These: Grüne Frauen und andere Feministinnen haben Angst vor weiblichen Piraten
Sicherlich, die Liebe zwischen den Grünen und der Piratenpartei kann keine ungetrübte sein. Man wendet sich an eine ähnliche Wählergruppe und auf einmal sind die Grünen ihren Ruf losgeworden DIE junge, unverbrauchte und vorwärtsgewandte Partei zu sein. Opportunisten und Karrieregeile gingen schon immer zur CDU/JU, aber die Jungwähler die wirklich etwas bewegen wollen, denken auf einmal nicht mehr als Erstes an die Grünen. Sowas tut weh und da kann man so ein paar Ausfälligkeiten schon mal verstehen Nicht entschuldigen, aber verstehen.
Dennoch hat mich die Heftigkeit und ja - Bösartigkeit - mit der die Feminismus/Sexismus-Diskussion, vor allem auch aus dem grünen Lager heraus, geführt wurde, von Anfang an erstaunt. Teilweise auch sprachlos gemacht.
Zu Beginn war ich der Ansicht, das Kernproblem bestünde darin, dass die 'Kinder' auf einmal alles anders machen müssen als es ihre 'Eltern' gemacht haben. Dass sie deren Werte und für gut erkannte Regeln biologisch rückstandsfrei kompostiert über Bord werfen und die 'Eltern' dementsprechend beleidigt sind. Das klassische "Was für uns gut genug war, ist auch für dich gut genug, mein Sohn/meine Tochter"-Problem.
Nachdem ich den Beitrag von Anicatha gelesen habe, beschleicht mich aber ein weiteres Gefühl.
Wir sind eine Gefahr für (viele, nicht alle) grüne Frauen und Feministinnen. Direkt. Immanent.

Nicht weil die Piratenpartei sexistisch wäre. Nicht weil die weiblichen Piraten arme, dumme Hascherl sind die nicht merken wie sie unterdrückt werden. Im Gegenteil.
Im Kampf gegen - real existierende - Benachteiligung von Frauen, haben sich insbesondere die Frauen bei den Grünen einen Katalog an Vorteilen verschafft der weit über die Bekämpfung von Sexismus hinausgeht, sondern die Verhältnisse teilweise umkehrt.
Wie bei allen Parteien, sind auch bei den Grünen insgesamt mehr Männer als Frauen vertreten. Mit 37,2% Frauenanteil, liegt dieser deutlich unter 50%. Gehen wir davon aus, dass sich auch bei den Grünen nicht jede Frau um einen Posten reißt, können wir weiter davon ausgehen, dass jede Frau die einen Posten haben will auch einen bekommt. Jede Frau die etwas sagen will, so inhaltsleer und unsachlich das auch sein mag, wird Gehör finden. Ein Mann der etwas Sinnvolles beitragen will, mitunter nicht.
(Keine Frage, es ist sinnvoll Rednerlisten irgendwann zu begrenzen, denn man kennt es aus Usenet-Diskussionen. Ab der 10. Antwort kommt fast nichts Sinnvolles mehr. Ob es sinnvoll ist die letzte Frau die etwas sagen wollte, als Maßstab zu nehmen, halte ich dagegen für fragwürdig.)
Aber um es kurz zu machen: Die Anstrengung, die Ernsthaftigkeit, die Fachkompetenz die man bei den Grünen mitbringen muß um als Frau etwas zu werden, liegt deutlich unter den Ansprüchen die an die Männer in der Partei gestellt werden. Um mal ein Bild zu verwenden: Während die Kerle die Treppe hochhecheln, fahren die Frauen mit der Rolltreppe an ihnen vorbei.
Nun kommt da eine Partei in der die Frauen für sich in Anspruch nehmen, keine Probleme mit der Treppenbenutzung zu haben. Die gemeinsam mit den Männern, Schulter an Schulter, die Stufen nehmen. Die weder hochgetragen werden möchten, noch eine Rolltreppe gebaut bekommen möchten. Die für sich in Anspruch nehmen ebenso gut, ebenso kompetent, ebenso schnell im Denken, ebenso wortgewandt, ebenso kämpferisch wie die Männer zu sein. Die Männer in der Partei weder als Gegner noch als Konkurrenten begreifen, sondern als Partner. Die einem Mann auf der Treppe ebenso die Hand hinstrecken um ihm über eine schwere Stufe zu helfen, wie ihnen ein Mann eine Hand hinstrecken würde.
