Marxistische Mediävistik
Vielleicht hätte ich beim Ausleihen dieser Lektüre ...
... etwas aufmerksamer sein sollen. Im ersten Satz der Einleitung sprang mir nämlich der Begriff "marxistische Mediävistik" entgegen. Hoffentlich enthält es im Bezug auf die Geißlerzüge 1348/1349 dennoch genug Fakten um nützlich zu sein. Mir wird aber schon ein bisschen oft auf Klassenkampf herumgeritten.
Aber wie sollte ich mir Böses denken, wenn das Buch doch in der Universitätsbibliothek Karlsruhe steht!
Titel
Sozialreligiöse Strömungen im späten Mittelalter
Untertitel
Geißler, Freigeistler und Waldenser im 14. Jahrhundert
Autoren
Martin Erbstösser
Verlag
Akademie-Verlag Berlin
Erscheinungsjahr
1970
... etwas aufmerksamer sein sollen. Im ersten Satz der Einleitung sprang mir nämlich der Begriff "marxistische Mediävistik" entgegen. Hoffentlich enthält es im Bezug auf die Geißlerzüge 1348/1349 dennoch genug Fakten um nützlich zu sein. Mir wird aber schon ein bisschen oft auf Klassenkampf herumgeritten.
Aber wie sollte ich mir Böses denken, wenn das Buch doch in der Universitätsbibliothek Karlsruhe steht!
500 Words A Day Challenge
Nachdem ich wieder halbwegs gesund bin, wird es Zeit gute Vorsätze in die Tat umzusetzen:
Tagesziele:
Tagesziele:
01.03.2010: 542 Worte (erreicht)
02.03.2010: 127 Worte (nicht erreicht)
Rund um Falkenstein - Neuauflage
Es freut mich wahnsinnig, dass dadurch das im Buch enthaltene Wissen erhalten und wieder verfügbar wird.
Jetzt muss ich mal intensiv darüber nachdenken wie ich weiter vorgehe. BoD oder vielleicht sollte ich doch nach einem Kleinverlag suchen?
Donnersberg: Womit alles begann
Rund um Falkenstein
Geschichte, Erzählungen und Sagen
von W. Schader
Bebildert von H. Weingart
erschienen 1978
82 Seiten
Herausgeber: Verkehrsverein e.V. Falkenstein
Geschichte, Erzählungen und Sagen
von W. Schader
Bebildert von H. Weingart
erschienen 1978
82 Seiten
Herausgeber: Verkehrsverein e.V. Falkenstein
Durch dieses Buch begann ich mich, im Alter von 9 oder 10 Jahren, für Sagen und Legenden zu interessieren. Und auf einer dieser Legenden möchte ich mein Projekt "Donnersberg" aufbauen. (Besagter W. Schader war damals mein Klassenlehrer.)
Es war übrigens absolut PIA an das Buch zu kommen. Immerhin war die Fernleihe möglich, aber da es ein so seltenes Stück ist, durfte ich es weder aus dem Bibliotheksgebäude entfernen, noch ausserhalb der Anwesenheitszeiten der Bibliothekare nutzen. (Die Uni Karlsruhe hat eine 24h Bibliothek. Ihr erinnert euch vielleicht.)
Aber Google Books ist ja so böse.
Arbeitsdinge 2010
Das Jahr 2010 hat angefangen und ich komme nur schwer in die Gänge. Dabei steht dieses Jahr richtig viel auf der Tagesordnung, nämlich:

Ansonsten will ich:
- Die Recherche für mein Projekt Arbeitstitel: Donnersberg muss nun ernsthaft in Angriff genommen werden, wenn ich meinen inneren Fahrplan erfüllen und sie im Herbst abgeschlossen haben will. Dazu versuche ich gerade einen Plan aufzustellen, um herauszuarbeiten, was ich wissen muss und woher ich die Informationen erhalte. Gespannt bin ich, ob die Historikerin aus Speyer, die ich angeschrieben habe, auf meine Bitte um ein Gespräch eingeht.
