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Perspektivenwechsel
Der Leser erlebt die Szene somit in einem Moment durch die Augen des Hauptprotagonisten, aber schon zwei Sätze später stopft der Autor ihn ihn die Haut der Nebenfigur.
Als Autor steckt man, schon während des Schreibens, nicht nur in der Hauptfigur sondern auch in den Nebenfiguren - sonst könnte man diese nicht lebendig beschreiben. Daedurch fällt ihm dieses Hin- und Herflippen nicht direkt auf. Ein Leser ist es aber gewohnt mit der Hauptfigur mitzufühlen. Alleine dadurch finden die meisten Leser tief ins Buch hinein. Ein ständiger Perspektivewechsel verhindert die Identifikation mit der Hauptfigur. Kurz: dauernder Perspektivenwechsel hilft ganz prächtig potenzielle Leser schnellstmöglich zu vergraulen.
Will man eine Erzählperspektive wählen die den Leser den Charakteren näher bringt als ein allwissender Erzähler, tut man als Autor gut daran sich auf einen Hauptcharakter zu konzentrieren. Nicht immer reicht das.
Muß man die Geschichte also tatsächlich aus verschienen Perspektiven erzählen, ist es besser nur nach abgeschlossenen Szenen zu wechseln. Noch besser es aber mindestens ein Kapitel lang bei einem Protagonisten zu bleiben oder ein Buchteil lang.
Dave Luckett erzählt den ersten Buchteil von Dunkle Burg. Tenabra-Trilogie 03.
Im Buch Diner des Grauens: Wir servieren Armageddon mit Pommes Frites!
Im Buch Hasturs Erbe
Wieviel Personen, aus deren Sichtweise erzählt wird, eine Geschichte allerdings verträgt, ist eine ganz andere Frage. Auch muss man sich bewusst sein, dass nicht jeder Leser - der sich über das erste oder die ersten Kapitel mit einer Figur angefreundet hat - überhaupt über einen Perspektivenwechsel freuen wird.
Man kann ihn einsetzen, aber wenn er für die Geschichte nicht zwingend notwendig ist, sollte man Perspektivenwechsel lieber ganz unterlassen.
Von der Schwierigkeit als australischer Autor internationale Bekanntschaft zu erlangen

Irgendwann im Laufe des Jahres 2002 schlenderte ich ein wenig unmotiviert durch die Karlsruher Fußgängerzone und kehrte dabei auch in einen Buch-Discounter ein. Ich hatte nicht vor etwas zu kaufen, sondern wollte mir nur die Zeit vertreiben, als ich dann vor dem mageren Fantasy-Regal landete und meinen Blick schweifen ließ. Dabei stach mir ein Buch mit dem Titel Dunkler Winter ins Auge und es sollte etwas merkwürdiges passieren.
Ein Verkäufer dieses Discounters stellte sich nicht als der übliche, desinteressierte Sales-Droide dar, sondern er sprang mich beinahe an, als er sah nach welchem Buch ich gegriffen hatte.
'Ich müsse es un-be-dingt lesen. Es sei ein absolut geniales Buch, eines der neuen Sterne am Fantasy Himmel..'
Abgesehen davon daß mich die Tatsache erstaunte hier so etwas wie einen _Fach_verkäufer vorzufinden, war es das irre Glitzern in seinen Augen, das nur dem eines Drogendealers gleicht, der potentiellen Käufern den Stoff in den höchsten Tönen anpreist, das mich überzeugte dem Buch doch eine Chance zu geben.
Also trug ich Dunkler Winter nach Hause und war sofort angefixt. Wie eine Süchtige wartete ich auf den nächsten Schuß... beziehungsweise darauf die nächsten beiden Bände der Tenabra-Triologie Dunke Reise und Dunkler Sieg erwerben zu können und inhalierte auch diese. Seit damals versuchte ich regelmässig den Namen des Autos Dave Luckett bei Amazon









