Gastbeitrag: Bericht über den Asus EeePC
Die EeePCs finde ich ja auch nur zu schnuckelig, so das ich mich gefreut habe von einem Freund einen ersten Erfahrungsbericht zugesendet bekommen zu haben. Da Janusch (Ploch) über kein eigenes Blog verfügt (und vorerst wohl leider auch keins haben will) hat er mir freundlicherewise erlaubt seinen Bericht hier als Gastbeitrag zu veröffentlichen.
Kommentare an Janusch können natürlich per Kommentar abgesetzt werden, oder per Email an mich, die ich dann weiterleite.
http://de.wikipedia.org/wiki/ASUS_Eee_PC
Voller Erwartung hatte ich meinen eeePc erhalten. War ca. eine Woche nach dem offiziellen Verkaufsstart. Also am 31sten Januar. Ich muss gestehen, dass es mehr Glück als Verstand war, da das tolle Gerät so ziemlich am Verkaufsstart ungefähr... ÜBERALL ausverkauft war. Dennoch. voller freuden und jugendlichem Leichtsinn riss ich die Verpackung auf und war wirklich begeistert. Es bootet unglaublich schnell und läuft super stabil.
Die Akkulaufzeit beträgt ca 3 Stunden. Aber später mehr dazu.
Mein eee ist in weiß, da schwarze noch vergriffener waren als die weißen. Wobei ich mit der Farbe recht glücklich bin. Sieht recht schick aus der kleine.
Die verarbeitung ist beeindruckend hochwertig muß ich gestehen und es knarzt nichts
oder verfärbt sich, etc.
Im Lieferumfang liegt noch eine tolle (STINKENDE) Neoprentasche für denn eee mit bei, die nach ca 1 Woche ihren üblen Geruch wenigstens etwas einschränkt.
...
Naja. Meine erste Amtshandlung als Inhaber war direkt die vorhandenen 512 MB Ram durch einen 1GB Riegel auszutauschen und meine 4GB SD-Karte einzuschieben. Beides ging wirklich problemlos und ohne großartige Anwendung von Gewalt. Alles wurde problemlos erkannt und läuft einwandfrei.
Kommen wir nun zu den Schwächen des eee.
Die Tastatur ist unglaublich klein. Am Anfang habe ich mich verflucht oft vertippt, vor allem aufgrund der Mißstellung der "Enter" Taste.
Mittlerweile muß ich allerdings gestehen, dass das Tippen recht flott von statten geht und mir kaum noch Probleme bereitet. Das einzige Problem ist allerdings, dass man soetwas wie einen Shooter nur SEHR schwer zocken kann. Aber dazu habe ich mir das Gerät auch nicht gekauft.
Das Touchpad finde ich auch mehr als nur "gewöhnungsbedürftig" und habe mir recht
flott eine USB-Maus zugelegt. Im Notfall (wenn ich unterwegs bin) reicht das Pad aber allemal.
Die "Maustasten" sind aber recht suboptimal und lassen sich mMn unangenehm schwer betätigen, wirken im gleichen Zuge auch noch recht "billig".
Der Bildschirm ist wirklich klein. Allerdings habe ich mich iauch daran gewöhnt muß ich zugeben.
Schnell mal im Netz surfen, chatten, etc klappt problemlos. Mit einem anständigen Browser (hier empfehle ich mal Opera, da er die Seiten skaliert darstellen kann) ist die Anzeige sehr gut. Das Problem, auf welches ich gestoßen bin ist halt eine vernünftige IDE fürs C++ programmieren zu finden. Das gängige "Eclipse" ist einfach "zu groß". Es macht einfach keinen Spaß dort seinen Code einzutippen. Also nicht empfehlenswert. (Back to Notepad
)
Der Speicherplatz mit einer 4 GB SSD ist mMn auch ausreichend, da ich die meisten Dateien sowieso auf USB oder auf der SD-Karte speichere oder "übertrage".
Vom W-Lan Chip bin ich hellauf begeistert. Einfach nur gut.
Die Akkulaufzeit ist auch recht hoch. Wenn ich W-Lan eingeschaltet habe, die Bildschirmhelligkeit auf Maximum aufgedreht ist und ich damit surfe/chatte/skype bin ich knapp unter 3 Stunden. Wenn ich allerdings SEHR Sparsam umgehe hält der Akku bis zu 3,5h. Sowas finde ich dochmal klasse.
