Feder & Herd

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May '12



Schnipsel

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Wenn es beim Aufstehen klingt als würde im Arbeitszimmer ein Düsenjet gewartet, dann sind keine spontanen Bau-, Sandstrahl- oder sonstige Aktivitäten rund um Burg Geekenfels ausgebrochen, sondern Eckes hat lediglich damit begonnen die kleine Sun auf Herz und Nieren zu testen.

(Ganz abgesehen davon was er später noch dazu schreibt, eine IP-Adresse sollte man zu jeder Zeit problemlos im Betrieb ändern können ohne in irgendwelche Probleme zu laufen. Das gibt Abzüge in der A-Note, Solaris)

Flickr bildet. Bis gerade eben wusste ich nicht das Stiefmütterchen essbar sind.


Posted by Mela Eckenfels

07/15/2006 at 14:32:08

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Tastatur from Hel

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da erwirbt man eine wasserfeste tatstaur damt sich das Männebeim Chatten im Ba nicht immer den Rücken brht und dann tugt das Ding doch nix.

Zu emonstrationszwecken urde kein Tastaturversager in diesem Tet entfernt.

Posted by Mela Eckenfels

03/09/2006 at 13:56:52

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Gründe nicht mehr bei Hewlett Packard zu kaufen: Teil 1

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HP verlegt gerade seinen First Level-Support nach Polen. Während man früher schnell bedient wurde, bzw. der Auftrag das benötigte Ersatzteil zu versenden oder einen Techniker rauszuschicken in minutenschnelle vollständig war, durfte ich bei der Meldung meines defekten Displays die Supporterin fast eine Viertelstunde durch die Aufnahme des Schadens buchstabieren. (Trotz ihrer guten Deutschkenntnisse)

Zudem stellte sie einfach nicht die richtigen Fragen um den Fehler einzugrenzen.

HPs bis dato exzellent geschultes Support-Personal, das sogar in der Lage war meine Wut nach der 3. abgerauchten Platte in Folge noch abzufedern, sitzt inzwischen wahrscheinlich auf der Straße und kassiert Hartz-Almosen.

Liebe HP-Manager: Nach den zurückliegenden Erfahrungen mit der Qualität eurer Hardware, war der Support der einzige Grund der noch für euch sprach. Der fällt nun weg. Schade... für eure Bilanzen.

Posted by Mela Eckenfels

12/30/2005 at 19:41:18

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Notebookhardware suckt.

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Seit rund einem dreiviertel Jahr besitze ich nun das HP Compaq nc6120 als Austauschgerät für mein verstorbenes N620c und was soll ich sagen? Heute fiel eine Pixel-Spalte aus. Senkrecht, mittig auf dem Display, ich bemerkte es genau 5 Minuten bevor der Support vorm Wochenende seine Pforten schloß, brauchte mal wieder eine Ewigkeit um die benötigten Daten auf den HP Webseiten zu finden... mein Anruf kam daher genau 2 Minuten zu spät.

Anderer Leute verwenden ihre No-Name Laptops jahrelang ohne Mucken, aber HP hat sich - zumindest bei Notebooks - als die denkbar schlechteste Wahl herausgestellt.

Liebe HP-Manager, falls ihr zufällig mitlesen solltet: Die Hölle wird gefrieren bevor ich wieder nach eurer Hardware greife. Und ich werde sicher nicht mit meinen Erfahrungen hinter dem Berg zurueckhalten.


Posted by Mela Eckenfels

12/23/2005 at 21:18:25

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Nokia 6260 - Club Nokia

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Nur dunkel erinnere ich mich noch an die Zeit als Hersteller von $PRODUKT mit dessen Langlebig- und Zuverlässigkeit warben. Heute geht es schon beim Kauf eher darum ob man mit den zu erwartenden Macken des erworbenen Geräts leben kann, bzw. dient Support häufig nur dem Hinhalten der Kunden, bis diese sich dann eben genervt arrangieren.

Diese Funktion scheint auch der Club Nokia zu erfüllen.

Das Nokia 6260 wird mit den besten Anlagen, die ein Smartphone besitzen kann, ausgeliefert. Erst im täglichen Gebrauch machen sich Unarten bemerkbar, die einen das Gerät gelegendlich im nächsten Klo versenken lassen möchten. Oder wahlweise einen der Nokia-Verantwortlichen auf Knien vor einem rutschen...

Von den diffusen 'Copyright' Meldungen hatte ich schon berichtet, aber dabei blieb es bisher natürlich nicht. Weitere Annoyances des Nokia 6260 sind:


  • Beim Einfügen von selbstgeschossenen Fotos in Emails kommt mehr oder weniger regelmäßig die Meldung: unsupported format. Die Bilder werden als jpg abgelegt und ein jpg ist ein jpg ist ein jpg...

  • Der Menüpunkt der Uhr 'Automatische Zeitanpassung' scheint nicht zu bedeuten was ich mir drunter vorstelle. Eine automatische Zeitumstellung zur Winterzeit fand nicht statt.

