No sleep till Bundestag - BaWü-Ticket-Edition
**** AKTUELL ****
Es gibt für die Orgaseite im Wiki. Tragt euch dort bitte ein!
**** END AKTUELL ****
Noch zwei Tage bis zur Bundestagswahl und jede Stimme zählt um die 5% Hürde zu nehmen. Die gar nicht so unwahrscheinlich ist. Oder zumindest nicht so unwahrscheinlich wäre wenn all jene Piraten wählen würden, die die Piraten wählen würden, wenn sie sicher über die 5%-Hürde kämen.
Immer noch ist eines unserer größten Probleme der Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung. Trotz rasantem Wachstum berichtet die Presse kaum und oberflächlich - was kein Wunder darstellt, wenn sie teilweise indirekt der SPD oder der CDU gehört - und auch bei Raab scheut man sich nicht die Wählerbeteiligung zu einem genehmen Ergebnis zurechtzustutzen.
Wenig Medienecho heisst das wir unsere Hintern bewegen müssen und die Piraten landauf landab machen es vorbildlich vor. Die Piraten in Mittelfranken haben 'No sleep till bundestag' ausgerufen. Persönlich werde ich das nicht ganz schaffen, aber zu einer Idee möchte ich Mitpiraten aufrufen:
Da ich annehme das der Karlsruher Infostand am Samstag ebenso gut besetzt ist wie an den letzten Tagen, würde ich gerne Samstag vormittag, bewaffnet mit einem Baden-Württemberg-Ticket, Flaggen, Infomaterial, Guerilla Marketing-Equipment und idealerweise auch einer Handvoll treuer Mitpiraten in See stechen.
Der Plan sieht vor unter Zuhilfenahme des Baden-Württembergtickets kreuz und quer durchs Ländle zu fahren und Flagge zu zeigen. Guerilliamaterial in Orten mit Bahnanbindung zu hinterlassen und die Wartephasen beim Umsteigen zu nutzen um Leute anzusprechen.
Infostände gibt es nur in den Städten. Lasst uns die Kunde auch ins entlegene Land tragen.
Wer macht mit?
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Noch zwei Tage bis zur Bundestagswahl und jede Stimme zählt um die 5% Hürde zu nehmen. Die gar nicht so unwahrscheinlich ist. Oder zumindest nicht so unwahrscheinlich wäre wenn all jene Piraten wählen würden, die die Piraten wählen würden, wenn sie sicher über die 5%-Hürde kämen.
Immer noch ist eines unserer größten Probleme der Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung. Trotz rasantem Wachstum berichtet die Presse kaum und oberflächlich - was kein Wunder darstellt, wenn sie teilweise indirekt der SPD oder der CDU gehört - und auch bei Raab scheut man sich nicht die Wählerbeteiligung zu einem genehmen Ergebnis zurechtzustutzen.
Wenig Medienecho heisst das wir unsere Hintern bewegen müssen und die Piraten landauf landab machen es vorbildlich vor. Die Piraten in Mittelfranken haben 'No sleep till bundestag' ausgerufen. Persönlich werde ich das nicht ganz schaffen, aber zu einer Idee möchte ich Mitpiraten aufrufen:
Da ich annehme das der Karlsruher Infostand am Samstag ebenso gut besetzt ist wie an den letzten Tagen, würde ich gerne Samstag vormittag, bewaffnet mit einem Baden-Württemberg-Ticket, Flaggen, Infomaterial, Guerilla Marketing-Equipment und idealerweise auch einer Handvoll treuer Mitpiraten in See stechen.
Der Plan sieht vor unter Zuhilfenahme des Baden-Württembergtickets kreuz und quer durchs Ländle zu fahren und Flagge zu zeigen. Guerilliamaterial in Orten mit Bahnanbindung zu hinterlassen und die Wartephasen beim Umsteigen zu nutzen um Leute anzusprechen.
Infostände gibt es nur in den Städten. Lasst uns die Kunde auch ins entlegene Land tragen.
Wer macht mit?
Anfixthese
In Fefes durchweg gutem Kommentar zu Andi Popps Interview mit der Jungen Freiheit stieß ich auf folgenden Absatz der da was bei mir klingeln ließ, was zwar auch schon von anderen Menschen angesprochen wurde.. aber ich muß es für mich auch mal in Worte fassen:
Mit anderen Worten: Es geht hier um die Anfixthese.
Ursula von der Leyen behauptet das junge Menschen die durch Zufall Kinderpornographie erblicken würden, würden daraufhin zu Pädophilen. Dies wurde natürlich von allen progressiven Kräften dieses Landes verdient ins Reich der Legenden verwiesen.