Eine Partei mit derart selbstbewussten Frauen die keine Bevorzugung wollen weil sie keine Bevorzugung brauchen, kann die Frage aufwerfen ob die Frauen-Privilegien wie man sie u.a. bei den Grünen findet noch zeitgemäß und gerecht sind. Und genau diese Frage taucht auch auf. Die Privilegien werden in Frage gestellt. Von uns.
Und weil niemand gerne Privilegien abgibt oder auch nur darüber redet sie abzugeben, kämpfen sie mit Klauen und Zähnen gegen uns Emporkömmlinge. Beleidigen sie als so dumm, dass sie ihre eigene Unterdrückung nicht mal mehr merken (Totschlagargument 1) oder als Frauen die eigentlich keine Frauen sind, sondern Männer oder unweibliche Frauen (Totschlagargument 2).
Meiner Ansicht nach, haben nämlich viele Frauen in der Zeit in der sie gemütlich auf der Rolltreppe gefahren sind, verlernt (oder gar nicht erlernt) sich anderen Ansichten fundiert zu stellen. Kritik an ihrer Vorgehensweise oder ihren Ansichten können sie nur Verachtung, Herablassung und Beleidigungen entgegenbringen, aber sie können nicht in eine gleichberechtigte Debatte einsteigen. Sie haben sich die Wege geebnet und sich geschwächt statt sich zu stärken.
Wir sind nicht hilflos und schwach. Wir sind stark. Und deswegen machen wir ihnen Angst.
P.S.:
Hier fügt sich auch die EMMA als 'wir brauchen mehr Rolltreppen'-Agitationsblatt nahtlos ein.
Danke an moeffju für diesen Link.
Dennoch hat mich die Heftigkeit und ja - Bösartigkeit - mit der die Feminismus/Sexismus-Diskussion, vor allem auch aus dem grünen Lager heraus, geführt wurde, von Anfang an erstaunt. Teilweise auch sprachlos gemacht.
Zu Beginn war ich der Ansicht, das Kernproblem bestünde darin, dass die 'Kinder' auf einmal alles anders machen müssen als es ihre 'Eltern' gemacht haben. Dass sie deren Werte und für gut erkannte Regeln biologisch rückstandsfrei kompostiert über Bord werfen und die 'Eltern' dementsprechend beleidigt sind. Das klassische "Was für uns gut genug war, ist auch für dich gut genug, mein Sohn/meine Tochter"-Problem.
Nachdem ich den Beitrag von Anicatha gelesen habe, beschleicht mich aber ein weiteres Gefühl.
Wir sind eine Gefahr für (viele, nicht alle) grüne Frauen und Feministinnen. Direkt. Immanent.
Nicht weil die Piratenpartei sexistisch wäre. Nicht weil die weiblichen Piraten arme, dumme Hascherl sind die nicht merken wie sie unterdrückt werden. Im Gegenteil.
Im Kampf gegen - real existierende - Benachteiligung von Frauen, haben sich insbesondere die Frauen bei den Grünen einen Katalog an Vorteilen verschafft der weit über die Bekämpfung von Sexismus hinausgeht, sondern die Verhältnisse teilweise umkehrt.
Wie bei allen Parteien, sind auch bei den Grünen insgesamt mehr Männer als Frauen vertreten. Mit 37,2% Frauenanteil, liegt dieser deutlich unter 50%. Gehen wir davon aus, dass sich auch bei den Grünen nicht jede Frau um einen Posten reißt, können wir weiter davon ausgehen, dass jede Frau die einen Posten haben will auch einen bekommt. Jede Frau die etwas sagen will, so inhaltsleer und unsachlich das auch sein mag, wird Gehör finden. Ein Mann der etwas Sinnvolles beitragen will, mitunter nicht.
(Keine Frage, es ist sinnvoll Rednerlisten irgendwann zu begrenzen, denn man kennt es aus Usenet-Diskussionen. Ab der 10. Antwort kommt fast nichts Sinnvolles mehr. Ob es sinnvoll ist die letzte Frau die etwas sagen wollte, als Maßstab zu nehmen, halte ich dagegen für fragwürdig.)