- Mein NaNoWriMo-Roman möchte a) fertiggeschrieben und b) überarbeitet werden. Aber er läuft derzeit eher unter der Priorität 'Nice to have'.
- Es muss wirklich absolut dringend ein Nebenjob her, um die Finanzlöcher durch extremen Haushaltshardwarefuckup zu stopfen und den neuen Laptop zu finanzieren, der eigentlich schon vorgestern nötig war. Doch woher nehmen und welchen ohne alle anderen Projekte zu behindern und dennoch kaum was zu verdienen?
- Ein Sachbuchprojekt steht zur Debatte, welches mich etwas kribbelig macht, da ich zum allerersten Mal Konzeption und Exposé nicht selbst übernehme. Zeitplan etc. ist ungewiss und ich kann (und darf) auch noch nicht mehr darüber berichten.
- Ich würde mir gerne ein zweites Standbein aufbauen, in Form von Zeitschriften- und Magazinbeiträgen. Und nicht nur für weitgehend unbekannte LARP-Gazetten

- 2010 will ich ernsthaft einige Bildungslücken angehen. Aber dieser Punkt hängt an Punkt 3. da Bildung kostet und das Geld erst mal irgendwie reinkommen muss. Und wie ich unsere Regierung kenne, sind auch die Bedingungen für den neuen Bildungsgutschein so gestaltet, dass ich aus dem Raster falle.
- Das Jelly KA will endlich organisiert werden.
- Natürlich wird mein Engagement für die Piratenpartei auch in diesem Jahr nicht ruhen, aber es wird sich etwas unterordnen müssen, da die anderen Aufgaben schon ziemlich viel Zeit belegen werden.
Ansonsten will ich:
- mal wieder einen richtigen Urlaub mit Bernd machen. (Gut, hat nix mit Arbeit zu tun, aber ist wichtig.)
- mein Arbeitszimmer wieder betreten können.
- mehr lesen.
- mehr bloggen.
- genug Raum zum Malen, Zeichnen, Fotografieren und für Crafting lassen.
- überlegen was nun mit der "Geek Cookbook"-Übersetzung geschehen soll.
Auftritt: Der innere Zensor
Puh. Das war ein Monat. Echt unglaublich. NaNoWriMo. Ich sach euch. Wer den Scheiß erfunden hat den sollte man auf Lebenszeit von der Tastatur fernhalten. Auf Lebenszeit!
Inneren Zensor ausschalten. Ja glaubt ihr denn ihr könntet ohne uns auskommen? Glaubt ihr das etwa?
Wenn wir nich wären. Ich sach euch. Ich meine, was hats bei Kafka gebracht? Der hat nich auf den von uns hören wollen, der ihm zugeteilt worden ist. Bis auf den Tag an dem er in sein Testament schrieb das der ganze Scheiß vernichtet gehört. Aber hat man danach auf ihn gehört? Denkste! Und wisst ihr was aus Kafkas innerem Zensor geworden ist? Der ist in REHA! IMMER NOCH!
Aber ich schweife ab. Und Schuld daran ist nur DIE DA! Die schweift nämlich auch immer ab und macht mich ganz wirr. Mit ihrer Aufmerksamkeitsspanne eines Spatzes soll auch noch jemand klar kommen. Gerade noch hört sie man eine Sekunde zu und dann rennt sie schon wieder davon und schaut mal kurz ob neue Mails da sind.
ICH KANN SO NICHT ARBEITEN!
Und dann auch noch NaNoWriMo. Ich meine.. ich bin das ganz cool angegangen. Ich kenn sie ja. Zehn Worte schreiben, fünf mal umbauen und dann muß ich ihr sagen das es immer noch Scheisse ist. Meistens lässt sie es dann sein und glaubt mir.. das ist besser für uns alle!