Gebildete(!), progressive(!), informierte(!), politisch bewegte(!) Menschen behaupten, das junge Menschen die mit Nazi-Propaganda in Kontakt kämen daraufhin zu Nazis würden. Zum großen Teil handelt es sich um die gleichen Personen die Zensursulas Anfixthese widersprechen.
Sorry Leute, man kann Mitmenschen (auch Jugendliche und Kinder nicht) nicht ganz nach Bedarf mal zur mündigen Person und im nächsten Moment zu einer Horde Dummchen erklären die vor sich selbst beschützt werden müssen.
Update: Jetzt mailt mir jemand, das wahre Problem sei ja, dass die JF mit solchen Artikeln ihre Wahrnehmung als Nazi-Postille abschwächen und ihr rechtes Gedankengut unter die Bevölkerung bringen will. Hintergrund ist wohl die Theorie, dass man unsere Kinder davor schützen kann, Nazis zu werden, indem man sie nie mit Nazi-Gedankengut in Kontakt geraten lässt. Wie gut das funktioniert, wenn dann doch mal Nazi-Gedankengut vorbei kommt, sieht man an ... den Nazis. Die Bevölkerung damals war auch eher unvorbereitet. Nazi-Gedankengut bekämpft man nicht mit Karantäne sondern mit offen darüber sprechen.
Mit anderen Worten: Es geht hier um die Anfixthese.
Ursula von der Leyen behauptet das junge Menschen die durch Zufall Kinderpornographie erblicken würden, würden daraufhin zu Pädophilen. Dies wurde natürlich von allen progressiven Kräften dieses Landes verdient ins Reich der Legenden verwiesen.
Gebildete(!), progressive(!), informierte(!), politisch bewegte(!) Menschen behaupten, das junge Menschen die mit Nazi-Propaganda in Kontakt kämen daraufhin zu Nazis würden. Zum großen Teil handelt es sich um die gleichen Personen die Zensursulas Anfixthese widersprechen.
Sorry Leute, man kann Mitmenschen (auch Jugendliche und Kinder nicht) nicht ganz nach Bedarf mal zur mündigen Person und im nächsten Moment zu einer Horde Dummchen erklären die vor sich selbst beschützt werden müssen.
Piratenpartei: Aktuell lesenswert
Such dir das Thema aus, das dich am meisten berührt, bedroht, belastet – und nimm das kleinste Übel
- Wie Pro7 herumeeiert um die nicht mal 'Sonstige' bei TV Total Bundestagswahl 2009 aufzuführen. Was die OECD zum Demokratieverständnis unserer Medien sagen würde?
- Mein eigener Artikel zum Selbstverständnis der Frauen in der Piratenpartei
- Eigentlich nicht neu, aber man muß es immer mal wieder erwähnen, wie die Kirche die Grundrechte ihrer Arbeitnehmer beschneidet. Und das auch noch steuerfinanziert.
- Nicht ganz so neu.. aber die TAZ bekleckert sich grade auf mehreren Ebenen nicht gerade mit dem Ruhm blütenweißen Qualitätsjournalismusses .. - Ihr wohl aktuell schlechtrecherchiertester und populistischster Artikel.
- Wer so alles Netzsperren will. (Auch schon etwas älter.)
- Auch nicht so neu. Die SPD stimmt Gesetzen aus Angst vor schlechter Presse zu. (recht weit unten)
- Und noch ein sehr schöner Artikel von der Ennomane "Was ich nicht verstehe… (oder: Wen kann man noch wählen?)" Prädikat: Absolut lebenswert.
Nachträglich ergänzt:
- Ein schöner Artikel von @forschungstorte zum Angela-Yeaahh!-Flashmob in Wuppertal, heute.
- No, we can't - zum gescheiterten Internetwahlkampf der SPD.
Piraten-Wohnzimmer-Picknick-Infostand ...
Piratenpartei und der Rechte Rand
Es rennt gerade wie ein Lauffeuer durch Twitter. Für alle die der Ansicht sind, die Piratenpartei habe ohnehin eine ungut braune Färbung habe (dank verschwurbeltem Gedankengut personifiziert durch Bodo Thiesen) kommt heute noch unglücklicherweise ein Interview hinzu das Andi Popp der Zeitschrift "Junge Freiheit" gegeben hat.
Meine erste Reaktion war: "Herrje! Man erkennt doch am Titel schon den Inhalt."
Der zweite Gedanke relativierte das etwas, auch wenn ich weiterhin angepisst bin.