Aber um es kurz zu machen: Die Anstrengung, die Ernsthaftigkeit, die Fachkompetenz die man bei den Grünen mitbringen muß um als Frau etwas zu werden, liegt deutlich unter den Ansprüchen die an die Männer in der Partei gestellt werden. Um mal ein Bild zu verwenden: Während die Kerle die Treppe hochhecheln, fahren die Frauen mit der Rolltreppe an ihnen vorbei.
Nun kommt da eine Partei in der die Frauen für sich in Anspruch nehmen, keine Probleme mit der Treppenbenutzung zu haben. Die gemeinsam mit den Männern, Schulter an Schulter, die Stufen nehmen. Die weder hochgetragen werden möchten, noch eine Rolltreppe gebaut bekommen möchten. Die für sich in Anspruch nehmen ebenso gut, ebenso kompetent, ebenso schnell im Denken, ebenso wortgewandt, ebenso kämpferisch wie die Männer zu sein. Die Männer in der Partei weder als Gegner noch als Konkurrenten begreifen, sondern als Partner. Die einem Mann auf der Treppe ebenso die Hand hinstrecken um ihm über eine schwere Stufe zu helfen, wie ihnen ein Mann eine Hand hinstrecken würde.
Eine Partei mit derart selbstbewussten Frauen die keine Bevorzugung wollen weil sie keine Bevorzugung brauchen, kann die Frage aufwerfen ob die Frauen-Privilegien wie man sie u.a. bei den Grünen findet noch zeitgemäß und gerecht sind. Und genau diese Frage taucht auch auf. Die Privilegien werden in Frage gestellt. Von uns.
Und weil niemand gerne Privilegien abgibt oder auch nur darüber redet sie abzugeben, kämpfen sie mit Klauen und Zähnen gegen uns Emporkömmlinge. Beleidigen sie als so dumm, dass sie ihre eigene Unterdrückung nicht mal mehr merken (Totschlagargument 1) oder als Frauen die eigentlich keine Frauen sind, sondern Männer oder unweibliche Frauen (Totschlagargument 2).
Meiner Ansicht nach, haben nämlich viele Frauen in der Zeit in der sie gemütlich auf der Rolltreppe gefahren sind, verlernt (oder gar nicht erlernt) sich anderen Ansichten fundiert zu stellen. Kritik an ihrer Vorgehensweise oder ihren Ansichten können sie nur Verachtung, Herablassung und Beleidigungen entgegenbringen, aber sie können nicht in eine gleichberechtigte Debatte einsteigen. Sie haben sich die Wege geebnet und sich geschwächt statt sich zu stärken.
Wir sind nicht hilflos und schwach. Wir sind stark. Und deswegen machen wir ihnen Angst.
P.S.:
Hier fügt sich auch die EMMA als 'wir brauchen mehr Rolltreppen'-Agitationsblatt nahtlos ein.
Danke an moeffju für diesen Link.
3 Trackbacks to These: Grüne Frauen und andere Feministinnen haben Angst vor weiblichen Piraten
23 Comments to These: Grüne Frauen und andere Feministinnen haben Angst vor weiblichen Piraten
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Wirklich schöner Beitrag zu dem Thema
Danke dir!!! -
FullACK!
Ich glaube, wenn man das untersuchen wuerde, kaeme heraus, dass Piratinnen ganz selbstverstaendlich viel emanzipierter sind, als der gleichalte Bundesschnitt der Frauen. Wir sind der quasi der Traum der fruehen EMMA und nun passt es Ihnen nicht...
(Wobei ich den Frauen von damals zutiefst dankbar bin. Ohne die saeh's heute anders aus.) -
Hervorragend geschrieben! =)
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Ich verstehe vor allem nicht, wie um Himmels willen diese Partei sich herrausnimmt, von "Gleichberechtigung" zu reden. Das sie das nicht ernst nehmen, merkt doch jeder/jede MenschIn, der/die das Frauenstatut zu Gesicht bekommt. Und das ist auch nicht irgend eine unwichtige Ergänzung eines Anhang an der Satzung, sondern sozusagen ein First-Level-Bestandteil der Satzung.
