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DHL mal wieder: Kunden für dumm verkaufen
Dass DHL seine Kunden für dumm verkauft, weiss jeder der schon mal ein Zettelchen im Briefkasten liegen hatte das auf einen gescheiterten Zustellversuch hinweist - obwohl er den gesamten Tag zu Hause war. (Sowas ist ja gerne mal bei Freiberuflern der Fall. Besonders wenn diese mit Kohlen unter dem Hintern auf die Ankunft eben dieses Päckchens/Pakets warten.)
Besonders dumm verkauft DHL seine Kunden, wenn der Zustellversuch scheiterte obwohl der Kunde (wie ich) einen drecksverdammten G A R A G E N V E R T R A G hat.
Und für dreimal dumm verkauft DHL seine Kunden, wenn der Schein über den mißglückten Zustellungsversuch nicht durch die Klappe der Eingangstür eingeworfen wird und im Hausflur rumfliegt, sondern fein säuberlich im Umschlag per Post zugestellt wird.
Das bedeutet dann nämlich: "Es ist Weihnachtszeit und wir hatten weder Zeit noch das Personal die Pakete auszufahren. Deswegen drücken wir uns um die Leistung für die wir bezahlt werden und kippen das alles in der nächsten Postniederlassung ab. Genau, die mit den beschissenen Öffnungszeiten. Dass sie dann eine gute halbe Stunde in der Schlange stehen werden, ist nicht mehr unser Problem. Und falls sie ihren Ausweis vergessen haben, dann tanzen sie doch noch ein zweites Mal an. Bleiben sie uns als Kunde gewogen."
Drecksladen.
Besonders dumm verkauft DHL seine Kunden, wenn der Zustellversuch scheiterte obwohl der Kunde (wie ich) einen drecksverdammten G A R A G E N V E R T R A G hat.
Und für dreimal dumm verkauft DHL seine Kunden, wenn der Schein über den mißglückten Zustellungsversuch nicht durch die Klappe der Eingangstür eingeworfen wird und im Hausflur rumfliegt, sondern fein säuberlich im Umschlag per Post zugestellt wird.
Das bedeutet dann nämlich: "Es ist Weihnachtszeit und wir hatten weder Zeit noch das Personal die Pakete auszufahren. Deswegen drücken wir uns um die Leistung für die wir bezahlt werden und kippen das alles in der nächsten Postniederlassung ab. Genau, die mit den beschissenen Öffnungszeiten. Dass sie dann eine gute halbe Stunde in der Schlange stehen werden, ist nicht mehr unser Problem. Und falls sie ihren Ausweis vergessen haben, dann tanzen sie doch noch ein zweites Mal an. Bleiben sie uns als Kunde gewogen."
Drecksladen.
DHL: Überschäumende Freundlichkeit
Ja, DHL Zusteller müssen ihre Arbeit machen. Nur stehe ich nun mal nicht hinter der Wohnungstür bereit sondern muss auch meine Arbeit machen. Wenn die Zusteller dann Sturm klingeln, stößt das nicht unbedingt auf die Gegenliebe der Kunden. In diesem Fall mir.
Wenn ich dann doch noch zur Tür gehe und es eben etwas länger brauchte, der DHL-Bote gerade versucht das Paket beim Nachbarn abzugeben, ärgert das schon denn wir haben einen Garagenvertrag um weder den Nachbarn belästigen zu müssen, noch orangene Zettelchen im Briefkasten zu finden.
Weist man den Zusteller auf den Garagenvertrag hin, mag es verständlich sein wenn dieser sagt "Ich bin aber neu hier." . Weist man ihn weiter in - wohlgemerkt freundlichem Tonfall - darauf hin das die entsprechenden Unterlagen in seinem Wagen liegen müssten, ist die pampige Antwort "Ja dann machen sie doch einfach auf wenn sie da sind." schon eher ärgerlich. "Ich habe manchmal was zu tun." ist vielleicht keine sonderlich fundierte Antwort, aber es gibt sicher ein gutes Dutzend Situationen in denen DHL nicht die höchste Priorität hat. Dusche, Telefon, fehlende Kleidungsstücke, kurzes Nickerchen .. um nur mal wenige zu nennen. Und es geht den Herrn einfach nichts an. Alles was er wissen muss: Er darf die Pakete neben meiner Wohnungstür abstellen.
Was dann aber definitiv einen Zacken zuviel ist, ist die oberpampig vorgebrachte Antwort: "Dann bestellen sie eben nicht soviel."
Kann ich tun. Könnten alle tun. Dann kann er sich einen neuen Job suchen. Prima Plan, denn der macht ihm ja ohnehin keinen Spaß. Und die Tatsache bleibt: Da liegt ein Garagenvertrag vor. Es ist seine Aufgabe sich über sowas zu informieren, wenn er die Runde fährt. Das gehört zu seinem Job. Wenn er den nicht richtig macht, sind nicht die Kunden schuld.
Und als Sahnehäubchen führt der Link zum Kontaktformular bei mir auf das Formular zur Paketverfolgung. Also könnte man die Beschwerde höchstens für 14 ct. je angefangene Minute vorbringen.
Ein Schelm wer Arges dabei denkt.
Wenn ich dann doch noch zur Tür gehe und es eben etwas länger brauchte, der DHL-Bote gerade versucht das Paket beim Nachbarn abzugeben, ärgert das schon denn wir haben einen Garagenvertrag um weder den Nachbarn belästigen zu müssen, noch orangene Zettelchen im Briefkasten zu finden.
