Feder & Herd

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May '12



Schneeentwöhnt

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Heute musste ich dann ja doch feststellen wie schneeentwöhnt ich selbst bin.

Kaum war ich nach draussen gegangen und habe begonnen das Auto zu entstauben (Eis kratzen muss man ja nicht, aber gut 7cm Pulverschnee rundherum abstauben) stellte ich auch schon fest das es eine ziemlich blöde Idee war in normalen Halbschuhen auch nur vor die Haustür zu gehen. Also direkt umgedreht um Stiefel anzuziehen. Um festzustellen dass das einzige Paar Stiefel in meinem Besitz die abgeranzten Stiefel für LARPs sind. Hilft ja nix. Meine Halbschuhe sind zwar superbequem, haben aber empfindliches Leder das in fast gar keiner Zeit vollkommen durchweicht.

Es gab also schon so lange kein echtes Stiefelwetter mehr, das ich gar nicht auf die Idee kam diese Bekleidungslücke mal wieder zu schließen.

Auch als ich wie üblich etwas schwungvoller anfahren wollte, musste ich mich dran erinnern das es unter diesen Umständen etwas blöd sein könnte und schaltete gerade noch so in den Autofahrer-bei-Schnee-Modus. Das heisst in den Modus, der mich in den schneereichen Wintern in den Pfälzer Bergen kein einziges Mal Probleme haben ließ, während mir andere Fahrer entgegengeschleudert kamen. Es ist möglich angepasst zu fahren.

Mit Tempo 40 über die Landstraße zu schleichen, weil es eine hauchfeine Lage Schnee darübergeweht hat, geht dann aber doch deutlich zu weit.

Posted by Mela Eckenfels

01/06/2009 at 18:05:20

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Last modified on 2009-01-07 11:30


SCHNEECHAOS!!!!!!

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OH MEIN GOTT!!!! FÜÜÜÜÜÜÜÜNFZEHN Zentimeter SCHNEE!!!!! WIR WERDEN ALLE STERBEN!!!!

Himmelnochmal. Ja, Schnee ist selten geworden. Aber man kann (und sollte!) damit umgehen lernen und nicht gleich bei läppischen 15 cm den Untergang des Abendlandes ausrufen.


Posted by Mela Eckenfels

01/05/2009 at 23:15:09

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I want my green plug

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GreenPlug Universal Adapter



Grade Gadgetsüchtige sind davon betroffen. Jedes neue Gadget bringt seine eigene Stromversorgung mit und möchte man vereisen sind im Koffer soviel Netzteile verstaut das man a) Übergewicht zahlen muss b) auf Grund der Kabelanzahl erst mal gründlich überprüft wird, könnte ja eine Bombe sein c) von jedem gefragt wird ob man auszieht, nicht ob man verreist.

Ist das Gadget kaputtgespielt, kommt auch das Netzteil auf dem Müll, und mit dem nächsten Gadget kommt natürlich das nächste neue Netzteil. Ausserdem braucht man dann noch ein Autonetzteil, eines fürs Flugzeug, eins für Zuhause und eins fürs Büro, damit man nicht immer umstöpseln muss und .. ach.

Diesem Mißstand will GreenPlug entgegentreten. Sinnvoll finde ich und möchte euch zum Unterzeichnen auffordern.

via Kathrin und moeffju.


Posted by Mela Eckenfels

01/02/2009 at 19:48:09

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Unentschlossen

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Ich meine.. klar.. es ist die (Computer-)Bild. Aber klassische Medien arbeiten ja soviel zuverlässiger als Blogs. Nicht wahr?

Posted by Mela Eckenfels

12/11/2008 at 09:22:04

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Last modified on 2008-12-11 10:27


Putzfrau gesucht! Karlsruhe

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Burg Geekenfels ist in Not. Und zwar bräuchten wir dringenst eine zuverlässige Putzfrau in Karlsruhe von der wir uns folgende Eckdaten erhoffen würden:


  • Geekfreundlich: kommt mit Chaos klar, versucht Technik nicht naß abzuwaschen, vertauscht keine Kabel.

  • Aufräumoption: jemand der nur die freien Bereiche des Fußbodens wischt, hilft uns nicht viel. Die Aufgaben wären umfassender. z.B.:


    • Geschirr spülen.

