Feder & Herd

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May '12



Diskriminierung, ahoi

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Heute war wieder einer dieser Tage, an denen ich zum Kalender lief um auf die Jahreszahl zu sehen.

2005.. tatsächlich. Es ist angeblich wirklich das 21. Jahrhundert.

Doch statt das unsere Gesellschaft zivilisierter, aufgeklärter, menschenfreundlicher und fortschrittlicher wird, scheinen wir uns auf einer Abwärtsspirale zu befinden.

Die Lebenserwartung beginnt wieder zu sinken, es besteht wieder ein Zusammenhang zwischen Gesundheit und sozialem Status oder zwischen sozialem Status und Bildungsgrad bzw. späterem beruflichen Erfolg.

Aber statt soziale Faktoren damit in Verbindung zu bringen, packen Wissenschaftler lieber wieder die alte Rassentheorie aus und versuchen endgültig zu beweisen das manches Leben von vorneherein lebenswerter als anderes ist (und man den Rest am Besten von vorneherein in Slums verschimmeln lässt.. gut genug zum Ausbeuten sind sie alle Mal..).

Aber wir müssen nicht in die USA sehen, um dieses ewiggestrige Gedankengut zu bewundern, das scheinbar an unserer Gesellschaft klebt wie Teer und Federn... Während ein Großteil der Bevölkerung endlich begriffen hat, das nicht alle Vanilleeis mögen und ein paar sogar nur dem eigenen Geschlecht zugetan sind, versucht eine Minderheit, dies weiterhin als widernatürlich darzustellen. Mehr noch, sie damit der Rechte zu berauben ein normales, glückliches Familienleben führen zu können.

Bayern klagt gegen Adoptionsrecht

Das Kindeswohl wird angeführt um Sätze zu begründen wie:


Kinder dürften nicht ohne ihren ausdrücklichen Willen ein "Eltern-Umfeld" erhalten, das mit dem Leitbild des Grundgesetzes nicht übereinstimme.


Aha.. dem.. Leitbild des Grundgesetzes.


Artikel 6
[Ehe und Familie; nichteheliche Kinder]
(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.

(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.


Die Familie wird geschützt. Gut. Ich kann hier jedoch keine Festlegung über die Geschlechtszusammensetzung der Familie erkennen. Nichts auf der Welt, nicht Gott, nicht die CSU und auch nicht das Grundgesetz, kann dafür sorgen das eine klassische Familienzusammensetzung auch wirklich funktioniert.
Bei einer gleichgeschlechtlichen Zusammensetzung kann sie das ebensowenig, aber kein Mensch mit Verstand kann glauben das die Qualität irgendetwas mit der Ausrichtung der Partner zu tun hat.

Ich würde mir wünschen, das menschliches Leben in all seinen Facetten, endlich die verdiente Anerkennung erhält...

Posted by Mela Eckenfels

05/11/2005 at 00:23:37

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Ohne Worte...

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Posted by Mela Eckenfels

05/10/2005 at 20:45:04

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Celeb Blogging

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Dies scheint ein guter Monat für Bloggründungen zu sein..

Die US-Publizistin Arianna Huffington hat ein Blog namens The Huffington Post gegründet und dort eine große Anzahl Prominenter aus Kunst und Kultur zum mitbloggen eingeladen.

Darunter zum Beispiel John Cusack oder Ellen DeGeneres.

Viele Prominente begrüßen die Möglichkeit ihre Meinung offen und unzensiert publizieren zu können.

Negative Stimmen hörte man aus der konservativen, etablierten Presse... Ich rieche ihre Angst und gönne es ihnen ;-)

Quelle: Yahoo Nachrichten

*P.S.* Julian (siehe Trackback) findet The Huffington Post unübersichtlich, und ich muß ihm zustimmen. Mir fehlt z.B. auch die Suchfunktion

Posted by Mela Eckenfels

05/10/2005 at 16:00:47

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Blogs im Radio

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...gabs heute bei Fritz. Für alle die es verpasst haben gibt es eine Zusammenfassung bei Treehugginpussy.

Ach ja, beteiligt an der Talkshow waren: Johnny vom Spreeblick, Don Alphonso und Modeste.
Moderator war: Holger Klein.