XandrOS. Eine Linuxdistribution, zugeschnitten auf den eee. Man bekommt wirklich alles geliefert, was man zum arbeiten braucht. Gut. Ich habe recht zügig auf eine "anständige" KDE Oberfläche gewechselt, weil mir das Style nicht wirklcih gefallen hat. Und mit ein wenig Übung (und genügend anleitungen aus dem Netz) geht es ganz gut. Sicherlich ist es eine Umgewöhnung von "windows" auf ein Linuxsystem umzusteigen. Notfalls kann man sich auf den Eee auch Windows installieren, die nötigen Treiber liefert Asus auf DVD mit. Bedenkt jedoch, dass der Eee kein internes Laufwerk hat und man den Umweg über ein "externes USB Laufwerk" gehen sollte.
Aber ganz ehrlich. Ist es nicht eine schöne Möglichkeit sich mit Linux zu beschäftigen?
Für 299 ist es ein wirklich tolles Gerät, welches jedoch keine Desktopsysteme oder "laptops" ersetzt. Es ist ein tolles Gimmick für Leute die Spaß an Technik haben, die ständig unterwegs sind und kein großes Notebook mitschleppen wollen.
Oder einfach nur zu Spaß haben.
Ich persönlich lasse meinen "Hauptrechner" fast nur noch ausgeschaltet. Emailschecken, recherchieren, Briefe tippen, etc. All das läßt sich mit dem kleinen wunderbar lösen. Wenn es allerdings ums "zocken" und um "daheim Arbeiten" geht, wird meine Kiste doch wieder angeschmissen.
Dennoch für knappe 300 ein faires und gutes Angebot. Meine Empfehlung, schaut es euch an, probiert es aus und entscheidet selbst. Bedenkt, dass der Eee jetzt schon eine große und freundliche Community hat, die gerne bei allen Fragen aushilft.
Soviel dazu.
Kommentare an Janusch können natürlich per Kommentar abgesetzt werden, oder per Email an mich, die ich dann weiterleite.
Erfahrungsbericht
http://de.wikipedia.org/wiki/ASUS_Eee_PC
Voller Erwartung hatte ich meinen eeePc erhalten. War ca. eine Woche nach dem offiziellen Verkaufsstart. Also am 31sten Januar. Ich muss gestehen, dass es mehr Glück als Verstand war, da das tolle Gerät so ziemlich am Verkaufsstart ungefähr... ÜBERALL ausverkauft war. Dennoch. voller freuden und jugendlichem Leichtsinn riss ich die Verpackung auf und war wirklich begeistert. Es bootet unglaublich schnell und läuft super stabil.
Die Akkulaufzeit beträgt ca 3 Stunden. Aber später mehr dazu.
Aussehen und Verarbeitung
Mein eee ist in weiß, da schwarze noch vergriffener waren als die weißen. Wobei ich mit der Farbe recht glücklich bin. Sieht recht schick aus der kleine.
Die verarbeitung ist beeindruckend hochwertig muß ich gestehen und es knarzt nichts
oder verfärbt sich, etc.
Im Lieferumfang liegt noch eine tolle (STINKENDE) Neoprentasche für denn eee mit bei, die nach ca 1 Woche ihren üblen Geruch wenigstens etwas einschränkt.
...
Hardwarewechsel
Naja. Meine erste Amtshandlung als Inhaber war direkt die vorhandenen 512 MB Ram durch einen 1GB Riegel auszutauschen und meine 4GB SD-Karte einzuschieben. Beides ging wirklich problemlos und ohne großartige Anwendung von Gewalt. Alles wurde problemlos erkannt und läuft einwandfrei.
Bedienung
Kommen wir nun zu den Schwächen des eee.
Die Tastatur ist unglaublich klein. Am Anfang habe ich mich verflucht oft vertippt, vor allem aufgrund der Mißstellung der "Enter" Taste.
Mittlerweile muß ich allerdings gestehen, dass das Tippen recht flott von statten geht und mir kaum noch Probleme bereitet. Das einzige Problem ist allerdings, dass man soetwas wie einen Shooter nur SEHR schwer zocken kann. Aber dazu habe ich mir das Gerät auch nicht gekauft.
Das Touchpad finde ich auch mehr als nur "gewöhnungsbedürftig" und habe mir recht
flott eine USB-Maus zugelegt. Im Notfall (wenn ich unterwegs bin) reicht das Pad aber allemal.
Die "Maustasten" sind aber recht suboptimal und lassen sich mMn unangenehm schwer betätigen, wirken im gleichen Zuge auch noch recht "billig".
Der Bildschirm ist wirklich klein. Allerdings habe ich mich iauch daran gewöhnt muß ich zugeben.