    • Wäscheberge falten.

    • Auf- und Wegräumen

    • Betten lüften/beziehen.

    • Mal eine Waschmaschine anwerfen

    • Mal den Kühlschrankinhalt checken

    • Mal Glasmüll etc. wegzubringen

    • Vielleicht gar mal zum Bügeleisen greifen


  • Typische Tätigkeiten: sollten natürlich auch kein Unding sein. Also:


    • Regelmässig:


      • Saugen

      • Staubwischen

      • Küche & Bad reinigen


    • Gelegendlich:


      • Fenster putzen.

      • Kühlschrank saubermachen



  • Selbstständiges Arbeiten: Wir sind lebensunfähige Geeks, im gewissen Rahmen (wir müssen uns hinterher noch zurechtfinden können) möchten wir nicht sagen wie die Dinge zu erledigen sind, sondern sie sollen erledigt werden wir es am Besten ist. Und eine Putzfee versteht einfach mehr als wir von Ordnung.

  • Gewerbe: Wie gesagt, wir sind lebensunfähige Geeks. Das Anmelden von Haushaltshilfen (so einfach das angeblich sein soll) überfordert uns. Wir zahlen und gut ist, wäre daher toll. ;-)

  • Arbeitszeit Nachmittags: Wäre kompatibel mit uns.

  • Freiberuflerfreundlich: Ich arbeite im Heimbüro. Was nicht bedeutet das ich nicht arbeite. Schwätzchen sind daher nur im Notfall drin. Ständige Nachfragen wären sehr störend. Siehe Selbstständiges Arbeiten.

  • Bezahlbar: Putzfrau ist ein wichtiger und schwerer Beruf (vor allem bei uns), dennoch möchten wir ihr nicht unser kleinen Häuschen überschreiben müssen, welches wir eh nicht haben.

  • Bereitschaft zum Probearbeiten: Der Job einer Putzfrau ist Vertrauenssache. Die Chemie muß stimmen und das muss erst mal unverbindlich getestet werden.

  • Zuverlässigkeit: Es sollte nicht jeder zweite Termin aus Gründen von ... platzen.

  • Die Fähigkeit die Raum-Zeit zu krümmen wäre klasse, ist aber optional. ;-)

  • Nationalität etc, ist gleichgültig solange eine Verständigungsbasis existiert.



Wir bieten:


  • Angemessene Bezahlung (Verhandlungssache)

  • Dankbarkeit ;-)

  • Getränke und Verpflegung während der Arbeitszeit (Selbstbedienung)

  • Flexible Arbeitszeiten und Einteilung



Über sachdienliche Hinweise, Empfehlungen, etc. würden wir uns sehr freuen. Entweder in den Kommentaren oder per Telefon 0721/1603874.

Posted by Mela Eckenfels

11/19/2008 at 18:39:47

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Last modified on 2008-11-20 01:02


Klein(geld)kram

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Bei unserem letzten Umzug haben wir darauf verzichtet die Bank zu wechseln. Einmal war Bernd schon immer bei der Bank und wenn man das Gegenüber kennt, ist das auch im Internetzeitalter gar nicht schlecht. Zweitens zieht jeder Bankwechsel einen Rattenschwanz an administrativem Kleinscheiss hinter sich her, bis wieder alle Daueraufträge und Einzugsermächtigungen auf den neusten Stand gebracht sind.

Also Kram den ein überforderter, lebensunfähiger Geek am Besten gar nicht erst auf sich nimmt, sondern auch die Banksache nach der Techie-Weisheit "Never change a running system" betrachtet.

Zudem leben wir ja im Zeitalter des Online-Bankings. Jeder Krempel der in den letzten X Jahren nötig war, wurde von uns entweder online oder per Telefon erledigt. Letzteres ist manchmal auch bei komplizierteren Wünschen möglich, wenn der erste Punkt erfüllt ist -> Bänker kennt Kunden. Geldautomaten findet man auch überall.

Alles prima also. Bis auf eine winzige Kleinigkeit. Unsere Taz-Sparbüchse ist randvoll mit Kleingeld gefüllt so das neue Münzen kaum mehr hineinpassen. Zwar bezahlen wir in schöner Regelmässigkeit daraus unsere Pizza, wenn mal wieder kein sonstiges Bargeld im Haus ist, aber auch Pizzaboten sehen einen bei Münzen unter 50 Cent langsam blöd an.