Laut lachen mußte ich übrigends bei der Frage ob man als weibliche Blog-Autorin nicht lauter E-Mails bekommt.
Gut Lyssa bekommt EMails und das wohl nicht zu knapp und nicht immer erwünscht (oder auch nur höflich). Aber ansonsten sind die Zeiten als es nur wenige Frauen im Internet (IRC wurde erwähnt) gab, wirklich vorbei. Ich jedenfalls bekomm keine Post (gut mein Hauptblog schreckt wohl auch eher ab) und ich schätze auch das es sonst einfach andere Plätze gibt um Frauen anzugraben. (Heute schon wieder ein eindeutiges Angebot über den Yahoo-Messenger erhalten, trotz 'Bleibt mir vom Leib'-Aufforderung im Profil)

Posted by Mela Eckenfels

05/10/2005 at 01:54:37

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Von der Schwierigkeit als australischer Autor internationale Bekanntschaft zu erlangen

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Irgendwann im Laufe des Jahres 2002 schlenderte ich ein wenig unmotiviert durch die Karlsruher Fußgängerzone und kehrte dabei auch in einen Buch-Discounter ein. Ich hatte nicht vor etwas zu kaufen, sondern wollte mir nur die Zeit vertreiben, als ich dann vor dem mageren Fantasy-Regal landete und meinen Blick schweifen ließ. Dabei stach mir ein Buch mit dem Titel Dunkler Winter ins Auge und es sollte etwas merkwürdiges passieren.

Ein Verkäufer dieses Discounters stellte sich nicht als der übliche, desinteressierte Sales-Droide dar, sondern er sprang mich beinahe an, als er sah nach welchem Buch ich gegriffen hatte.

'Ich müsse es un-be-dingt lesen. Es sei ein absolut geniales Buch, eines der neuen Sterne am Fantasy Himmel..'
Abgesehen davon daß mich die Tatsache erstaunte hier so etwas wie einen _Fach_verkäufer vorzufinden, war es das irre Glitzern in seinen Augen, das nur dem eines Drogendealers gleicht, der potentiellen Käufern den Stoff in den höchsten Tönen anpreist, das mich überzeugte dem Buch doch eine Chance zu geben.

Also trug ich Dunkler Winter nach Hause und war sofort angefixt. Wie eine Süchtige wartete ich auf den nächsten Schuß... beziehungsweise darauf die nächsten beiden Bände der Tenabra-Triologie Dunke Reise und Dunkler Sieg erwerben zu können und inhalierte auch diese. Seit damals versuchte ich regelmässig den Namen des Autos Dave Luckett bei Amazon einzugeben und hoffte darauf neuen Lesestoff zu entdecken. Doch... ...nichts linderte mein Verlangen. Selbst die Tenabra-Triologie war längst vergriffen und der Heyne Verlag schien nicht bereit oder willens, diese wirklich exzellenten Bücher neu aufzulegen.

In meiner Verzweiflung ging ich sogar nach amazon.com um nachzusehen ob wenigstens in Gods own Country mehr von meinen neu erkorenen Lieblingsautor zu finden war. Tatsächlich stieß ich auf die Rhianna Chronicles bei denen mich der Zusatz Childrens Book irritierte.

Konnte es wirklich sein, das ein Schriftsteller fantastischer, erwachsener Fantasy sich ansonsten nur für Kinderbücher verantwortlich zeigte? Um meines eigenen Genusses Willen, hoffte ich nicht und versuchte weiter amazon.com abzugrasen. Doch ausser den Chronicles fand ich dort nur die deutschen(sic!) Ausgaben der Tenabra-Triologie, die von einem Dritt-Händer dort inzwischen ab 113.09$ angeboten werden. *faint*

Scheinbar, anders kann ich mein Suchergebnis nicht interpretieren, war die Triologie niemals in den USA aufgelegt worden.

Um mir endlich Klarheit zu verschaffen, quälte ich Google und wurde auch schnell mit der Homepage Dave Lucketts fündig. Ein kurzer Blick unter Books und ich erkannte das Dave Luckett, mein angebeteter Stern unter den Fantasy-Autoren, mitnichten nur 6 Bücher geschrieben hatte.

13 bisher erschienene Publikationen nennt er sein eigen und an der 14., Iron Soldiers, einem Schul-Geschichtsbuch über Rüstungen, arbeitet er gerade.

Also handelt es sich bei ihm nicht um einen unbekannten Jung-Autor vom Rande der bekannten Welt, sondern um einen schon eher etablierten australischen Fiction-Writer, der auch schon (einheimische) Preise abräumen durfte.

Der Bekanntheitsgrad Dave Lucketts ausserhalb Australiens steht in definitiv keinem Zusammenhang mit der Qualität seiner Arbeit, daher bitte ich Heyne inständig, doch zumindest die Tenabra-Triologie neu aufzulegen.