Weist man den Zusteller auf den Garagenvertrag hin, mag es verständlich sein wenn dieser sagt "Ich bin aber neu hier." . Weist man ihn weiter in - wohlgemerkt freundlichem Tonfall - darauf hin das die entsprechenden Unterlagen in seinem Wagen liegen müssten, ist die pampige Antwort "Ja dann machen sie doch einfach auf wenn sie da sind." schon eher ärgerlich. "Ich habe manchmal was zu tun." ist vielleicht keine sonderlich fundierte Antwort, aber es gibt sicher ein gutes Dutzend Situationen in denen DHL nicht die höchste Priorität hat. Dusche, Telefon, fehlende Kleidungsstücke, kurzes Nickerchen .. um nur mal wenige zu nennen. Und es geht den Herrn einfach nichts an. Alles was er wissen muss: Er darf die Pakete neben meiner Wohnungstür abstellen.
Was dann aber definitiv einen Zacken zuviel ist, ist die oberpampig vorgebrachte Antwort: "Dann bestellen sie eben nicht soviel."
Kann ich tun. Könnten alle tun. Dann kann er sich einen neuen Job suchen. Prima Plan, denn der macht ihm ja ohnehin keinen Spaß. Und die Tatsache bleibt: Da liegt ein Garagenvertrag vor. Es ist seine Aufgabe sich über sowas zu informieren, wenn er die Runde fährt. Das gehört zu seinem Job. Wenn er den nicht richtig macht, sind nicht die Kunden schuld.
Und als Sahnehäubchen führt der Link zum Kontaktformular bei mir auf das Formular zur Paketverfolgung. Also könnte man die Beschwerde höchstens für 14 ct. je angefangene Minute vorbringen.
Ein Schelm wer Arges dabei denkt.
Verwandte Links:
Mela und der DHL-Sprachcomputer
DHL hat ja so eine tolle 01805-Servicenummer ...
... die ja dafür bekannt sind so unglaublich kundenfreundlich zu sein.
Um die Pressebox zu zitieren:
Um endlich an mein prokrastiniertes Paket zu gelangen, bemühte ich eben jene Nepp-Nummer und, was Urs Mansmann da oben behauptet stimmt so vollinhaltlich das es einfach nur noch weh tut ...
Der Sprachcomputer fordert einen auf die Packstücknummer Ziffer für Ziffer vorzulesen. Was ich beim ersten Anruf noch brav tat.
Und .. Überraschung .. kommt man endlich zu einem menschlichen Supportdroiden durch - was wirklich beinahe zehn Minuten brauchte - darf man ihm die Nummer noch mal diktieren. Irgendwie fände ich es ja das mindeste wenn der Supportmitarbeiter dann wenigstens schon die gesuchte Sendung auf dem Bildschirm hätte, damit die Eingabe dort auch nur den geringsten Zweck erfüllt. Ansonsten sind die sinnvollen Sprachcomputerabfragen spätestens mit "Inlands- oder Auslandssendung" abgehakt.
Beim zweiten Anruf gab ich nur noch ...
Und siehe da ... auch das funktioniert. Sollte ich nochmal das zweifelhafte Vergnügen mit diesem Sprachcomputer haben, wird es Worschtsalat oder Expikalifragilistischsuperaligetisch werden. Ich wette das Ergebnis wird genauso aussehen, als hätte man brav jede Zahl diktiert.
Vielen Dank DHL für das Für-Dumm-Verkaufen der Woche.
(Sollte ich mir einen netten Preis dafür ausdenken?)
(14 Cent je angefangene 60 Sekunden im Festnetz der T-Com)
... die ja dafür bekannt sind so unglaublich kundenfreundlich zu sein.
Um die Pressebox zu zitieren:
Eigentlich sollen sich Anrufer und der Angerufene die Gebühren bei 01805-Nummern teilen. "In der Praxis ist es aber leider so, dass die Unternehmen in Kooperation mit den Anschlussanbietern auf die eine oder andere Weise daran mitverdienen", so c't-Redakteur Urs Mansmann.
"Das verführt dazu, dass die Kunden häufig unnötig lange in einer Warteschleife festgehalten werden."
Um endlich an mein prokrastiniertes Paket zu gelangen, bemühte ich eben jene Nepp-Nummer und, was Urs Mansmann da oben behauptet stimmt so vollinhaltlich das es einfach nur noch weh tut ...
Der Sprachcomputer fordert einen auf die Packstücknummer Ziffer für Ziffer vorzulesen. Was ich beim ersten Anruf noch brav tat.
Eins Acht Drei Eins Fünf Sechs Zwei Zwei Acht Zwei Drei ...
Und .. Überraschung .. kommt man endlich zu einem menschlichen Supportdroiden durch - was wirklich beinahe zehn Minuten brauchte - darf man ihm die Nummer noch mal diktieren. Irgendwie fände ich es ja das mindeste wenn der Supportmitarbeiter dann wenigstens schon die gesuchte Sendung auf dem Bildschirm hätte, damit die Eingabe dort auch nur den geringsten Zweck erfüllt. Ansonsten sind die sinnvollen Sprachcomputerabfragen spätestens mit "Inlands- oder Auslandssendung" abgehakt.
Beim zweiten Anruf gab ich nur noch ...
Einsachtdreieinsfünfsechszweizweiachtzweidrei ...
Und siehe da ... auch das funktioniert. Sollte ich nochmal das zweifelhafte Vergnügen mit diesem Sprachcomputer haben, wird es Worschtsalat oder Expikalifragilistischsuperaligetisch werden. Ich wette das Ergebnis wird genauso aussehen, als hätte man brav jede Zahl diktiert.
Vielen Dank DHL für das Für-Dumm-Verkaufen der Woche.
(Sollte ich mir einen netten Preis dafür ausdenken?)
Gelebte Prokrastination?

Und das Buch das von DHL seit drei Tagen (DHL-Wagen ist für heute hier schon durchgefahren) prokrastiniert wird, ist passenderweise jenes: Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin

