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500 Words A Day Challenge
Nachdem ich wieder halbwegs gesund bin, wird es Zeit gute Vorsätze in die Tat umzusetzen:
Tagesziele:
Tagesziele:
01.03.2010: 542 Worte (erreicht)
02.03.2010: 127 Worte (nicht erreicht)
Rund um Falkenstein - Neuauflage
Es freut mich wahnsinnig, dass dadurch das im Buch enthaltene Wissen erhalten und wieder verfügbar wird.
Jetzt muss ich mal intensiv darüber nachdenken wie ich weiter vorgehe. BoD oder vielleicht sollte ich doch nach einem Kleinverlag suchen?
Neusprech für Zwangsarbeit ...
... lautet Arbeitspflicht und wurde von einem der üblichen Verdächtigen ins Spiel gebracht.
Roland Koch will also das die bösen Arbeitslosen arbeiten müssen, damit sie sich nicht auf Hartz IV ausruhen.

Auch 'niederwertige' Arbeiten sollen dabei übernommen werden. Was aber sind 'niederwertige' Arbeiten? Ein Müllmann, beispielsweise, leistet sehr hochwertige Arbeit. Meiner Meinung nach zumindest. Immerhin halten die Herren und Damen der Müllabfuhr Seuchen aus unseren Städten fern und neapolitanische Verhältnisse will hier wohl niemand. Darüberhinaus habe ich bislang nichts davon gehört, dass wir einen Mangel an Müllmännern oder Klofrauen hätten. Manuelle Arbeiten in der Produktion, werden auch nicht grade angeboten wie Sand am Meer. Siehe zunehmende Automatisation. Also von was redet Herr Koch? Von Arbeitslosenkolonnen mit orangenen Anzügen die mit einem roten "A" gekennzeichnet sind und die am Rand der Autobahn alle fünf Meter ein Kaugummipapierchen aufpicken?
Wem haben die 3, 2, 1, 0.5 EUR Jobber denn geholfen? Sie sollten keine Arbeitsplätze vernichten, es sollten nur zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Die man sich wieder fördern lassen kann.
Die 'Gewinner' solcher Maßnahmen sind immer in erster Linie die Kommunen. Die nehmen dann lieber einen 1 EUR Jobber um das Schultor neu streichen zu lassen, statt einen Maler zu beauftragen - der wegen fehlender komunaler Aufträge vielleicht seine Gesellen entlassen muß. Aber die können dann ja als 1 EUR Jobber das Schultor streichen.
In zweiter Linie sind es Subventionsabzocker, die Maßnahmen speziell für Langzeitarbeitslose 'entwerfen', Geld kassieren und Leute mit sinnlosen Arbeiten beschäftigen. Dinge hin und hertragen, zum Beispiel.
Und wer profitiert noch davon? Na die Wirtschaft. Denn die zahlt Kümmerlöhne und kann sich darauf verlassen, dass der lebensnotwendige Rest von der Gesellschaft aufgestockt wird. Oder anders ausgedrückt: Sie legen ihre Produktionskosten auf den Staat und damit auch auf die Bürger um, die ihre Produkte oder Dienstleistungen gar nicht kaufen.
Man kann zwar behaupten, zwischen Roland Kochs Ohren dampfe nur ein miefendes, braunes Häufchen. Man kann aber nicht behaupten, dass er sich gar nichts bei solchen Ausfällen denkt.
Roland Koch will also das die bösen Arbeitslosen arbeiten müssen, damit sie sich nicht auf Hartz IV ausruhen.
Auch 'niederwertige' Arbeiten sollen dabei übernommen werden. Was aber sind 'niederwertige' Arbeiten? Ein Müllmann, beispielsweise, leistet sehr hochwertige Arbeit. Meiner Meinung nach zumindest. Immerhin halten die Herren und Damen der Müllabfuhr Seuchen aus unseren Städten fern und neapolitanische Verhältnisse will hier wohl niemand. Darüberhinaus habe ich bislang nichts davon gehört, dass wir einen Mangel an Müllmännern oder Klofrauen hätten. Manuelle Arbeiten in der Produktion, werden auch nicht grade angeboten wie Sand am Meer. Siehe zunehmende Automatisation. Also von was redet Herr Koch? Von Arbeitslosenkolonnen mit orangenen Anzügen die mit einem roten "A" gekennzeichnet sind und die am Rand der Autobahn alle fünf Meter ein Kaugummipapierchen aufpicken?
Wem haben die 3, 2, 1, 0.5 EUR Jobber denn geholfen? Sie sollten keine Arbeitsplätze vernichten, es sollten nur zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Die man sich wieder fördern lassen kann.
Die 'Gewinner' solcher Maßnahmen sind immer in erster Linie die Kommunen. Die nehmen dann lieber einen 1 EUR Jobber um das Schultor neu streichen zu lassen, statt einen Maler zu beauftragen - der wegen fehlender komunaler Aufträge vielleicht seine Gesellen entlassen muß. Aber die können dann ja als 1 EUR Jobber das Schultor streichen.
In zweiter Linie sind es Subventionsabzocker, die Maßnahmen speziell für Langzeitarbeitslose 'entwerfen', Geld kassieren und Leute mit sinnlosen Arbeiten beschäftigen. Dinge hin und hertragen, zum Beispiel.
Und wer profitiert noch davon? Na die Wirtschaft. Denn die zahlt Kümmerlöhne und kann sich darauf verlassen, dass der lebensnotwendige Rest von der Gesellschaft aufgestockt wird. Oder anders ausgedrückt: Sie legen ihre Produktionskosten auf den Staat und damit auch auf die Bürger um, die ihre Produkte oder Dienstleistungen gar nicht kaufen.
Man kann zwar behaupten, zwischen Roland Kochs Ohren dampfe nur ein miefendes, braunes Häufchen. Man kann aber nicht behaupten, dass er sich gar nichts bei solchen Ausfällen denkt.
Arbeitsdinge 2010
Das Jahr 2010 hat angefangen und ich komme nur schwer in die Gänge. Dabei steht dieses Jahr richtig viel auf der Tagesordnung, nämlich:

Ansonsten will ich:
- Die Recherche für mein Projekt Arbeitstitel: Donnersberg muss nun ernsthaft in Angriff genommen werden, wenn ich meinen inneren Fahrplan erfüllen und sie im Herbst abgeschlossen haben will. Dazu versuche ich gerade einen Plan aufzustellen, um herauszuarbeiten, was ich wissen muss und woher ich die Informationen erhalte. Gespannt bin ich, ob die Historikerin aus Speyer, die ich angeschrieben habe, auf meine Bitte um ein Gespräch eingeht.
- Mein NaNoWriMo-Roman möchte a) fertiggeschrieben und b) überarbeitet werden. Aber er läuft derzeit eher unter der Priorität 'Nice to have'.
- Es muss wirklich absolut dringend ein Nebenjob her, um die Finanzlöcher durch extremen Haushaltshardwarefuckup zu stopfen und den neuen Laptop zu finanzieren, der eigentlich schon vorgestern nötig war. Doch woher nehmen und welchen ohne alle anderen Projekte zu behindern und dennoch kaum was zu verdienen?
- Ein Sachbuchprojekt steht zur Debatte, welches mich etwas kribbelig macht, da ich zum allerersten Mal Konzeption und Exposé nicht selbst übernehme. Zeitplan etc. ist ungewiss und ich kann (und darf) auch noch nicht mehr darüber berichten.
