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May '12



Che Merkel

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Und dass man Facebook und Twitter überall auf der Welt hat, dass es zunehmend schwer wird, das zu sperren, ob es in China ist, in Ägypten, in Tunesien oder sonstwo auf der Welt, das ist auch ein kleines bisschen unser Verdienst.



Quelle: Augen geradeaus!


Liebe Frau Merkel,

sie waren also auch unter den 130.000 Unterzeichnern gegen Frau Dr. Leyens Netzsperrengesetz? Ja, hätten sie doch früher mal was gesagt.
Ach und waren sie nicht gerade dabei das Gesetz zu überprüfen und zu entscheiden ob es endgültig abgeschafft werden soll oder doch noch in Kraft tritt?

Sie wissen jetzt ja was zu tun ist.



Posted by Mela Eckenfels

02/05/2011 at 19:20:51

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Last modified on 2011-02-05 19:27


Die suppa-duppa China-Erziehung

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Da schreibt eine chinesische EInwanderin ein Buch darüber welch tolle Noten ihre Kinder durch Drill erreicht haben und Deutschlands Chefreaktionär findet das natürlich voll super. Aber auch andere Leute fangen sofort damit an die westliche kumpelhafte Wischiwaschi-Erziehung in Frage zu stellen.

Was nutzt es schon, wenn das Kind Spaß hat, dafür aber nicht unter den Top-Harvard-Absolventen ist?

Meiner Ansicht nach, sind es die Krämer- und Beamtenseelen (wie Sarrazin eben) die ernsthaft solchen Gedankengängen nachhängen. Leute die immer noch der Ansicht sind, man müsse den NC beim Medizinstudium nur hoch genug ansetzen, dann würden hinten nahezu automatisch gute Ärzte rausplöppen.

Zu chinesischen Methoden kann ich nur eines sagen: Ja, vielleicht kommen dabei Harvard-Studenten mit einem Summa Cum Laude-Master in Jura heraus oder hochtalentierte Musiker.

Aber China ist das Land des Ideendiebstahls, nicht das Land der kreativen Einfälle und Innovationen. Chinesische Musiker messen sich an Bach und Beethoven und sie verstehen unter einem guten Musiker, einen Musiker der durch die Akkorde hetzen kann wie Schuhmacher durch Haarnadelkurven, mit der Seelenlosigkeit einer Maschine.

Wir brauchen die chinesische Erziehung so dringend, wie wir ein Volk aus Juristen und Telefondesinfizierern brauchen.


Posted by Mela Eckenfels

01/29/2011 at 18:20:49

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Last modified on 2011-02-03 13:02


Szenen einer Ehe: Verschwendung

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Freitag abend. Wochenendeinkaufszeit. Mela lässt ihren Laptop offen stehen, auf dem seit Stunden der Al Jazeera English-Stream, mit Berichten aus dem vom Internet abgeknippsten Ägypten, läuft.

Bernd: Willst du deinen Rechner nicht ausmachen?

Mela: Wir sind doch gleich wieder da.

Bernd: Du kannst das Internet nicht einfach so verschwenden. In anderen Ländern wären sie froh wenn sie welches hätten.



Posted by Mela Eckenfels

01/28/2011 at 23:06:44

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Die Nerdcore-Affäre

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Eine, gelinde gesagt als klagefreudig bekannte, Firma pfändet die Domain eines der beliebtesten deutschen Blogs und seitdem brodelt die Gerüchteküche und die Geister streiten sich, ob das nun der PR-Coup des Jahres war oder das eigentorigste aller Eigentore.

Für mich ist die Botschaft von Euroweb an die Blogsphäre klar und meiner Ansicht nach lautet sie wie folgt:


Wenn ihr unsere Kreise stört, haben wir die juristische Macht euch in die Suppe zu spucken. Und da euch Abmahnungen nicht genug kratzen, packen wir euch dort wo es wirklich weh tut: Wir nehmen euch die Spielwiese weg. WIr haben diese Möglichkeit und scheuen uns nicht sie auch in Zukunft einzusetzen.


Meiner Ansicht nach haben die Gestalten hinter Euroweb die Hybris, sich der geballten Bloggergemeinschaft überlegen zu fühlen und fordern sie absichtlich zu einem Machtspiel heraus. In meinen Augen eine Form der Überheblichkeit, die man gemeinhin Bloggern nachsagt.

Da wünsche ich mir doch sie hätten sich stattdessen noch einen Porsche gekauft.