Bis dahin, und da ich weiß das meine kleinste Schwester dieses Genre mag, habe ich die Rhianna Chronicles: The Girl, the Dragon and the Wild Magic, The Girl, the Apprentice, and the Dogs of Iron und The Girl, the Queen and the Castle bestellt, um sie ihr bei entsprechenden Gelegenheiten zu schenken.. und sie hoffentlich dadurch zu animieren auch mal ein Buch auf englisch zu lesen. Und vielleicht.. naja.. vielleicht.. les ichs vorher auch mal selbst. ;-)







Dunkler Winter
(Book)
Dave Luckett
Released: Juli 2002
Dunkle Reise
(Book)
Dave Luckett
Released: Juli 2002
Dunkle Burg
(Book)
Dave Luckett
Released: August 2002

Posted by Mela Eckenfels

05/09/2005 at 16:22:00

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Selbst unter Druck setzen

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Vor einiger Zeit stolperte ich, bei meiner Suche nach LARP-Organisationssoftware über Akkar. (Nachdem ich anderweitig lauthals beklagt hatte, das solche Software nicht öfter eingesetzt wird)

Ich stellte fest das Akkar eine ziemlich geile und umfangreiche Software ist, die wirklich die meisten Probleme einer LARP-Planung strukturiert dazustellen erlaubt. Nur leider gab es Akkar zu diesem Zeitpunkt erst in Norwegisch und Englisch.

Also setze ich mich mit dem Programmierer in Verbindung, nahm die Übersetzung in Angriff und versprach sie quasi Ende der Woche abzuliefern.

Das war vor einem Monat. Oder ein bisschen länger her.

Es ist nicht so das ich nichts an der Übersetzung getan hätte. Im Gegenteil, ich habe einige Zeit in einem richtigen Hyperfocus daran gearbeitet und fast 90% fertiggestellt. Nun liegen die letzten 10% da und spielen sich gelangweilt an den Zehen, während mich mal wieder ganz andere Dinge beschäftigen.

Daher hier mein öffentliches Statement das ich den Rest der Übersetzung in spätestens 14 Tagen fertigstellen werde. Erinnert mich dran ;-)

Posted by Mela Eckenfels

05/09/2005 at 15:47:07

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Neues von Astrid van der Veen

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Vor einigen Jahren sandte mir Spotty aus Wien ein MP3 einer damals gerade 15jährigen Sängerin.
Sofort schlug mich diese Stimme in den Bann, gegen die sich so manche Berufsmusikerin wie die Erstausscheidende einer drittklassigen Casting-Show ausnimmt.

Das illegale MP3 kursierte schon sehr bald im gesamten Bekanntenkreis und kurz darauf besaßen die ersten die Ambeon-CD Fate of a Dreamer die komplett von Astrids Stimme getragen wird.



Das man von Astrid van der Veen oder Ambeon bisher nichts im Radio, Fernsehen oder in den Charts hörte - zumindest nicht ausserhalb der Niederlanden - hat nichts mit der Qualität der Musik zu tun, aber sehr viel mit der Weise in der das Musikbusiness arbeitet. In der eine junge, talentierte und eigenwillige Musikerin weniger Beachtung erhält, als schnelllebige Massenware.

Doch zurück zu Astrid van der Veen. Sie ist natürlich in Zwischenzeit älter geworden, macht aber immer noch Musik und es gibt neues von ihr zu hören. Sie ist mittlerweile Mitglied des Trios theEndorphins...


Noch gibt es keinen veröffentlichten Tonträger der Endorphins, aber einige Demo-MP3s die man von ihrer Webseite herunterladen kann:



Auch in Arjen Lucassens Projekt Ayreon hatte Astrid erneut einen Gastauftritt, mit dem Stück Dreamtime auf dem Album The Final Experiment.
Auch das Stück Temple of the Cat, in das ich mich so spontan verliebte, war ein Gastauftritt bei Ayreon, auf dem Album Ayreonauts Only.

Leider, leider, leider ist Astrids Erstlingswerk Beautiful Red allerdings inzwischen ausverkauft. (Und ich hab keins abbekommen *snif*)

Also hoffe ich auf die erste Scheibe von theEndorphins und behelfe mich bis dahin mit Ayreon und Ambeon...





Fate of a Dreamer
(Music)
Ambeon
Released: 27. Oktober 2003
The Final Experiment/Spec. ed.
(Music)
Ayreon
Released: 28. Februar 2005
Ayreonauts Only
(Music)
Ayreon
Released: 12. Dezember 2000

Posted by Mela Eckenfels

05/08/2005 at 18:00:00

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Ihr, Nicht ich!

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Dieser Antwort auf die sündenhaft teure “Mutmacher-Kampagne für Deutschland” kann ich mich nur anschließen.

Ich kann mich damit nicht identifizieren, wenn einerseits versucht wird Innovationen zu verhindern - Stichwort: Softwarepatente - und diese dann andererseits vollmundig herbeigeredet werden sollen.