  • Die MMC Karte ist nicht mit dem Kartenleser am PC zu lesen. Warum?

  • Die Nokia PC Suite arbeitet nicht vernünftig per Bluetooth, das Sichern der Daten ist daher kein Spaß

  • Das Auslösegeräusch der Kamera ist unverschämt laut und nicht abstellbar. Mit dem verhältnismäßig dezenten Shuttersound wie beim Handy meiner Freundin könnte ich mich ja noch abfinden...



Grund genug einmal den Club Nokia Support anzumailen.

Beim Club Nokia, dessen Mitgliedschaft einem Nokia-Kunden so warm ans Herz gelegt wird, bestätigt sich der Allgemeinplatz 'Was nichts kostet, taugt auch nichts'.

Meine Mail, das Problem der unberechtigten Copyrightmeldungen betreffend wurde lapidar mit der Aufforderung beantwortet im nächsten Club Nokia-Servicepoint vorstellig zu werden. Natürlich, man muß ja erst mal nachschauen ob das nicht wirklich böse, gestohlene Bilder sind...

Ich habe nun im Allgemeinen besseres zu tun als meinen fehlerhaften Geräten hinterherzurennen, damit die vielleicht vielleicht irgendwann einmal wie gewünscht arbeiten. Daher dauerte es nach der Mail ein paar Wochen, bis die Schmerzschwelle erneut überschritten wurde. Das geschah in Hamburg, als ich ein dort beim Abschiedsessen geschossenes Foto nicht wie geplant verbloggen konnte. Ihr werdet es erraten 'Copyright protected item'.

Ohnehin grade unterwegs pilgerte ich mit Sack und Pack direkt vom Bahnhof aus in die Innenstadt zum dort ausgewiesenen Club Nokia-Servicepoint. Ein umwerfend motivierter Mitarbeiter nahm sich meinem Problem... bzw. Handy.. an. Nach ausgiebigem Drehen und Wenden, die Frage der Fragen: "Zeigen sie doch mal ihren Kaufbeleg?"

Kurzes Innehalten auf meiner Seite. "Ja, den trage ich doch nicht dauernd bei mir.."

Salesdroide: "Sollte man aber, wenn man hier her kommt."

Ich sah an mir runter. Mantel, Reisekoffer, dicker Rucksack, Tasche und mein Ton wurde nun langsam etwas angepisst. Wozu gibt es eigentlich die dämliche Club Nokia-Mitgliedschaft, wenn ich dann auch noch Belege mit mir schleppen muß die wer weiss wo liegen?

Mela: "Ich komme zufällig gerade aus Hamburg."

'Gnädigerweise' nahm er sich daher dennoch meinem Problem an.

Mela: "Also.. regelmäßig wenn ich eigene Fotos verschicken will kommt die Meldung 'copyrigh protected item' und zwar ganz egal ob ich über Bluetooth, Infrarot oder per Email verschicken will."

Salesdroide: "Aha. Und auf den Bildern ist wirklich kein Copyright?"

**innerlich schnorch** "Wenn, dann meines. Ich zeig ihnen mal das Bild bei dem es das letzte Mal auftrat..."

Eben jenes Bild herausgesucht welches ich am Vorabend in der Sushi-Bar aufgenommen hatte. Der Salesdroide läd versendet es per Bluetooth auf sein eigenes Handy.. Vorführeffekt. Es geht.

**innerlich schnorch** "Moment, ich such mal ob es bei einem anderen auftritt..."

Ich wühle mich durch meine Galerie, dann finde ich tatsächlich ein Bild bei dem zumindest die Meldung "unsupported format" auftaucht, die ich dem Club Nokia Hansel unter die Nase halte.

Salesdroide: "Ja, das ist merkwürdig."

Mela: "Und was tut man dagegen?"

Salesdroide: "Das weiss ich nicht."

Mela: "A-ha."

Und deswegen bin ich nun extra zum 'Servicepoint' gelatscht?

Mela: "Gibt es vielleicht eine neue, fehlerbereinigte Firmware?"

Salesdroide: "Nein, sie haben die aktuellste drauf."

Langsam nervte mich seine Phantasielosigkeit und sein Desinteresse dem Fehler überhaupt irgendwie auf die Spur zu kommen dann doch kolossal.

Mela: "Könnte es dann vielleicht sein, das die Firmware irgendwie defekt ist?"

Salesdroide: "Ja, das könnte sein."

Mela: "Könnte man die Firmware dann neu aufspielen und sehen ob sich die Fehler dadurch verflüchtigen?"

Muß ich den Support hier wirklich selbst machen?

Salesdroide: "Ja, das könnte man."

Mein Blick muß in diesem Moment Bände gesprochen haben. Etwa: 'Und warum machst du es dann nicht einfach?'

Salesdroide: "Allerdings gehen dann ihre ganzen Daten verloren."

**stöhn** Ja, das war genau was ich noch gebraucht hab. Die Firmware meiner Fritzbox update ich alle paar Wochen ohne das mir die Daten flöten gehen. Andere können es auch, warum bekommt also ein weltweit tätiges Unternehmen wie Nokia das nicht hin?

