Feder & Herd

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February '12



I want my green plug

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GreenPlug Universal Adapter



Grade Gadgetsüchtige sind davon betroffen. Jedes neue Gadget bringt seine eigene Stromversorgung mit und möchte man vereisen sind im Koffer soviel Netzteile verstaut das man a) Übergewicht zahlen muss b) auf Grund der Kabelanzahl erst mal gründlich überprüft wird, könnte ja eine Bombe sein c) von jedem gefragt wird ob man auszieht, nicht ob man verreist.

Ist das Gadget kaputtgespielt, kommt auch das Netzteil auf dem Müll, und mit dem nächsten Gadget kommt natürlich das nächste neue Netzteil. Ausserdem braucht man dann noch ein Autonetzteil, eines fürs Flugzeug, eins für Zuhause und eins fürs Büro, damit man nicht immer umstöpseln muss und .. ach.

Diesem Mißstand will GreenPlug entgegentreten. Sinnvoll finde ich und möchte euch zum Unterzeichnen auffordern.

via Kathrin und moeffju.


Posted by Mela Eckenfels

01/02/2009 at 19:48:09

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Last modified on 2009-01-04 12:55


Lach und Sachgeschichten: Der Herr Müller und die Arbeitsplätze

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Leseempfehlung:


Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, daß sogar der Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat. Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen, das ist ganz im Osten.

Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren, aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut.

Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld. Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug. Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt.



http://rhein-zeitung.de/phorum/read.php?f=614&i=36410&t=36410m

P.S.: Der Link wurde von der Rheinzeitung trockengelegt. Hier gibts einen Ersatz:

http://20583.forum.onetwomax.de/topic=100476899219


Posted by Mela Eckenfels

11/06/2005 at 03:29:24

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Last modified on 2005-11-17 20:09


Jämmerliche Ausreden...

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...durfte ich mir heute auf dem Weg nach Frankfurt anhören. Auf SWR3 wurde über das Thema diskutiert, wieso die deutsche Autoindustrie versäumt hat energiesparende Modelle auf den Markt zu bringen, während die Asiaten nun auch hier in Europa mit Hybridantrieben punkten.

Das Fazit der Moderatoren (aus dem Kopf zusammengefasst):


In Deutschland gibt es keine alternativen, spritsparenden Antriebssysteme weil die Lohnkosten derart hoch sind, das hier nur noch Autos der Oberklasse hergestellt werden und bei Autos der Oberklasse können sich die Besitzer eben noch immer das teuer Benzin leisten.



Aus ganz verschiedenen Gründen bringt mich diese Betrachtungsweise in Rage.

Seit wann bauen VW, Opel keine Kleinwagen mehr? Was bitte ist ein Smart? Und selbst wenn das Auto im Endeffekt in Polen, Ungarn oder Littauen zusammengeschraubt werden würde, sind die oben genannten Firmen nicht etwa deutsche Unternehmen, die sich bei entsprechenden Entwicklungen einen Know-How Vorsprung hätten sichern können?
Bedeuten hohe Lohnkosten nun, das sich die Firmen totstellen und erst gar nicht mehr versuchen durch innovative Neuerungen zu am Markt zu bleiben?

Ein derartiges Vorgehen wäre entweder sträfliche Dummheit, oder böswillige Absicht um mit schlechten Geschäften vielleicht noch ein paar Steuern abzuschreiben.

Und wieso sind unsere Löhne hoch? Verglichen mit einem Arbeiter in Rumänien bekommen unsere Angestellten scheinbar viel Geld. Aber die Mieten sind hoch, Strom und Gas ist teuer und wenn ein normaler Arbeiter bei Opel drei Kinder hat, dürfte er schon in Richtung Armutsgefahr rutschen.

Nicht die Löhne sind hoch, unsere gesamte Wirtschaft ist auf höhere Kosten ausgerichtet.

Mit der Behauptung "Die Löhne sind so hoch" wird - meiner Ansicht zufolge - immer versucht der Anschein zu erwecken, die Arbeitnehmer wären schuld an unserer wirtschaftlichen Misere. Aber mir kann keiner vormachen, das ein Vermieter auf einmal weniger verlangt weil die Löhne sinken...

Und das Argument das Besitzer von Autos im oberen Preissegment keine energiesparenden Autos wünschen, weil sie sich ja auch teuere Benzinpreise leisten können...

Sind wir schon wieder so unbewusst, oberflächlich und ignorant geworden, dass vollkommen vergessen wurde, das unsere Erdölvorräte sowohl begrenzt sind, als auch das Peak-Oil vermutlich im Jahr 2000 erreicht wurde?

Es ist ein kleiner Unterschied ob ich mir eine Sache persönlich leisten kann oder ob wir uns gesamtgesellschaftlich die sinnlose Verschwendung von begrenzten Rohstoffen erlauben können.

Somit wäre es sowohl ökologisch als auch langfristig ökonomisch sinnvoll, die Ressourcen zu schonen und in allen Segmenten energiesparende Automodelle anzubieten. Es scheint sowohl kurzsichtigkeit als auch geldgierig - von Seiten der ölverarbeitenden Industrie - die Entwicklung alternativer Antriebstechniken über Jahrzehnte hinweg blockiert zu haben.

Anders kann man nicht erklären das eine wirklich innovative Antriebstechnik aus deutscher Feder, der Elsbett-Motor bis heute weitgehend ignoriert wird.

Meiner Ansicht nach sind es ganz andere Ursachen als ein hohes Lohnniveau oder die fehlende Produktion von Kleinwagen, das man in Deutschland den, bald steigende, Bedarf an kostengünstigerer Fortbewegung nicht vorausgesehen hat, geschweigedenn ihm mit früh erforschten, ausgereiften Techniken den Weg zu ebnen. Viel mehr war es ökonomische Kurzsichtigkeit und ökologische Verantwortungslosigkeit, die die Verantwortlichen mal wieder nicht weiter als bis zur nächsten Anlegerversammlung denken ließ.

Posted by Mela Eckenfels

09/13/2005 at 00:56:49

Posted in Annoyances

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