Posted by Mela Eckenfels

01/19/2011 at 14:30:36

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Gehörlose in der Politik

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Vor wenigen Tagen hatte ich das große Vergnügen ein Interview mit @EinAugenschmaus (Blog) führen zu dürfen.

Obwohl Julia einleuchtend erklärt, warum Gehörlose selten politisch engagiert sind, nagt dieser Fakt an mir. Ich habe 1 1/2 DGS-Kurse besucht, aber das macht mich nicht zu einer Expertin für eine Lebensweise die nicht meine ist. Es ist unglaublich schwer die richtige Politik für Gehörlose, Blinde, Rollstuhlfahrer etc. zu machen, ohne wirklich in ihren Schuhen zu stecken.

Unser Wahlprogramm enthält, meiner Ansicht nach, zwar viele vernünftige Punkte was Behindertenpolitik oder schulische Inklusion betrifft, aber es entstand (weitgehend) aus der Aussenansicht heraus, anstatt durch Insiderwissen.

Es ist, denke ich, mehr als an der Zeit auch für Gehörlose politisch aktiv und endlich wahrgenommen zu werden. Daher meine Bitte: Ihr könnt in der Piratenpartei mitarbeiten und dafür sorgen, dass wir vernünftige Politik machen, auch ohne Mitglied zu sein. Ihr müsst nicht einmal unsere anderen Ziele teilen. Ihr nutzt damit euch mehr als uns. Es ist oft der Fall, dass große Parteien sich die Inhalte kleiner Parteien zu eigen machen. Das hat auch schon mit der Umweltpolitik durch die Grünen funktioniert. Erst hielten es die großen Parteien auch für ein Thema, dass nur eine kleine Randgruppe interessiert, bevor sie merkten, dass es uns alle angeht.

Eine Gesellschaft zu sein, an der alle gleichberechtigt beteiligt sind, geht uns alle an. Bringen wir sie endlich auf den Weg.

Posted by Mela Eckenfels

01/13/2011 at 13:36:33

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Szenen einer Ehe: Al Borland

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Der Winter ist kalt und die Eckenfels'sche Baumwoll-Satin- oder Leinen-Bettwäsche im Sommer ganz toll, bei niedrigeren Temperaturen aber furchtbar. Mela fällt daher in die Karlsruher Innenstadt ein um dem Mangel abzuhelfen.

Später zuhause:

Bernd: trocken Oh. Toll. Al Borland-Gedächtnisbettwäsche.



Posted by Mela Eckenfels

12/20/2010 at 17:19:45

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Szenen einer Ehe: Tischtennis

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Bernd und Mela schauen "Schlag den Raab (mit Links)":

Mela: Kannst du eigentlich Tischtennis spielen?

Bernd: Wie ein Profi! Man nannte mich auch den Geölten Blitz!

*grillenzirpen*

Mela: Du bist auch immer hinter dem Ball hergelaufen, oder?

Bernd: *seufzt*

*grillenzirpen*

Mela: Ja, mein Versuch mit dem Tischtennisverein war deswegen auch recht kurzlebig.

Bernd: Ich hab eine Tischtennis-Vereinsverwaltung geschrieben. Das muss reichen.


Posted by Mela Eckenfels

12/18/2010 at 21:41:56

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Last modified on 2010-12-18 22:22


Kinderarbeit

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Letzte Woche ereilte mich ein Schicksal, das so unausweichlich ist wie der nächste Gang zum Klo und der Tod: Eine Zeugin Jehovas störte mich bei meinem Deadline-Zielsprint und wollte mit mir 'über die Bibel' reden.

Leider war ich zu sehr im Stress und akut zu sehr genervt, als dass mir eine der lustigeren oder schlagfertigeren Methoden eingefallen wäre, Zeugen Jehovas loszuwerden, daher habe ich sie recht unfreundlich rausgeworfen. Auch weil noch etwas meine Magensäure ansteigen ließ: Sie war in Begleitung eines Mädchens von gerade 6-7 Jahren.

Für mich steht dahinter ganz klar das Ziel, durch ein niedliches, kleines Mädchen a) eine Vertrauensbasis aufzubauen und b) vielleicht sogar über die Mitleidsschiene mit wohlwollenden Mitmenschen ins Gespräch zu kommen. Schließlich war es arschkalt. Wer weiß ein kleines Mädchen da nicht lieber am Küchentisch mit einem Glas heißer Schokolade im Warmen, als Klinken-putzend draußen in der Kälte?