Mela: "Äh, gut danke. Ich glaube dann ziehe ich zuhause doch erst mal ein Backup davon..."

Salesdroide: "Tun sie das."

Mela: "Noch eine Frage."

Jaja, schlimm.. Kunde fordert schon wieder Kompetenz.

Mela: "Ich kann die MMC Karte nicht mit meinem Rechner auslesen, woran liegt das?"

Salesdroide: "Mit einem Datenkabel geht das ganz einfach."

Mela: "Ich will sie aber mit dem Kartenleser meines Rechners auslesen."

Salesdroide: "Das weiss ich nicht, kann gut sein dass das nicht geht. Ein Datenkabel kostet nur 40 EUR."

Hallo? Zuhause arbeite ich schon seit Monaten nicht mehr kabelgebunden sondern verschiebe über WLAN mega- oder gigabyteweise Daten. Das Nokia 6260 spricht Bluetooth, IrDA, GPRS und hat ein austauschbares Speichermedium und ich soll ein Datenkabel kaufen um an die Speicherdaten zu kommen? Hallo?

Mela: "Ich hatte nicht vor mir ein Datenkabel zu kaufen. Noch eine Frage.."

Jaja, ich bin lästig.

Mela: "Ich würde mir gerne eine größere MMC Karte kaufen, da die schon recht voll ist. Allerdings habe ich natürlich keine Lust alle Programme neu zu installieren, die nun dort drauf sind. Haben sie die Möglichkeit die Daten eins zu eins auf eine neue MMC-Karte zu kopieren."

Salesdroide: "Nein, das dürfen wir ja schon nicht, wegen dem Datenschutz."

Von mir kommt nur noch ein sprachloses Ansehen. Hat er auch nur im Anflug verstanden wovon ich spreche?

Mela: "Nun gut, danke."

Ich verließ den Laden, auch angesichts der kleinen Schlange die sich, während meines fruchtlosen Versuchs Support zu erhalten, gebildet hatte.

Das nächste Mal kaufe ich doch nicht mehr bei Nokia...

P.S.:

Nach einem Neustart des Handys kann man die meisten Fotos dann ohne die 'Copyright protected item'-Meldung versenden. Allerdings ist dieser Workaround ja wohl das allerletzte. Ich möchte ja auch nicht meinen Rechner mehrmals täglich rebooten...

Posted by Mela Eckenfels

11/04/2005 at 11:29:00

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Lösung gesucht: Nokia Kamerageräusch

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Informatica Feminale. Abschlußvorstellung der einzelnen Seminare. Eine gute Gelegenheit um noch etwas Blog-Content zum Abschluß der IF Serie zu generieren.

Die Anwesenden sind leise, nur die Vortragende redet. Ich stehe leise auf, um den Vortrag nicht zu unterbrechen und begebe mich in eine Position in der ich auch mit den eingeschränkten Möglichkeiten der Handy-Kamera einen halbwegs guten Überblick habe. Kurz darauf ertönt ein nervtötendes Geräusch das den Verschluß einer Kamera erbärmlich schlecht imitiert.

Es scheint in diesem Raum und dieser Situation unangemessen laut. Die gute Akkustik hier macht es nicht besser.
Mehrere Frauen drehen sich nach dem Geräusch um. Es ist mir peinlich. Ich wollte zwar niemanden geheim fotografieren und ganz unbemerkt ist mein Ortswechsel nicht geblieben, aber ich wollte nicht vom Vortrag ablenken.

'Da war was' fällt mir wieder ein. Ich wollte nach Lösungen gegen dieses 'Feature' suchen, denn die Handy-Einstellungen erlauben keine Deaktivierung. Sogar wenn das Handy selbst auf Lautlos gestellt ist, wir das Geräusch nicht im mindesten gedrosselt.

Google ist nur wenig hilfreich. Obwohl ich nach 'Kamerageräusch', 'Kameraton' und später auch nach 'Shutter Sound' suche, finde ich nur Foren in denen die 'Billigmethoden' zur Deaktivierung von Shutter-Geräuschen wiedergekäut werden, die bei alten Nokia Modellen funktioniert haben, aber beim 6260 nicht mehr. Kein Aktivieren des Profils 'Lautlos', kein Deaktivieren der Warntöne.

Statt dessen werden die Ratsuchenden gleich in die Ecke der Perversen geschoben: "Was hast du mit deiner Cam vor, das andere nicht mitbekommen sollen das sie fotografiert werden?" "Damit sind schon so viel schlimme, perverse Dinge gemacht worden..."

Das die furchtbaren Vorkommnisse nicht benannt wurden, könnte natürlich daran liegen, das sie nur in der Phantasie der Antwortenden vor sich gehen. Die ganzen, peinlichen 'Unbezahlbar'-Bilder entstanden vermutlich mit herkömmlichen Kameras.

Die Suche nach dem wirklichen Grund dieses Geräusches war auch nur mäßig erfolgreich.