Es ist ein Unterschied ob man - wie ich - schon relativ früh mit rechts- bzw. linksextremen Gedankengut in Berührung kam und entsprechend sensibilisiert ist, oder ob man die Jugend und das junge Erwachsenenleben weitgehend unpolitisch im Rechnerpool der $UNI verbrachte. Es macht einen Unterschied ob man schon öfter mal vor besoffenen Kurzgeschorenen davonrennen durfte, oder das größte Problem darin bestand sauberen Code in C zu schreiben.
Im ersten Fall ist man nämlich etsprechend hellhörig und weiß das jene Gruppen am rechten Rand gerne das Wort 'Freiheit' für sich in Anspruch nehmen, aber nur die Freiheit der deutschen Rasse und Gleichgesinnter meinen. Die Freiheit sagen zu dürfen, was man gerne mit Ausländern, Andersdenkenden und linken Zecken tun würde. Die Freiheit, Unfreiheit anderer zu fordern.
Dem klassischen Nerd fehlt diese Hellhörigkeit, leider. Hier beseht deutlicher Nachholbedarf und vielleicht sollten gerade die Parteiköpfe zu Schulungszwecken sich einige entsprechende Pamphlete vornehmen.
Aber nicht das ihnen das gleich wieder angekreidet wird.. ja?
P.S.:
Wenn ich mir so den Grundtenor der Kommentare anschaue, ist Kritik, geschweigedenn nur eigene Gedanken machen, grundsätzlich nicht erwünscht. Bzw. genau durchlesen was ich sage und nichts reinzuinterpretieren was nicht gemeint ist, eher unpopulär. Sind wir wirklich alle in der gleichen Partei?
Meine erste Reaktion war: "Herrje! Man erkennt doch am Titel schon den Inhalt."
Der zweite Gedanke relativierte das etwas, auch wenn ich weiterhin angepisst bin.
Es ist ein Unterschied ob man - wie ich - schon relativ früh mit rechts- bzw. linksextremen Gedankengut in Berührung kam und entsprechend sensibilisiert ist, oder ob man die Jugend und das junge Erwachsenenleben weitgehend unpolitisch im Rechnerpool der $UNI verbrachte. Es macht einen Unterschied ob man schon öfter mal vor besoffenen Kurzgeschorenen davonrennen durfte, oder das größte Problem darin bestand sauberen Code in C zu schreiben.
Im ersten Fall ist man nämlich etsprechend hellhörig und weiß das jene Gruppen am rechten Rand gerne das Wort 'Freiheit' für sich in Anspruch nehmen, aber nur die Freiheit der deutschen Rasse und Gleichgesinnter meinen. Die Freiheit sagen zu dürfen, was man gerne mit Ausländern, Andersdenkenden und linken Zecken tun würde. Die Freiheit, Unfreiheit anderer zu fordern.
Dem klassischen Nerd fehlt diese Hellhörigkeit, leider. Hier beseht deutlicher Nachholbedarf und vielleicht sollten gerade die Parteiköpfe zu Schulungszwecken sich einige entsprechende Pamphlete vornehmen.
Aber nicht das ihnen das gleich wieder angekreidet wird.. ja?
P.S.:
Wenn ich mir so den Grundtenor der Kommentare anschaue, ist Kritik, geschweigedenn nur eigene Gedanken machen, grundsätzlich nicht erwünscht. Bzw. genau durchlesen was ich sage und nichts reinzuinterpretieren was nicht gemeint ist, eher unpopulär. Sind wir wirklich alle in der gleichen Partei?
Schnippsel zum Genderdings
Die Piratenpartei ist ja so sexistisch weil sie kaum Frauen als Mitglieder.. und so weiter..
Hören wir uns doch mal um. So.. generell. Andere Parteien und so. Die Etablierten also..
Ah. Ja. Sowas aber auch. Das überrascht mich jetzt echt.
Hören wir uns doch mal um. So.. generell. Andere Parteien und so. Die Etablierten also..
Eine weitere Erkenntnis: Parteimitglieder sind überwiegend alt und männlich.
Ah. Ja. Sowas aber auch. Das überrascht mich jetzt echt.
Wahnsinnig maßgebliche Rheinzeitungs-Umfrage
Die Rheinzeitung mag es ja gar nicht dass die Piratenpartei online viele Stimmen einfährt. Die ihre Zustimmung ja nur durch unlautere Mittel bekommt. Warum klingt das so beleidigt und so gar nicht nach unvoreingenommener Berichterstattung?
