Ein Frühstücks-Meme...
... kam von FoodFreak hereingeflattert. Kein ganz einfaches Thema, scheint das Frühstück bei vielen, gerade in der Erinnerung, doch etwas zwischen 'Brot runterwürgen zwischen Tür und Angel' oder 'Familiärem Kriegsschauplatz'...
*1. Was frühstückst Du an einem normalen Tag?*
Zwei Brote oder Brötchen mit Fisch oder Käse. Von denen ich meist bis zum Abend verteilt immer mal wieder einen Bissen nehme. Dazu derzeit meist ein Marzipan-Milchkaffee.
*2. Was frühstückst Du an deinem freien Tag?*
Das gleiche
*3. Wann frühstückst Du?*
Entweder direkt nach dem Aufstehen am späten Vormittag, oder gar nicht.
*4. Bist Du mit bestimmten familiären Glaubenssätzen oder Traditionen zum Frühstück aufgewachsen?*
Jain. Meine Familie bestand zu meiner Kinder- und Jugendzeit aus Morgenmuffeln, die sich früh morgends höchstens gegenseitig anbrummelten und im Halbschlaf Pausenbrote schmierten. Später mußte ich ohnehin als einzige ganz früh raus und daher war mein erstes Frühstück auch meist erst in der ersten Pause. Noch später, als meine Mutter den Beruf aufgegeben hatte, wegen eines kleinen Nachzüglers, versuchte sie allerdings mein Frühstück 'gesund' werden zu lassen und nötigte mich dazu einen klebrigen Pamps aus selbstgeschrotetem Getreide und Rosinen zu essen, der viel zu wenig Milch enthielt und eher als Kleister gedient hätte, denn als Frühstück.
Am Wochenende wurde sich dann allerdings meist Zeit genommen zum Frühstücken. Gerade Samstags, war ein ausführliches Frühstück obligat, bevor meine Mutter mit dem Hausputz begann und mein Vater mit mir die Wocheneinkäufe erledigte. Dann gabs auch frische Brötchen, eine Wurstauswahl und süße Teilchen. In dem Fleischfresserhaushalt leider meist zu wenig Käse für eine Vegetarierin, weswegen ich dort doch oft mit einem Brötchen mit Butter und Senf endete.
*5. Welche Erinnerungen verbindest Du mit Pausenbroten oder Lunchboxen?*
Unangenehme. Trockene Wurstbrote oder trockene Marmeladenbrote mit Magarine, die ich meist nicht essen mochte.
Und meine Lehrer, die mit angeekeltem Gesicht vor der ganzen Klasse tiefgrüne, vergessene Pausenbrote unter meiner Bank hervorzogen.
*6. Was wäre für Dich ein luxuriöses Frühstück?*
Eine schöne Auswahl zu haben. Rührei pur oder mit Lachs, frisch gepresster Orangensaft, vielleicht eine klare Suppe, guter Kaffee mit viel Milch, leckeres Brot oder leckere Brötchen, geräucherter Fisch und Käse, frischen Tomaten und Salat. Und das ganze sehr Piano, an einem gemütlichen Ort über viele Stunden verteilt.
*7. Wie, wo und wann würdest Du am liebsten frühstücken?*
Wie: Mit meinem Geliebten zusammen und eventuell auch noch mit ein, zwei guten Freunden.
Wo: Ganz unspektakulär am großen Tisch in unserer Küche.
Wann: Am späten Vormittag eines beliebigen Tages.
*8. Kannst Du Dich an ein ganz besonderes Frühstück in Deinem Leben erinnern? Was war daran bemerkenswert?*
Hm, ich denke an mehrere. Als ich noch in Berlin lebte, haben wir öfter versucht sehr ausgiebig zu frühstücken. Besondere Tage waren dann die Wochenende, an denen es in einer der Besetzerkneipen ein Frühstücksbuffett gab. Für 5 DM konnte man sich dort quer durchessen und es war auch immer sehr lecker. Wenn der Orangensaft, die Brötchen und der Käse auch von Aldi waren... Mit fünf Sorten Cerealien, frischem Obst und Gemüse, stand es kaum einem Buffett in einem Sterne-Hotel nach. Und die Gesellschaft war viel angenehmer
Das letzte schöne Frühstück an das ich mich erinnere, war das während Ishtars Besuch hier bei uns. Wenn niemand zu Gast ist, kommen wir leider viel zu selten dazu uns wirklich zusammenzusetzen.
*9. Was darf auf einem Frühstückstisch auf keinen Fall fehlen?*
Hm, schwer zu sagen. Da muß ich wohl Brot, Milch und Butter nehmen
denn alles andere ist eher 'nice to have' aber ich brauche es nicht täglich. Das wäre guter Senf, frische Tomaten, eingelegte Cornichons, guter Fisch oder guter Käse.
*10. Was möchtest Du uns noch zum Thema Frühstück sagen?*
Ich finde es eigentlich schade, das es in dieser Gesellschaft so schwer ist, den Tag ruhig zu beginnen. Es würde viel Streß und Hektik aus dem Leben nehmen, wenn die Zeit für ein gemeinsames Frühstück da wäre, anstatt das alle ihren Bus oder ihre S-Bahn bekommen müssen um ja pünktlich auf der Arbeit zu sein.
