Entries tagged as entwicklung
piratenpartei 2010 a11y aaronkoenig abstimmung accessibility acta ada lovelace afelia alltag annoyances arbeit artikel baden-würrtemberg baden-württemberg barrierefreiheit bernd bge bpt10 btw09 bundesparteitag bundestagswahl09 bürgerrechte cdu crew csu datenschutz daxlanden deaf deutschland donnersberg dummfug eckes emma fail fdp feminismus frauen ftp fun geekenfels gehörlos gender genderdebatte gesellschaft politik aktion angst beta blogger culture of fear demo deuschland freiheit geekpartei gesetz globalisierung google grundgesetz grundrechte grüne guttenberg homosexualität ihr internet IRC Quotes islam JuLis Junge Liberale kampagne kleidung linkdump linke links majowski
Gesucht: Zwanzigjähriger mit dreißig Jahren Berufserfahrung
Viele Kritiker der Piratenpartei - allen voran ein nicht näher genanntes Mitglied der Grünen - erwarten von der Piratenpartei frische Politik mit zukunftsweisenden Impulsen gepaart mit 50 Jahren Erfahrung im Politikmachen. Das ist natürlich so blödsinnig wie es klingt, nur kann man das den Kritikern nicht begreiflich machen. Statt dessen wird jeder Anfängerfehler an der Royalrah aufgehängt und sogleich der Untergang der Piratenpartei - wenn nicht gleich der westlichen Zivilisation - vorhergesagt oder herbeigewünscht.
Gepaart immer mit der Aufforderung man müsste unsere Fehler doch beim Namen nennen dürfen und darüber reden. Einige dieser Fehler ... sind allerdings keine, weil sie aus Unwissen oder Falschannahmen der Kritisierenden heraus entstanden sind, die nun einmal keinen Einblick in die Parteiinterna oder den Umgang miteinander innerhalb der Partei haben. Und viel schlimmer: die keinen Einblick haben wollen. Denn fundiert poltern hieße ja zahnlos poltern.
Als plakatives Beispiel kann man hier immer nur wieder die 'Frauenfeindlichkeit' der Piratenpartei anführen, die nur von Menschen vertreten werden kann, die objektiv keine Ahnung haben und sich nur auf "Die Piratenpartei gibt weiblichen Mitgliedern nicht mehr Rechte als männlichen Mitglieder. Das muß wohl Frauenfeindlichkeit sein." berufen können.
Echte, fundierte, unhysterische und sinnvolle Kritik kommt derzeit leider nur aus den eigene Reihen. (Ich hoffe das ändert sich, wenn wir in die Phase kommen in der wir einen Realitätscheck von aussen brauchen. Und ich hoffe dann ist es fundierte, unbeleidigende Kritik frei von Häme.)
Eine exzellente Bestandsaufnahme, und interessante Anregungen für die Zukunft, findet man im Artikel von Marcel-André Casasola Merkle: Es geht ein Schiff nach Irgendwo – Ein Fahrplan für die Piratenpartei.
Mein Dank geht an Marcel-André.
Gepaart immer mit der Aufforderung man müsste unsere Fehler doch beim Namen nennen dürfen und darüber reden. Einige dieser Fehler ... sind allerdings keine, weil sie aus Unwissen oder Falschannahmen der Kritisierenden heraus entstanden sind, die nun einmal keinen Einblick in die Parteiinterna oder den Umgang miteinander innerhalb der Partei haben. Und viel schlimmer: die keinen Einblick haben wollen. Denn fundiert poltern hieße ja zahnlos poltern.
Als plakatives Beispiel kann man hier immer nur wieder die 'Frauenfeindlichkeit' der Piratenpartei anführen, die nur von Menschen vertreten werden kann, die objektiv keine Ahnung haben und sich nur auf "Die Piratenpartei gibt weiblichen Mitgliedern nicht mehr Rechte als männlichen Mitglieder. Das muß wohl Frauenfeindlichkeit sein." berufen können.
Echte, fundierte, unhysterische und sinnvolle Kritik kommt derzeit leider nur aus den eigene Reihen. (Ich hoffe das ändert sich, wenn wir in die Phase kommen in der wir einen Realitätscheck von aussen brauchen. Und ich hoffe dann ist es fundierte, unbeleidigende Kritik frei von Häme.)
Eine exzellente Bestandsaufnahme, und interessante Anregungen für die Zukunft, findet man im Artikel von Marcel-André Casasola Merkle: Es geht ein Schiff nach Irgendwo – Ein Fahrplan für die Piratenpartei.
Mein Dank geht an Marcel-André.