Möglicherweise, eventuell, vielleicht haben irgendwelche nur vage und widersprüchlich benannten asischen Länder was gegen das unbeobachtete Fotografieren, oder scheinbar bedienen sich Werkspione der schlechtauflösenden Tools, statt in vernünftige Hardware zu investieren. (Ist das Industriespionage-Geschäft denn auch schon in der Krise?)

Was auch nun immer der genaue Grund sein mag. Auch einige kleine und Kleinst- Kameras scheinen mit diesen 'Feature' gesegnet zu sein. So zum Beispiel der DNT Camstick, der ausserdem noch mit miserabler Qualität glänzt.

Tieferes Bohren im Netz ergab dann doch die eine oder andere 'Lösung'. Wenn man irgendein merkwürdiges Kabel kauft sollte man irgendwie auf Laufwerk 'Z:' zugreifen und den entsprechenden Sound löschen können. Oder man kauft ein - überflüssiges - kommerzielles Aufnahmetool die dann auch den Ton deaktivieren kann. Das bedeutet aber auch, nicht mehr nur Aufklappen, Display zur Seite drehen und auf den Auslöser drücken, sondern mehrere Tastendrücke mehr, bevor man das Extra-Tool gestartet hat und dann vielleicht der gewünschte Foto-Moment noch nicht vorbei ist.

Alles nicht das Gelbe vom Ei also.

Daher: Gegen-Maßnahmen gegen das Feature 'Shutter Sound' dringend gesucht.

Posted by Mela Eckenfels

09/25/2005 at 20:36:00

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Last modified on 2005-09-26 21:14


Nokia 6260 - Zwei Wochen-Eindruck

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Trotz meiner anfänglichen Probleme mit dem Syncen der Bilder via Infrarot, habe ich mich inzwischen in das Handy verliebt. Wie man vielleicht auch an meiner gestiegenen Vorliebe fürs Moblogging ablesen kann.

Zwei Hauptgründe gibt es - zu denen nicht die Kamera zählt, denn deren Qualität ist eher bescheiden.

Grund Nummer 1 ist die Nokia Tatstatur.

Muß man sich erst an das eigenwillige Layout gewöhnen, arbeitet es sich nach einer kurzen Phase dann doch sehr zügig.

Die Verwendung als Kalender und mobiler Email-Client wird damit absolut brauchbar. Ganz zu schweigen von distingierten Geschäftsleuten die sich die Hälse nach dem Anblick verrenken, wenn man die Kombi Handy/Tastatur in der Öffentlichkeit verwendet.

Im Moment teste ich das Gespann in der Badewanne. Das Handy steht einen halben Meter von meinem Gesicht entfernt im Trockenen und ist so noch verhältnismäßig gut lesbar. (Ohne Brille etwas verschwommen, aber die liegt leider grade auf der Waschmaschine.)

Vor mir, auf einem Brett über der Wanne, liegt die Tastatur. Mit einer ct als Stütze auch bequem im Liegen zu bedienen...





Die Gefahr viel Geld im Wasser zu versenken ist um über tausend Euro geringer als bei einem handelsüblichen Notebook, was das Bad eindeutig entspannender gestaltet.

Die Aufgabe meine Badewasser-induzierte Ideenflut zu bändigen ist nun nicht mehr von absaufenden Zetteln und Stiften behindert. Und mit der Zeit kann ich hoffentlich auch auf diese Weise blind tippen.

Nachteil der Tastatur: Diese kann im aufgeklappten Zustand nicht eingerastet werden, was das ganze etwas wackelig macht wenn man auf dem Schoß schreiben möchte.





Der zweite Grund für meine Verliebtheit, ist die reichhaltige Softwareauswahl für das Nokia 6260, ähnlich wie man sie auch für den Palm gewohnt war.

Sein Betriebsystem ist Symbian, und es gibt für das 6260 einmal native Software, aber auch eine Menge Java-Programme.

Einige davon haben in der letzten Woche ihren Weg auf meine Speicherkarte gefunden. Zum Beispiel eine Datenbank der Nahrungsmittel-Zusatzstoffe.

Viel wichtiger ist aber ein Einkauflisten-Tool, die aus den eingegebenen Produkten immer neu die aktuelle Liste zusammengeklickten lässt. (*Nachteil der von mir bisher getesteten Software:* Keine Mengenangaben möglich, ausser als Kommentar)

Ebenfalls sehr nützlich ist ist ein Time Tracker zur Arbeitszeit-erfassung und ein Instant Messaging Client der sowohl Jabber als auch MSN, AIM und ICQ beherrscht. (Bisher von mir nur mit Jabber getestet)

Dagegen lässt der vorinstallierte Kalender etwas Funktionsumfang vermissen. Aber das war beim Palm ja nicht anders.

Mit installierten Readern für verschiedene Dokumentenformate, ist das 6260 ein wirklich nahezu vollwertiger Ersatz für meinen alten Palm IIIx und in gewissen Situationen gar ein Notebook-Ersatz.