Alternativ wäre es auch ziemlich nett, wenn man in der Firma den Tag nicht mit einer Besprechung begänne, sondern einem gemeinsamen Frühstück.
So, dann reiche ich das Stöckchen mal weiter und zwar an Kris, Lessa, eckes und Julian.
*1. Was frühstückst Du an einem normalen Tag?*
Zwei Brote oder Brötchen mit Fisch oder Käse. Von denen ich meist bis zum Abend verteilt immer mal wieder einen Bissen nehme. Dazu derzeit meist ein Marzipan-Milchkaffee.
*2. Was frühstückst Du an deinem freien Tag?*
Das gleiche
*3. Wann frühstückst Du?*
Entweder direkt nach dem Aufstehen am späten Vormittag, oder gar nicht.
*4. Bist Du mit bestimmten familiären Glaubenssätzen oder Traditionen zum Frühstück aufgewachsen?*
Jain. Meine Familie bestand zu meiner Kinder- und Jugendzeit aus Morgenmuffeln, die sich früh morgends höchstens gegenseitig anbrummelten und im Halbschlaf Pausenbrote schmierten. Später mußte ich ohnehin als einzige ganz früh raus und daher war mein erstes Frühstück auch meist erst in der ersten Pause. Noch später, als meine Mutter den Beruf aufgegeben hatte, wegen eines kleinen Nachzüglers, versuchte sie allerdings mein Frühstück 'gesund' werden zu lassen und nötigte mich dazu einen klebrigen Pamps aus selbstgeschrotetem Getreide und Rosinen zu essen, der viel zu wenig Milch enthielt und eher als Kleister gedient hätte, denn als Frühstück.
Am Wochenende wurde sich dann allerdings meist Zeit genommen zum Frühstücken. Gerade Samstags, war ein ausführliches Frühstück obligat, bevor meine Mutter mit dem Hausputz begann und mein Vater mit mir die Wocheneinkäufe erledigte. Dann gabs auch frische Brötchen, eine Wurstauswahl und süße Teilchen. In dem Fleischfresserhaushalt leider meist zu wenig Käse für eine Vegetarierin, weswegen ich dort doch oft mit einem Brötchen mit Butter und Senf endete.
*5. Welche Erinnerungen verbindest Du mit Pausenbroten oder Lunchboxen?*
Unangenehme. Trockene Wurstbrote oder trockene Marmeladenbrote mit Magarine, die ich meist nicht essen mochte.
Und meine Lehrer, die mit angeekeltem Gesicht vor der ganzen Klasse tiefgrüne, vergessene Pausenbrote unter meiner Bank hervorzogen.
*6. Was wäre für Dich ein luxuriöses Frühstück?*
Eine schöne Auswahl zu haben. Rührei pur oder mit Lachs, frisch gepresster Orangensaft, vielleicht eine klare Suppe, guter Kaffee mit viel Milch, leckeres Brot oder leckere Brötchen, geräucherter Fisch und Käse, frischen Tomaten und Salat. Und das ganze sehr Piano, an einem gemütlichen Ort über viele Stunden verteilt.
*7. Wie, wo und wann würdest Du am liebsten frühstücken?*
Wie: Mit meinem Geliebten zusammen und eventuell auch noch mit ein, zwei guten Freunden.
Wo: Ganz unspektakulär am großen Tisch in unserer Küche.
Wann: Am späten Vormittag eines beliebigen Tages.
*8. Kannst Du Dich an ein ganz besonderes Frühstück in Deinem Leben erinnern? Was war daran bemerkenswert?*
Hm, ich denke an mehrere. Als ich noch in Berlin lebte, haben wir öfter versucht sehr ausgiebig zu frühstücken. Besondere Tage waren dann die Wochenende, an denen es in einer der Besetzerkneipen ein Frühstücksbuffett gab. Für 5 DM konnte man sich dort quer durchessen und es war auch immer sehr lecker. Wenn der Orangensaft, die Brötchen und der Käse auch von Aldi waren... Mit fünf Sorten Cerealien, frischem Obst und Gemüse, stand es kaum einem Buffett in einem Sterne-Hotel nach. Und die Gesellschaft war viel angenehmer
Das letzte schöne Frühstück an das ich mich erinnere, war das während Ishtars Besuch hier bei uns. Wenn niemand zu Gast ist, kommen wir leider viel zu selten dazu uns wirklich zusammenzusetzen.
*9. Was darf auf einem Frühstückstisch auf keinen Fall fehlen?*
Hm, schwer zu sagen. Da muß ich wohl Brot, Milch und Butter nehmen
*10. Was möchtest Du uns noch zum Thema Frühstück sagen?*
Ich finde es eigentlich schade, das es in dieser Gesellschaft so schwer ist, den Tag ruhig zu beginnen. Es würde viel Streß und Hektik aus dem Leben nehmen, wenn die Zeit für ein gemeinsames Frühstück da wäre, anstatt das alle ihren Bus oder ihre S-Bahn bekommen müssen um ja pünktlich auf der Arbeit zu sein.
Alternativ wäre es auch ziemlich nett, wenn man in der Firma den Tag nicht mit einer Besprechung begänne, sondern einem gemeinsamen Frühstück.
So, dann reiche ich das Stöckchen mal weiter und zwar an Kris, Lessa, eckes und Julian.
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