Auftritt: Der innere Zensor
Puh. Das war ein Monat. Echt unglaublich. NaNoWriMo. Ich sach euch. Wer den Scheiß erfunden hat den sollte man auf Lebenszeit von der Tastatur fernhalten. Auf Lebenszeit!
Inneren Zensor ausschalten. Ja glaubt ihr denn ihr könntet ohne uns auskommen? Glaubt ihr das etwa?
Wenn wir nich wären. Ich sach euch. Ich meine, was hats bei Kafka gebracht? Der hat nich auf den von uns hören wollen, der ihm zugeteilt worden ist. Bis auf den Tag an dem er in sein Testament schrieb das der ganze Scheiß vernichtet gehört. Aber hat man danach auf ihn gehört? Denkste! Und wisst ihr was aus Kafkas innerem Zensor geworden ist? Der ist in REHA! IMMER NOCH!
Aber ich schweife ab. Und Schuld daran ist nur DIE DA! Die schweift nämlich auch immer ab und macht mich ganz wirr. Mit ihrer Aufmerksamkeitsspanne eines Spatzes soll auch noch jemand klar kommen. Gerade noch hört sie man eine Sekunde zu und dann rennt sie schon wieder davon und schaut mal kurz ob neue Mails da sind.
ICH KANN SO NICHT ARBEITEN!
Und dann auch noch NaNoWriMo. Ich meine.. ich bin das ganz cool angegangen. Ich kenn sie ja. Zehn Worte schreiben, fünf mal umbauen und dann muß ich ihr sagen das es immer noch Scheisse ist. Meistens lässt sie es dann sein und glaubt mir.. das ist besser für uns alle!
Zuerst dachte ich ja auch der Kelch geht ganz an mir vorbei. Aber dann holt die 5 vor Mitternacht diesen alten Dreckstraum aus der alten verspinnwebten Ideenschachtel und will daraus ein Buch machen. Ich sagte ihr gleich das sie hohl dreht... und dann ist die hingegangen, hat mich geknebelt, gefesselt und mit spreadeagled mit Gaffatape an die Wand geklebt!!! Ja könnt ihr euch das vorstellen? Ich meine.. Zensorengewerkschaft! Rotes Kreuz! Amnesty International! Kinderschutzbund! Tierschutzverein! Irgendjemand! TUT DOCH WAS!
NaNoWriMo: Vorbei
Der National Novel Writing Month ist vorbei und ich habe zwar nicht gewonnen, in einem kräftezehrenden Endspurt aber noch 71.08 % von 50.000 Worten erreicht.
Und nun fühle ich mich ziemlich genau so:
Alle 2009 NaNoWriMo-Cartoons gibt es bei Inkygirl (@inkyelbows).
Und nun fühle ich mich ziemlich genau so:
Alle 2009 NaNoWriMo-Cartoons gibt es bei Inkygirl (@inkyelbows).
NaNoWriMo: Aufgeben ist lame
Sonderlich konsequent bin ich nicht in den NaNoWriMo gestartet, bzw. es hakte gleich zu Beginn ganz gewaltig. Dazu kam dann noch ein ausgeprägtes Loch durch das Prä-, In- und Post-Menstruelle Syndrom und nun hechele ich immer noch 40700 Wörter hinterher. Es könnte schlimmer sein, denn gestern waren es noch 43400.
Aber ich habe mich entschlossen mich weiterhin so gut zu schlagen wie eben möglich.
Rein theoretisch könnte ich es schaffen wenn
Zumindest die letzte Bedingung ist absolut unwahrscheinlich und selbst an einem sehr guten Schreibtag bin ich nach 3000 Wörtern normalerweise vollkommen alle, leergeschrieben und platt.
Aber Aufgeben ist lame.
Aber ich habe mich entschlossen mich weiterhin so gut zu schlagen wie eben möglich.
Rein theoretisch könnte ich es schaffen wenn
- ... ich es schaffen jeden Tag mindestens 5100 Wörter zu schreiben UND
- ... keinen weiteren Tag aussetze UND
- ... nichts weltliches dazwischen kommt UND
- ... mir die Ideen nicht ausgehen UND
- ... ich jeden Tag mindestens 8 Stunden schreibe UND
- ... die Unterstützung meines Göttergatten nicht nur darin besteht lauthals nach der nächsten Mahlzeit zu verlangen.
Zumindest die letzte Bedingung ist absolut unwahrscheinlich und selbst an einem sehr guten Schreibtag bin ich nach 3000 Wörtern normalerweise vollkommen alle, leergeschrieben und platt.
Aber Aufgeben ist lame.
NaNoWriMo I

Writingwoman hat mich in quasi allerletzter Sekunde dazu überredet dieses Jahr am (Inter-)National Novel Writing Month kurz NaNoWriMo teilzunehmen. Aus diesem Grund dürfte es im Verlauf des Novembers auch etwas ruhiger im Blog werden. D.h. wenn ich am Ball bleibe. Wenn ichs nicht schaffe am Ball zu bleiben, werdet ihr das schon an der gestiegenen Postingfrequenz merken.
Für den NaNoWriMo habe ich mir ein Traumfragment aus meiner Sammlung loser Plotideen gegriffen und bislang 5 DIN A 4 Seiten aufs Papier gebracht.
Gerade, während des Frühstücks, waberte nun so der frische Plot in meinem Hirn rum und der unschuldige Gedanke dass ich gerne wüsste wie es weitergeht und deswegen nach dem Frühstück doch vielleicht etwas lesen könne schoß mir durch den Kopf. Bis mir aufging dass ich dieses Buch weiterschreiben muß um zu wissen wie es weitergeht.
Mist, dabei wäre es soviel einfacher einfach zu konsumieren, statt zu produzieren...