In einem Klima der Repression und Existenzangst ist Kreativität und Innovation einfach ein seltenes Gut. Steckt das Geld das ihr im Augenblick in die eigenen Taschen schaufelt, statt in sinnlose Kampagnen, in die Ausbildung der Leute, die ihr ansprechen wollt. Das könnte helfen...


via Julian

Posted by Mela Eckenfels

05/08/2005 at 05:36:22

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Rezension: Die wahre Geschichte der Geisha

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Die wahre Geschichte der Geisha
(Book)
Mineko Iwasaki, Rande Brown, Elke VomScheidt
Released: November 2004


Kaum ein traditioneller, japanischer Beruf wird im Okzident derart mißverstanden wie der Beruf der Geisha. Mit dem geläufigen Vorurteil eine Geisha sei eine Edelprostituierte, liegt man jedoch weit daneben. 'Frau der Künste' ist die wohl treffenste Übersetzung des Begriffs und beinhaltet den Hinweis auf ihre Hauptaufgaben, als perfekte, hochbezahlte Unterhalterin, die von wohlhabenden Gastgebern angestellt wird.

Geishas erlernen verschiedenste Künste, von traditionellen Tanzformen, über Gesang und verschiedene Instrumente, die Kunst der Konversation, bis hin zur japanischsten aller Künste, der Teezeremonie.

Mineko Iwasaki war eine Geisha, die in den Fünfzigern des letzten Jahrhunderts, im Alter von Fünf ihre Ausbildung begann und die trotz deutlicher autistischer Züge zu einer der begehrtesten Geikos Kyotos wurde... Wirtschaftliche Schwierigkeiten zwingen Minekos Geburtsfamilie ein Arrangement mit einer 'okiya' – Häuser in denen ausschließlich Frauen leben und zu Geishas ausgebildet werden - zu treffen. Zwei Mädchen werden zur Ausbildung in die Iwasaki-Okiya gesand. Jahre später, wendet sich das Oberhaupt dieser Okiya wieder an die Familie um eine weitere Tochter für die Laufbahn einer Geisha anzuwerben. Auch um Mineko, die zu diesem Zeitpunkt noch Masako Tanaka heißt, wird geworben. Gegen den anfänglichen Widerstand ihrer Eltern, entschließt sich die fünfjährige Masako in die Okiya einzutreten und zu ihrer Atotori, der Erbin, zu werden.
Während normale Kinder spielen dürfen, erlernt sie neben dem normalen Schulunterricht, Tanz, Kalligraphie, Koto und Shamisen (traditionelle, japanische Saiteninstrumente), sowie die Verwaltung einer Okiya. Mit fünfzehn Jahren, nach Abschluß der Mittelschule, feiert Mineko ihr, schon lange vorher mit Spannung erwartetes, Debut als Maiko ('Frau des Tanzes') und mit zwanzig Jahren 'wendet sie den Kragen', wird somit zur erwachsenen Geiko oder Geisha. Schon mit neunundzwanzig Jahren, auf der Höhe ihrer Karriere, zieht sich Mineko Iwasaki ganz aus dem Beruf zurück, nachdem ihr Versuch die Ausbildung der Geishas zu reformieren gescheitert war.

Die Autobiografie beschreibt packend, wie sich das menschenscheuen Kind zuerst zur jugendlichen Tänzerin und später zur erwachsenen Künstlerin entwickelt, immer wieder begleitet von kleinen Rückschlägen oder persönlichen Katastrophen. Und sie beleuchtet unbeschönigt auch die Schattenseiten eines extrem anstrengenden Berufes, der nach unseren Begriffen höchstens mit dem einer Primaballerina zu vergleichen ist.

Das Buch ist eine Pflichtlektüre für alle, die von einer Biografie mehr erwarten als Bohlensche Ergüsse und auf jeden Fall für all jene die sich für japanische Traditionen in einer modernen Welt interessieren. Ein Lesegenuß.

Weblinks:

Posted by Mela Eckenfels

05/08/2005 at 00:00:00

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Heidelbeer-Sahne Minitorte

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Nach monatelang wiederkehrenden Rechnerproblemen, habe ich nun endlich mal die Fotos von der Digitalkamera geholt und kann so einige Beiträge nachholen.

Diese Torte gab es zum Geburtstag meines Geliebten am 21.01.

Das Rezept stammt vom Datenhamster und ist weitgehend unmodifiziert geblieben. Bis auf daß ich den obersten Tortenboden nicht kleingeschnitten habe.

Zum Hunger bekommen...

 

P.S. Wie ich grade selbst nochmal in meinen Kommentaren auf Datenhamster nachlesen mußte, habe ich doch mehr modifiziert. Der weiße Zucker wurde durch braunen Rohrzucker ausgetauscht und ich habe noch einen halben Löffel Natron genommen, sowie Weinsteinbackpulver statt normalem Backpulver.

Posted by Mela Eckenfels

05/07/2005 at 20:34:30

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