Nun fehlt mir von allem noch eine vernünftige Methode der Synchronisierung von Kontakten und Terminen, die nicht auf Outlook Express basiert und meine Wunsch-Software, die ich bisher noch nicht gefunden habe, wäre eine Preisvergleichs-Datenbank, mit der ich mal mit mir tragen könnte, welche Sachen in welchem Laden billiger sind...

*Fazit*: Für den Geek mit etwas erweiterten Ansprüchen ist das Nokia 6260 absolut zu empfehlen. Wem es eher auf scharfe Fotos ankommt, der muß ins obere Handy-Preissegment wandern.


P.S.: Den Text hab ich in der Notizfunktion geschrieben und dann direkt aus dem Bad per Blauzahn aufs Notebook um Wohnzimmer übertragen.. praktisch :-)

Posted by Mela Eckenfels

09/11/2005 at 21:58:21

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Last modified on 2005-09-13 13:51


Wunderwelt der Technik: Nokia 6260

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Man weis das der Lebenszyklus eines Handys an seinem Ende anlangt, wenn Gespräche egal von welchem Ort aus und mit welcher Signalstärke, einer Ansammlung von Krächz- und Pfeiftönen gleichen, aber keinem flüssigen Gespräch mehr.
So waren die Telefonate mit meinem Schatz zuhause mehr "Hörst du mich noch?" - "Nein, es pfeift ganz schrecklich.." als der Austausch von Neuig- oder Nichtigkeiten.

Ein neues Handy mußte ins Haus. Ohne Vertrag oder SIM-Lock bitteschön.

Must Have:


  • Kamera! - Jaja, ich weiss... schlechte Qualität.. blablabla.. aber für den kleinen, gemeinen Schnappschuß nebenbei reichen sie allemal. Und die Digicam vergißt man hin und wieder zuhause, natürlich genau dann wenn man einen verräterischen Bluescreen im Bus entdeckt oder ein TollCollect Terminal vor der Nase bootet.

  • GPRS - Für die Tage an denen man mal wieder im Hotel sitzt...

  • Telefonfunktion.. ja ehrlich ;-)

  • Relative Robustheit.. keine labberige Verarbeitung



Nice To Have war natürlich noch viel mehr..

Die zuerst von mit anvisierten, preiswerten Modelle wurden auf verschiedenen Test-Webseiten in der Luft zerrissen. Diverse High-End Geräte mit UMTS und der Fähigkeit zum Kaffeekochen lagen weit jenseits eines vernünftigen Preisrahmens...

Im vernünftigen Preisrahmen befand sich das Nokia 6260. Die Testberichte klangen ok. Im großen und ganzen sollte es ein solides Gerät mit kleinen Schönheitsfehlern sein, das mit dem Symbian Betriebssystem versehen ist.

Der Preis bei Nokia war.. eben ok. Ein kurzer Anruf bei den üblichen Discountern klärte das diese deutlich über der Preisempfehlung von Nokia lagen. Faszinierend.
Die Internet-Anbieter lagen alle weit darunter und für den Preis bei Mediamarkt oder Saturn war dort noch eine Bluetooth-Tastatur drin..

Damit könnte es den Palm IIIx als kleine Schreibmaschine für unterwegs ablösen, der unter anderem vor allem deswegen momentan nicht verwendet wird, da er sich massiv gegen ein OS-Update und eine Neuinstallation sträubt, daher nur mit halber Funktionalität dahindümpelt... oder auch nicht.

Bestellt und heute wurde geliefert. Über eine Stunde beschäftigte ich mich mit den diversen Funktionen, von der Sprachansteuerung über das einfache Telefonieren bis hin zum ersten (und vorerst letzten) Versuch die Routenplaner-Software zum laufen zu bringen.
Die meiste Zeit ging natürlich wieder dabei drauf eklige Funktionen abzuschalten. Wer herausgefunden hat, wie man die Einschaltmelodie nicht nur beim Starten unterdrückt sondern auf ewig in die Jagdgründe schickt.. ich wäre extrem an der Lösung interessiert.

Die mitgelieferte Synchronisationssoftware erweist sich als größtenteils unbedienbar und zu starr. (Nein ich will wirklich kein Outlook für meine Kontakte verwenden! Und nein auch kein Lotus!) Aber den Abschuß lieferte die Übertragungsfunktion für Bilder.

Für einen anderen Blog-Artikel fotografierte ich meinen wiedererstarkten Thymian und wollte das Bild per Infrarot auf den Laptop übertragen.

*Unable to send. Copyright protected item!*

Sprachloses Staunen, bevor sich langsam eine imaginäre Rauchwolke über meinem Kopf bildete.

Bei Zandrus neunter Hölle, das einzige Copyright auf diesem Bild ist meines und ich will an meine Fotos, Nokia!

Posted by Mela Eckenfels

08/30/2005 at 17:24:02

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Broken by Design?

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Dies ist Liriel. Oder war Liriel. Mein Notebook für ca. 1 1/2 Jahre.
Es war mehr ein kurzer, heftiger Flirt als wirklich eine Beziehung mit Zukunft, denn heute wurde es unwiederruflich an HP zurückgesendet.

