Feder & Herd

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February '12



The most unwanted song

with 5 Comments

Wenn man bei einer ausgedehnten, nächtlichen Updatesession ein bisschen durch die deutsche Blogsphäre gondelt, stolpert man über SOWAS:


Was passiert, wenn man 500 Leute zu deren musikalischen Abneigungen befragt und die Ergebnisse der Komposition eines Musikstücks zugrundelegt?
Richtig, es entsteht das unerwünschteste Musikstück aller Zeiten, hier zu hören.

Manche Passagen von dem über 20 Minuten langen Lied hören sich an wie Frank Zappa auf Valium nach einer Wurzelbehandlung, andere klingen wie nichts, was ich bis jetzt gehört habe. Bei ca. 7:30 versuchte mein Gehirn sich zu verflüssigen um durch die Gehörgänge zu entkommen, eine über Tubas und Dudelsäcken rappende Opernsängerin geht selbst mir zu weit. Bei ca 12:00 Minuten begann ich über den Sinn meines Lebens nachzudenken, und ob Selbstenthauptung nicht angebracht und freudenbringend sowie ästhetisch erleichternd wäre. Die Gedanken verwarf ich gegen Minute 13:00 wieder, als meine Gewaltfantasien sich gegen den Rest der Menschheit zu richten begannen. Während der 15. Minute begann ich mir zu wünschen, unsere Regierung würde das Musizieren ohne Waffenschein verbieten. Die Passage für Kokosnussschalen, Tuba, Dudelsack, Opernsängerin und Flöte ab 16:00 gehört zum unerträglichsten, was ich je gehört habe, für mich tatsächlich noch schlimmer als die Musik von Xavier Naidoo. Minuten 18-20 waren bis auf das Geschrei im Hintergrund ganz hübsch, aber völlig überflüssig. Die letzten zwei Minuten sorgten bei mir echt für körperliche Übelkeit. Ein großes Werk. Ich hör´s mir gleich nochmal an.

Quelle: Juggernaut Invasion Systems




Also ich hab nur 5 Minuten geschafft und mir ist inzwischen das grauenergriffene Grinsen auf dem Gesicht festgefroren.

via Jens Scholz

Posted by Mela Eckenfels

01/30/2008 at 06:09:49

Posted in Linkdump, Skurril

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Last modified on 2008-01-31 09:17


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5 Comments to The most unwanted song

  1. So schlimm fand ich das gar nicht. Ein wenig wie "Amarok" gewollt und nicht gekonnt, aber es klang wie Musik und war parsebar.

    Isotopp

    30 Jan 08 at 11:06

    Reply

  2. Au ja, der Vergleich mit Amarok ist sehr gut! Wobei Amarok aber eben GUT ist. ^^ Wow, endlich mal einer, der auch eins von Oldfields besten Alben kennt! =D

    Was heißt denn parsebar?

    Eraxel

    30 Jan 08 at 19:14

    Reply

  3. http://de.wikipedia.org/wiki/Parser

    In der Computertechnik zerlegt ein Lexer die Eingabe in erkennbare "Worte" (Lexeme) und der Parser untersucht die Wortfolge dann auf eine erkennbare Struktur gemäß einer Grammatik.

    Wenn man als Geek umgangssprachlich sagt, etwas sei parsebar, dann hat es eine erkennbare und syntaktisch gültige Struktur - und man kann sich dem nächsten Problem zuwenden, nämlich ob die erkannten Sätze auch Sinn (Semantik) transportieren.

    Isotopp

    31 Jan 08 at 09:17

    Reply

  4. Also ... das ist nicht so schlimm wie Florence Foster Jenkins. Nicht mal ansatzweise. Eigentlich ist das sogar sehr entspannt zu hoeren. Ausreichend abwechslungsreich, um nicht einzuschlafen oder zu langweilen.

    Mag sein, ich bin wirr, aber das ist dann mal in meine Default-Playlist fuers Arbeiten gewandert. Hervorragend geeignet dafuer. :-)

    Sammy

    31 Jan 08 at 00:43

    Reply

  5. Geht doch ganz gut. Etwas langweilig vielleicht zwischendrin, aber diese Kinderchoere sind doch spitze :-)

    Steffen

    31 Jan 08 at 09:15

    Reply

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