Zuerst dachte ich ja auch der Kelch geht ganz an mir vorbei. Aber dann holt die 5 vor Mitternacht diesen alten Dreckstraum aus der alten verspinnwebten Ideenschachtel und will daraus ein Buch machen. Ich sagte ihr gleich das sie hohl dreht... und dann ist die hingegangen, hat mich geknebelt, gefesselt und mit spreadeagled mit Gaffatape an die Wand geklebt!!! Ja könnt ihr euch das vorstellen? Ich meine.. Zensorengewerkschaft! Rotes Kreuz! Amnesty International! Kinderschutzbund! Tierschutzverein! Irgendjemand! TUT DOCH WAS!
Lebenszyklus einer Pfanne
Schade das es dieses wunderbare Diagramm von Hannes (Hannes@Twitter) nicht schon gab, als wir am "Kochbuch für Geeks" gearbeitet haben.
NaNoWriMo: Vorbei
Der National Novel Writing Month ist vorbei und ich habe zwar nicht gewonnen, in einem kräftezehrenden Endspurt aber noch 71.08 % von 50.000 Worten erreicht.
Und nun fühle ich mich ziemlich genau so:
Alle 2009 NaNoWriMo-Cartoons gibt es bei Inkygirl (@inkyelbows).
Und nun fühle ich mich ziemlich genau so:
Alle 2009 NaNoWriMo-Cartoons gibt es bei Inkygirl (@inkyelbows).
NaNoWriMo: Aufgeben ist lame
Sonderlich konsequent bin ich nicht in den NaNoWriMo gestartet, bzw. es hakte gleich zu Beginn ganz gewaltig. Dazu kam dann noch ein ausgeprägtes Loch durch das Prä-, In- und Post-Menstruelle Syndrom und nun hechele ich immer noch 40700 Wörter hinterher. Es könnte schlimmer sein, denn gestern waren es noch 43400.
Aber ich habe mich entschlossen mich weiterhin so gut zu schlagen wie eben möglich.
Rein theoretisch könnte ich es schaffen wenn
Zumindest die letzte Bedingung ist absolut unwahrscheinlich und selbst an einem sehr guten Schreibtag bin ich nach 3000 Wörtern normalerweise vollkommen alle, leergeschrieben und platt.
Aber Aufgeben ist lame.
Aber ich habe mich entschlossen mich weiterhin so gut zu schlagen wie eben möglich.
Rein theoretisch könnte ich es schaffen wenn
- ... ich es schaffen jeden Tag mindestens 5100 Wörter zu schreiben UND
- ... keinen weiteren Tag aussetze UND
- ... nichts weltliches dazwischen kommt UND
- ... mir die Ideen nicht ausgehen UND
- ... ich jeden Tag mindestens 8 Stunden schreibe UND
- ... die Unterstützung meines Göttergatten nicht nur darin besteht lauthals nach der nächsten Mahlzeit zu verlangen.
Zumindest die letzte Bedingung ist absolut unwahrscheinlich und selbst an einem sehr guten Schreibtag bin ich nach 3000 Wörtern normalerweise vollkommen alle, leergeschrieben und platt.
Aber Aufgeben ist lame.
Work at Jelly Karlsruhe? Update
Damit gleich mal Nägel mit Köpfen gemacht werden, hab ich ein Wiki aufgesetzt mit einem Formular in dem sich Jelly-interessierte Menschen aus Karlsruhe und Umgebung eintragen können: Jelly-KA Formular für interessierte Freiberufler & Selbstständige. (Natürlich können sich auch Festangestellte eintragen, die in ihrer Arbeitsplatzauswahl entsprechend flexibel sind, denn es geht ja um gemeinsames Arbeiten. NIcht um gemütliches Beisammensitzen).
Wäre super wenn der Link in der Region Karlsruhe gestreut würde. Danke!
Wäre super wenn der Link in der Region Karlsruhe gestreut würde. Danke!












