Google antwortet auf die Hamburger Erklärung
Nachdem Verleger (und Autoren) mit dem Heidelberger Appell schon bekannt gegeben haben das Veränderungen böse sind und man bitte doch nicht im 21. Jahrhundert ankommen möchte, nun auch Hubert Burda das Weinen begann, haben sich die Nachrichtenmacher nicht entblödet eine "Hamburger Deklaration" (von Kritikern auch gerne mal Humbug Declaration bezeichnet) zu verfassen.
Googles Antwort ließ darauf nicht warten:
Das Wichtigste steht allerdings am Schluß:
Burda und Konsorten: Fresst das.
Nur weil ihr - aus technischen Gründen - einmal die Markt- und Meinungshoheit hattet, bedeutet nicht das ihr es jetzt mit Jammern, Klagen und politischem Druck durchsetzen könnt.
Oh, ihr werdet es versuchen, sicher. Und das Internet wird gegen jeden arbeiten, der versucht es zu kontrollieren.
Googles Antwort ließ darauf nicht warten:
For more than a decade, search engines have routinely checked for permissions before fetching pages from a web site. Millions of webmasters around the world, including news publishers, use a technical standard known as the Robots Exclusion Protocol (REP) to tell search engines whether or not their sites, or even just a particular web page, can be crawled.
Webmasters who do not wish their sites to be indexed can and do use the following two lines to deny permission:
User-agent: *
Disallow: /
Das Wichtigste steht allerdings am Schluß:
Some proposals we've seen from news publishers are well-intentioned, but would fundamentally change -- for the worse -- the way the web works. Our guiding principle is that whatever technical standards we introduce must work for the whole web (big publishers and small), not just for one subset or field. There's a simple reason behind this. The Internet has opened up enormous possibilities for education, learning, and commerce so it's important that search engines makes it easy for those who want to share their content to do so -- while also providing robust controls for those who want to limit access.
Burda und Konsorten: Fresst das.
Nur weil ihr - aus technischen Gründen - einmal die Markt- und Meinungshoheit hattet, bedeutet nicht das ihr es jetzt mit Jammern, Klagen und politischem Druck durchsetzen könnt.
Oh, ihr werdet es versuchen, sicher. Und das Internet wird gegen jeden arbeiten, der versucht es zu kontrollieren.
5 Trackbacks to Google antwortet auf die Hamburger Erklärung
1 Comment to Google antwortet auf die Hamburger Erklärung
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wir werden noch ganz sparsam aus der wäsche kucken wie schnell und nachhaltig die internetausdrucker das netz nach ihren profit und machtinteressen umformen werden.
wenn die netzneutralität erst geschichte ist wird vom netz wie wir es kennen nichts mehr übrig sein, dann ist auch im netz geld wieder macht.
in brüssel haben die lobbyisten schon ihr feldlager aufgeschschlagen. es wird ganz böse enden, mir fehlt da jeglicher optimismus für dieses jahrhundert — das wird sich ganz anders gestalten als wir uns es wünschen.
das hirarchie feindliche und egalitäre internet war ein nicht für die breite masse gedachter betriebsunfall der jetzt wieder korrigiert wird.
-----------------------------------------/ ????%?&?§?/---------------- aus strafrechtlichen gründen zensiert.


www.mela.de
16 Jul 09 at 19:44
nesges
16 Jul 09 at 12:38
nesges
16 Jul 09 at 12:38
nesges
16 Jul 09 at 12:38
nesges
16 Jul 09 at 12:38
nesges
16 Jul 09 at 12:38