Bei meinem Notebook-Kauf im September 2003 beschäftigte ich mich verhältnismässig gründlich mit der Frage was ich mir von einem Notebook erwartete und welches ich erwerben wollte.

Mein Geliebter versuchte mich zu einem superleichten und -flachen Modell zu überreden. Mir ging es jedoch eher darum, Mobilität mit Leistung unter einen Hut zu bringen.

Damals befand ich mich noch im IT-Projektgeschäft, somit mußte es ständige Auto- oder Bahnreisen klaglos wegstecken können. Auch hohe Laufzeiten waren vorgesehen, schliesslich starte ich es wenn ich aufstehe und schalte es erst aus wenn ich wieder ins Bett gehe. Es würde an den Projektorten mein Arbeitsplatz-PC sein, mit dem ich die üblichen Administrationsarbeiten erledigen würde, ausserdem würde es Testrechner spielen um Software und Scripte zu testen oder zu debuggen. Es würde regelmässig FreeBSD-Ports übersetzen müssen und würde ansonsten auch mit einer ziemlich gut bestückten GUI belastet werden. Von einem besseren X-Terminal, einer besseren Schreibmaschine, über ein IT-Arbeitstier bis zum Multimedia-PC würde es jede Anforderung kennenlernen.

Zugegeben. Meine Ansprüche an ein Notebook, sind die Ansprüche an ein Notebook.

Ein Laptop ist kein PC, den ich mir auf den Schreibtisch stelle und Samstags nachmittags abstaube. Ein Notebook wird auf den Knien im Park benutzt oder abends im Bett. Es wird im Zug mindestens genauso durchgerüttelt wie ich und auch im Cafe ausgepackt. Ich will damit in der Bibliothek genauso arbeiten wie auf dem Küchentisch. Es wird vielleicht 10 Mal am Tag in den (Notebook-) Rucksack gesteckt und wieder herausgeholt und es muß auch mal eine Nacht durchlaufen wenn der Compiler mal wieder etwas länger braucht. Und wenn es wasserfeste Notebooks im bezahlbaren Rahmen gäbe, würde ich es auch mit ins Bad nehmen.

Ein Arbeitsgerät, kein Spielzeug, kein Schmuckstück zum Hinstellen und kein besserer Desktop-PC...

Wie gesagt, ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht.

Sony fiel von vorneherein ja sowas von aus, aus Gründen die in diesem Artikel zu weit führen würden. Aber vielleicht lege ich sie ja noch einmal in einem eigenen dar.

Ich flirtete kurz und heftig mit einem Power Book, mußte aber feststellen daß diese damals allenfalls am unteren Ende meiner gewünschten technischen Ausstattung rangierten, preislich aber schon an der Schmerzgrenze.

Ähnlich fiel der Vergleich des Preis-Leistungsverhältnis bei IBM aus, zusätzlich das ich diesen Mouseknubbel hasse, da es mir Grobmotoriker ewig lange Fahrten bis zum nächsten Klick beschert.

Toshiba hatte von vorneherein einen schlechten Start. Ihr Kundensupport hatte mir auf eine Produktanfrage einmal nicht geantwortet.

So war es HP deren Webseite ich nach einem vernünftigen Modell abgraste. Und bald glaubte es gefunden zu haben.

Das N620c präsentierte sich mit leichten 2,2 kg, während mir beim Schleppen meiner 3kg Sony Mühle + Ersatzakku und Zubehör immer beinahe der Rücken abgebrochen war.

Vom Magnesiumgehäuse erwartete ich mir die beim Sony vermißte Stabilität, die Reisen wegstecken würde, vom 1,5 GHz Pentium M Prozessor und dem auf 1GB erweiterten Speicher, die entsprechende Arbeitspower und von der 60GB Festplatte, das sie auch für 2 Betriebssysteme und mein umfangreiches Verzeichnis /home/mela/Arbeit/ ausreichend Platz bieten würde.

1400x1050 schien auch eine schöne Auflösung für einen 14" Monitor zu sein. (Wenn mir diese zu Beginn auch etwas Kopfschmerzen bereitete)

Besonders gut aber gefiel mir seine Modularität. CD-Rom aus der Multibay raus, Zweitakku rein.. oder eine Zweitplatte, oder oder.. und eine WLAN Karte auf den Multiport (Manche sagen dazu auch 'hässliche Beule auf deinem Laptop' drauf, oder eine GPRS Karte, oder ein Bluetooth-Modul..

Der Preis lag knapp unter meinem Limit und das letztliche Entscheidungskriterium war dann die 3 jährige Garantie.

Nun ist es mit Garantien so, das man sie will um sie im Endeffekt nicht benutzen zu wollen...
Von einem Gerät das in der Anschaffung mit Zubehör wie der Speichererweiterung, einem passenden Laptop-Rucksack und einer Multiport-WLAN Karte um die 3000 EUR kostet, erwartet man vor allem eines:
Das es läuft.