Aber mich schleicht das Gefühl, die Grünen Frauen wollten nie etwas von Gleichberechtigung wissen, sondern immer nur von bedingungslosen Feminismus. Wenn das so ist, muss man/frau es bekämpfen. Zumindest die, welche an Chancengleichheit glauben.
(Blödsinnige Feminisierungen von Wörtern sind als Negativ-Beispiel gedacht) -
Bis zum allerletzten Absatz fand ich den Artikel durchaus nachvollziehbar, abgesehen davon, dass alle Quotenregelungen bei den Grünen immernoch von einer Männermehrheit getragen werden.
Auf der Ebene möchte ich allerdings nicht diskutieren. -
Etwas einfach machst Du es Dir schon. Wieviele weibliche Piraten gibt es denn? Solange der Anteil gering ist, wird jede halbwegs qualifizierte Frau auch auf einem guten Listenplatz aufgestellt, alles andere wäre doch dumm.
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Folgt man den Argumenten der "Die Piratenpartei ist sexistisch"-Schreier, müssten unsere Frauen, durch die männlichen Mitglieder, von den 'richtigen' Posten ferngehalten werden.
Natürlich ist die Realität eine andere und Frauen die einen Posten haben wollen, und sich dabei nicht grenzdämlich anstellen, bekommen ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit auch.
Ganz ohne Quote. -
Hallo Mela,
ich bin weder bei den Grünen, noch bin ich Feministin. Ich bin allerdings in der Altersklasse der Frauen, die bei den Grünen mit an der Spitze stehen und ich kann nachvollziehen, wenn sie - gelinde gesagt - irritiert sind über den Umgang mit Frauen in der Piratenpartei. Alles relevante, was ich bisher von der Piratenpartei gehört habe, kam von Männern. Dass eine Frau in Schleswig-Holstein Spitzenkandidatin war, macht es sicherlicher auch nicht besser.
Du schreibst: "Zu Beginn war ich der Ansicht, das Kernproblem bestünde darin, dass die 'Kinder' auf einmal alles anders machen müssen als es ihre 'Eltern' gemacht haben. Dass sie deren Werte und für gut erkannte Regeln biologisch rückstandsfrei kompostiert über Bord werfen und die 'Eltern' dementsprechend beleidigt sind. Das klassische "Was für uns gut genug war, ist auch für dich gut genug, mein Sohn/meine Tochter"-Problem."
Ich glaube, das Problem geht tatsächlich in die Richtung, aber etwas anders, als Du denkst. Wir "alten Weiber" haben in den 60er bis 80er Jahren versucht, die alten verkrusteten Machtverhältnisse aufzubrechen und sind darüber schockiert, wie ihr "jungen Frauen" diese Errungenschaften einfach über Bord werft und zwar mit Argumenten, die uns zur Genüge um die Ohren gehauen wurden, wie z.B.: "Natürlich ist die Realität eine andere und Frauen die einen Posten haben wollen, und sich dabei nicht grenzdämlich anstellen, bekommen ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit auch." Ich wünsche Euch und auch uns allen, dass Du Recht hast, aber ich bezweifle es, denn wer sich die Entwicklung der letzten 20 Jahre ansieht, kann feststellen, dass es leider auch ein Rollback der Frauenrechte in unserer Gesellschaft gibt.
Trotzdem viel Erfolg mit Eurer Arbeit wünscht
Nanny Ogg -
Eine hübsche Analyse – und wenn ich mir manche Reaktionen angucke, offensichtlich nicht ganz daneben.