Schnell mal im Netz surfen, chatten, etc klappt problemlos. Mit einem anständigen Browser (hier empfehle ich mal Opera, da er die Seiten skaliert darstellen kann) ist die Anzeige sehr gut. Das Problem, auf welches ich gestoßen bin ist halt eine vernünftige IDE fürs C++ programmieren zu finden. Das gängige "Eclipse" ist einfach "zu groß". Es macht einfach keinen Spaß dort seinen Code einzutippen. Also nicht empfehlenswert. (Back to Notepad
Der Speicherplatz mit einer 4 GB SSD ist mMn auch ausreichend, da ich die meisten Dateien sowieso auf USB oder auf der SD-Karte speichere oder "übertrage".
Vom W-Lan Chip bin ich hellauf begeistert. Einfach nur gut.
Die Akkulaufzeit ist auch recht hoch. Wenn ich W-Lan eingeschaltet habe, die Bildschirmhelligkeit auf Maximum aufgedreht ist und ich damit surfe/chatte/skype bin ich knapp unter 3 Stunden. Wenn ich allerdings SEHR Sparsam umgehe hält der Akku bis zu 3,5h. Sowas finde ich dochmal klasse.
Betriebsystem
XandrOS. Eine Linuxdistribution, zugeschnitten auf den eee. Man bekommt wirklich alles geliefert, was man zum arbeiten braucht. Gut. Ich habe recht zügig auf eine "anständige" KDE Oberfläche gewechselt, weil mir das Style nicht wirklcih gefallen hat. Und mit ein wenig Übung (und genügend anleitungen aus dem Netz) geht es ganz gut. Sicherlich ist es eine Umgewöhnung von "windows" auf ein Linuxsystem umzusteigen. Notfalls kann man sich auf den Eee auch Windows installieren, die nötigen Treiber liefert Asus auf DVD mit. Bedenkt jedoch, dass der Eee kein internes Laufwerk hat und man den Umweg über ein "externes USB Laufwerk" gehen sollte.
Aber ganz ehrlich. Ist es nicht eine schöne Möglichkeit sich mit Linux zu beschäftigen?
Fazit und Empfehlung
Für 299 ist es ein wirklich tolles Gerät, welches jedoch keine Desktopsysteme oder "laptops" ersetzt. Es ist ein tolles Gimmick für Leute die Spaß an Technik haben, die ständig unterwegs sind und kein großes Notebook mitschleppen wollen.
Oder einfach nur zu Spaß haben.
Ich persönlich lasse meinen "Hauptrechner" fast nur noch ausgeschaltet. Emailschecken, recherchieren, Briefe tippen, etc. All das läßt sich mit dem kleinen wunderbar lösen. Wenn es allerdings ums "zocken" und um "daheim Arbeiten" geht, wird meine Kiste doch wieder angeschmissen.
Dennoch für knappe 300 ein faires und gutes Angebot. Meine Empfehlung, schaut es euch an, probiert es aus und entscheidet selbst. Bedenkt, dass der Eee jetzt schon eine große und freundliche Community hat, die gerne bei allen Fragen aushilft.
Soviel dazu.
1 Trackback to Gastbeitrag: Bericht über den Asus EeePC
3 Comments to Gastbeitrag: Bericht über den Asus EeePC
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Vielen dank für das Veröffentlichen mela!
Falls noch fragen sind zum Eee, darf man mich gerne anmailen. Die Antwort kann sich aber etwas hinziehen, da ich am sonntag erst von der Cebit wiedergekommen bin.
Gruß
Janusch -
Danke für den ausführlichen Test und Erfahrungsbericht
ich war sehr verlockt, bis ich bei Thomas gelesen habe, dass für einen Hunderter mehr der Nachfolger kommt g -
Zum Nachfolger kann ich folgendes sagen.
Der sichtbare Bildschirm ist wirklich um einigers größer (subjektiv. real sinds 8,9"). Desweiteren hat der Nachfolger von werk aus 1 GB Ram und die SSD ist mit 8 GB doppelt so groß. Weiterhin war auf den Testgeräten (auf der CeBit) Win XP installiert und die Auflösung ließ sich stark erhöhen, was beim "alten" mittels anständiger Software auch klappt. Was mich halt stört ist, dass für einen Hunderter mehr man bei Amazon schon "laptops" bekommt, die von der Hardware besser sind
. lieben Gruß
janusch


Zwischen Nervenzusammenbruch, Server, Herd und Schreibzwang
30 Aug 08 at 15:54