Doch schon nach einer Woche Benutzung sollte ich enttäuscht werden.

Ich hatte gerade alles so eingerichtet wie ich es brauchte um mich wohlzufühlen, hatte mich gerade daran gewöhnt im Zug von und zum Projektort entweder schreiben zu können oder einen Film zu sehen, hatte mit grade ein paar DVDs gekauft um mich abends im Hotelzimmer nicht mit dem Fernsehprogramm langweilen zu müssen und hatte mich gerade darüber geärgert das beim Aufklappen des N620c, ein kleines Stückchen des gelobten Magnesiumgehäuses am Scharnier, abgebrochen war, als sich die supertolle Gigabit-Ethernetkarte von Broadcom verabschiedete.

Nun ist ein Notebook ohne Netz nichts wert, und der WLAN-Accesspoint an meinem Projektort lief eher im Blinkermodus Geht-Geht nicht, als das ich ihn hätte erfolgreich benutzen können.

Zudem, was sollte das? Zum ersten Mal kam mir ein Gedanken wie: 'Du hast doch nicht etwa eine Montagsproduktion erwischt?'

Gut. Anruf bei HP, Abholung am Arbeitsplatz am nächsten Tag.
Vom Sony Support schlimmes gewohnt, war ich dann wirklich freudig überrascht Liriel schon zwei Arbeitstage später zurückzuerhalten.

Die die Ethernet-Karte funktionierte wieder wie gewünscht, und während ich bei dem abgebrochenen Stückchen eher ein 'Sorry, aber sowas passiert halt' erwartet hätte, war auch das Gehäuse ausgetauscht worden.

Also allen Grund zufrieden zu sein, und die Unannehmlichkeit zu vergessen, das es schon nach einer Woche eingeschickt werden mußte.

Ca. ein Jahr lief dann auch fast alles am Schnürchen und ich verliebte mich in gewisse Vorteile des N620c.
Zum Beispiel die doppelten Mousetasten, die man so aus jeder Handhaltung heraus bequem erreichte. Oder das leichte Gewicht. Oder die wirklich gute Tastatur. Oder einfach daran immer ein Notebook bei mir haben zu können...

Leichte Mißstimmungen gab es vor allem in zwei Bereichen. Einmal hielt der Stromstecker nicht wirklich fest. Das er gerade nach hinten herausstand, was an einem Laptop nicht unbedingt super ist, statt einen abgewinkelten Stecker zu haben ist eine Sache. Das die Buchse den Stecker dann auch noch nicht richtig hielt, ständig wenn das Notebook bewegt wurde, weil ich es z.B. auf den Knien hatte, herausrutschte, eine andere. Hier hatte ich den Eindruck das an Pfennigbeträgen gespart wurde. Absolut beschämend für ein Notebook der Business-Klasse. Auch das ich das Modem unter FreeBSD nicht nutzen konnte, weil es ein Soft-Modem ist... Habe ich den ein Consumer-Gerät gekauft, oder kann ich erwarten das vernünftige Hardware verbaut wird? Hier wurde spürbar an Qualität gespart, während die Leistungsdaten, auf die man beim Kauf als erstes schaut, ja sehr gut waren.

Nach einem Jahr normaler aber intensiver Benutzung und pfleglicher Behandlung, erreichten die nicht sehr lieblichen Geräusche einer kratzenden Festplatte mein Ohr.

Oha.. ich rief mal wieder den Support an und klagte mein Leid.

Der wirklich zuvorkommende Servicemitarbeiter bedauerte mich nett und kündigte die Ersatzplatte in ca. 2 Tagen an. Wow. Halbwegs getröstet legte ich auf.

Das ganze war ja schön und gut, dennoch durfte ich bis dahin mit einer Live-CD und ohne Festplatte arbeiten und hatte entsprechenden Arbeitsaufwand, wieder meine gewohnte Umgebung so herzustellen wie ich das gerne haben wollte.

Nicht sehr lange darauf jedoch die nächste Unbill.

Zuhause hatten wir immer noch keinen Access-Point. Und so wurde das Notebook, wenn es von Zimmer zu Zimmer wanderte auch immer mal wieder vom Netz abgesteckt um im nächsten Zimmer wieder angesteckt zu werden.

So steckte ich es Abends im Wohnzimmer aus, um noch ein wenig netzlos im Bett zu schreiben und beim Wiedereinstecken am nächsten Morgen, hielt das Cat 5 Kabel nicht.
Ich sah nach, es war keines der Kabel, die den Einrast-Knubbel schon vor Ewigkeiten verloren hatten und nahm dennoch erst mal ein anderes Kabel. Auch das hielt nicht.
Ich versuchte in die Buchse zu sehen, ob dort etwas abgebrochen oder verbogen wirkte und konnte nichts entdecken. Ohne jegliche Gewalteinwirkung von meiner Seite... ich hatte natürlich den Einrast-Knubbel immer herunter gedrückt, hatte sich dort irgendwas unter der täglichen Beanspruchung verabschiedet. Super.