Es ist zwar schon etwas befremdlich, wenn bei 7 anwesenden Piratinnen unter ca. 75 anwesenden Stimmberechtigten 3 dieser Frauen für je einen von 5 Vorstandsposten kandidieren – und alle 3 „ihren“ Posten kriegen. Ohne Quoten o.ä. Aber so sieht die Realität nunmal aus. Mag sein, dass das „draußen“ im Berufsleben ein bisschen anders aussieht, wenn in verkrusteten Strukturen überwiegend männliche Seilschaften über Posten und Pöstchen entscheiden, aber ich glaube, wenn sich eine Frau dafür entscheidet, Karriere machen zu wollen, dann kann sie diese Karriere machen. Mit dem Pferdefuß, dafür dieselben Einschränkungen (im Privatleben) hinnehmen zu müssen wie ein Mann, der Karriere machen will. Und ich glaube, dass ist der Grund für das Scheitern von Frauen. Dass sie (verständlicherweise) forden: Mehr Frauen in gute Positionen!, aber wenn sich dann eine Frau für einen Posten melden soll, gucken sie alle betreten zu Boden, weil das doch bitte schön jemand anders machen soll... -
Hallo Mela,
schön zu sehen, daß auch FRauen beginnen, Quotenquatsch und Staatsfeminismus zu hinterfragen.
@Nanny: Meinst Du mit "Rollback der Frauenrechte" das Straßburger Urteil zum Umgangsrecht? (Mir fällt sonst nichts ein, was deine Aussage stützen könnte.) Das ist ja nicht als Gesetz implementiert, und unsere Frauenlobby wird es schon schaffen, es zu verwässern. Es wäre ja nicht das erste mal. Sei also unbesorgt
Gruß
Andi -
@Mela Klasse Artikel *thumpsup
@Teresa
Wie hat es eine Managerin mal so schön ausgedrückt. Es gibt eine gläserne Decke, aber eine gemütliche warme Badewanne.
@Nanny
Wo gibt es denn einen Rollback der Frauenrechte? Nicht in Afghanistan sondern HIER?
Meines Erachtesn wird immer mehr für Frauen getan, immer unter dem Denkmantel der Gleichberechtigung. Nur ob es jetzt Privilegien geschaffen oder Ungerechtigkeiten abgeschafft werden...
Wenn man z.B. sieht dass der Ausbau der Krippenplätze zu keiner Mehrarbeit von Frauen führen wird, sondern die privaten Arrangments der Kinderbetreuung jetzt nur durch die Allgemeinheit finanziert und damit die Familien entlastet werden (normalerweise zahlen ja 2 Leute dafür dass das Kind betreut wird damit 2 Leute arbeiten gehen können).
http://www.welt.de/politik/deutschland/article5503113/Muetter-bleiben-trotz-Krippenausbaus-zu-Hause.html
Nur so ein kleines Beispiel. Interessant fand ich, dass genau das von vornherein nicht nur bekannt war. Nur gesagt hat es den dt. keinen sonst hätte man unserer Bundesursel wahrscheinlich was gehustet. -
Und nun stellt euch vor, das auch VOR den Feministinnen und den ganzen Gleichstellungsheinis die Frauen selber die Treppe nutzten.
Und nur Feministinnen und ihre Freunde aus MACHTGRÜNDEN angefangen haben zu sagen, das Frauen unterdrückt worden sind.
Und dann, seid ihr in der Realität.
Selbstbewusste Frauen die das taten was sie wollten gab es schon immer. Auch im alten Rom war eine Scheidung möglich. Die technischen Umstände in der Geschichte haben aber eine Arbeitsteilung nötig gemacht, die Heutzutage nicht nötig ist. Doch sie hat sich innerhalb von wenigen Jahren geändert.
Privilegien wurden von Machtgruppen abgegeben, es waren die Männer die in den letzten 30 Jahren ziemlich alle Privilegien aufgegeben haben. Für Frauen. Bekämpft wurden diese Frauen nie wirklich. Schon 1968 haben Frauen gesagt was es zu sagen gab und die "Gegner" haben zwar geschimpft, aber nichts getan.
/ajk -
Sorry, das ist aber auch Blödsinn. Bitte lies dir die Geschichte der Frauenbewegung durch. Frauen die in der Vergangenheit für Frauenwahlrecht, ein verändertes Scheidungsrecht, besseren Schutz vor Vergewaltigung in der Ehe oder Abtreibungsrechte gekämpft haben, hatten zeitweise sehr wohl Repressionen zu befürchten.
-
Die Geschichte der Frauenbewegung kenne ich. Sie ist grösstenteils Unsinn.
Das Wahlrecht war verbunden mit der Wehrpflicht, darum wollten viele Frauen damals gar kein Wahlrecht. In der Schweiz haben Frauen darüber abstimmen dürfen ob sie das Wahlrecht haben, sie haben abgelehnt.