Vorhin hab ich einfach nochmal in einer örtlichen Filiale der Bankenkette nachgefragt und mein bisheriger Wissensstand hat sich leider nur bestätigt. Ich kann das Münzgeld nur bei der Ortsfiliale abgeben und aufs Konto einzahlen lassen, bei der das Konto läuft.

25 km (ein Weg) fahren um Kleingeld endlich loszuwerden? Kein Wunder das die Banken über Kleingeldmangel klagen.

Posted by Mela Eckenfels

11/11/2008 at 18:36:03

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Last modified on 2008-11-12 00:51


Mela und der DHL-Sprachcomputer

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DHL hat ja so eine tolle 01805-Servicenummer ...



(14 Cent je angefangene 60 Sekunden im Festnetz der T-Com)



... die ja dafür bekannt sind so unglaublich kundenfreundlich zu sein.

Um die Pressebox zu zitieren:



Eigentlich sollen sich Anrufer und der Angerufene die Gebühren bei 01805-Nummern teilen. "In der Praxis ist es aber leider so, dass die Unternehmen in Kooperation mit den Anschlussanbietern auf die eine oder andere Weise daran mitverdienen", so c't-Redakteur Urs Mansmann.
"Das verführt dazu, dass die Kunden häufig unnötig lange in einer Warteschleife festgehalten werden."



Um endlich an mein prokrastiniertes Paket zu gelangen, bemühte ich eben jene Nepp-Nummer und, was Urs Mansmann da oben behauptet stimmt so vollinhaltlich das es einfach nur noch weh tut ...

Der Sprachcomputer fordert einen auf die Packstücknummer Ziffer für Ziffer vorzulesen. Was ich beim ersten Anruf noch brav tat.





Eins Acht Drei Eins Fünf Sechs Zwei Zwei Acht Zwei Drei ...



Und .. Überraschung .. kommt man endlich zu einem menschlichen Supportdroiden durch - was wirklich beinahe zehn Minuten brauchte - darf man ihm die Nummer noch mal diktieren. Irgendwie fände ich es ja das mindeste wenn der Supportmitarbeiter dann wenigstens schon die gesuchte Sendung auf dem Bildschirm hätte, damit die Eingabe dort auch nur den geringsten Zweck erfüllt. Ansonsten sind die sinnvollen Sprachcomputerabfragen spätestens mit "Inlands- oder Auslandssendung" abgehakt.

Beim zweiten Anruf gab ich nur noch ...



Einsachtdreieinsfünfsechszweizweiachtzweidrei ...



Und siehe da ... auch das funktioniert. Sollte ich nochmal das zweifelhafte Vergnügen mit diesem Sprachcomputer haben, wird es Worschtsalat oder Expikalifragilistischsuperaligetisch werden. Ich wette das Ergebnis wird genauso aussehen, als hätte man brav jede Zahl diktiert.

Vielen Dank DHL für das Für-Dumm-Verkaufen der Woche.

(Sollte ich mir einen netten Preis dafür ausdenken?)

Posted by Mela Eckenfels

10/09/2008 at 19:05:05

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Last modified on 2008-10-09 19:23


Verfolgt von Murphy

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Kaum lichtet hier sich der Staub von wegen Haushalts- und Reparaturchaos auch nur ein bisschen.. und ich könnte theoretisch mal wieder zu meiner eigentlichen Arbeit kommen, zumindest so langsam, habe ich weiße Pünktchen auf den Mandeln.

Klasse, ganz klasse.

Posted by Mela Eckenfels

07/15/2008 at 16:09:08

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Last modified on 2008-07-15 18:03


Hardwareärger Nr. 4: Kühlschrank

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Wie man an der Folge Hardwareärger Nr. 1, Hardwareärger Nr. 2 &
Hardwareärger Nr. 3 sehen kann, kommt ein Ärger selten alleine und auch mit der Nr. 4 wird diese Mini-Artikelserie noch nicht beendet sein.

