Freiheit wird überbewertet...
Der Ansicht müssen unsere Volksvertreter wohl sein. Nichts gelernt aus Zeiten in denen die Rechte des Einzelnen einem strammen Staat untergeordnet wurden. Die Herren und Damen vertrauen sich selbst und deswegen tragen sie das Fernmeldegeheimnis unbeirrt zu Grabe.
Mit einer Schamfrist von zwei Wochen tauchen nun natürlich die nächsten Begehrlichkeiten auf. Man hat die Daten ja schon, warum also nicht nutzen. Zum Beispiel um böse, böse Download-Terroristen dingfest zu machen.
Mir drängt sich da langsam ein bildhafter Vergleich auf. Zu meinen Teenager-Zeiten war das Mitschneiden von Liedern aus dem Radio auf Kasette noch böse. Nur indem die Rechteinhaber vorm Zimmerfenster jedes Teenagers einen Überwacher mit Leiter, Thermoskanne, Stethoskop, Fensterleder und Notizblock postiert hätten, wäre eine ähnlich flächendeckende Überwachung möglich gewesen. Gegen den Kerl auf der Leiter hätte jeder was, bei den abstrakten Daten sieht es scheinbar anders aus. Das Ergebnis - Verlust jeglicher Privatsphäre - ist aber das Gleiche.
Wer sich noch nicht beteiligt hat, sollte solangsam darüber nachdenken in die Sammelverfassungsklage einzusteigen. Unsere Regierung passt nicht auf uns, unsere Rechte und Bedürfnisse auf, schon lange nicht mehr, also müssen wir es selbst tun.
Hinweis auf den Heise-Artikel via IRC von Ishtar.
Mit einer Schamfrist von zwei Wochen tauchen nun natürlich die nächsten Begehrlichkeiten auf. Man hat die Daten ja schon, warum also nicht nutzen. Zum Beispiel um böse, böse Download-Terroristen dingfest zu machen.
Vor allem bei den Bestimmungen zum Zugriff auf die demnach sechs Monate verdachtsunabhängig aufzubewahrenden Verbindungsdaten, die das Parlament bereits deutlich gegenüber den EU-Vorgaben zur Vorratsdatenspeicherung ausdehnte, sieht das federführende Gremium der Länderkammer noch Korrekturbedarf. So sollen die Länderchefs bei der Plenarsitzung am kommenden Freitag eine Entschließung (PDF-Datei) fassen, wonach auch Rechteinhabern zur zivilrechtlichen Verfolgung etwa von Urheberrechtsverletzungen Zugang zu den Datenbergen zu gewähren ist.
Quelle: Heise
Mir drängt sich da langsam ein bildhafter Vergleich auf. Zu meinen Teenager-Zeiten war das Mitschneiden von Liedern aus dem Radio auf Kasette noch böse. Nur indem die Rechteinhaber vorm Zimmerfenster jedes Teenagers einen Überwacher mit Leiter, Thermoskanne, Stethoskop, Fensterleder und Notizblock postiert hätten, wäre eine ähnlich flächendeckende Überwachung möglich gewesen. Gegen den Kerl auf der Leiter hätte jeder was, bei den abstrakten Daten sieht es scheinbar anders aus. Das Ergebnis - Verlust jeglicher Privatsphäre - ist aber das Gleiche.
Wer sich noch nicht beteiligt hat, sollte solangsam darüber nachdenken in die Sammelverfassungsklage einzusteigen. Unsere Regierung passt nicht auf uns, unsere Rechte und Bedürfnisse auf, schon lange nicht mehr, also müssen wir es selbst tun.
Hinweis auf den Heise-Artikel via IRC von Ishtar.
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Siehe auch:
http://www.freitag.de/2007/47/07471301.php -
Mir ist schlecht...
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Zur Zeit ist "mehr Staat" in Wirtschaft und Gesellschaft leider modern. Widerstand dagegen gibt es kaum, allenfalls gegen Schäuble und Co. wird öfters mal opponiert - dann aber leider oft in einer Weise, die das eher diskreditiert.


Hat jemand ne Alternative zu D? Die Schweizer und Franzosen knallen ja auch gerade durch.
vgl http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/multimedia/626802.html