Es gibt einige Internetseiten, die sich mit dem Vorgehen der Zeugen beschäftigen. In den meisten wird die gemäßigte Meinung vertreten, die Kinder würden nur deswegen ihre Eltern begleiten, weil Zeugen Jehovas zu so vielen Stunden Dienst für die Gemeinde verpflichtet wären, dass sie die Kinder unmöglich zu Hause unbeaufsichtigt alleine lassen könnten. Der Meinung kann ich mich nicht anschließen.

Mein letztes, erinnerungsswürdiges Erlebnis mit den Zeugen Jehovas liegt nun über zwei Jahrzehnte zurück. Damals besuchte ich noch das Gymnasium des Nachbardorfes und war alleine zu Hause, als eine Zeugin klingelte. Als ich öffnete, sah ich mich nicht nur ihr gegenüber, sondern auch einem bekannteren Gesicht. Ihrem Sohn, der die Klassenstufe unter mir an der gleichen Schule besuchte. Geschniegelt und gebügelt im Sonntagsschüler-Anzug stand er da vor mir und seinen Gesichtsausdruck, nachdem er mich erkannt hatte, kann man nur noch als "peinlich berührt" umschreiben. Er muss damals 14 oder 15 gewesen sein. Auf jeden Fall war er in einem Alter, in dem selbst die paranoidesten Eltern langsam einsehen, das ein Kind auch mal alleine zu Hause bleiben kann. Auch, dass er aufgebürstet war als ginge es gleich zur Weihnachtsmesse, sieht mir eher nach Plan, denn nach purer Notwendigkeit aus.

Wenn aber ein kleines Kind, mitten im Winter, quer durch die Stadt geschleift wird, um Werbung für eine Sekte zu machen und neue Mitglieder zu fangen - ist das nicht Kinderarbeit? Als juristischer Laie habe ich genau diese Frage der Internet-Wache der Polizei Baden-Württemberg gestellt. Noch am gleichen Tag wurde meine Mail zur Kripo Stuttgart weitergeleitet und vorgestern erhielt ich einen Anruf.


Nein, meinte der Polizist, sie hätten das geprüft, aber nach ihrer Ansicht läge keine Kinderarbeit vor, da es dabei keine Bezahlung gäbe. Dass die Kinder möglicherweise für die Ziele der Missionare benutzt würden und ob das Kind in einer anderen Form dafür belohnt würde, sei dahingestellt, aber dem geltenden Recht nach, sei es wohl keine Kinderarbeit.


Für mich bleiben da einige Fragen offen. Solange keine Gelder fließen, kann ich also Kinder arbeiten lassen ohne das es Kinderarbeit ist? Hm. Wäre dann die, in der Dritten Welt gerne angewendete, Masche die Schuld der Eltern auf die Kinder zu übertragen und sie von den Kindern abarbeiten zu lassen, auch keine Kinderarbeit? Oder doch? Weil in der Vergangenheit irgendwann mal Gelder geflossen sind, auch wenn die Kids längst nichts mehr davon abbekommen?

Ich zumindest finde es zutiefst unredlich, wenn Kinder genutzt werden, um einer zweifelhaften Organisation mehr Gelder in die Kassen zu spülen.


<zyn>Andererseits ... auf der Basis funktioniert ja auch Innocence in Danger.</zyn>



Posted by Mela Eckenfels

12/16/2010 at 17:47:46

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Last modified on 2010-12-17 10:38


Qualitätsretourkutsche Wikileaks

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Liebe westliche Regierungen, liebe INDECT-Initiatoren, liebe Zensus 2011-Durchführer, liebe Echolon-Betreiber. Es folgt eine Qualitätsretourkutsche:



Wer nichts zu verbergen hat, braucht auch keine Angst vor Wikileaks zu haben!




Posted by Mela Eckenfels

12/08/2010 at 11:01:30

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Last modified on 2010-12-14 13:32


Satanische Dokumente

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Mal ganz abgesehen von dem Verdacht Assange könne sich der Vergewaltigung schuldig gemacht haben:

Fällt irgend jemandem ausser mir auf, dass sich das Vokabular diverser US-Politiker dem Vokabular fanatischer Islamisten annähert, die zum Mord an Salman Rushdie aufriefen? Damals gab es einen Aufschrei in dem Teil der Welt, der sich selbst gerne als aufgeklärt und fortschrittlich sieht. Aber kaum tratscht jemand die Spitznamen der oberen Zehntausend herum, ist die Todesstrafe grade mal gut genug.


Posted by Mela Eckenfels

12/03/2010 at 19:57:27

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