigen, halbgaren Stimmung, die dem restlichen Buch einfach nicht gerecht wird, aber dem Gesamtwerk nachhaltigen Schaden zufügt.
Dieser starke Abfall, macht das Buch leider nur für eingeschworene Tad Williams-Fans empfehlenswert. Schade drum.