- Ich würde mir gerne ein zweites Standbein aufbauen, in Form von Zeitschriften- und Magazinbeiträgen. Und nicht nur für weitgehend unbekannte LARP-Gazetten

- 2010 will ich ernsthaft einige Bildungslücken angehen. Aber dieser Punkt hängt an Punkt 3. da Bildung kostet und das Geld erst mal irgendwie reinkommen muss. Und wie ich unsere Regierung kenne, sind auch die Bedingungen für den neuen Bildungsgutschein so gestaltet, dass ich aus dem Raster falle.
- Das Jelly KA will endlich organisiert werden.
- Natürlich wird mein Engagement für die Piratenpartei auch in diesem Jahr nicht ruhen, aber es wird sich etwas unterordnen müssen, da die anderen Aufgaben schon ziemlich viel Zeit belegen werden.
Ansonsten will ich:
- mal wieder einen richtigen Urlaub mit Bernd machen. (Gut, hat nix mit Arbeit zu tun, aber ist wichtig.)
- mein Arbeitszimmer wieder betreten können.
- mehr lesen.
- mehr bloggen.
- genug Raum zum Malen, Zeichnen, Fotografieren und für Crafting lassen.
- überlegen was nun mit der "Geek Cookbook"-Übersetzung geschehen soll.
NaNoWriMo: Vorbei
Der National Novel Writing Month ist vorbei und ich habe zwar nicht gewonnen, in einem kräftezehrenden Endspurt aber noch 71.08 % von 50.000 Worten erreicht.
Und nun fühle ich mich ziemlich genau so:
Alle 2009 NaNoWriMo-Cartoons gibt es bei Inkygirl (@inkyelbows).
Und nun fühle ich mich ziemlich genau so:
Alle 2009 NaNoWriMo-Cartoons gibt es bei Inkygirl (@inkyelbows).
Work at Jelly Karlsruhe? Update
Damit gleich mal Nägel mit Köpfen gemacht werden, hab ich ein Wiki aufgesetzt mit einem Formular in dem sich Jelly-interessierte Menschen aus Karlsruhe und Umgebung eintragen können: Jelly-KA Formular für interessierte Freiberufler & Selbstständige. (Natürlich können sich auch Festangestellte eintragen, die in ihrer Arbeitsplatzauswahl entsprechend flexibel sind, denn es geht ja um gemeinsames Arbeiten. NIcht um gemütliches Beisammensitzen).
Wäre super wenn der Link in der Region Karlsruhe gestreut würde. Danke!
Wäre super wenn der Link in der Region Karlsruhe gestreut würde. Danke!
Work at Jelly Karlsruhe?
In letzter Zeit habe ich schon mehrmals auf Twitter gejammert das ich mir eine Co-Working-Location in Karlsruhe wünsche. Möglicherweise gibt es bald eine in Stuttgart, aber eine Stunde entfernt ist eine Stunde zuviel.
Der Hinweis einer Textine brachte mich auf Jelly. Unter Jelly versteht man verabredetes Co-Working ohne eine dedizierte Co-Working-Location. Jelly fehlt der unverbindliche Charakter der Locations, die man spontan und ohne bestimmtes Zeitkontingent aufsuchen kann. Aber für uns, die wir auf dem Trockenen sitzen, sind sie eine Möglichkeit zum kreativen Austausch mit anderen Freelancern.
Den nächsten, bereits bestehenden Jelly-Treff gibt es in Heidelberg und ich werde ihn mir sicherlich mal ansehen. Aber sollten wir in Karlsruhe nicht auch genug Leute zusammenbekommen?
Daher möchte ich mal in die Runde fragen:
Der Hinweis einer Textine brachte mich auf Jelly. Unter Jelly versteht man verabredetes Co-Working ohne eine dedizierte Co-Working-Location. Jelly fehlt der unverbindliche Charakter der Locations, die man spontan und ohne bestimmtes Zeitkontingent aufsuchen kann. Aber für uns, die wir auf dem Trockenen sitzen, sind sie eine Möglichkeit zum kreativen Austausch mit anderen Freelancern.
