A grand day out
Donnerstag, 22. November 2007. Die Karlsruher Postfiliale genehmigen sich eine ganzen Tag frei zur Betriebsversammlung. Angekündigt nicht nur mit einem lapidaren Zettel - den man im ersten Moment für eine Werbung hält und deswegen vom HIP direkt ausfiltern lässt - und der Ankündigung die nächste offene Postfiliale sei die Filiale Kaiserstraße 14.
8 wartende Menschen in der Postfiliale am Entenfang, haben den Zettel jedenfalls genauso übersehen wie ich zuerst. Ein gescheites Schild "Diese Filiale hat heute geschlossen." wäre sinnvoller gewesen.
Oder eine einzelne, ehrliche Aussage das nur eine verdammte Filiale offen hat, wäre ebenfalls hilfreicher sowie ehrlich gewesen.
Da ich dummerweise - wie viele andere frustrierte Kunden auch - davon ausging das die große Innenstadtfiliale in der Postgallerie geöffnet hat, und ich nicht auswendig weiss wo die Filiale Kaiserstraße 14 genau ist (normaleweise fahre ich nicht einmal quer durch die Stadt zur Post.. welch Wunder), dauerte es eine knappe Stunde und 3 Parkscheine, bis ich endlich meinen Krempel losgeworden bin. Und obwohl ich doch eher selten zur Post gehe, scheine ich überdurchschnittlich oft Tage mit Betriebsversammlungen zu erwischen.
Zeit sich nach Alternativen umzusehen. Gibt es praktikable Post-Alternativen für Privatpersonen und Selbstständige die vor allem normale Briefe, kleine Päckchen, Pakete und Büchersendungen zu verschicken haben?
8 wartende Menschen in der Postfiliale am Entenfang, haben den Zettel jedenfalls genauso übersehen wie ich zuerst. Ein gescheites Schild "Diese Filiale hat heute geschlossen." wäre sinnvoller gewesen.
Oder eine einzelne, ehrliche Aussage das nur eine verdammte Filiale offen hat, wäre ebenfalls hilfreicher sowie ehrlich gewesen.
Da ich dummerweise - wie viele andere frustrierte Kunden auch - davon ausging das die große Innenstadtfiliale in der Postgallerie geöffnet hat, und ich nicht auswendig weiss wo die Filiale Kaiserstraße 14 genau ist (normaleweise fahre ich nicht einmal quer durch die Stadt zur Post.. welch Wunder), dauerte es eine knappe Stunde und 3 Parkscheine, bis ich endlich meinen Krempel losgeworden bin. Und obwohl ich doch eher selten zur Post gehe, scheine ich überdurchschnittlich oft Tage mit Betriebsversammlungen zu erwischen.
Zeit sich nach Alternativen umzusehen. Gibt es praktikable Post-Alternativen für Privatpersonen und Selbstständige die vor allem normale Briefe, kleine Päckchen, Pakete und Büchersendungen zu verschicken haben?
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13 Comments to A grand day out
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...über Hermes liest man aber auch nicht nur Gutes; ich selber habe noch keine Negativ-Erfahrungen machen müssen.
Die Post bietet m.W. auch die Möglichkeit, Pakete (und Päckchen??) selbst freizumachen und in einer Packstation "einzuwerfen". Habe ich aber noch nicht ausprobiert. -
Packstationen finde ich Broken by Design pur.
An Regentagen steht man mitten im Siff von oben und unten, hat keine Möglichkeit mehrere Pakete irgendwo abzulegen, sondern muss sie irgendwie zwischen sich und der Paketstation einklemmen wärend man sich durch die Menüs flucht. Es gibt keine Möglichkeit dort das Paket oder Päckchen zu wiegen und Fehlfrankierungen auszuschliessen.
Abstellmöglichkeiten gibt es auch an schönen Tagen nur im Hundekot/-Urin um die Packstation herum, kein Gitter um mal kurz was abzulegen, damit man wenigstens die Hände für Tasten und Karten frei hat.. kein Tisch, kein gar nichts.
Auch bei den Briefmarken-Automaten fehlt mir die Möglichkeit den Wust Briefe mal irgendwo abzulegen, eine Möglichkeit zum Wiegen, zum Messen und eine leicht zugängliche Portoinformation.
Deswegen gehe ich überhaupt in die Filialen. Dort ist ne Wage, eine Schablone durch die der Schalterbeamte den Brief durchsteckt und gleich weiss ob die Dicke noch ein Großbrief oder schon ein Päckchen ist. Während ich zuhause Ewigkeiten mit Lineal, Küchenwage und den Webseiten der Post kämpfe und mich frage ob der Umschlag nun noch B5 oder schon C5 war.. -
Gut, wenn man dann noch auf Postagenturen zurückgreifen kann. Die sind meistens relativ nahebei, meistens in einem Tabak-/Zeitschriften-/Lotto-Laden. Komplettes übliches Post-Angebot (ohne Postbank, klar) und freundliche Leute, soweit ich das bisher erleben durfte. Ach ja, und ordentliche Öffnungszeiten ohne Mittagspause etc.
Die Packstation, die ich bisher genutzt habe, ist zum Glück wettergeschützt gebaut (unter der Mensabrücke an der Uni DO), die nächstgelegene ist ebenfalls überdacht (S-Bahn-Station). Trotzdem hast Du natürlich recht, da fehlt einiges an Features... -
Mach dir keinen Kopf. Bei uns war es vor einem Monat oder so, als ich so wie du vor der Türe stehengeblieben und mir denge Kopf gekratzt hatte. So ist eben die Post.
