Wegen einem Spam-Filter..
...poste ich meinen Kommentar auf Nicoles Artikel eben hier:
(Und welches ist nun das böse Wort das den Spamfilter ausgelöst hat?)
Ich weiss nicht wo ichs gelesen hab, aber irgendeiner der Industrieheinis meinte ja, das wegen des massiven Musikklaus via Tauschbörsen mit Bezahl-Downloadangeboten kein Geld zu machen sei.
Da kann ich wirklich nur noch hohnlachend vom Stuhl fallen. Klar, wenn ich minderwertige Formate (wma) kaufen muß und die Preise für ein Lied so hoch liegen, das alle Lieder zusammen den Preis einer CD schlagen und ich dann den Rohling auch noch selbst bezahlen müsste..
Vielleicht sollten die Herren einfach mal ein paar Granny Smith anbieten, statt immer nur Holzäpfel.
(Und welches ist nun das böse Wort das den Spamfilter ausgelöst hat?)
Du weisst du bist in einer bildungsfernen Umgebung aufgewachsen..
... wenn man um dich herum eine Ukulele für eine Art Kindergitarre hält.
Ich selbst habe die Ukulele als Instrument schon seit "Manche mögens heiß" (IMDB) irgendwie ins Herz geschlossen, und die beiden Blogartikel über die ich heute gestolpert bin liessen mir die Kinnlade herunterklappen.
Ansehbefehl für die dort verlinkten Videos. Ist das geil...
Ich selbst habe die Ukulele als Instrument schon seit "Manche mögens heiß" (IMDB) irgendwie ins Herz geschlossen, und die beiden Blogartikel über die ich heute gestolpert bin liessen mir die Kinnlade herunterklappen.
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Review: Walk the Line

Kaum ein Twenty- oder Thirtysomething der etwas auf sich hält, gibt freiwillig zu Country Musik zu mögen oder gar regelmässig zu hören. Und doch wird kaum jemand von uns behaupten können Johnny Cash nicht zu kennen oder noch keines seiner Werke gehört zu haben, die von Dutzenden - wenn nicht gar hunderten - Kollegen aufgegriffen und interpretiert wurden. Spätestens "Ring of Fire", geschrieben von seiner späteren Frau June Carter, wurde zu einer Hymne.

© Wikipedia
In der jüngeren Vergangenheit erlebte er noch einmal späten Ruhm durch kongeniale Coverversionen wie z.B. "Hurt" von den Nine Inch Nails und ich verwette meinen Kopf darauf, das viele meiner Bekannten an schwarz-depressiven Tagen die Johnny Cash-CDs herauskramen und ihr Selbstmitleid in Titeln wie "One" oder "Solitary Man" ertränken.
Das Leben eines Musikers, der in der Lage ist eine solch tiefgründige Melancholie bis in den letzten Winkel der Herzen seiner Zuhörer zu tragen, muß ebenso melancholisch und bewegt sein und so war die Verfilmung von Johnny Cashs Lebensgeschichte überfällig...
Bevor ich den Film gesehen hatte war ich mir über die Besetzung der Hauptrollen mit Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon uneins. Zu jung, zu schön für das holprige Leben Johnny Cashs schien diese Wahl und die düstere Aura von Joaquin Phoenix scheint manchmal zu sehr Programm zu sein. Ich sollte mich täuschen.
Gerade Joaquin Phoenix beweist in "Walk the Line" das er ein Schauspieler der A-Klasse ist. Der Film arbeitet häufig mit Gesichtsaufnahmen und er schafft es scheinbar spielend tiefe Gefühle rein über seine Augen auszudrücken. Von dem Blick tiefer, distanzierter Kälte als ihn sein Vater nicht einmal zum Militärdienst richtig als Sohn verabschieden will, über die kindlich-überraschte Freude auf die Reaktionen des Publikums beim ersten Live-Auftritt, bis hin zu den letzten Szenen des Films als er seiner großen Liebe June Carter auf offener Bühne einen Heiratsantrag macht.
Joaquin Phoenix wurde als bester Hauptdarsteller für einen Oskar nominiert. Zu Recht.
Reese Witherspoon, wenn sie auch bei Weitem nicht zu meinen Lieblingsschauspielerinnen zählt, kann ihm schauspielerisch das Wasser reichen und auch alle anderen Darsteller halten das hohe Niveau.