Das Scheidungsrecht wurde dahingehend verändert das die Frau den Ehevertrag einseitig, ohne zwingende Gründe, aufheben kann und keine Verpflichtungen mehr hat. Der Mann hat die Verpflichtungen aber weiterhin. Selbst "wenn er nichts getan hat". (Verursacherprinzip vs. Zerrüttungsprinzip)
Die Vergewaltigung in der Ehe ist eine sehr nebulöse Sache, denn die Frau hätte ja das Recht sich scheiden zu lassen oder? Und so etwas war auch schon 1794 geregelt: http://gedankenrausch.blogspot.com/2009/09/preussisches-eherecht-1794.html
§. 179. Wenn deren Leistung der Gesundheit des einen oder des andern Ehegatten nachtheilig seyn würde, kann sie nicht gefordert werden.
§. 180. Auch säugende Ehefrauen verweigern die Beywohnung mit Recht.
Bei Abtreibungen kann man geteilter Meinung sein, zumal es seit den 60ern die Pille gab. Meine Freundin tätigte die Aussage das wenn eine Frau reif genug zum Vögeln ist, sie gefälligst auch die Verantwortung für ihr Tun übernehmen soll.
Repressionen sind etwas ganz anderes als gefangen werden, erschossen werden, verhaftet werden, getötet werden, zusammengeschlagen werden und und und.. Ich habe noch nie von einer Demonstration von Frauen gehört die von bewaffneten Polizisten blutig zersschlagen worden ist.
Das 1919 sowohl das allgemeine Wahlrecht UND das Frauenwahlrecht eingeführt worden ist, wird heute ja nicht mehr erwähnt. Es wird nur von der Einführung des Frauenwahlrechts gesprochen. Die analoge Pflicht zu diesem Wahlrecht wurde den Frauen übrigens bis Heute vorenthalten. Die Ergebnisse dieser Wahl trugen im schlimmsten Fall immer die Männer. Und wer möchte mir erzählen das nach 1919 keinerlei schreckliche Konsequenzen von Wahlgängen zu tragen waren?
/ajk - für eine Zivildienstpflicht für Frauen -
Und deine Analyse des Ganzen, ist in solche einem Umfang Bullshit, das ich es mir schenke auf einzelne Punkte überhaupt nur einzugehen.
Auch wenn dieser Artikel scheinbar gerade durch die Maskulinistenforen gereicht wird wie Freibier.. ich bringe euch und eurer verschwurbelten, haßbelasteten Denkweise genausowenig Begeisterung entgegen, wie überdrehtem Feminismus.
Also kippe deinen Müll bitte woanders ab. Danke. -
Hallo Mela, interessanter Beitrag. Aber weißt du eigentlich auf was für eine Seite du hier mal eben so verlinkst?
"Danke an moeffju für diesen Link."
Da brauchst du dich dann nicht wundern, wenn dein Beitrag mal so "durchgereicht" wird. -
Japp. Die Seite ist .. well .. dennoch finde ich die Idee nicht schlecht die Begriffe mal auszutauschen und dann zu sehen wie das Ganze klingt.
Funktioniert ja auch wenn man in Artikeln über das Schlechte im Internet 'Internet' mit 'Welt' austauscht. -
Also der moeffju Link ist schon heftig, die Grünen sollten das wirklich mal revidieren.
Ist so was überhaupt in DE legal?
Ist ja übelste Diskriminierung. -
Mela, vor dir fürchtet sich niemand, wie auch vor den Piraten nicht. (Außer vielleicht die nächste Waage oder der Feinkostladen.) Aber, Mela, auf die Wa(h)lkampagne, wenn DU um ein Bundstagsmandat eiferst, freue ich mich jetzt schon. Nur für welche Partei willst du dann antreten? Die Piraten werden es nicht schaffen, sie sind nicht genderzertifiziert.

Und was du hier verlinkst, mela, dafür solltest du dich in Grund und Boden schämen. Aber das machste ja ohnehin jeden Tag. -
Ach Isilein.
Ich weiss du arbeitest hart an deiner Karriere als (Foren-)Troll und versuchst dein Profil zu schärfen. Aber mach das doch bitte woanders.