Diesmal geht es also um den Kühlschrank. Bei unserem 'guten' Stück, das gerade mal 5 Jährchen auf dem Buckel hat, fiel nun auf das besonders Fleisch ziemlich schnell verdarb. Nicht selten noch vor dem Verzehrdatum. Das subjektive Gefühl 'Da drinnen ist es doch zu warm!' wurde durch den Kauf eines kleinen Kühlschrankthermometers verifiziert. Deutlich zu warm. Auch das Hochdrehen des Reglers bis zum Anschlag brachte ihn dann auf Temperaturen die gerade so die Lebensmittelsicherheit wahren. Wirklich nur gerade so.

Es folgten die üblichen Maßnahmen: Saubermachen, Abtauen, schauen obs besser wird. Doch leider wurde es nicht besser und so riefen wir den Hausgeräte Notdienst zuhilfe, der schon mal über Feiertage die Spülmaschine im Handumdrehen wieder in Gang gebracht hatte. Zwei der Angestellten kamen vorbei, hantierten zehn Minuten mit besorgten Gesichtern am Kühlschrank herum und eröffnet mir schließlich das er an der einzigen Krankheit leiden würde, die sie nicht behandeln könnten. Eine mit dem Kühlkreislauf verkapselte Pumpe.

Ihre wenig tröstlichen Worte: "Das hätte ihnen mit jedem Gerät passieren können, für die Motoren gibt es nur einen Hersteller. 5 Jahre? Tragisch. Sollen wir ihnen Kataloge dalassen, oder gehen sie selbst schauen was im Media Markt im Angebot ist?"

Ich lehnte dankend ab - nach Haushaltshardware recherchieren schaffe ich grade noch - und zahlte zähneknirschend für die Anfahrt und 10 Minuten besorgtes Kühlschrankrütteln ...

Der alte Kühlschrank, dessen wichtigstes Feature sich in der Whiteboardlackierung der Front erschöpfte, rödelte auf maximaler Stufe als Stromfresser weiter. Seine Innentemperatur schwankte je nach Aussentemperatur zwischen 'aktzeptabel' und 'nicht mehr so toll für die eingelagerten Lebensmittel'. Folglich brach ich direkt an den kommenden Tagen zu einer Odyssee durch diverse Läden auf, verglich Kühlschränke, notierte Aktionspreise und ergänzte das Zuhause durch eine intensive Webrecherche.

Ein Kühlschrank ist schlicht das allerwichtigste Haushaltsgerät, solche es gerade nicht tiefer Winter ist (die es ohnehin kaum noch gibt) und man Lebensmittel theoretisch vors Fenster stellen könnte. Dementsprechend wichtig war es mir ein Gerät zu wählen das unsere Bedürfnisse auf lange Zeit hinaus erfüllt. Platz ist bei unserer Wohnküche nicht die limitierende Größe, sondern natürlich der Preis. Das Geld das wir bereit waren anzulegen, wurde auch von der Überlegung beeinflusst, das wir gerne den extrem stromfressenden Tiefkühlschrank im Keller abschalten würden und sich der Preis für ein größeres Kombigerät durch die eingesparten Energiekosten rechtfertigen würde.

Und nachdem ich immer noch eine Bio-Kiste vom örtlichen Bio-Lieferdienst erhalte und sowieso in Buchentstehungs-Stoßzeiten in der Küche ziemlich aktiv bin, war mit ein Feature ganz besonders wichtig: Eine Null-Grad Zone, manchmal auf Frische-Zone oder Chill-Zone genannt, in der sich Gemüse, Fleisch und Fisch ganz besonders schonend lagern lässt.

Bei dieser für den Haushalt zentralen Neuanschaffung versuchte ich also ganz besonders umsichtig auszuwählen, bastelte mir sogar eine Übersichtstabelle ins Haushaltswiki und hatte schließlich zwei Favoriten. Ein Angebot aus dem nahen Media Markt und eines von Discount 24.




discount24





Leiderleiderleider entschied ich mich für das Angebot von Discount 24, welches schon das höherwertige Produkt war. Das Media Markt-Angebot war aber nur marginal schlechter und hätte mir ganz ganz sicher verdammt viel Ärger erspart.

Direkt nach der Bestellung überwies ich den Kaufpreis. Einen Fehler den ich nicht so schnell wieder begehen werde, sollte ich überhaupt nochmal in Betracht ziehen bei Discount 24 zu bestellen. Erst mal geschah nichts. Keine Information, gar nichts.

