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February '12



Weihnachts-Geschenktipp: Geschenke für frierende Frauen I

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Langjährige Leser werden sich vielleicht erinnern. Die Serie mit Weihnachtstipps entstand, nachdem ich aufgrund gadgetbezogener Artikel angemailt oder gar angerufen wurde und man mich scheinbar für eine Expertin in Sachen 'Wo bekomme ich schräges $GADGET für $FELLOW_GEEK her' hielt. Weitere Artikel entstanden aus Suchanfragen wie zum Beispiel Was schenkt man Frauen?.

In der diesjährigen Vorweihnachtszeit freute ich mich über die doch etwas spezifischere Suchanfrage "Was schenkt man frierenden Frauen?". Denn dazu kann ich als zertifizierte Frostbeule schließlich einiges sagen.

Mein Tipp heute ist mal wieder was zum Selbstmachen und zwar handelt es sich um die Katzenpfotenwärmer von Natron & Soda.

Für mein eigenes Modell habe ich Double-Face-Fleece in einem knuffigen kleinen Stoffladen in Karlsruhe-Durlach erworben, den ich nur herzlich empfehlen kann. Bei Stoffele kann man sich jede Stoffart ab 10cm vom Ballen schneiden lassen, muß also auch bei kleinen Projekten nicht mindestens einen halben Meter nach Hause schleppen. Die Preise sind moderat, besonders der Fleece ist - meinem Empfinden nach - preiswert.

Im Vergleich zum Modell bei Natron & Soda, sind meine Pfotenwärmer etwas länger und verhindern kalte Luft zwischen Ärmel und Handgelenken. Das Ende wird umgeschlagen und zeigt die Kontrastfarbe der Innenseite. Auch die Pfotenapplikationen (etwas zu klein geraten) sind in der Farbe des der Innenseite gehalten.

Vom Anspruch ist das Nähprojekt auf sehr niedrigem Niveau anzusiedeln. Man kann auf eine Nähmaschine verzichten (Ich habe keine genutzt. Bei den kurzen Nähstrecken lohnt es sich kaum sie aus dem Schrank zu holen.) und auch Männer an denen der Kelch des Handarbeitsunterrichts dankenswerterweise vorbeigegangen ist, können ein handgemachtes Geschenk für ihre Angebetete realisieren...

Die Umsetzung:

Die Maße bei Natron & Soda sollten - wenn möglich - nochmal kontrolliert werden. Wenn es eine Überraschung sein soll, kann man die Maße aber als durchschnittliche Frauenhandgröße annehmen.

Die Vorlage auf dünnen Karton oder Zeitungspapier aufzeichnen und ausschneiden. Stoff doppelt nehmen, Vorlage mit Nadeln aufstecken oder mit einem Kreiderädchen nachfahren und mit einer scharfen Nähschere ausschneiden. Nicht-ausfransende Stoffe wie Fleece sind hier auf jeden Fall anfängerfreundlicher.

Stoffteile mit Stecknadeln aufeinander heften (Innenseiten nach aussen) und danach die Seiten gerade zusammennähen. Dazu nimmt man einen Vorstich, doppelten Vorstich (auch Holbeinstich genannt) oder den Rückstick. Um die Stabilität zu erhöhen kann man die Ränder auch noch mit einem oder Umkettelstich versäubern. (Auch Blanket-/Buttonhole Stitch, Whip- oder Overcast Stitch.)

Soll der untere Teil umgeschlagen werden, den Teil mit Nadeln oder einem Heftfaden markieren und erst nach dem Umwenden zusammennähen. Die Tatzenapplikationen ausschneiden und mit einem einfachen Stich auf die Handflächen aufnähen.

Arbeitsdauer: Einige Stunden, wenn man mit der Hand näht. Lässt sich z.B. gut neben dem Podcasthören erledigen.











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Last modified on 2009-11-17 19:54


1 Trackback to Weihnachts-Geschenktipp: Geschenke für frierende Frauen I

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  1. Eine Übersicht über die bislang veröffentlichen Weihnachtstipps, sortiert nach Jahren: 2008 Weihnachts-Einkaufstipp: Geschenke für frierende Frauen III Weihnachts-Geschenktipp: Für LARPer Weihnachts-Einkaufstipp: Pärchenplaner Weihnachts-Einkau

8 Comments to Weihnachts-Geschenktipp: Geschenke für frierende Frauen I

  1. Die sehen ja cool aus! Kompliment!
    Meine Jüngste hat mir zum Nikolausi fingerlose schwarz-lila Ringelhandschuhe geschenkt, weil ich Jahr für Jahr vergesse, mir rechtzeitig welche für die klammen Finger beim Schreiben auf dem Dachboden zu stricken.
    Aber als Zweitpaar wären solche auch echt toll :-)
    Mal schauen, vielleicht komm ich im Sommer dazu :-D

    Petra

    10 Dec 08 at 10:37

    Reply

  2. Du kannst die Anleitung ja ganz fies deiner Tochter in die Hände spielen. grins

    Mela

    10 Dec 08 at 10:44

    Reply

  3. Gute Idee! Aber da muss die große Tochter ihr helfen ;-)

    Petra

    10 Dec 08 at 10:46

    Reply

  4. Für so ein erstes Nähprojekt sind sie sicher geeignet. Viel sinnvoller und netter als die ganzen dummen Sachen die man gezwungen wird im Handarbeitsunterricht zu verbrechen.

    (Ja, in diesem Punkt bin ich traumatisiert ;-) )

    Mela

    10 Dec 08 at 10:53

    Reply

  5. Keines meiner Kinder hatte je Handarbeitsunterricht, was ich sehr bedauere. Ich hab allen Stricken beigebracht; allerdings sind sie weit davon entfernt so fanatsisch zu stricken, wie ich zu jener Zeit.
    Ich denke nur immer daran, wieviele Ergotherapiestunden eingespart werden könnten, wenn die Kinder in den Schulen wieder Handarbeitsunterricht hätten (bei uns war es anfangs noch in "Werken" und "Nadelarbeit" unterteilt *g*, aber man konnte sich zum Glück aussuchen, was man wollte. So habe ich in der Grundschule ein Puzzle gesägt und eine Decke gehäkelt).

    Petra

    10 Dec 08 at 10:57

    Reply

  6. Bei uns mussten die Mädchen Handarbeiten und die Jungs durften Werken. Ich wollte unbedingt in Werken, weil ich mit Handarbeit gar nicht klarkam und sie im Werkunterricht tolle Sachen gemacht haben.

    Aber in den 70ern war auf dem Dorf die Gleichberechtigung noch nicht angekommen.

    Mela

    10 Dec 08 at 11:20

    Reply

  7. Das war bei uns auch eher ziemlich fortschrittlich. Unsere 68er-Klassenlehrerin hatte das an der Schule für uns durchgeboxt. Die hat ja auch in der 3. Klasse mit uns über §218 gesprochen ;-) War KEIN Standard an der Schule.

    Petra

    10 Dec 08 at 11:54

    Reply

  8. Also bei uns (Realschule) gabs Werks/Handarbeits Kurse die aus der halben Klasse bestanden und in der Mitte wurde getauscht, schon aus PC Gründen vermute ich. Und am TG mussten auch alle Kerle neben dem Fräsen, feilen, löten, sprengen und drehen in den Mädchenkurs (technsiches zeichnen) :-)

    Übrigens sollte nicht unerwähnt bleiben dass Mela die unscharfen verwackelten Fotos auch ganz alleine gemacht hat.

    Bernd Eckenfels

    10 Dec 08 at 19:47

    Reply

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