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Perspektivenwechsel
Als Rollenspieler ist man gewohnt das die Perspektive der Beschreibung während des Spiels von Spieler zu Spieler und damit auch von Charakter zu Charakter wandert. Fängt ein Rollenspieler damit an längere Geschichten zu schreiben, tendiert er nicht selten dazu weiterhin innerhalb einer Szene den Betrachter wechseln zu lassen. Zumindest wenn die Geschichte nicht durch den allwissenden Erzähler beschrieben wird.
Der Leser erlebt die Szene somit in einem Moment durch die Augen des Hauptprotagonisten, aber schon zwei Sätze später stopft der Autor ihn ihn die Haut der Nebenfigur.
Als Autor steckt man, schon während des Schreibens, nicht nur in der Hauptfigur sondern auch in den Nebenfiguren - sonst könnte man diese nicht lebendig beschreiben. Daedurch fällt ihm dieses Hin- und Herflippen nicht direkt auf. Ein Leser ist es aber gewohnt mit der Hauptfigur mitzufühlen. Alleine dadurch finden die meisten Leser tief ins Buch hinein. Ein ständiger Perspektivewechsel verhindert die Identifikation mit der Hauptfigur. Kurz: dauernder Perspektivenwechsel hilft ganz prächtig potenzielle Leser schnellstmöglich zu vergraulen.
Will man eine Erzählperspektive wählen die den Leser den Charakteren näher bringt als ein allwissender Erzähler, tut man als Autor gut daran sich auf einen Hauptcharakter zu konzentrieren. Nicht immer reicht das.
Muß man die Geschichte also tatsächlich aus verschienen Perspektiven erzählen, ist es besser nur nach abgeschlossenen Szenen zu wechseln. Noch besser es aber mindestens ein Kapitel lang bei einem Protagonisten zu bleiben oder ein Buchteil lang.
Dave Luckett erzählt den ersten Buchteil von Dunkle Burg. Tenabra-Trilogie 03.
die erste Buchhälfte bei einer Hauptperson. Die komplette zweite Buchhälfte wird aber aus Sicht einer neuen Hauptperspn erzählt, die auch erst im dritten Buch der Trilogie eingeführt wird.
Im Buch Diner des Grauens: Wir servieren Armageddon mit Pommes Frites!
- ein wirklich selten großartiges Buch aus diesem Genre - wechselt die Perspektive kapitelweise vom Werwolf Duke zum Vampir Earl, aber ein paar Kapitel darf man auch in die Gedankenwelt der dunklen Möchtegern-Herrscherin Tammy eintauchen.
Im Buch Hasturs Erbe
wechselt die Erzählperspektive nicht nur zwischen Regis Hastur und Lewis Alton. Während Marion Zimmer Bradley bei Regis Hastur in der dritten Person erzählt, wechselt sie bei Lewis Altons Kapitel in die Ich-Erzähler-Perspektive.
Wieviel Personen, aus deren Sichtweise erzählt wird, eine Geschichte allerdings verträgt, ist eine ganz andere Frage. Auch muss man sich bewusst sein, dass nicht jeder Leser - der sich über das erste oder die ersten Kapitel mit einer Figur angefreundet hat - überhaupt über einen Perspektivenwechsel freuen wird.
Man kann ihn einsetzen, aber wenn er für die Geschichte nicht zwingend notwendig ist, sollte man Perspektivenwechsel lieber ganz unterlassen.
Der Leser erlebt die Szene somit in einem Moment durch die Augen des Hauptprotagonisten, aber schon zwei Sätze später stopft der Autor ihn ihn die Haut der Nebenfigur.
Als Autor steckt man, schon während des Schreibens, nicht nur in der Hauptfigur sondern auch in den Nebenfiguren - sonst könnte man diese nicht lebendig beschreiben. Daedurch fällt ihm dieses Hin- und Herflippen nicht direkt auf. Ein Leser ist es aber gewohnt mit der Hauptfigur mitzufühlen. Alleine dadurch finden die meisten Leser tief ins Buch hinein. Ein ständiger Perspektivewechsel verhindert die Identifikation mit der Hauptfigur. Kurz: dauernder Perspektivenwechsel hilft ganz prächtig potenzielle Leser schnellstmöglich zu vergraulen.
Will man eine Erzählperspektive wählen die den Leser den Charakteren näher bringt als ein allwissender Erzähler, tut man als Autor gut daran sich auf einen Hauptcharakter zu konzentrieren. Nicht immer reicht das.
Muß man die Geschichte also tatsächlich aus verschienen Perspektiven erzählen, ist es besser nur nach abgeschlossenen Szenen zu wechseln. Noch besser es aber mindestens ein Kapitel lang bei einem Protagonisten zu bleiben oder ein Buchteil lang.
Dave Luckett erzählt den ersten Buchteil von Dunkle Burg. Tenabra-Trilogie 03.
Im Buch Diner des Grauens: Wir servieren Armageddon mit Pommes Frites!
Im Buch Hasturs Erbe
Wieviel Personen, aus deren Sichtweise erzählt wird, eine Geschichte allerdings verträgt, ist eine ganz andere Frage. Auch muss man sich bewusst sein, dass nicht jeder Leser - der sich über das erste oder die ersten Kapitel mit einer Figur angefreundet hat - überhaupt über einen Perspektivenwechsel freuen wird.
Man kann ihn einsetzen, aber wenn er für die Geschichte nicht zwingend notwendig ist, sollte man Perspektivenwechsel lieber ganz unterlassen.