Danke. -
Liebe Mela,
danke, danke, danke, danke!!
Du sprichst vielen aus der Seele!
Deinen Text sollte jede/jeder Zweiflerin/Zweifler (*urgs*) lesen. Den Hardcore-Feministinnen a la Isi ist das natürlich völlig egal, Hauptsache, irgendwas finden, um ihren Frust gegen Männer abzulassen. Ich frage mich immer: Was ist solchen Frauen im Leben nur passiert? Welch schlimme Erfahrung mussten sie durchleben? Müssen deswegen ALLE Männer per se zu A****löchern verurteilt werden, weil die Feministin anscheinend nur solche kennengelernt hat? Warum heiraten dann noch so viele Frauen bzw. gehen mit Männern eine Beziehung ein, die zig Jahre (bis zum Lebensende) glücklich (!) anhält, weil da tatsächlich echte Liebe im Spiel ist?
Es ist das gleiche Phänomen wie bei den Mondlandungsverschwörungstheoretikern (was für'n Wort...): Völlig egal, welchen Beweis man denen vorlegt - er wird nicht anerkannt, könnte ja gefälscht sein, Gehirnwäsche, blablabla...
Verschwörungstheoretiker werden NIEMALS einen Beweis akzeptieren, für sie ist es eben kein Beweis! Es ist einfach diese absolute Sturheit, niemals für Offenheit bereit zu sein. Deshalb mein Wesensvergleich mit den Verschwörungstheoretikern.
Ein Mann verhält sich wie ein A****loch - alle Männer sind also A****löcher.
Analog:
Ein Pole klaut - alle Polen klauen also?? ...
*kopfschüttel*
Gruß aus AM,
Piepsi -
Zum angeblichen "Rassenstatut" der Grünen: Nicht alles, was hinkt ist ein Vergleich. Dem Anliegen der grünen Gleichstellungspolitik käme es eher nahe, wenn im Frauenstatut "Männer" durch "Weiße" und Frauen durch "Schwarze" ersetzt würden [Dass eine Piratin das N-Wort billigt, wundert mich schon gar nicht mehr]. Dass das Frauenstatut der Grünen aus einer bestimmten historischen Konstellation erwachsen ist, sollte vielleicht auch mal zumindest ansatzweise reflektiert werden.
Ein paar Sachen in Deinem Text erscheinen mir etwas spekulativ, z.B.: "Jede Frau die etwas sagen will, so inhaltsleer und unsachlich das auch sein mag, wird Gehör finden. Ein Mann der etwas Sinnvolles beitragen will, mitunter nicht." Woran machst Du das fest?
Wenn Du insgesamt feststellst, dass bei den Grünen jede Frau, die einen Posten haben will, auch einen bekommt - und ebenso bei den Piraten, dann ist doch eigentlich alles in Butter?
Und schließlich noch eine Frage an die Verächter der weiblichen Anrede: Wo ist das Problem? Weibliche Bezeichnungen hat es schon immer gegeben. Schließlich heißt es auch seit immer "Freifrau" und "Königin" nicht "weiblicher Freiherr" und "weiblicher König". -
Du hast da einen Denkfehler: Du gehst davon aus, dass die Benachteiligung dort anfängt, wenn es nicht mehr möglich ist, das Männer überwiegend Männer wählen. Du gehst weiterhin davon aus, dass ein gewählter Mann immer kompetenter ist, als wenn, im Falle einer Quote, eine Frau gewählt wird. Warum das so sein soll, weist Du hier nicht nach. Du gehst davon aus, dass Männer grundsätzlich nach Kompetenz gehen und sich nicht am Geschlecht der Kandidatin orientieren. Die Frauenquote wurde aber eingeführt, weil man davon ausging, das eben dies eine große Rolle spielt - und man dadurch erklären kann, warum Männer eher Männer als Frauen in Positionen wählen. Das dem so ist, ist ja nun mal Fakt - kannst Du überall sehen. Insofern gehst Du von den falschen Grundlagen aus und zudem ist Deine Sichtweise insofern sexistisch als Du unterschwellig behauptest eine gewählte Frau wäre immer inkompetenter als ein "regulär" gewählter Mann.








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