Bei uns hing widerum doch nur ein Schmierzettel mit der Bitte um Verständnis. In Karlsruhe ist man da schon wesentlich moderner mit bedrucktem Blatt und so.
Ich verstehe allerdings genausowenig wie du, wie man eine Versammlung mitten im Arbeitstag abhalten kann?? Haben die keinen Sinn für die Kundschaft, oder wenigstens Gewinnabsichten?? -
Hihi, da fällt mir nur http://data.rbfh.de/verstaendnis.html ein

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Data.. zu wahr.
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Ha! Mein aktuelles Lieblingshassobjekt ist ebenfalls meine örtliche Postfiliale (in München-Neuhausen)! Es ist unfassbar: Bei 2 von 3 Malen schlängelt sich die Schlange dort bis auf den Bürgersteig (und das bedeutet, dass mehr als 25 Leute anstehen, ist übrigens vollkommen uhrzeitunabhängig), und als ich erst vor ein paar Tagen da war, war die Schalterfrau so UNFASSBAR unfreundlich - sowas hab ich noch nicht erlebt. So dermaßen unfreundlich, dass mir immer noch garstige Dinge einfallen, die ich mal hätte tun oder sagen sollen. Grrrrr.
Päckchen geb ich ab sofort auch immer zu Hermes.
Thanks for providing some rantspace
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Betriebsversammlungen sind vorgeschrieben und müssen jedes Vierteljahr während der Arbeitzeit stattfinden. Außerdem muss der Arbeitgeber jedem Mitarbeiter ermöglichen die Versammlung aufzusuchen, der Post bleibt da nur noch die Filialschließung übrig. Den Zettel an der Scheibe finde ich daher schon recht frech. Gesetzlich garantierte Arbeitnehmerrechte sind nämlich erstmal wichtiger als die Bequemlichkeit der Kunden.
Aber...
Was nervt ist, dass solche Betriebsversammlungen nie rechtzeitig vorher angekündigt werden und man dann vor verschlossener Tür steht. Eine Woche vorher im Netz oder mit Aushängen vor Ort zu informieren ist wohl zu viel Aufwand. Und warum so etwas einen ganzen Tag dauern muss, verstehe ich auch nicht so recht. 3 Stunden sollten es locker tun. Das ist eben der (quasi-)öffentliche Dienst.
Mit Hermes habe ich übrigens gerade interessante Erfahrungen gemacht und bin hoffnungslos unglücklich mit denen. Abgesehen davon, dass sie ein an mich adressiertes Paket einfach 3 Häuser weiter abgegeben haben, haben sie die vorgenommene Rücksendung dieses Pakets abgeholt und mir wieder zugestellt. Es hat 1 Woche gedauert, bis das Paket endlich den rechtmäßigen Empfänger erreichte. Hermes mache ich sicher nie wieder! -
Eben. Mit ein paar Stunden hätte ich - zähneknirschend - Leben können und dann eben ein paar andere Sachen vorgezogen oder zwischenreingeschoben. Aber den ganzen Tag?
Ich bin jung und mobil. Mich hat es 'nur' Arbeitszeit gekostet (und Parkgebühren). Was macht das Dutzend Rentner die vor der Stadtteilfiliale warteten bis die übliche Mittagspause um 14 Uhr rum ist (und die den Zettel erst bemerkt haben nachdem ich sie drauf hingewiesen habe). Für die ist der Weg dorthin schon weit genug.
Fast 2 Stunden Mittagspause finde ich bei der einzigen?/größten Filiale im Karlsruher Westen auch lästig bis frech. -
Apropos:
http://www.pottblog.de/2007/11/23/post-bochum-laengere-wartezeit-als-an-der-kasse-von-saturn-zur-eroeffnung/ -
Zu Hermes: ich habe mit Hermes an meinem Ende (ok, Otto ist 3 km von mir entfernt *g*) nur gute Erfahrungen bislang. Abgabe findet beim Kiosk um die Ecke 20 Meter von der Post entfernt statt, der hat ab 7 Uhr auf, alles was ich versendet habe kam gut und schnell und günstiger als beim Gelben Riesen an. Auch die Lieferanten hier vor Ort sind einwandfrei, viele stellen (anscheinend Zweitberuf) ohenhin erst abends zu. Ganz im Gegensatz zu DHL, die vorzugsweise zwischen 10 und 12 Uhr morgens antanzen, wenn ich nicht zuhause bin, oft Pakete erst gar nicht abgeben sondern einfach orangene Karte ausfüllen (die dann 3 tage später bei mir aufschlägt), oder beim Nachbar abgeben (EG) wenn ich (4. OG) die Tür aufgemacht habe. Ganz zu schweigen von DPD die hier nicht mal mehr klingeln weil ihnen der Weg ins 4. OG zu weit ist, und bezahlten Kram teilweise ohne Info bei sonstwem abgeben.
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Ne alternative wäre vielleicht Stadtbrief?
Ich will und kann keine Werbung für machen weil ich den Dienst selber nicht kenne, ich bin nur neulich zufällig mal drüber gestolpert shrug





Zu Briefen und insbesondere Büchersendungen gibt es mW derzeit keine Alternative, aber die kann man ggf. mit Marke aus dem Automaten selbst frankieren und einwerfen. Pakete und Päckchen verschicke ich eigentlich nur noch mit Hermes.