Verwandte Links:
Die Piratenpartei und das Genderding
Was mich an diesem Artikel beim zweiten Lesen ja besonders nervt ist die kaum verhohlene Ansicht die weiblichen Piraten würden sich durch die große Masse der männlichen Piraten unterbuttern lassen und ließen sich den Begriff 'Pirat' statt 'Piratin' aufzwingen. Bzw. auch der darüberhinausgehende Verzicht auf spezielle Frauenausrichtung durch den Männerüberhang zustande käme.
Dies erinnert mich leider zu sehr an die EMMA-Einstellung, die auch weiblichen Sadomasochisten die Fähigkeit zum eigenständigen Denken abspricht und behauptet es handele sich bei ihnen um dumme Weibchen die vor ihrer Verblendung durch männlichen Machthunger gerettet werden müssen.
In allen Gesprächen die ICH bislang innerparteilich zu diesem Thema geführt hatte, kamen die Vorschläge für Frauen-AGs o.ä. von männlichen Piraten und wurden von weiblichen Piraten abgelehnt.
Ich möchte selbstverständliche Gleichberechtigung statt Feminismus. Jeder weibliche Pirat denkt für sich selbst.
Wir müssen nicht gerettet werden.
Wir wollen nicht gerettet werden.
Versteht das und versteht das wir 'Frauenpolitik' für ein Instrument des letzten Jahrhunderts halten, das Ungleichheit zementiert statt sie zu beseitigen.
P.S.: Von Feminismus ganz zu schweigen.
P.P.S.: Noch ein paar persönlichere Worte:
Als Teenager hatte ich schwere Probleme mit meinem Frau-Sein. Aber nicht das Frau-Sein war das eigentliche Problem, sondern eine Frau in dieser Gesellschaft zu sein. Es wurden Ansprüche an mein Verhalten und Sein an mich herangetragen die ich weder erfüllen konnte, noch wollte. "Es ist gefährlich als Frau alleine im Dunkeln unterwegs zu sein..." war nur eine dieser Einschränkungen die ich für mich nicht annehmen wollte.
Ich habe mich dadurch nicht behindern lassen. Ich habe die Angst vor der Schwäche als Frau mein Leben nicht bestimmen lassen. Ich habe meinen Freundes- und Bekanntenkreis so zusammengestellt das mein Frau-Sein keine Rolle spielte. Ich habe einen Beruf gewählt, der für Frauen doch ach so ungewöhnlich sein muß. Es machte keinen Unterschied. Ich bin eine Person und werde als solche angenommen. Mein Umfeld wertet meine Worte nicht nach der Frage ob sie von einer Frau oder einem Mann kommen.. Sie kommen von einer Person, die sie je nach Sinnhaftigkeit meiner Aussagen mehr oder weniger ernst nehmen.
Seitdem habe ich keine Probleme mehr mit meinem Geburtsgeschlecht.
Und nun kommt IHR und wollt mir erzählen das ich anders bin und das Anderssein vor mir herzutragen habe? Ist es zu gefährlich für mich in der dunklen Gleichberechtigung der Piratenpartei?
Dies erinnert mich leider zu sehr an die EMMA-Einstellung, die auch weiblichen Sadomasochisten die Fähigkeit zum eigenständigen Denken abspricht und behauptet es handele sich bei ihnen um dumme Weibchen die vor ihrer Verblendung durch männlichen Machthunger gerettet werden müssen.
In allen Gesprächen die ICH bislang innerparteilich zu diesem Thema geführt hatte, kamen die Vorschläge für Frauen-AGs o.ä. von männlichen Piraten und wurden von weiblichen Piraten abgelehnt.
Ich möchte selbstverständliche Gleichberechtigung statt Feminismus. Jeder weibliche Pirat denkt für sich selbst.
Wir müssen nicht gerettet werden.
Wir wollen nicht gerettet werden.
Versteht das und versteht das wir 'Frauenpolitik' für ein Instrument des letzten Jahrhunderts halten, das Ungleichheit zementiert statt sie zu beseitigen.
P.S.: Von Feminismus ganz zu schweigen.
P.P.S.: Noch ein paar persönlichere Worte:
Als Teenager hatte ich schwere Probleme mit meinem Frau-Sein. Aber nicht das Frau-Sein war das eigentliche Problem, sondern eine Frau in dieser Gesellschaft zu sein. Es wurden Ansprüche an mein Verhalten und Sein an mich herangetragen die ich weder erfüllen konnte, noch wollte. "Es ist gefährlich als Frau alleine im Dunkeln unterwegs zu sein..." war nur eine dieser Einschränkungen die ich für mich nicht annehmen wollte.