Nach ein paar Tagen rief ich an um zu fragen wie das denn nun vor sich ginge. Ja, es würde zwischen 8-10 Werktagen dauern, bis das Gerät geliefert würde, dann würde man sich in Verbindung setzen um einen Termin zu vereinbaren.

Gut.. ich wartete. 2 Wochen. Nach Ablauf der 2 Wochen endlich eine Meldung. Das Gerät sei leider erst Anfang der nächsten Woche lieferbar, man entschuldige sich vielmal dafür.. dann würde es aber schnell gehen. Ich schrieb freundlich zurück das nun doch ein kleines Entgegenkommen in Form von Sconto angebracht sei und erhielt die Antwort, zum Trost erhielte ich einen Warengutschein von 25 EUR. Well. Ich mag Gutscheine aus sicherlich nachvollziehbaren Gründen nicht, aber sagte zu. Und wartete.

Eine Woche später dann die Hiobsbotschaft. Das gewünschte Gerät sei nicht lieferbar, dafür würde man mir zwei Ersatzgeräte anbieten.

Nicht gut. Gar nicht gut. Denn die Geräte stammten zwar vom gleichen Hersteller, und waren vielleicht 50 EUR günstiger als das gewünschte Gerät.. in der Ausstattung lagen dazwischen aber Welten.

Keines der Geräte hatte eine Null-Grad-Zone. Sie waren einfach nur groß, hatten plakative Luxusfeatures wie einen Eiswürfel/Crushed Ice-Bereiter, aber die wirklich wichtige Ausstattung, die den Preis von Kühlschränken stärker nach oben treibt als solche 'nice to have'-Features fehlte völlig.

Ich hatte einen robusten, qualitativ hochwertigen Kombi der oberen Mittelklasse bestellt und bekam gehobene Kleinwagen mit Effektlackierung und Spoilern angeboten.

Nun doch schon etwas angepisst antwortete ich, ich würde die Qualitätsminderung ihres Neuangebotes nicht akzeptieren und sie sollten mir doch bitte ein Ersatzangebot mit Null-Grad-Zone in dem Preisrahmen des alten Angebots vorlegen.

Die darauf folgende Reaktion: Stille

Vorgestern rief ich also freundlich bei Discount 24 an und stornierte. Die (meiner Ansicht nach angemessene) Beschwerde wurde knapp abgewürgt.

Meine Nr. 2 auf der Liste, der Bauknecht-Kühlschrank aus dem Media Markt, war zu dem Zeitpunkt natürlich schon verkauft. Für mich bedeutet das: Die Rennerei, der Preisvergleich und alles geht von vorne los. Zwar hat die Metro derzeit einen LG-Kühlschrank im Angebot der eine Null-Grad-Zone besitzt und an sich akzeptabel wäre.. aber wer mal an der Innenausstattung eines LGs gerüttelt und sie mit der Innenausstattung eines Samsung oder Bauknecht verglichen hat.. der mag eigentlich keinen LG kaufen.

Alles geht von vorne los.. und das mit einem sterbenden Kühlschrank im Nacken. Prima. Probleme die die Welt nicht braucht - und die vor allem ich nicht gebrauchen kann.

P.S.:

Man soll ja nichts mit Absicht erklären, das man auch mit Dummheit, Mißgeschicken oder schlechter Organisation erklären kann... dennoch nagt an mir der Zweifel ob sich Discount 24 vielleicht eventuell mit einem sehr günstigen Angebot für ein klasse Gerät verhoben hat und dann versuchte qualitativ mittelmässige Geräte für nahezu den gleichen Preis an den Mann zu bringen, statt des versprochenen Geräts.

Die Leute erst mal mit einem tollen Angebot auf die Webseite holen, mit im Einkauf weitaus preiswerteren Geräten abspeisen und einen guten Schnitt machen.

Wäre nicht das erste Mal das Billigheimer in dieser Weise arbeiten würden.

P.P.S:

Ihr Einsatz mir ein Gerät mit den gewünschten Features anzubieten war jedenfalls riesengroß..

Posted by Mela Eckenfels

07/03/2008 at 16:25:09

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Last modified on 2008-07-03 18:14


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