Erzählt wird die Lebensgeschichte Johnny Cashs, wenn auch an vielen Stellen soweit gerafft oder übersprungen das man schon mit allen Sinnen beim Film sein muß um zu folgen, weitgehend ungeschönt. Ein Leben zwischen Haß und Selbsthaß, dem Kampf um den großen Traum - einer Karriere als Berufsmusiker, der ewigen Suche nach der Anerkennung des Vaters, Zerrissenheit, Sucht, verbotener Liebe und zermürbenden Tourneen im bigotten Amerika der 50er und 60er. Der kommerzielle Erfolg, der Jubel und die Begeisterung des Publikums, bleibt weitgehend im Hintergrund; wie ein Schemen den der Musiker selbst nicht ganz fassen kann.. der nicht richtig zu ihm gehört, einem Mann der in Wirklichkeit doch immer alleine ist. Zumindest bis er in June Carter den fehlenden Teil seiner Seele findet, deren Tod im Jahr 2003 er selbst nur um vier Monate überlebt.
"Walk the Line" ist großes Kino. Große Gefühle ohne je kitschig zu werden. Unbedingt ansehen!
P.S. Meine persönlichen Lieblingslieder von Johnny Cash? "One" und seine Interpretation von "16 tons"
Medien:
Verwandte Links:
Three Dead Trolls in a Baggy
Auch ein Sonntag, der damit startete das man sich zweimal hintereinander das aufzubackende Baguette verbrannte, kann noch zu einem seeeehr guten Tag werden. Wie?
Ganz einfach: Man hört zuerst Filk Radio und stößt dabei auf Three Dead Trolls in a Baggy und ihr Album The Geek Disc.
Meine derzeitigen Favoriten:
**Weghüpf*Wipp*Träller**
Wer Probleme hat einen Stream zu bekommen, kann es mal mit diesem Link versuchen: Filk Radio
Ganz einfach: Man hört zuerst Filk Radio und stößt dabei auf Three Dead Trolls in a Baggy und ihr Album The Geek Disc.
Meine derzeitigen Favoriten:
**Weghüpf*Wipp*Träller**
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Neues von Astrid van der Veen
Vor einigen Jahren sandte mir Spotty aus Wien ein MP3 einer damals gerade 15jährigen Sängerin.
Sofort schlug mich diese Stimme in den Bann, gegen die sich so manche Berufsmusikerin wie die Erstausscheidende einer drittklassigen Casting-Show ausnimmt.
Das illegale MP3 kursierte schon sehr bald im gesamten Bekanntenkreis und kurz darauf besaßen die ersten die Ambeon-CD Fate of a Dreamer die komplett von Astrids Stimme getragen wird.
Das man von Astrid van der Veen oder Ambeon bisher nichts im Radio, Fernsehen oder in den Charts hörte - zumindest nicht ausserhalb der Niederlanden - hat nichts mit der Qualität der Musik zu tun, aber sehr viel mit der Weise in der das Musikbusiness arbeitet. In der eine junge, talentierte und eigenwillige Musikerin weniger Beachtung erhält, als schnelllebige Massenware.
Doch zurück zu Astrid van der Veen. Sie ist natürlich in Zwischenzeit älter geworden, macht aber immer noch Musik und es gibt neues von ihr zu hören. Sie ist mittlerweile Mitglied des Trios theEndorphins...
Noch gibt es keinen veröffentlichten Tonträger der Endorphins, aber einige Demo-MP3s die man von ihrer Webseite herunterladen kann:
Auch in Arjen Lucassens Projekt Ayreon hatte Astrid erneut einen Gastauftritt, mit dem Stück Dreamtime auf dem Album The Final Experiment.
Auch das Stück Temple of the Cat, in das ich mich so spontan verliebte, war ein Gastauftritt bei Ayreon, auf dem Album Ayreonauts Only.
Leider, leider, leider ist Astrids Erstlingswerk Beautiful Red allerdings inzwischen ausverkauft. (Und ich hab keins abbekommen *snif*)
Also hoffe ich auf die erste Scheibe von theEndorphins und behelfe mich bis dahin mit Ayreon und Ambeon...
![]() | (Music) Ambeon Released: 27. Oktober 2003 |
![]() | (Music) Ayreon Released: 28. Februar 2005 |
![]() | (Music) Ayreon Released: 12. Dezember 2000 |