Ich habe mich dadurch nicht behindern lassen. Ich habe die Angst vor der Schwäche als Frau mein Leben nicht bestimmen lassen. Ich habe meinen Freundes- und Bekanntenkreis so zusammengestellt das mein Frau-Sein keine Rolle spielte. Ich habe einen Beruf gewählt, der für Frauen doch ach so ungewöhnlich sein muß. Es machte keinen Unterschied. Ich bin eine Person und werde als solche angenommen. Mein Umfeld wertet meine Worte nicht nach der Frage ob sie von einer Frau oder einem Mann kommen.. Sie kommen von einer Person, die sie je nach Sinnhaftigkeit meiner Aussagen mehr oder weniger ernst nehmen.
Seitdem habe ich keine Probleme mehr mit meinem Geburtsgeschlecht.
Und nun kommt IHR und wollt mir erzählen das ich anders bin und das Anderssein vor mir herzutragen habe? Ist es zu gefährlich für mich in der dunklen Gleichberechtigung der Piratenpartei?
Verwandte Links:
Man at Work
Impression von der Plakatieraktion der Crew Ada Lovelace, gestern abend in Karlsruhe Süd-West.
weitere Fotos von Mela
Das Bild nochmal squirrellized.
Wahlkampfgeflüster II: Junge Union überklebt Piratenplakate in Rinteln
... und muss sich dafür entschuldigen.
"Zu Blog geschlagene Sprache" berichtet in "Innenstädte dürfen kein rechtsfreier Raum sein.":
Weiter:
Ja, man stelle sich vor welch ein Aufschrei da durch die CDU gegangen wäre wenn die 'Verbrecher' von der Piratenpartei derartig vorgegangen wären. Ich denke ebenfalls das es mit einer Entschuldigung per Email hier nicht getan ist und mit Plakaten die in den 'bestmöglichen' Zustand versetzt werden auch nicht. Ein Ersatz aus der Kasse der JU oder dem Taschengeld der Beteiligten die das Ganze sicher HAHAHA-wie-witzig fanden, wäre angemessen, denn 'bestmögliche' Plakate sind nun mal keine repräsentablen Plakate.
Und beim Neuplakatieren sollten sie dann gleich auch mit anpacken dürfen, als tätige Lektion in Demokratie.
"Zu Blog geschlagene Sprache" berichtet in "Innenstädte dürfen kein rechtsfreier Raum sein.":
Da er in Rinteln recht allein auf weiter Flur ist, hat er uns gebeten ihm Plakate auszuhändigen, die mit Genehmigung der Ämter in Rinteln von ihm alleine gekleistert und aufgehängt werden würden. Gesagt getan. Als er heute am 21. August 2009 die Plakate überprüfen wollte, staunte er nicht schlecht:
Seine Plakate waren verschwunden, stattdessen klebten an genau den Stellen, wo er gekleistert hatte, Plakate der SeniorenUnion (SU) mit den Gesichtern von Otto Wulff (SU-Vorsitzender) und Philipp Mißfelder
Weiter:
Nach Aussage des Rintelner Piraten hat sich die Junge Union für das überkleben via Email mit der Begründung entschuldigt, dass das Plakateteam noch “unerfahren” gewesen wäre. Die Plakate wurden bereits teilweise wieder abgerissen und in den bestmöglichen Ursprung versetzt. Die Anzeige gegen Unbekannt wurde eingestellt, bisher halten sich die betroffenen Personen jedoch alle Schritte offen, da es besonders für die momentan aus der Privatkasse finanzierte und selbstgetätigte Wahlkampfgestaltung als Entschuldigung via Email irgendwie mager ist.
Man steht vor dem Dilemma: Was wäre gewesen, wenn die Piratenpartei Plakate der CDU überklebt hätte?
Ja, man stelle sich vor welch ein Aufschrei da durch die CDU gegangen wäre wenn die 'Verbrecher' von der Piratenpartei derartig vorgegangen wären. Ich denke ebenfalls das es mit einer Entschuldigung per Email hier nicht getan ist und mit Plakaten die in den 'bestmöglichen' Zustand versetzt werden auch nicht. Ein Ersatz aus der Kasse der JU oder dem Taschengeld der Beteiligten die das Ganze sicher HAHAHA-wie-witzig fanden, wäre angemessen, denn 'bestmögliche' Plakate sind nun mal keine repräsentablen Plakate.
Und beim Neuplakatieren sollten sie dann gleich auch mit anpacken dürfen, als tätige Lektion in Demokratie.




