BoD-Wehen
Nachdem Das LARP-Kochbuch
bei Amazon derzeit mit einem Lieferzeitraum von 3-5 Wochen geführt und eine Lieferung bis Weihnachten nicht mehr garantiert wird, wurde ich langsam nervös.
Das LARP-Kochbuch verkaufte sich im 2. Verkaufsjahr weit besser als im Ersten, was sowohl darauf zurückzuführen ist das mehr LARPer das Buch mal auf einem LARP zu sehen bekommen - und es dann auch haben wollen - als auch dass unser O'Reillys Kochbuch für Geeks
viele Käufer auf das ältere Buch aufmerksam machten. Mir wurde von mehreren Geburtstagskindern berichtet, die gleich beide Bücher geschenkt bekamen. Für uns natürlich toll, für die Beschenkten auch.
Das Weihnachtsgeschäft war dennoch auch letztes Jahr schon gigantisch. Gut 50 Bücher wurden alleine zwischen 25. November und 15. Dezember verkauft. Mehr als die Hälfte des Verkaufs seit Erscheinen des Buchs. Die meisten davon gingen bei Amazon.de
über die virtuelle Ladentheke. Dieses Jahr sehe ich nun unsere Felle im Weihnachtsgeschäft wegschwimmen.
Zwar eignen sich Kochbücher prächtig als Weihnachtsgeschenke und das LARP-Kochbuch kann man sogar dem LARPer schenken der zuhause die Küche als feindliches Gebiet betrachtet, auf LARPs aber das Kochfeuerchen sogar flott und stilecht mit Feuerstein und Zunder zum Lodern bringt... aber ist das gewünschte Buch nicht für die Platzierung unterm Christbaum vorhanden, greifen die meisten Käufer doch zu etwas anderem, statt zu warten und symbolisch nur einen Gutschein zu überreichen.
Der Verkauf der uns im Weihnachtsgeschäft flöten geht, ist erst mal weg und wird auch im Folgejahr nur sehr spärlich aufgeholt werden, da die Schenker an Weihnachten nicht mal unbedingt selbst LARPer (oder Geeks) sind, die Käufer übers Jahr verteilt aber überwiegend.
Mein Anruf bei BoD brachte nun zu Tage, das BoDs Produktion unter dem Ansturm vorweihnachtlicher Bestellungen in die Knie gegangen ist und sie kurzerhand die angekündigten Lieferzeiträume verdoppeln mussten. Hier wurde ein Unternehmen ganz klar vom eigenen Erfolg überrollt.
Im Endeffekt schön für sie - aber schlecht für all jene die per BoD veröffentlicht haben. Nachdem letztes Jahr der Nachschub vor Weihnachten schon stotterte sieht es dieses Jahr noch düsterer aus.
Natürlich verstehe ich das man sich nicht 'mal eben' eine sündenteure Druckmaschine mehr hinstellt um Auftragsspitzen abzufangen - die den Rest des Jahres aber vor sich hingammelt - und ich verstehe auch das in BoDs Preiskonzept keine großen Lagerbestände einkalkuliert sind. Ob ich mit diesem Wissen nochmal zu BoD greifen würde, weiss ich nicht.
Sollte ich nochmal ein Buch ohne Verlag herausbringen, würde es wohl erst mal LuLu werden. Allerdings kann ich mir vorstellen, das es sich hier um ein grundsätzliches Problem von Book on Demand-Dienstleistern handelt.
Das LARP-Kochbuch verkaufte sich im 2. Verkaufsjahr weit besser als im Ersten, was sowohl darauf zurückzuführen ist das mehr LARPer das Buch mal auf einem LARP zu sehen bekommen - und es dann auch haben wollen - als auch dass unser O'Reillys Kochbuch für Geeks
Das Weihnachtsgeschäft war dennoch auch letztes Jahr schon gigantisch. Gut 50 Bücher wurden alleine zwischen 25. November und 15. Dezember verkauft. Mehr als die Hälfte des Verkaufs seit Erscheinen des Buchs. Die meisten davon gingen bei Amazon.de
Zwar eignen sich Kochbücher prächtig als Weihnachtsgeschenke und das LARP-Kochbuch kann man sogar dem LARPer schenken der zuhause die Küche als feindliches Gebiet betrachtet, auf LARPs aber das Kochfeuerchen sogar flott und stilecht mit Feuerstein und Zunder zum Lodern bringt... aber ist das gewünschte Buch nicht für die Platzierung unterm Christbaum vorhanden, greifen die meisten Käufer doch zu etwas anderem, statt zu warten und symbolisch nur einen Gutschein zu überreichen.
Der Verkauf der uns im Weihnachtsgeschäft flöten geht, ist erst mal weg und wird auch im Folgejahr nur sehr spärlich aufgeholt werden, da die Schenker an Weihnachten nicht mal unbedingt selbst LARPer (oder Geeks) sind, die Käufer übers Jahr verteilt aber überwiegend.
Mein Anruf bei BoD brachte nun zu Tage, das BoDs Produktion unter dem Ansturm vorweihnachtlicher Bestellungen in die Knie gegangen ist und sie kurzerhand die angekündigten Lieferzeiträume verdoppeln mussten. Hier wurde ein Unternehmen ganz klar vom eigenen Erfolg überrollt.
Im Endeffekt schön für sie - aber schlecht für all jene die per BoD veröffentlicht haben. Nachdem letztes Jahr der Nachschub vor Weihnachten schon stotterte sieht es dieses Jahr noch düsterer aus.
Natürlich verstehe ich das man sich nicht 'mal eben' eine sündenteure Druckmaschine mehr hinstellt um Auftragsspitzen abzufangen - die den Rest des Jahres aber vor sich hingammelt - und ich verstehe auch das in BoDs Preiskonzept keine großen Lagerbestände einkalkuliert sind. Ob ich mit diesem Wissen nochmal zu BoD greifen würde, weiss ich nicht.
Sollte ich nochmal ein Buch ohne Verlag herausbringen, würde es wohl erst mal LuLu werden. Allerdings kann ich mir vorstellen, das es sich hier um ein grundsätzliches Problem von Book on Demand-Dienstleistern handelt.
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3 Comments to BoD-Wehen
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Ja und wir mit unserer Kleinstproduktion fallen da natürlich gegen die Bestseller einfach hinten runter, betriebswirtschaftlich verständlich, für uns aber ein echter Verlust...
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Keine Sorge, ich werde mir das Buch auch nach Weihnachten noch bestellen

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Danke Balu,
immerhin einer. Das lässt doch hoffen