Es ist kein Arbeiten, wenn einem alle zwei Minuten die SSH-Verbindung abbricht, nur weil sich der Stecker schon wieder gelöst hat, also rief ich den Support wieder an.. und HP hatte Glück das ich mich damals noch wirklich über ihren ausgezeichneten Support freuen konnte.


Das war im Dezember 2004 und lange sollte die Freude nicht halten, denn schon im Januar wurde mein Notebook ungewohnt lauter, und dann starb die nächste Platte.

Mein Anruf beim Support war nun schon etwas genervter, was von HPs ausserordentlich gut geschultem Personal abgefedert wurde. Diesmal würde nicht nur die Platte ausgetauscht werden und der Besuch eines Technikers wurde mir angekündigt.

Nanu? Kein Einschicken? Naja, sollte mir auch recht sein.
Bis dahin arbeitete ich erst einmal wieder mit der einer Live-CD-Krücke...

Techniker kam. Ich glotzte ihm interessiert auf die Eingeweide meines Rechners, stellte fest das das Mainboard bisher schon zweimal gewechsel worden sein muß, da die Ethernet-Schnittstelle untrennbar damit verbunden ist und hatte danach ein Notebook mit relativ neuen Eingeweiden. Relativ.

Nach drei Tagen, hatte ich die nächsten Schreib- und Lesefehler.

Ich hyperventilierte und der wie immer freundliche HP Mitarbeiter hatte nun wirklich Mühe mich zu beruhigen. Ich fragte ob es denn an der Spannungsversorgung liegen könne, denn diese sei schließlich so langsam das einzige Teil das nicht komplett neu eingebaut worden sei. Ja das könne es sein, wurde mir gesagt. Man würde auch die Spannungsversorgung austauschen.

Zu dem Zeitpunkt plante ich eine Reise nach Hamburg und man sagte mir zu das der Techniker dann dort aufkreuzen würde. (Was ich persönlich nicht so super fand da ich eigentlich meine Gastgeber nicht mit fremden Menschen belästigen wollte. Aber ein Leben ohne funktionierenden Rechner, eben vor allem Unterwegs, ist nun einmal nicht wirklich das Wahre.
Bis dahin arbeitete ich - man erwartet es schon - mal wieder per Live-CD.

Ich hatte Tage damit zugebracht alles auf Liriel zu meiner Zufriedenheit zu installieren und diese Arbeit war gleich wieder kaputt gemacht worden.. und ich konnte immer noch nicht gescheit arbeite. Ich war genervt. Und das kräftig. Und ich hatte über eine Woche Datenverlust gehabt, da ich unison per Hand aufrufe und hin und wieder auch mal nicht dran denke. Ich hatte keinen Rechner auf dem ich vernünftig arbeiten konnte. Ich fühlte mich, als wäre mir eine Hand auf den Rücken gebunden worden.

Erwähnte ich das ich wirklich genervt war?

Nun gut. Ich war in Hamburg, der Techniker kam und erneuerte wieder das Innenleben.
Der Gewinn HPs an meinem Notebook mußte inzwischen deutlich in den negativen Bereich gehen (Es sei denn, sagt mir mein Teufelchen ein, sie haben die Hardware so billig produziert, das sie mehrfaches Wechseln im Preis schon einkalkuliert haben..)

Auch die Spannungsversorgung wurde ausgetauscht. Ein kleines Platinchen das scheinbar üblicherweise den Reperateuren nicht mitgeliefert wird, obwohl es, wie er sagte häufiger die Problemursache ist und er persönlich es daher immer gleich mit anfordert.

Er blieb bei mir sitzen, bis der Festplatten-Selbsttest durchgelaufen war, aber mein Vertrauen in das Notebook und die Sicherheit meiner Daten war erschüttert.

Schon wieder konnte ich all die kleinen Handgriffe tun die es braucht um seine Arbeitsumgebung wieder herzustellen. Installieren, Kernel bauen, grafische Oberfläche einrichten, das letzte .kde kopieren (soweit man es retten konnte), Keys kopieren, Arbeitsverzeichnis spiegeln, Unison Profile kopieren... und und und

Aber der Drang es mir auf dem Notebook 'gemütlich' zu machen, nahm deutlich ab. Und das Mißtrauen überwog.
Zweifelte ich doch oft daran ob die Daten den kurzen Weg von Ort X nach Hause noch überleben würden.

Irgendwann beruhigte ich mich wieder, begann langsam wieder Vertrauen in mein Arbeitsgerät zu entwickeln,
als ich es morgens hochfuhr, X startete und meine Ports updaten wollte. Der Compiler lief kaum eine Viertelstunde...

Das sägende Geräusch kannte ich inzwischen zu gut, ebenso die Ausgaben im Logfile. Ich fuhr Liriel sofort herunter und ging zum Telefon. Meine wirklich entnervten Worte zum Support-Mitarbeiter waren:

"Vergeßt die Reperatur. Ich will ein Austauschgerät."

...Fortsetzung folgt... (und andere leiden auch...)

Posted by Mela Eckenfels

05/18/2005 at 19:00:00

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