Den nächsten, bereits bestehenden Jelly-Treff gibt es in Heidelberg und ich werde ihn mir sicherlich mal ansehen. Aber sollten wir in Karlsruhe nicht auch genug Leute zusammenbekommen?
Daher möchte ich mal in die Runde fragen:
- Wer aus Karlsruhe und der Umgebung hätte Interesse, mehr oder weniger regelmässig, andere Freiberuflern - egal welcher Berufsrichtung - zum gemeinsamen Arbeiten und kreativen Austausch zu treffen?
- Welche Orte würden sich für Jelly-Treffen eignen? Vorraussetzungen: freies WLAN, ausreichend bequeme Sitzplätze, gut erreichbar, Unterhaltungen möglich.
TAZ-Artikel: Die Freiheit der Unmoralischen - The missing links
Heute erschien mein Artikel "Die Freiheit der Unmoralischen in der Online-TAZ.
Meine Recherchelinks möchte ich hier - zumindest teilweise - nachliefern.
Zur Newsgroup-Historie:
- Die alt.-Hierarchie
- Die FAQ der Gruppe alt.sex.stories.moderated und damit zusammenhängender Gruppen
- Struktur der deutschen Newsgruppen
- Webseiten der Gruppe de.talk.liebesakt (früher de.talk.sex)
- z-netz.alt.erotik.geschichten über Google Groups
Pornographietexte von Frauen in den 90er Jahren:
- Die Webseiten der Usenet-Autorin Sab
- Die Geschichten von "Sklavin Sabrina" flossen dann doch nicht in den Artikel ein. Unter anderem weil sie auch im Channel #bdsm.de zeitnah heiss diskutiert wurden. Stichwort: destruktive Beziehungen. Ob diese Berichte wahr sind und von einer Frau stammen, steht ohnehin in den Sternen
Eine schöne Thesis die ich in diesem Zusammenhang noch gefunden habe, aber nun nichts direkt mit meinem Artikel zu tun hat Beyond the Digital Diva: Women on the World Wide Web (PDF).
Erst Hobby, dann Profi:
Dann habe ich natürlich enstrepchend entrüstete Kommentare erwartet.. Dennoch wundert es mich das so mancher Kommentator nach einem Verbot schreit denn ... es könnten ja die armen Kinder glauben SM sei normaler, durchschnittlicher Sex und das müsse so sein.
Äh ja, sicher. Nur weil jemand - nämlich die armen Kinder - einen falschen Eindruck erhalten könnte, müssen wirs verbieten. Nicht lieber mal Aufklärung betreiben und für Medienkompetenz sorgen. Neiiin.
UPDATE:
Mist, natürlich eine der wichtigsten Quellen vergessen. Die rechtlichen Details stammen aus der dritten Ausgabe von Kathrin Passigs und Ira Strübels Buch Die Wahl der Qual: Handbuch für Sadomasochisten und solche, die es werden wollen
Das SM&Recht-Kapitel der ersten Ausgabe steht komplett online. Die Rechtslage hat sich seitdem aber eher noch verschärft..
Vielen Dank auch für Kathrins kurzfristige Unterstützung.
Kein Geek Cookbook
Während wir - ohne Scherz - letzte Hand am Appendix des englischsprachigen Geek Cookbook angelegt haben, kommt aus den USA die grandiose Mitteilung dass das Geek Cookbook nun doch nicht erscheinen wird.
Die Woche ist erst mal gelaufen.
P.S.: Petra hat deutlichere Worte gefunden. - RIP Geek Cookbook
P.P.S.: Bernd hat eine Facebook Fan-Page gegründet. Oder eine Kondolenz-Seite, wie man es sehen will.
Die Woche ist erst mal gelaufen.
P.S.: Petra hat deutlichere Worte gefunden. - RIP Geek Cookbook
P.P.S.: Bernd hat eine Facebook Fan-Page gegründet. Oder eine Kondolenz-Seite, wie man es sehen will.












